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100 Days of Trump – schlimmer kann es kaum werden. Oder doch?

Bild: AP/AP

Viel erwarten konnte man nicht. Geliefert hat er noch weniger. Präsident Donald Trumps erste 100 Tage waren ein Desaster. Er produzierte viel heisse Luft, aber gelungen ist ihm kaum etwas.



100 Tage Trump in 90 Bildern

Beinahe hätten die ersten 100 Tage von Donald Trumps Präsidentschaft mit einem Knall geendet. Am Samstag wäre der US-Regierung das Geld ausgegangen. Der Government Shutdown aber wurde abgewendet, auch weil Trump vom Kongress vorerst kein Geld für die Mauer an der Südgrenze fordern will. Man erinnert sich: Eigentlich wollte er Mexiko dafür zur Kasse bitten.

Eine bessere Pointe gibt es kaum, um die ominösen ersten 100 Tage des Donald J. Trump im Weissen Haus auf den Punkt zu bringen. Sie waren geprägt von Chaos, hektischem Aktionismus und wenig Substanz. Der 70-jährige Präsident hat heisse Luft abgesondert, deftige Pleiten kassiert und Kehrtwenden absolviert, nicht nur beim Mauerbau, seinem grossen Wahlversprechen.

Auf seinem Lieblingsmedium Twitter hat Trump versucht, die traditionelle 100-Tage-Bilanz lächerlich zu machen. Wichtig ist sie für den so geltungssüchtigen wie überempfindlichen New Yorker allemal. Bekanntlich hat er in Sachen Wahlmännerstimmen den deutlichsten Sieg seit Ronald Reagan errungen und bei seiner Vereidigung mehr Zuschauer gehabt als je ein Präsident vor ihm.

Beides ist Bullshit. Oder Fake News. Oder alternative Fakten. Whatever.

«Trump verachtet Wahrheit und liberale Werte so offensichtlich, dass er das Land untergräbt, dem zu dienen er gewählt wurde, und die Stabilität, die er sichern sollte», schreibt David Remnick, Chefredaktor des «New Yorker», in seiner vernichtenden 100-Tage-Bilanz.

Für den erklärten Bauchmenschen Trump gibt es nur eine Wahrheit. Es ist jene, die er für sich selber konstruiert. Folglich lautet sein eigenes Fazit zu den ersten 100 Tagen, er habe «das Richtige getan». Historiker und Washingtoner Politik-Veteranen sehen dies etwas anders. Kaum ein Präsident der jüngeren Geschichte hat so wenig bewirkt.

Ist ihm überhaupt etwas gelungen? Der Senat hat Neil Gorsuch durchgewinkt, seinen erzkonservativen Kandidaten für den Obersten Gerichtshof, unter sehr diskutablen Umständen. Er hat einige Umweltvorschriften der Regierung Obama gestrichen, um die Jobs der Kohlearbeiter zu retten. Dabei bedrohen nicht staatliche Auflagen die Kohle, sondern günstiges Erdgas und saubere Solar- und Windenergie.

epa05846585 US President Donald J. Trump shows an executive order entitled, 'Comprehensive Plan for Reorganizing the Executive Branch', after signing it beside members of his Cabinet in the Oval Office of the White House in Washington, DC, USA, 13 March 2017.  EPA/MICHAEL REYNOLDS

Wieder einmal hat Donald Trump ein Dekret unterschrieben. Bild: MICHAEL REYNOLDS/EPA/KEYSTONE

Wie ein Berserker hat Donald Trump in seinen ersten Amtstagen ein Dekret nach dem anderen abgefeuert und damit bei seinen Anhängern mächtig Eindruck geschunden. Dabei handelte es sich überwiegend um Showpolitik in Form von Absichtserklärungen. Einen der wenigen konkreten Erlasse, den Einreisestopp für Bürger aus sechs muslimischen Ländern, haben die Gerichte kassiert, gleich zweimal.

Der Obamacare-Flop

Seine schlimmste Niederlage erlitt Trump im Kongress. Der überhastete Versuch, die verhasste Obamacare-Reform wie im Wahlkampf versprochen zu beseitigen, scheiterte kläglich, trotz republikanischer Mehrheit in beiden Parlamentskammern. Widerstand leisteten insbesondere die rechten Hardliner, die die staatliche Krankenversicherung ganz abschaffen wollten, ohne Rücksicht auf Verluste.

Trumps erste 100 Tage seien «die schlechtesten und erfolglosesten, seit dieses Konzept 1933 etabliert wurde», bilanzierte der Autor Jonathan Alter auf NBC News. Seine Umfragewerte verhalten sich entsprechend. Nie wurde ein Präsident zu diesem Zeitpunkt so negativ beurteilt. Nur etwa 40 Prozent der Amerikaner sind mit Trump und seiner Politik einverstanden.

Löchriges Weisses Haus

Trump sei «unseriös, unfokussiert und zeitweise verwirrt», schreibt David Remnick. Unter ihm sei das Weisse Haus löchrig wie ein Sieb, die Medien würden mit Informationen geflutet. «Statt Disziplin zu fordern, setzt sich Trump hin und betrachtet die Resultate im Fernsehen.» Auf Fox News, um genau zu sein. Und während er sich mit Superreichen umgebe, sei bis heute nicht klar, wie er die Lage des Mittelstands verbessern wolle, so der Chef des «New Yorker».

ZU DEN ERSTEN 100 TAGEN UNTER TRUMPS PRAESIDENTSCHAFT AM SAMSTAG, 29. APRIL 2017, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - In this image provided by the White House, President Donald Trump receives a briefing on the Syria military strike from his National Security team, including a video teleconference with Secretary of Defense, Gen. James Mattis, and Chairman of the Joint Chiefs of Staff, Gen. Joseph Dunford, on Thursday, April 6, 2017, in a secured location at Mar-a-Lago in Palm Beach, Fla. ((KEYSTONE/AP/Shealah Craighead)

Trump lässt sich in Florida über den Angriff in Syrien informieren. Die Art des Fotos wirkt irgendwie vertraut. Bild: AP The White House

Wenn es in der Innenpolitik nicht läuft, versuchen Politiker häufig, sich gegen aussen zu profilieren. Trump scheint da keine Ausnahme zu bilden. Im Wahlkampf gebärdete er sich als Isolationist. Nach dem Motto «America First» sollten die USA nur in auswärtige Konflikte eingreifen, wenn die eigenen Interessen auf dem Spiel stehen. Weshalb viele Neokonservative ihn ablehnten.

Klassischer Interventionist

Nun hat Trump einen mutmasslichen Giftgas-Angriff des Assad-Regimes mit Marschflugkörpern auf einen syrischen Militärflugplatz beantwortet. Auf die Kraftmeiereien des nordkoreanischen Diktators Kim Jong Un reagierte er mit der Entsendung eines Flugzeugträgers und eines Atom-U-Boots. Das Verhältnis mit Russland kühlte sich ab, dafür herrscht Tauwetter mit China.

Heute wirkt Trump wie ein klassischer republikanischer Interventionist. Die Linie geben die «Realpolitiker» vor, etwa sein Schwiegersohn Jared Kushner, der als eine Art Schatten-Aussenminister agiert, oder die Ex-Generäle James Mattis und Herbert R. McMaster. Steve Bannon, sein ultranationalistischer Chefstratege, scheint in Ungnade gefallen zu sein.

Aber was weiss man schon? Über Donald Trump lässt sich nur eines mit Sicherheit sagen: Er ist sprunghaft und unberechenbar. Er will um jeden Preis als starker und entschlossener Leader erscheinen und sich so von seinem Vorgänger Barack Obama abgrenzen, dem er gleichzeitig nacheifert. Das in Florida entstandene Foto zum Syrien-Angriff spricht für sich.

«Mit den Alligatoren anfreunden»

Im Wahlkampf versprach er unter dem Jubel seiner Fangemeinde, den Washingtoner «Sumpf» trockenzulegen. Nun sieht es so aus, als ob er sich «mit den Alligatoren anfreunden würde», wie der Kongressabgeordnete Thomas Massie gegenüber der ARD schimpfte.

Donald Trump – sein Leben in Bildern

Vielleicht beruht alles auf einem Missverständnis: Donald Trump ist kein Ideologe. Sein Weltbild ist volatil, mal neigte er nach links, dann nach rechts. Der 1946 geborene Präsident ist ein Babyboomer. Er wuchs auf mit dem beispiellosen Aufschwung der Nachkriegszeit, die Amerikas Industriearbeiter vom Lumpenproletariat in den Mittelstand beförderte.

Die Kunst des politischen Deals

Dieses goldene Zeitalter ist seit langem vorbei, was für viele einem gefühlten Niedergang gleichkommt. Trump hat dies oft beklagt, sein Motto lautet nicht umsonst «Make America great again». Damit traf er einen Nerv bei vielen weissen Mittelständlern. Sie halfen ihm als Aussenseiter die Republikanische Partei in Freibeutermanier zu kapern und das Weisse Haus zu erobern.

Trump selber ist kein Aufsteiger, er wurde mit dem goldenen Löffel im Mund geboren. Sein grösstes Asset ist sein – zweifelhafter – Ruf als erfolgreicher Businessman. Als ich im letzten Herbst die USA bereiste, hörte ich mehrfach, das Land brauche einen Wirtschaftsführer an der Spitze. Doch die Kunst des politischen Deals unterscheidet sich erheblich von jener des geschäftlichen.

Es ist keine neue Erkenntnis. Trump erfährt sie nun auf die harte Tour.

Wird er nun ein «normaler» Präsident? Auch in diesem Fall gilt: Man weiss es nicht. Auf die ersten 100 Tage werden noch mehr als 1300 bis zum Ende seiner ersten Amtszeit folgen. Sofern er sie überhaupt beendet. Wie eine dunkle Wolke hängt der Verdacht über Trump, dass Mitglieder seines Wahlkampfteams den Russen geholfen haben, die Präsidentschaftswahl zu manipulieren.

Wie einst Watergate

Das FBI und der Kongress ermitteln. Sein Sicherheitsberater Michael Flynn musste nach nur 24 Tagen zurücktreten – er hatte Telefonate mit dem russischen Botschafter verschwiegen. Der Vergleich mit dem Watergate-Skandal ist für einmal berechtigt. Mitarbeiter von Präsident Richard Nixon hatten damals dessen potenziell gefährlichsten demokratischen Rivalen bei der Wiederwahl 1972 mit einer Schmutzkampagne bekämpft, unter dem vielsagenden Namen Ratfucking.

epa05794673 A picture made available on 15 February 2017 shows Russian President Vladimir Putin (R) and then retired US Army Lieutenant General Michael T. Flynn (L) attend an exhibition marking the 10th anniversary of RT (Russia Today) TV news channel in Moscow, Russia, 10 December 2015. Flynn on 14 February 2017 resigned from his position as US President Trump's National Security Advisor - though media also report that Trump fired him - after facing increased scrutiny due to reports that the Justice Department contacted the White House in regards to Flynn's alleged pre-inauguration conversations with the Russian ambassador concerning sanctions.  EPA/MICHAEL KLIMENTYEV / SPUTNIK / KREMLIN POOL MANDATORY CREDIT

Trumps Ex-Sicherheitsberater Michael Flynn (l.) auf Tuchfühlung mit Wladimir Putin. Bild: EPA/SPUTNIK POOL

Nixon entzog sich der fast sicheren Amtsenthebung 1974 durch Rücktritt. Wird es Trump ähnlich ergehen? Ein Impeachment bleibt vorerst wenig wahrscheinlich, so lange die Republikaner beide Kammern im Kongress kontrollieren, insbesondere den Senat. Aber die Russland-Connection könnte dem Präsidenten schwer zu schaffen machen. Denn es besteht auch der üble Verdacht, dass er von den Russen erpresst wird, etwa mit dem berüchtigten Golden-Shower-Video.

Sieg auf Messers Schneide

Vielleicht kann Trump bis 2021 regieren. Aber seine Wiederwahl dürfte schwierig werden. Sein Sieg im letzten November war hauchdünn, und das nicht nur weil er fast drei Millionen Stimmen weniger geholt hat als seine Widersacherin Hillary Clinton. Gewonnen hat er dank den drei Bundesstaaten Michigan, Pennsylvania und Wisconsin, die lange demokratisch gewählt hatten.

In allen drei Fällen stand sein Sieg auf Messers Schneide. In Pennsylvania hatte er 44'000 Stimmen Vorsprung auf Clinton, in Wisconsin 23'000 und in Michigan nur knapp 11'000. Das ist so gut wie nichts und könnte schnell wieder kippen, wenn Trump seine Wählerschaft enttäuscht. Dafür muss er die gut bezahlten Jobs zurückholen, und das ist leichter gesagt als getan.

Noch hat ein grosser Teil seiner Fans Geduld mit Donald Trump. Aber wie lange noch? Deshalb sollte man auch Steve Bannon nicht abschreiben. Dessen Alt-Right-Fangemeinde hat Trump zum Sieg verholfen. Er könnte ihre Stimmen noch benötigen. Die Gefahr aber besteht, dass dann die Mitte wegbricht.

Es wird unruhig bleiben im Weissen Haus. Und die Welt hält den Atem an.

Und so sieht Trumps 100-Tage-Bilanz bei den «Simpsons» aus:

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Video: YouTube/Animation on FOX

Trumpgate

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    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 29.04.2017 14:10
    Highlight Highlight In einem gebe ich Donald Trump Recht:
    Er hat bisher alles richtig gemacht.
    Warum?
    Erstens konnte er es weder anders, noch besser.
    (Er heisst ja nicht Barak Obama und schlendert auch nicht so elegant wie dieser mit dem berühmten "Obama-Walk".)
    Zweitens wird er den Ruf der Republikaner in der Rechtsnationalen Tea-Party-Bewegung so nachhaltig zertrümmern, wie der sprichwörtliche "Elefant im Porzellan-Laden"...
    Zum zerdepperten Porzellan werden auch Figuren der Republikanischen Partei gehören.
    Fragt sich nur, was die Politische Konkurrenz daraus macht. Kann sie fähige Komiker finden?
  • Phrosch 28.04.2017 21:17
    Highlight Highlight Inzwischen warte ich drauf, dass er irgendwann "kä Luscht" mehr hat und geht. Ob das länger als ein Jahr geht?
  • Märklin 28.04.2017 19:25
    Highlight Highlight Aus diesem Mann wird nie ein Präsident, der geht höchstens als Sprüchklopfer und Taugenichts in die amerikanische Politik ein.
    Ein Versager erster Klasse.

    • rodolofo 29.04.2017 14:13
      Highlight Highlight Darf ich Dich korrigieren?
      Auch wenn Du es immer noch nicht wahrhaben willst (was sehr verständlich ist):
      Dieser Mann IST Präsident ... und jetzt halt Dich fest ... er ist Präsident von die United States of America!
    • Deutsche lügenpresse 30.04.2017 13:44
      Highlight Highlight Wenn du jemand Versarger nennst, der mit 1 Mio $ Grundkapital ein Milliarden schweres Unternehmen aufgebaut hat und jetzt POTUS ist, Ich glaub man braucht dich nicht ernst nehmen. Außerdem wollen wir ja nicht persönlich werden was Sie so großes erreicht haben.
    • DieFeuerlilie 01.05.2017 11:40
      Highlight Highlight "Außerdem wollen wir ja nicht persönlich werden was Sie so großes erreicht haben." Nein. Genauso wenig, wie 'wir' persönlich werden wollen, was Ihre Satzzeichen und Grossschreibung betrifft..

      Denn es spielt keine Rolle, was Märklin erreicht hat. Es geht hier um den POTUS, und was _er_ erreicht hat.

      Denn wer im Vorfeld vollmundig ankündigt, 'mit ihm werde alles super' und dann nur eine Bruchlandung nach der anderen produziert, darf sich nicht wundern, wenn er als Versager bezeichnet wird.
  • fabinho 28.04.2017 15:34
    Highlight Highlight Was mich ein wenig beunruhigt ist, dass Trump scheinbar länger je mehr versteht, wie das Regieren funktioniert. Er tritt in letzter Zeit in weniger Fettnäpfchen und seine Aktionen scheinen überlegten zu sein. Von den ersten 100 Tagen musste er und seibe Berater 50 Tage lang lernen, was ein Präsident überhaupt macht. Bald wird er auch lernen, wie er seine Interessen durchsetzen kann. Dann wird er erst gefährlich.
  • Yippie 28.04.2017 11:14
    Highlight Highlight Aus meiner Sicht waren das gute 100 Tage, da er keine seiner relevanten Wahlversprechen umsetzen konnte und das darf ruhig so bleiben.
    • Deutsche lügenpresse 29.04.2017 11:55
      Highlight Highlight Ich würde sagen das waren sehr gute 100 Tage. Dieser Artikel ist so voreingenommen wie viele andere. Vor allem in den USA. Da ist es schwierig für den normalen Leser die Wahrheit zu finden.
  • Thorny 28.04.2017 11:09
    Highlight Highlight Es kann nur schlimmer werden WEIL ES SOOOO GUT IST ! Die westliche Welt ist seit Trumps Antritt endlich wieder motiviert und optimistisch - siehe Börse. Die Soziale Brut, welche stets die erste beim Abschöpfen ist, jault halt herum. So auch auf Watson mit soooo cleveren Statements. Wen interessierts ? Tun so nichts Dümmeres.
    Die organisierte Sozial-Schmarotzerei, der Asyl-Missbrauch organisiert durch die Sozial-Mafia der Schweiz fürchtet um ihre Pfründe. Gut so. Endlich zählt wieder echte Leistung. Danke US-Stimmbürger !
    • piedone lo sbirro 28.04.2017 11:35
      Highlight Highlight @Thorny

      "Die organisierte Sozial-Schmarotzerei, der Asyl-Missbrauch organisiert durch die Sozial-Mafia der Schweiz fürchtet um ihre Pfründe"

      aus welchem SVP-fasnachts bzw. satire-magazin haben sie denn diesen stuss abgetippt?

      das asylbudget ist ein klacks im vergleich zu den SVP-subventionen an die bauern und die akw`s.
      währenddessen die ems-chemie die EU nutzt um steuern zu hinterziehen.

      http://www.blick.ch/news/politik/so-spart-die-blocher-firma-ems-chemie-nutzt-eu-steuerparadies-id3119610.html

      http://www.infosperber.ch/Artikel/Umwelt/Subventionen-fur-Atomkraftwerke
    • N. Y. P. D. 28.04.2017 11:43
      Highlight Highlight @Thorny,
      Du Schlingel, hast Dich wohl selber geherzt ;-)
    • MadScientist42 28.04.2017 12:19
      Highlight Highlight Mit enormer Deregulierung (Dot Frank, EPA, Umweltschutz, etc.) und den geplanten Steuersenkungen für Reiche und Unternehmer kann man kurzfristig Wirtschaftswachstum herbeiführen, nur zu welchem Preis?
      Denn nur die Oberschicht profitiert davon, dem Konsumenten aber schadets.
      Steigende Börsenkurse müssen nicht zwingend von einem Realwachstum ausgelöst werden, sondern könnten auch eine Blase sein. Die dann wieder vom Staat ausgebügelt werden müssen, was dann primär dem Mittelstand schadet.
      Das einzige, was man Trump zugutehalten kann ist, dass er gegen Freihandelsabkommen ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • piedone lo sbirro 28.04.2017 11:03
    Highlight Highlight donald trump - die befreiung. genial.

    http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2016-45/artikel/die-befreiung-die-weltwoche-ausgabe-452016.html

    ist es sonst nicht nur in bananenrepubliken üblich, möglichst viele posten mit familienmitgliedern zu besetzen?
  • SVARTGARD 28.04.2017 11:00
    Highlight Highlight Ja wird schlimmer bald gibts Krieg
  • ElendesPack 28.04.2017 10:35
    Highlight Highlight Alles schön und gut, aber was ich nach 100 Tagen finde, ist, dass man jetzt endlich mal einen Artikel über diesen Donald Krump, oder wie er schon wieder heisst, schreiben könnte. Also, ich meine diesen neuen Präsidenten von diesen USA...man liest so nichts über den.
  • zombie woof 28.04.2017 10:21
    Highlight Highlight Ich wage zu bezweifeln dass die restlichen 1300 Tage " ruhig" über die Bühne gehen werden. Trump hat weder Ahnung von Politik noch von Wirtschaft, weiss alles besser und seine verbale Inkontinenz wird ihn in weitere Fettnäpfchen treten lassen. Trump wird wahrscheinlich ein tief gespaltenes und ruiniertes Land hinterlassen, aus dem er als sehr reicher Mann hervorgehen wird. Für mich ist Trump ein dummer, aber sehr gefährlicher Mafiosi.
    • Quacksalber 28.04.2017 10:57
      Highlight Highlight Immerhin wäre er dann schon 74 und reif fürs Altersheim.
  • thompson 28.04.2017 10:06
    Highlight Highlight Mit Hillary hätten wir jetzt Krieg...
    • Quacksalber 28.04.2017 10:55
      Highlight Highlight Haha alter Witz aus der Mottenkiste.
    • seventhinkingsteps 28.04.2017 11:11
      Highlight Highlight Mit Trump haben wir ihn...
    • LeChef 28.04.2017 12:34
      Highlight Highlight Manche Leute können sich offenbar nicht vorstellen, dass sie auch mal falsch gelegen haben könnten, selbst wenn die Realität sie eines besseren belehren müsste.
  • dommen 28.04.2017 09:28
    Highlight Highlight Eigentlich bin ich schon fast froh, dass Trump gewählt wurde. Jetzt bekommt der Ami am eigenen Leib zu spüren, dass die Welt eben doch nicht so abläuft, wie er Sie in seiner beschränkten Wahrnehmung auffasst.
  • Triumvir 28.04.2017 09:22
    Highlight Highlight Trump regiert nach dem Motto "trial and error" und genau das ist das schlimmste was ein Präsident der Supergrossmacht USA machen kann. Nicht auszudenken, wenn er z.B. - nur mal um zu gucken was passieren könnte - ein paar kleine Atombömbchen oder cruise missiles auf Nordkorea abfeuert. Das wäre dann der definitive Supergau...und das ev. baldige Ende der Menschheit....Genau das macht mir Angst und ich habe ein nicht wirklich gutes Gefühl dabei...
  • N. Y. P. D. 28.04.2017 09:05
    Highlight Highlight Also,
    jetzt hört mal mit dem Bashing auf. Ihr bringt nur Negatives. Es gibt Etwas, das in den letzten 100 Tage besser geworden ist. Nur wurde es leider nicht so breit ausgewalzt, wie es eigentlich angebracht wäre. Negatives, wie zum Bsp. die verunglückte Obamacaresache
    • N. Y. P. D. 28.04.2017 10:37
      Highlight Highlight habe den text aus versehen zu früh abgeschickt die pointe wäre gewesen dass er eine sache im amt verbessert hat nämlich das händeschütteln ;-)
    • rauchzeichen 28.04.2017 10:41
      Highlight Highlight was denn?
    • α Virginis 28.04.2017 11:15
      Highlight Highlight Und was ist dieses ominöse "Etwas", das Sie da erwähnen? Mir persönlich ist solches nicht bekannt, bitte konkretisieren Sie Ihre Behauptung. Bin mal auf Ihre Antwort gespannt...
    Weitere Antworten anzeigen
  • roger.schmid 28.04.2017 09:04
    Highlight Highlight bei Trump und seinen Anhängern kommt mir immer der Film "Idiocracy" in den Sinn..
  • Ökonometriker 28.04.2017 08:55
    Highlight Highlight Konkret hat sich ja noch nicht viel geändert - alle wirklichen Veränderungen wurden ja versenkt.
    Wenn seine Steuerreform (welche suf Grund des Defizits ökonomisch wenig Sinn macht) jetzt auch noch Bach ab geht, wissen wir: Trump ist ein guter Präsident.

    Denn je weniger dort in Washington passiert, desto eher hat die Welt ihre Ruhe.
  • AltimKing 28.04.2017 08:50
    Highlight Highlight If we do not know what we are doing then thr enemy can't know what we will be doing!
  • papaya 28.04.2017 08:30
    Highlight Highlight still 1360 days to go...
  • Beobachter 28.04.2017 08:23
    Highlight Highlight Die Aussensicht ist offenbar einmal mehr eine Andere als die Innensicht. Glaubt man nämlich Radiomeldungen und Kommentatoren von heute Morgen, dann würden über 98% der Menschen, die Trump gewählt haben, dies heute wieder tun. Und das dürfte letztlich für ihn das wichtigste sein, denn primär geht es ihm doch - wie allen Mächtigen - um den Erhalt der Macht.
    • INVKR 28.04.2017 10:17
      Highlight Highlight 98% vs 100% ist nicht nichts. Hätte Trump in Michigan, Wisconsin und Pennsylvania 2% weniger Wähler gehabt, wäre jetzt Clinton Präsidentin. Könnt ihr auch selber nachrechnen mit den Zahlen von Wikipedia.
  • Majoras Maske 28.04.2017 08:18
    Highlight Highlight Je weniger Trump macht, desto weniger Schaden richter er an. Alles in allem sowieso eine verlorene Legislatur.

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

Mitglieder der Revolutionären Jugend Bern schreiben auf Facebook, sie hätten sich in Paris ein Bild der Bewegung machen können, das «sehr positiv und motivierend» ausfalle. Darunter publizieren sie ein Foto eines brennenden Autos. 

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