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Israels Premier Benjamin Netanjahu an der gemeinsamen Pressekonferenz mit US-Präsident Donald Trump (15.02.2017). Bild: MICHAEL REYNOLDS/EPA/KEYSTONE

Viel Glück, Israel: Trump hat keine Meinung (und kein Wissen) über den Nahostkonflikt

16.02.17, 16:17 16.02.17, 17:08

«Obama versteht die Realität nicht», soll der israelische Premierminister 2011 nach einem Treffen mit dem damaligen US-Präsidenten im Weissen Haus gesagt haben. In der denkwürdigen Unterhaltung hatte Netanjahu seinem Gastgeber direkt widersprochen und ihn belehrt, dass sich Israel nie aus dem Westjordanland zurückziehen werde.

Wenn Obama die Realität des Nahostkonflikts nicht verstand, wie würde Netanjahu dann den Wissensstand Donald Trumps beschreiben? An der gemeinsamen Pressekonferenz wurde der US-Präsident nach seiner Haltung zur Zwei-Staaten-Lösung gefragt. Hier seine Antwort: 

«Ich sehe mir die Ein-Staaten-Lösung an, ich sehe mir die Zwei-Staaten-Lösung an. Ich bin für jene, welche die beiden Parteien bevorzugen. Ich kann mit beiden leben.»

Donald Trump (15.02.2017)

Man muss es sehen und hören, um es zu glauben. Man beachte auch Netanjahus Lachen (dazu später mehr):

Video: streamable

50 Jahre lang betonte jede US-Regierung, egal ob demokratisch oder republikanisch, ein dauerhafter Friede zwischen Israel und den Palästinensern sei nur im Rahmen einer Zwei-Staaten-Lösung möglich. Trump sieht es offenbar nicht so eng. Mehr noch, er scheint in der Frage keine Meinung zu haben.

Beobachter fragen sich, ob Trump den Unterschied zwischen Ein- und Zwei-Staaten-Lösung kennt. Die Eckpunkte der Zwei-Staaten-Lösung sind mehr oder weniger bekannt, was fehlt, ist der politische Wille und das Vertrauen zur Umsetzung. Wie eine Ein-Staaten-Lösung aussieht, ist hingegen völlig offen. Annexion aller palästinensischen Gebiete? Einschliesslich des Gazastreifens? Volle Bürgerrechte für die Palästinenser? Werden die Juden dann zur Minderheit im eigenen Land? Existenziellere Fragen sind für Israel kaum vorstellbar.

Worüber lachte Netanjahu? Der israelische Premier hält nichts von der Zwei-Staaten-Lösung, aber noch mehr fürchtet er die Ein-Staaten-Lösung. Was ihm vorschwebt, ist der Status quo, in dem Israel die Kontrolle über die besetzten Gebiete behält, mit anderen Worten eine Fortführung der Besatzungs- und Siedlungspolitik. So gesehen waren Trumps Worte beim ersten Hinhören ermutigend: Der hat nichts verstanden, ist gleichgültig – also wird er mir auch nicht dreinreden.

Wie widersprüchlich Trumps Haltung im Nahostkonflikt trotz seiner Gleichgültigkeit ist, zeigte er mit seiner Antwort auf eine Frage nach dem Siedlungsbau: 

«Bezüglich der Siedlungen hätten wir gerne, dass ihr euch in nächster Zeit zurückhaltet.»

Donald Trump (15.02.2017)

Video: streamable

Diese Forderung nach einem «Siedlungsstopp light» ergibt nur Sinn im Kontext einer Zwei-Staaten-Lösung, da diese als Hindernis für eben diese angesehen werden. Wem es hingegen egal ist, ob Israel und die Palästinenser in einem oder in zwei Staaten leben (siehe weiter oben), dem können getrost auch die Siedlungen egal sein.

Netanjahu, der Optimist, könnte von diesem USA-Besuch mit dem Eindruck zurückkehren, dass ihm Trump nicht so viel Kummer bereiten wird wie sein Vorgänger Obama. Oder mit dem unguten Gefühl, dass er Trump nicht einschätzen kann und Israels wichtigster Verbündeter damit unberechenbar wird.

Überhaupt ist Trumps Gleichgültigkeit ein zweischneidiges Schwert für Netanjahu: Wenn seine faschistoiden Koalitionspartner radikale Schritte fordern, zum Beispiel den Siedlungsbau zu eskalieren oder die palästinensische Bevölkerung in andere Länder abzuschieben, hatte der zaudernde Netanjahu bis vor kurzem eine bequeme Ausrede parat: Wenn wir das tun, bekommen wir richtig Ärger mit Obama. Damit müssen sich Naftali Bennett und Avigdor Lieberman nicht mehr länger abspeisen lassen.

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
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53Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Randy Orton 17.02.2017 00:33
    Highlight Was Trump hier macht ist brandgefährlich und er merkt es nicht einmal. Wie im Artikel erwähnt hat bisher die klare Haltung der USA eine Eskalation verhindert. Wenn jetzt die nationalkonservativen Hardliner in Israels Regierung merken, dass Trump keinen blassen Schimmer hat und sie einfach machen lässt, werden Sie Netanjahu zum Handeln drängen und das kann in der jetzt schon brenzligen Situation der Tropfen sein, der das Fass zum überlaufen bringt.
    4 2 Melden
  • René Obi 17.02.2017 00:24
    Highlight Zweistaatenlösung? Dann müssten die Siedlungen zurückgebaut oder das Land dafür den Palästinensern vergütet und den Palästinensern ein würdiges Leben nicht mehr verhindert werden.

    Status Quo? Also Unterdrückung, viele Tote und Verletzte, Hass und Argwohn auf Lange?

    Einstaatenlösung? Gleichberechtigt? Oder als Apartheid-Staat? Oder als rein jüdisches Grossisrael? Dafür bräuchte es dann ethnische Säuberungen – Vertreibung von Ansässigen.

    Und versteht mich nicht falsch, als Mensch mit jüdischem Blut bin ich eigentlich auf der Seite Israels. Und plädiere definitiv für die erste Möglichkeit.
    4 4 Melden
    • Menel 17.02.2017 06:55
      Highlight Ich denke, das Problem ist, dass man das Gefühl hat, dass man mit Beschlüssen "von aussen", die Menschen ändern kann. Es bräuchte, meiner Meinung nach, erst mal eine Völkerverständigung. Gemeinsame Projekte, damit sich die zwei Lager näher kommen. Erst danach wären konstruktive Lösungen möglich.
      Das schöne ist, dass es sowas schon vor ein paar Jahren gab. Da schlossen sich palästinensische und israelische Frauen zusammen, die einfach genug davon hatten, dass sie ihre Kinder, Geschwister, Partner ständig zu Grabe tragen müssen. Darauf sollte man aufbauen. Auf die normale Bevölkerung.
      1 1 Melden
  • Saraina 16.02.2017 22:33
    Highlight Netanjahu lacht, weil ihm Trump carte blanche gegeben hat. Das ist doch offensichtlich, und Trump versteht sehr wohl worum es geht. Keine Gerechtigkeit für die Palästinenser, maximale Möglichkeiten für Israel. Am Ende von Trumps Regierungszeit wird es deutlich mehr Siedlungen geben, die Araber aus Jerusalem vertrieben sein, und die Stimmen welche behaupten, es gäbe ja bereits einen Palästinenserstaat - nämlich Jordanien - werden viel lauter sein. Natürlich wird das zu mehr Terror führen.
    14 3 Melden
    • Donald 17.02.2017 00:34
      Highlight Ich glaube er lacht einfach weil es lustig ist.
      1 1 Melden
  • Mariolino 16.02.2017 22:26
    Highlight Ich lasse jetzt einfach mal meine Gedanken frei kreisen: wieso musste man eigentlich bei der Gründung des Staates Israel den Palästinensern Land wegnehmen und nicht etwa den Deutschen???
    8 13 Melden
    • Tikvaw 16.02.2017 22:52
      Highlight 1. Weil Grossbritannien nach der Annektierung von Palästina und Transjordanien
      - schon vor dem WW2 - !
      "versprochen" hat , den Juden die Möglichkeit zu geben wieder dort zurückzukehren bzw. wieder eine Heimat für die Juden zu schaffen.
      2. Viele Juden sind dann auch schon vor dem Holocaust dorthin ausgewandert und haben sich angesiedelt.
      3. Weil die Juden und viele Andere (unter Anderem gestützt durch archäologische Funde und ihren Glauben) der Meinung sind, dass die Juden vor der islamischen Eroberung dort gelebt haben und es deshalb ihr Land sei.

      16 6 Melden
    • Juliet Bravo 16.02.2017 22:54
      Highlight Weil Israel die Heimat dieses Volkes Israel ist?
      12 8 Melden
    • Juliet Bravo 16.02.2017 23:06
      Highlight Tikvaw, die Juden haben dort auch vorher schon Jahrtausende gelebt. Genauso Araber, Christen, Frauen, Männer, Liberale, Konservative, sogar Schwule. A true Rainbow Nation.
      14 1 Melden
    • Majoras Maske 16.02.2017 23:14
      Highlight Die Ursünde liegt wirklich bei Grossbritannien, weil sie sowohl den Juden die Gründung von Israel, als auch den Palästinensern ein unabhängiges Palästina versprechen und das auf demselben Territorium. Es ist fahrlässig als "Emprie" gleichzeitig zwei Völkern dïe Gründung eines Staates zu versprechen und bei den Palästinensern sogar im Gegenzug für kriegerische Unterstützung. Die einzige faire wäre eine Zwei-Staatenlösung, oder sogar besser eine Vier-Staatenlösung mit den Staaten Israel, Gaza, Palästina und dem säkulären Stadtstaat Jerusalem als "dreifach heilige Stadt".
      11 1 Melden
    • Tikvaw 16.02.2017 23:40
      Highlight @Juliet Bravo: Ich habe auch nie etwas anderes behauptet?
      Ausserdem geht es nicht darum was für "Menschen" dort gelebt haben, sondern wer dort staatliche Strukturen erschaffen hat.
      2 2 Melden
    • Tikvaw 16.02.2017 23:45
      Highlight @Majoras Maske: Gute Idee bezüglich Jerusalem. Denke aber kaum das die beteiligten dort, dem Zustimmen würden.
      6 2 Melden
    • Majoras Maske 17.02.2017 00:01
      Highlight Ja, dass weiss ich, das ist meine aus der Ferne vorgeschlagene Ideallösung, aber die wird ziemlich absolut nie Wirklichkeit werden, weil niemand darauf verzichten möchte und sowieso niemand auf mich hört und schon gar nicht Israel. :-)

      Obwohl es schon fast eine salomonische Lösung wäre. :-)
      5 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 17.02.2017 00:09
      Highlight Die völkerrechtliche Anerkennung eines jüdischen Staats auf dem Gebiet Palästinas erfolgte durch den pariser Vorortsvertrag von Sèvres (1920),

      https://de.wikipedia.org/wiki/Vertrag_von_S%C3%A8vres_%28Osmanisches_Reich%29

      und später durch den Vertrag von Lausanne (1923):

      https://de.wikipedia.org/wiki/Vertrag_von_Lausanne

      Das Land es heutigen Israels wurde im ersten Weltkrieg dem osmanischen Reich weggenommen und stand dann einige Jahrzehnte unter englisch-/französischem Protektorat.
      7 1 Melden
  • Herbert Anneler 16.02.2017 22:15
    Highlight Seit wann spielt für Trump Wissen eine Rolle? Wer sich für den Grössten hält...
    7 3 Melden
  • lilie 16.02.2017 21:40
    Highlight Wenn man die Worte "Israel" und "den Nahostkonflikt" im Titel dieses Artikels mit "(die) Welt" ersetzen würde, würde die Aussage auch stimmen. 😒
    10 1 Melden
    • Majoras Maske 16.02.2017 22:00
      Highlight Das hab ich mir auch gedacht. :(
      5 1 Melden
  • Mr. Raclette 16.02.2017 20:57
    Highlight ....und Belgien ist eine wunderschöne Stadt!
    9 2 Melden
  • http://bit.ly/2mQDTjX 16.02.2017 20:46
    Highlight Verhandeln einer Einstaatenlösung könnte auch für Isarel attraktiv sein. Basis könnten die Verträge von Sèvres und Lausanne bilden.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Vertrag_von_S%C3%A8vres_%28Osmanisches_Reich%29

    Zur Erinnerung: Der gleichzeitig abgeschlossene Vertrag von Versaille führe zum Nationalsozialismus und zur Zangs-Neuverhandlung durch den zweiten Weltkrieg.

    Damals gab's kein Israel, aber Zustimmung der Völkergemeinschaft zu einem "jüdischen Staat". Heute ist das "jüdisch" im Staat Israel, bzw. die fehlende Anerkennung alles "nicht-jüdischen" eine existentielle Bedrohung für Israel.
    5 3 Melden
  • Baba 16.02.2017 19:42
    Highlight Trump muss über den Nahen Osten nichts wissen - dafür hat er ja seinen Schwiegersohn https://tinyurl.com/z5zbksj. Und der ist im 45er Universum so eine Art Messias - "wenn der nicht Frieden stiften könne, könne es niemand" hat Nr 45 um seine Inauguration herum der staunenden Welt verkündet.

    Aber viel erschütternder als die (um es nett auszudrücken) Unzulänglichkeiten von Nr 45, sind in meinen Augen die Lemminge, die ihm nach wie vor die Treue halten...und das sind anscheinend nicht wenige 😨😨😨 Was muss noch passieren, dass die republikanische Faktenresistenz durchbrochen wird?
    19 5 Melden
    • Baba 16.02.2017 21:54
      Highlight https://tinyurl.com/z5zbksj
      Ohne Punkt funktioniert der Link sogar...
      0 0 Melden
  • malu 64 16.02.2017 19:39
    Highlight Trump ist mit dem zurechtbiegen seiner Warheit so beschäftigt, dass er gar keine Zeit hat seinen Verpassten Geographie und Politik
    Unterricht nachzuholen. Die Zwitschereien brauchen auch Zeit. Wie man in diversen Biographien über Trimp lesen konnte, hat er in seinem Tower keine Bücher. Er bezieht sein Wissen aus dem TV!?
    33 5 Melden
    • Mariolino 16.02.2017 22:18
      Highlight Klar doch, Einbildung ist auch eine gewisse Art Bildung....
      7 1 Melden
  • Juliet Bravo 16.02.2017 19:00
    Highlight Also sozusagen ein Freibrief für Bibi. Der favorisiert die Einrichtung von "Homelands". Wobei: das ist ja faktisch bereits der Fall.
    24 2 Melden
  • peeti 16.02.2017 18:55
    Highlight Wollen denn die Israelis wirklich eine Einstaatenlösung? Bei Gleichberechtigung würden die Palästinenser in ein paar Jahren die Mehrheit stellen (und somit auch die Regierung). Ohne Gleichberechtigung sprich mit Unterdrückung der Palästinenser hätte man ein Apartheid-Regime.

    Folglich wollen die Israelis keine Lösung, sondern lieber den Status quo: Weiter illegal Siedlungen bauen unter der schützenden US-Hand..
    36 7 Melden
    • Doeme 16.02.2017 19:22
      Highlight Danke für deinen Kommentar aber Kian hat genau das in seinem Artikel soeben erklärt.
      44 4 Melden
    • peeti 16.02.2017 21:02
      Highlight Ups sorry! Da habe ich den Text am Anfang etwas überflogen🙈
      7 3 Melden
  • Jol Bear 16.02.2017 18:53
    Highlight Unvoreingenommen wäre auch folgende Interpretation denkbar: nachdem mit der Forderung nach Zweistaatenlösung eine gefühlte Ewigkeit keine Verhandlungsfortschritte erreicht wurden, schlägt Trump eine erneute Auslegeordnung vor, bei der sich die Parteien von Dogmen lösen und mit einer Art Brainstorming neue Ideen zulassen. Er sagte auch, dass Israel und Palästinenser direkt verhandeln sollen und Kompromisse eingehen müssten. Er spricht sich weder für 1- noch für 2-staatenlösung aus. Ohne Bewertung aus Sicht des Anti-Trump-Standpunktes tönt sein Vorschlag durchaus "lösungsorientiert".
    17 6 Melden
    • Hierundjetzt 16.02.2017 19:05
      Highlight Das hat man alles in Oslo so ausgehandelt. Palästina anerkennt Israel als Staat. Israel zieht sich auf die Grenzen vor dem 6 Tagekrieg zurück.

      Dann kam Id**t 1 in Israel und Id**t 2 in Palästina an die Macht.

      Und schwupp alles wieder auf Anfang http://L
      30 1 Melden
    • Soli Dar 16.02.2017 19:42
      Highlight Wie Kosovo sollten auch Palästina, Tibet, Katalonien, Krim etc. eigene Staaten sein, bzw. sich abspalten dürfen!
      15 6 Melden
    • TobaFett 16.02.2017 22:06
      Highlight Soli Dar
      Wenigstens sieht es im Moment so aus, als ob sich gewisse Regionen Kurdistans eine grössere Autonomie erkämpfen können. Bei Tibet sehe ich schwarz und Katalonien und das Baskenland werden wohl auch noch einige Zeit brauchen. Kurdistan kann von den Wirren des Bürgerkrieges provitieren, während europäische Regionen auf die langwieriege Demokratie hoffen und werden von den Nationalstaaten gebremst.
      2 1 Melden
    • Tikvaw 16.02.2017 22:16
      Highlight Mag sein, dass Trump das vielleicht gedacht hat. Die Realität ist aber: es gibt am Ende eben doch nur diese 2 Lösungen. Es gibt keine 0.5 oder 3 Staaten Lösung. Egal wie man es dreht und wendet oder wie lange man nachdenkt. Am Ende hat man entweder Israel + Irgendwas oder Israel.
      4 2 Melden
    • TobaFett 16.02.2017 22:20
      Highlight Tikvaw
      Du meinst wohl Palästina, nicht irgendetwas, und Israel;)
      6 2 Melden
    • Tikvaw 16.02.2017 22:35
      Highlight Ich meinte das nicht abwertend. Aber ja, zumindest seit 5 Jahren ist Palästina auch von der UNO praktisch als Staat anerkannt worden.
      5 1 Melden
    • lilie 17.02.2017 07:14
      Highlight @Jol Baer: Ich bezweifle zwar, dass es das ist, was Trump gemeint hat, aber nehmen wir es mal an: Dann beweist das nur, dass er keine Ahnung hat von der Situation, denn diese ist verfahren und Israel an keiner Lösung interessiert.

      Und so sehr ich vermute, dass sich Trump gerne als Retter sieht: Er sieht sich als Retter "seines" Amerikas, nicht der Welt. Probleme anderer Staaten durch Diplomatie lösen, gehört nicht zu seinen Träumen und den Dingen, in denen er sich stark fühlt.

      Er ist der "Dealmaker", und in diesem Fall springt nichts für ihn raus. Es interessiert ihn schlichtwegs nicht.
      1 0 Melden
  • Majoras Maske 16.02.2017 18:40
    Highlight Trump ist wie der schlechte Archetyus des Vorgesetzten: keine Ahnung haben, aber das mit Vehemenz.
    44 3 Melden
  • Chrigi-B 16.02.2017 18:09
    Highlight Die Psychos in Israels Regierung werden jetzt Vollgas geben. Deren Haltung ist eindeutig. Immer vorwärts, mehr Land muss her. Die ganze Sache ist viiiiel zu komplex für Donald🙈
    45 5 Melden
  • Menel 16.02.2017 17:43
    Highlight Es wäre wirklich richtig, richtig lustig, wenn es nicht so traurig wäre.
    Trump, ein schönes Beispiel dafür, dass man in unserer Welt nicht viel bieten muss, wenn man einfach nur genug Geld hat...
    89 6 Melden
    • TanookiStormtrooper 16.02.2017 17:57
      Highlight Wenn Papa nur genug Geld hat...
      60 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.02.2017 20:44
      Highlight Leider wahr
      6 2 Melden
    • JasCar 16.02.2017 23:59
      Highlight Verdammt, ich habe auch wenig zu bieten, aber das Geld fehlt mir...
      7 2 Melden
  • NikolaiZH 16.02.2017 17:32
    Highlight Also wer hat dann gesagt, dass der trump nicht eine dritte oder vierte Lösung resp. Stillstand oder noch was gemeint hat. Er hat nur gesagt, dass er zwei andere begutachtet hat. Aber er hat nicht gesagt, dass eine davon von den beiden Parteien gewählt werden soll...
    11 57 Melden
    • Tilman Fliegel 16.02.2017 17:52
      Highlight Der hat gar nichts gemeint, mir scheint du überschätzt ihn.
      64 5 Melden
    • JasCar 17.02.2017 00:31
      Highlight Meine Mami hat aber immer gesagt: "gäll, du weisch scho wer meint? Narre und Chind"
      Ich weiss jetzt nicht so recht.....
      2 1 Melden
  • Linus Luchs 16.02.2017 17:15
    Highlight In diesen beiden Ausschnitten wirkt Trump auf mich wie jemand, der an einer mündlichen Prüfung zu einem Thema gefragt wird, von dem er keinen blassen Schimmer hat. Er eiert inhaltlich herum und versucht, Ahnung vorzutäuschen. Wie es seine oft wirre Sprache ja verrät, die vorwiegend aus Hauptsätzen und kurzen Worten besteht, ist er sehr wahrscheinlich nicht fähig, komplexe Zusammenhänge zu erfassen und wiederzugeben. Im Gehirn des mächtigsten Mannes der Welt herrscht viel Konfusion. Es soll sogar schon republikanische Senatoren geben, die sich Fragen zu Trumps geistiger Gesundheit stellen.
    79 6 Melden
  • Gelöschter Benutzer 16.02.2017 17:08
    Highlight boah Trump und Netanjahu auf einem Bild, mir wird übel.
    83 24 Melden
    • Hiroto Inugami 16.02.2017 17:34
      Highlight Hoffentlich passiert dir im Leben nie was Schlimmeres;-) Schon ein wenig peinlich solche billigen Aussagen, nicht?
      23 86 Melden
    • blobb 16.02.2017 17:52
      Highlight Mit peinlichen, billigen Aussagen kennst du dich ja gut aus ;)
      50 14 Melden
  • Tom Garret 16.02.2017 16:58
    Highlight Haha sorry aber da musste ich jetzt echt auch schmunzeln. Wirkt ein wenig wie "And what is Aleppo" :-)

    http://bcove.me/so1qfzat
    49 4 Melden
  • Armand Ha 16.02.2017 16:58
    Highlight ich finde israel sollte gleichstehen mit palestina. Warum hat ein Israeli mehr Recht als ein Palistinänser auf einem Land, dass einem Palestinänser gehört? Das ist nicht fair. Wenn dann sollen beide gleich viel Recht haben!
    69 25 Melden
    • Toerpe Zwerg 16.02.2017 18:13
      Highlight Beide Parteien bestehen auf ihren Positionen. Eine Partei ist aber stärker ..
      17 3 Melden
    • Murky 16.02.2017 18:24
      Highlight Absolut. Das ist für jeden normalen und uninvolvierten Menschen völlig logisch (auch für mich). Aber rede mal mit jemandem von der einen oder anderen Seite...
      14 3 Melden
    • lilie 16.02.2017 21:45
      Highlight Warum die einen mehr Rechte haben? Weil sie mehr Geld und mehr Waffen haben... 😞
      8 2 Melden

Trump kippt Einfuhr-Verbot für Grosswildjäger – (Und ja, auf dem Foto sind seine Söhne)

Donald Trump selber jagt keine Tiere. Aber seine Söhne, die würden das lieben, erzählte der US-Präsident im Jahr 2012. «Sie sind Jäger und sie sind darin sehr gut geworden.» 

Gut fünf Jahre ist es nun her, seit Fotos von Trumps Söhnen bei der Grosswildjagd vom Magazin «TMZ» veröffentlicht wurden. Sie sorgten in den sozialen Medien und unter Tierschützern für einen Aufschrei.

Auf einem Bild ist zu sehen, wie Trump Jr. mit einem abgeschnittenen Elefantenschwanz posiert. 

Auf einem weiteren …

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