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FPÖ-Mann Hofer verzichtet auf Anfechtung der Präsidentenwahl

Nun will die FPÖ die Bundespräsidentenwahl in Österreich doch nicht anfechten. Wahlverlierer Norbert Hofer hat seine Wähler aufgefordert, das Ergebnis zu akzeptieren.

24.05.16, 13:48

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Verloren: Norbert Hofer. Bild: FILIP SINGER/EPA/KEYSTONE

Der knapp geschlagene Kandidat der rechten FPÖ, Norbert Hofer, sieht keinen Grund für eine Anfechtung des Ergebnisses der Bundespräsidentenwahl in Österreich. Es gebe keine Anzeichen für einen Wahlbetrug, sagte der 45-Jährige vor Beginn eines Treffens des FPÖ-Bundesparteivorstands in Wien.

Hofer hatte nur rund 31'000 Stimmen weniger als der von den Grünen unterstützte Alexander Van der Bellen bekommen. Fast 4,5 Millionen Bürger hatten am Sonntag in Österreich den neuen Staatschef gewählt.

Hofer rief die Österreicher auf, das Ergebnis zu akzeptieren und nicht zu streiten. Im Internet habe es teils heftige Bürgerreaktionen gegeben. «Aber alle sollen zusammenhalten», sagte der Rechtspopulist.

Spekulationen, wonach er nach dem Rekordergebnis für die FPÖ von 49,7 Prozent selber Spitzenkandidat der Partei bei den nächsten Parlamentswahlen werden könne, erteilte er eine Absage. Zwischen ihm und Parteichef Heinz-Christian Strache passe kein Blatt Papier.

cte/dpa

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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    Alle Leser-Kommentare
  • pamayer 24.05.2016 20:03
    Highlight Da ist niemand traurig.

    Zumindest ich nicht.
    3 7 Melden
    • andersen 25.05.2016 07:55
      Highlight Nein, ich auch nicht.
      Es ist gut wissen, dass die Österreicher das extreme abgelehnt haben.
      So funktioniert die moderne Demokratien, wenn das Volk der Bundespräsident selber wählen kann, selbst die Österreicher hat jetzt gezeigt, dass sie kein Führer und ein gelenktes Österreich braucht.
      0 0 Melden

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