International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE - This Sept. 27, 2012 file picture shows an exterior view of Adolf Hitler's birth house, front, in Braunau am Inn, Austria. Austria's government said on Monday, Oct. 17, 2016 that it plans to tear down the house where Hitler was born and replace it with a new building. (AP Photo / Kerstin Joensson, File)

In diesem Haus kam im Jahr 1889 Adolf Hitler auf die Welt. Bild: Kerstin Joensson/AP/KEYSTONE

Pilgerort für Neonazis: Hitler-Geburtshaus in Braunau wird abgerissen 



Das Hitler-Geburtshaus in Braunau am Inn in Österreich soll abgerissen und an seiner Stelle ein neues Gebäude errichtet werden. Das sagte Innenminister Wolfgang Sobotka am Montag der Zeitung «Die Presse». «Die Kellerplatte kann bleiben, aber es wird ein neues Gebäude errichtet», sagte er.

Er folge damit einer Empfehlung einer Expertenkommission, sagte Sobotka. Das neue Gebäude solle von einer sozialen Einrichtung oder von Behörden genutzt werden. «Es wird keinen Wiedererkennungswert haben», so ein Sprecher des Ministeriums.

A stone outside the house in which Adolf Hitler was born, with the inscription 'For peace, freedom and democracy, never again fascism, millions of dead are a warning', is pictured in Braunau am Inn, Austria, September 24, 2012.  REUTERS/Dominic Ebenbichler/File Photo

Mahnmal vor Hiters Geburtshaus.  Bild: DOMINIC EBENBICHLER/REUTERS

Pilgerort für Neonazis

Das Haus war immer wieder Ziel von Neonazis aus Europa, die an dieser Stelle Erinnerungsfotos schossen. Österreich will verhindern, dass das Haus zu einer «Pilger- und Gedenkstätte» für Neonazis wird.

Sobotka kündigte an, er wolle nun die von der Regierung beschlossene Enteignung des Hauses vom Parlament absegnen lassen. Das Haus, in dem der Diktator (1889-1945) sein erstes Lebensjahr verbracht hatte, ist in Privatbesitz. Mieter war seit Jahrzehnten der Staat, der dort eine Behindertenwerkstätte betrieb.

Da sich die Besitzerin geweigert hatte, nötige Umbauten vorzunehmen, stand es seit Jahren leer. Zuletzt war immer wieder erörtert worden, ob Denkmalschutzauflagen – das gesamte Ensemble der sogenannten Salzburger Vorstadt in Braunau ist geschützt – einen Abriss verhindern könnten. (cma/sda/dpa)

Sieg Fail: So doof sind Nazis

Abonniere unseren Newsletter

20
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
20Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Alienus 18.10.2016 12:31
    Highlight Highlight Gottseisdank kommt Onkels Wolf Hütte endlich in den Orkus.
  • Shin Kami 18.10.2016 11:30
    Highlight Highlight Lasst das Haus stehen und setzt die Polizei hinein. Jeder der hinpilgert gleich festnehmen.
  • Sollby 18.10.2016 11:19
    Highlight Highlight Ja, voll gute Idee, Erinnerungen/Mahmnmale/Denkmale einfach abreissen, die einem nicht mehr gefallen. Hat Adolf himself schliesslich auch schon so gemacht. Hat grandios funktioniert, das Geschichte-Ausradieren auf Ösi-Art. #hitlermiteigenenwaffenschlagen
  • Trump's verschwiegener Sohn 18.10.2016 10:06
    Highlight Highlight Aha....das Haus wird abgerissen und die Reithalle bleibt stehen. Echt toll. #whataboutismatitsbest
    • chrisdea 18.10.2016 11:15
      Highlight Highlight Hab anscheinend nicht ganz im Unterrichtb aufgepasst: welcher Diktator wurde in der Reithalle geboren?
    • Trump's verschwiegener Sohn 18.10.2016 13:21
      Highlight Highlight Wenn Du Dich mit Sarkasmus, anstatt mit Diktatoren auseinandersetzt, wirst Du meinen Beitrag eher verstehen. Gerade im Moment, wenn man viele Kommentare in solchen outlets wie dem Blick zu Themen wie dem Neonazikonzert liest.
    • chrisdea 18.10.2016 14:46
      Highlight Highlight Bullshit. Du vergleichst Hitlers Geburtshaus mit einer Struktur die zwar objektiv betrachtet Probleme verursacht, aber mit kleinen Reformen in den Griff zu bekommen wäre.... Sorry, das kann ja wohl nicht dein Ernst sein!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Donald 18.10.2016 07:51
    Highlight Highlight So löst man gesellschaftliche Probleme in Österreich. "Vorbildlich".
    • Amboss 18.10.2016 09:53
      Highlight Highlight Kapier ich nicht...
      Was für gesellschaftliche Probleme werden da gelöst?
    • Donald 18.10.2016 11:00
      Highlight Highlight Weil es Leute gibt, denen man kein Versammlungort geben will. Dann reisst man einfach den Ort ab und meint diese Leute verschwinden dann...
    • Amboss 18.10.2016 12:01
      Highlight Highlight Muss man jetzt Mitleid haben mit den armen Neonazis, die nicht mehr zum Geburtshaus ihres geliebten Idol und gutem Führer Adolf Hitler pilgern dürfen?

      Oder wie muss ich diese Antwort interpretieren?
    Weitere Antworten anzeigen
  • michiOW 18.10.2016 07:16
    Highlight Highlight Muss schon bitter gwesen sein für die Nazis, dass "minderwertige" Behinderte, welche Hitler umbringen liess, an diesem "heiligen" Ort arbeiteten.

    Aber ich hoffe, dass sich vielleicht die Nazis dadurch mit diesem Thema auseinandergesetzt haben und auch endlich erkannt, dass jeder Mensch in erster Linie Mensch ist.
    • Linus Luchs 18.10.2016 11:30
      Highlight Highlight michiOW, dein Glaube an das Gute im Menschen in Ehren, aber ich befürchte, deine Hoffnung kann sich nicht erfüllen. So viel Reflektionsfähigkeit bringen die Neonazis nicht mit. Die Überzeugung, dass eine bestimmte Menschengruppe überlegen ist, während die anderen minderwertig sind, ist ja gerade ein zentrales Element des kranken Weltbildes dieser Leute.

Warum erscheint Trump, wenn ich «Idiot» suche? Google-CEO erklärt Algorithmus im Kongress

Die Situation ist bekannt: Ein Verantwortlicher einer grossen Tech-Firma sitzt inmitten des US-Kongresses auf einem Stühlchen und muss die Fragen der Abgeordneten über sich ergehend lassen, die – gelinde gesagt – nicht gerade Digital Natives sind.  

Diesmal war es nicht Mark Zuckerberg, der da «gegrillt» wurde, sondern Sundar Pichai, CEO von Google. In der Anhörung ging es um Gerüchte, Google plane eine Suchmaschine für den chinesischen Markt, und allgemein um die Datensammlung des …

Artikel lesen
Link to Article