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Wounded Afghan boys, who survived a U.S. air strike on a Medecins Sans Frontieres (MSF) hospital in Kunduz, receive treatment at the Emergency Hospital in Kabul October 8, 2015. The U.S. air strike in Afghanistan that killed at least 22 patients and staff at the Medecins Sans Frontieres hospital wasn't the first time the escalating war has affected an aid-run medical facility. There have even been instances since. Foreign aid workers and Afghan colleagues shaken by the weekend tragedy in Kunduz, one of the worst incidents of its kind in the 14-year war, say increased violence around the country makes it harder to provide basic services in a country where NGOs help provide the vast majority of healthcare. To match Insight AFGHANISTAN-HEALTH/VIOLENCE      REUTERS/Mohammad Ismail

Sie haben den Luftangriff auf die Klinik in Kundus überlebt: Zwei afghanische Jungen im Spital.
Bild: MOHAMMAD ISMAIL/REUTERS

Nach Angriff auf Klinik in Kundus: 33 Menschen werden noch immer vermisst



Nach dem Angriff auf eine Klinik der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) im afghanischen Kundus werden noch immer 33 Menschen vermisst. Wie die Organisation am Donnerstag erklärte, fehlte von neun Patienten und 24 Mitarbeitern noch immer jede Spur.

«Wir versuchen weiterhin, sie zu kontaktieren», hiess es in der Erklärung. Es sei möglich, dass es in dem zerstörten Gebäude noch Leichen gebe, die noch nicht geborgen seien.

Der MSF-Vertreter Guilhem Molinie sagte bei einer Pressekonferenz in Kabul, die Organisation stehe noch immer «unter Schock». «Wir haben viele Kollegen verloren», sagte er. Derzeit könne MSF wegen der gefährlichen Lage vor Ort auch nicht nach Kundus zurückkehren.

Das Spital der Organisation war am Samstag bei einem US-Luftangriff zerstört worden. Dabei wurden mindestens 22 Menschen getötet - zwölf MSF-Mitarbeiter und zehn Patienten. Zum Beschuss laufen bereits drei Untersuchungen: eine der US-Armee, eine der afghanischen Behörden und eine der NATO. (dwi/sda/afp)

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US-Luftwaffe wirft Rekordzahl Bomben über Afghanistan ab

Die USA haben im September so viele Bomben und andere Munition über Afghanistan abgeworfen wie zuletzt 2012, als noch knapp 80'000 US-Soldaten im Land waren. Das geht aus den jüngsten Statistiken der US-Luftwaffe hervor.

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