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Betretene Gesichter am Montag in Berlin: Angela Merkel und Bernd Althusmann, der gescheiterte CDU-Spitzenkandidat in Niedersachsen. Bild: EPA/EPA

Was nun, Mutti? Für Angela Merkel wird die Luft immer dünner

Die Niederlage in Niedersachsen und der Rechtsrutsch in Österreich sind ein schlechtes Omen für Angela Merkel. Die «Retterin der freien Welt» wirkt zunehmend angeschlagen.

17.10.17, 04:43

Im letzten Dezember war in Europa ein kollektives Aufatmen zu vernehmen. Der Grüne Alexander Van der Bellen setzte sich bei der Bundespräsidentenwahl in Österreich gegen den FPÖ-Kandidaten Norbert Hofer durch. Knapp einen Monat nach der überraschenden Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten konnte der Vormarsch der Rechtspopulisten gestoppt werden.

Zehn Monate später sieht es so aus, als ob Van der Bellen ein «Präsident ohne Partei» sein wird. Die Grünen scheiterten bei der Nationalratswahl in Österreich an der Vier-Prozent-Hürde – die Auszählung der Briefwahlstimmen vorbehalten. Dafür dürfte unser östlicher Nachbar eine Rechts-rechts-Regierung bekommen, unter Führung des 31-jährigen Sebastian Kurz.

46s

Mit 31 Jahren zum jüngsten Regierungschef Europas

Video: srf

Der Chef der konservativen ÖVP wird vermutlich mit der rechtspopulistischen FPÖ eine Koalition bilden. Die beiden Parteien verbindet eine harte Linie gegen Flüchtlinge und den Islam. Und eine kritische Haltung gegenüber der Europäischen Union (EU), auch wenn Kurz von einem Austritt – einem «Öxit» – nichts wissen will. Das sind schlechte Nachrichten für Brüssel – und für Berlin.

Schwierige Jamaika-Gespräche

Seit Sebastian Kurz als Aussenminister die Schliessung der Balkan-Route für Flüchtlinge durchsetzte, gilt sein Verhältnis zu Bundeskanzlerin Angela Merkel als belastet. Mit dem Rechtsrutsch dürfte Österreich für Deutschland zu einem schwierigeren Partner werden. Und das ist nicht Merkels einziges Problem. Die Kanzlerin wirkt zunehmend angeschlagen.

Die Niederlage ihrer CDU bei der Landtagswahl in Niedersachsen am Sonntag ist ein weiterer Dämpfer für Merkel nach dem schwachen Abschneiden bei der Bundestagswahl. Auch wenn das Ergebnis primär regionalpolitisch begründet sein mag, schwächt es die Stellung der Kanzlerin vor dem Beginn der schwierigen Verhandlungen über eine Jamaika-Koalition mit FDP und Grünen.

Die Kritik aus den eigenen Reihen ist nicht zu überhören. «Der Schlüssel für die Niederlage in Hannover liegt leider im Berliner Wahlabend am 24. September, als man die verheerenden Verluste von über acht Prozent zu einem strategischen Sieg schöngeredet hat», sagte Wolfgang Steiger, Generalsekretär des CDU-Wirtschaftsrats, gegenüber der Zeitung «Bild».

Heinz-Christian Strache (FPÖ) und Sebastian Kurz (ÖVP) bilden vermutlich die neue Regierung in Österreich. Bild: APA/APA

Steiger gibt der Kanzlerin eine Mitschuld am schlechten Abschneiden in Niedersachsen. Im Hinblick auf die Jamaika-Verhandlungen stellte er in der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» klare Forderungen an die Adresse seiner Partei auf: «In der Wirtschaftspolitik muss der Industriestandort gegen grüne Ideologie in der Klima- und Energiepolitik verteidigt werden.»

Neid auf Kurz

Die Grünen erwarten entsprechend langwierige und mühsame Gespräche, wie ihr Unterhändler, der frühere Umweltminister Jürgen Trittin, gegenüber «Bild» erklärte: «Die CDU und CSU werden das Ergebnis in Niedersachsen als herbe Niederlage empfinden und einige in der Union werden versuchen, die Partei weiter nach rechts zu rücken. Andere werden dagegenhalten.»

In CDU und CSU blicken tatsächlich nicht wenige mit einem gewissen Neid auf die österreichische «Schwesterpartei» und ihren Jungstar Sebastian Kurz. «Warum haben wir nicht so einen?», titelte «Bild», was prompt bissige Kommentare auf Twitter zur Folge hatte. Neben dem Strahlemann aus Wien sieht die «ewige» Merkel allerdings ziemlich alt aus.

Konservative Unionsmitglieder fordern nach der Niedersachsen-Pleite ihren Rücktritt als Parteichefin. Eine Jamaika-Koalition lehnt die Gruppierung ab, sie fordert Neuwahlen mit einem Kanzlerkandidaten, der nicht Merkel heisst. Hinter den Kulissen stichelt selbst der abtretende Finanzminister und künftige Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble laut «Bild» gegen Merkel.

Für Angela Merkel wird die Luft immer dünner. Abschreiben darf man die studierte Physikerin und ihren Machtinstinkt nie. Aber ihre Position ist geschwächt, sie wirkt zunehmend wie eine Regierungschefin auf Abruf, ähnlich wie Theresa May in Grossbritannien. Als «Retterin der freien Welt», zu der Merkel nach der Trump-Wahl erkoren worden war, taugt sie derzeit kaum.

Das sind auch schlechte Aussichten für Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und seine Vision einer starken EU. Dafür braucht er eine starke Partnerin in Berlin. Eine solche scheint auf absehbare Zeit nicht vorhanden zu sein. Und bereits droht neues Ungemach: Die Wahlen in Tschechien Ende Woche könnte die populistische ANO-Partei des Milliardärs Andrej Babis gewinnen. Auch er geht mit EU-kritischen Parolen auf Stimmenfang.

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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    Alle Leser-Kommentare
  • W°^°||°^°W 16.10.2017 22:56
    Highlight Die Olle war in Mathe mal ganz dolle.
    18 13 Melden
  • seventhinkingsteps 16.10.2017 18:59
    Highlight Nur weil ein Konservativer halb so alt ist wie üblich heisst im Fall nicht, dass die Ansichten besser werden.
    35 28 Melden
  • Gelöschter Benutzer 16.10.2017 18:15
    Highlight Also wenn die Grünen wirklich rausfliegen, mach ich eine gute Flasche auf! 😎
    58 27 Melden
    • mountaineer 16.10.2017 21:41
      Highlight bin dabei!

      LOL
      18 13 Melden
    • bokl 16.10.2017 22:32
      Highlight Wenn sich ein knapp 10% Partei spaltet, ist es nicht wirklich überraschen, wenn ein Teil rausfliegt. Aber ein grüner Splitter ist doch im Parlament.
      8 5 Melden
    • Fabio74 17.10.2017 10:55
      Highlight Manche kommen nie in Erwachsenenalter an wie mir scheint
      5 8 Melden
    • Richu 17.10.2017 12:57
      Highlight @rich enough: Inzwischen wurden 760'000 Briefwahlkarten ausgezählt. Es sind nur noch 36'000 Wahlkarten aus fremden Wahlkreisen auszuzählen. Mit grosser Wahrscheinlichkeit sind die Grünen wohl draussen, denn ihr Wähleranteil beträgt auch nach Auszählung der meisten Briefwahlkarten nur 3,8%!
      @bokl: Bei österreichischen Parlamentswahlen vor ca. 5 Jahren haben die Grünen nicht knapp 10% erreicht, sondern 12,5%, d.h. über 2/3 der Wählerinnen und Wähler wählten die Grüne Partei am letzten Sonntag nicht mehr.
      5 0 Melden
    • bokl 17.10.2017 14:00
      Highlight @Richu
      Oder sie haben den bei den letzten Wahlen noch "Grünen" Peter Pilz gewählt. Beide Listen zusammen erreichten 8.2%. Immer noch ein Drittel weniger, aber locker über der 4%-Hürde.
      2 0 Melden
  • john oliver 16.10.2017 18:00
    Highlight Von den Medien wir das heute so interpretiert als wäre Kurz NUR wegen seiner Flüchtlingspolitik gewählt worden. Diese ist nicht rechts, sondern ein realistischer Zugang (Kurz bei Anne Will:
    )
    Viele haben Kurz aus anderen Gründen gewählt: Die ÖVP will den völlig aufgeblasenen Krankenkassenapparat angreifen, Steuer- und Verwaltungsreform, Transparenzdatenbank, Förderungen ausmisten etc.
    Außerdem sind Kurz und die ÖVP klare EU Befürworter. Ich bezweifle, dass Frau Merkel so unglücklich über den österr. Wahlausgang ist.
    40 5 Melden
    • rudolf_k 16.10.2017 23:00
      Highlight Danke für das Video. Habe die Sendung damals schon geschaut, jetzt nochmals die letzten 15 Minuten. Was Kurz da sagt hat schlicht und rein gar nix mit Populismus zu tun. Ich kann nur all jenen, die eine Migrationspolitik die rein auf Ideologie fusst, dringend raten dies auch zu schauen.
      27 3 Melden
    • FrancoL 16.10.2017 23:20
      Highlight Na er ist nicht alleine, das darf man nicht vergessen und die FPOe wird ihren Zoll einfordern. Das mit den klaren EU Befürworter würde ich dann mit einen klaren Fragezeichen versehen. Ich habe nicht viel Statements von Kurz gehört, aber wenn die EU ins Spiel kam war die Aussage doch eher dünn. Mag sein dass ich die 4-5 falschen Statements gehört habe.
      10 4 Melden
    • Fabio74 17.10.2017 06:57
      Highlight Der ÖVP-Klüngel existiert ja in den Ländern weiter. Und diese werden ihre Macht und Pfründe nicht dem Wunderwuzzi opfern
      3 4 Melden
  • Tepesch 16.10.2017 17:05
    Highlight Am besten Merkel bildet eine Minderheitsregierung, dann können sich die Deutschen mal in gut schweizerischen Kompromissen üben.
    66 8 Melden
    • FrancoL 16.10.2017 23:21
      Highlight Keine schlechte Idee, dann würde vielleicht auch ein wenig mehr Sachpolitik betrieben.
      13 4 Melden
  • Thinktank 16.10.2017 16:54
    Highlight Mutti hat sich nicht an die eigenen Gesetze gehalten und wird nun bestraft. Wird hoffentlich in der Schweiz aus so laufen bei den nächsten Wahlen.
    58 57 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.10.2017 18:14
      Highlight Wer hat sich bei uns nicht an welche Gesetze gehalten?
      19 11 Melden
    • aglio e olio 16.10.2017 19:01
      Highlight Du meinst, dann laufen einige SVPler zur PNOS?
      22 16 Melden
  • SVARTGARD 16.10.2017 16:46
    Highlight In der Schweiz wird die Luft auch immer dünner.
    34 28 Melden
    • Amboss 16.10.2017 20:25
      Highlight Wofür wird die Luft dünner?
      18 7 Melden
    • mountaineer 16.10.2017 21:42
      Highlight ist noch etwas früh für Prognosen... vielleicht für die Feministinnen-Partei (ehemals SP)
      18 8 Melden
    • Fabio74 17.10.2017 10:57
      Highlight Für wen wird die Luft warum dünn?
      0 4 Melden
  • Snowy 16.10.2017 16:02
    Highlight Genau! Mal wieder ein junger Österreicher...!

    Hat das die Bild wirklich getitelt?? "Der Postillon" wird vor Neid erblassen.
    74 7 Melden
    • sowhat 16.10.2017 20:06
      Highlight Stimmt, mit dem letzten hat D ja so gute Erfahrungen gemacht....
      12 3 Melden
    • Alnothur 16.10.2017 20:38
      Highlight Nein, der Hitlervergleich kam vom Twitter-Nutzer.
      11 0 Melden
  • Posersalami 16.10.2017 15:50
    Highlight "als ob Van der Bellen ein «Präsident ohne Partei» sein wird. "

    Van der Bellen ist aus der Partei der Grünen ausgetreten und hat als Parteiloser kandidiert, wurde aber von den Grünen unterstützt.
    70 15 Melden
  • Amboss 16.10.2017 15:47
    Highlight Mich nervt dieser Hype um diesen Macron und diesen Kurz. Klar, sie sind absolut toll für die Medien. klar, sie sind jung, sexy, toll, attraktiv, visionär. Und ganz bestimmt sind sie aussergewöhnliche Wahlkämpfer. Aber genauso haben sie als Präsident/Kanzler noch rein gar nichts geleistet.

    Klar ist Merkel nicht gerade in einer rosigen Situation. Aber ich habe so das Gefühl, sie hat schon mehr als eine deutlich üblere Krise gemeistert als diejenige, in der sie aktuell ist.
    Die kommt da auch wieder raus.
    109 43 Melden
    • Posersalami 16.10.2017 16:05
      Highlight Was ist an Macron oder Kurz "visionär"? Die haben doch auch nur Rezepte von Vorgestern, visionär geht dann doch anders. Visionär war zB. der New Deal Act.
      31 26 Melden
    • Snowy 16.10.2017 16:21
      Highlight Nein, Merkel hat sich verrannt.

      Hierzu eine vielsagende Episode: Merkel am Wahlabend auf die Frage eines Journalisten "was sie denn nun anders machen wolle": Nichts... man sei ja schließlich immer noch stärkste Kraft.

      Mit jedem zusätzlichen Tag an der Spitze schadet sie der CDU. Nach der historischen Wahlschlappe hätte sie die Verantwortung übernehmen sollen und zurücktreten.

      61 19 Melden
    • Posersalami 16.10.2017 18:00
      Highlight Hätte ein Blitzer die Güte mir zu erklären, was aus Kurz oder Macron einen Visionär macht?
      13 6 Melden
    • Domino 16.10.2017 19:26
      Highlight Kurz war Aussenminister und hauptsächlich verantwortlich für die Schliessung der Balkanroute. Damit hat er beachtliches geleistet und sogar damit Merkel den Kopf gerettet.
      12 9 Melden
    • Fabio74 16.10.2017 19:35
      Highlight @Snowy Schlappe wenn man stärkste Partei bleibt?
      3 12 Melden
    • Amboss 16.10.2017 19:47
      Highlight @posersalami: hast recht. Ich hätte schreiben sollen "wirken visionär" statt "sind visionär".

      @snowy: ach komm. Das, was die Union vor vier Jahren von der damals quasi toten FDP gratis abgegrast hat, hat sie jetzt halt wieder verloren. Es wirkt spektakulärer als es ist. Und ein paar Prozentpunkte Verlust an eine zerstrittene wirkungslose Protestpartei sind auch nicht wirklich ein Grund, gleich das Handtuch zu werfen oder gleich irgendwelche unüberlegten Schnappschüsse zu starten. Schön in ein paar Wochen sieht alles entspannter aus für Merkel, ganz gewiss

      10 3 Melden
    • The Origin Gra 16.10.2017 21:24
      Highlight Snowy: Wer soll von der CDU/CSU den bitte antretten?
      Es wurden ja alle Konkurenten Kaltgestellt und die Minister sind naja... Einen Dobrint als Kanzler? Mit dem Salat den der angerichtet hat?
      Schäuble? Bitte, das gäbe einen Aufstand in der EU. Seehofer? Der ist selbst auf der Abschussliste der eigenen Partei, man wartet nur, um dem neuen nicht ein Debakel aufzubürden (konnte man ja schön bei Gabriel => Schulz sehen. Schulz badete aus was Gabriel falsch machte).

      Also, wer soll Mutti ersetzen?
      12 1 Melden
    • bokl 16.10.2017 22:40
      Highlight "Kurz war Aussenminister und hauptsächlich verantwortlich für die Schliessung der Balkanroute."

      Hauptverantwortlich? Wie viele Meter Zaun hat er denn aufgestellt? Wie viele Migranten persönlich am Grenzübertritt gehindert?
      Ein, zwei Unterschriften erzeugen keinen Schmerz. Härte Zeigen müssen dann die Untergebenen.
      Dabei gäbe es doch ein Reality-TV-Format für solche "Politiker". Orban und Kunz und Co. werden 1-2 Wochen in ein Flüchtlingscamp gesteckt. Wer am meisten Insassen zur Heimkehr bewegt, hat gewonnen. Natürlich ganz ohne Helfer.
      5 5 Melden
    • FrancoL 16.10.2017 23:23
      Highlight @Amboss; Kann ich auch so stehen lassen und zum grossen Teil beipflichten.
      2 2 Melden
    • _kokolorix 17.10.2017 07:36
      Highlight @Domino
      Die Schliessung der Balkanroute war eine 'beachtliche Leistung'? Was genau hat denn die Schliessung gebracht?
      Eigentlich bloss die Wiederbelebung der Mittelmeerroute und damit wurden die Probleme von Oesterreich zu Griechenland und Italien verschoben. Ausserdem starben dabei etliche 10000 Leute, somit könnte man Kurz auch als Massenmörder beschreiben...
      1 4 Melden
    • Posersalami 17.10.2017 09:40
      Highlight @ _kokolorix: Mit Sicherheit den ein oder anderen Prozentpunkt für die Wahl von "besorgten Bürgern" und Neufaschisten.
      1 2 Melden
    • Snowy 17.10.2017 09:55
      Highlight @The Ori Gin

      Keine Ahnung wer Mutti ersetzen soll. Wie Du richtig sagst, steht niemand bereit - respektiv es wurde (absichtlich) niemand aufgebaut. Dies wird sich nun rächen.
      2 0 Melden
    • The Origin Gra 17.10.2017 11:41
      Highlight @snowy: Der CDU bleibt nix anderes übrig als 4 Jahre weiterzumerkeln 😁
      Oder 8 Jahre, wobei Merkel Kohls Rekord wahrscheinlich nicht brechen kann.

      Anders gefragt, wer soll Merkel beerben? Ob Schulz in 4 Jahren nochmals probiert steht in den Sternen.
      In der CSU steht auch keiner bereit, in der FDP auch nicht, bei den Grünen nicht und die Linke zerfleischt sich langsam
      1 0 Melden
    • Posersalami 17.10.2017 11:50
      Highlight Es wird doch wohl in der zweiten oder dritten Reihe der Parteien vernünftige Kandidaten geben! Alleine die CSU hat über 140 000 Mitglieder, wenn da kein talentiertes Personal dabei sein soll kann man eigentlich den Laden auch dicht machen. Die alten Kader müssten halt in den Ruhestand treten..
      4 1 Melden
    • Snowy 17.10.2017 11:55
      Highlight Mit Schulz als Kandidat wird die SPD nicht stärkste Kraft.

      Die CDU/CSU hat nun 4 Jahre Zeit jemanden aufzubauen. Sollte ja wohl machbar sein.
      1 0 Melden
    • Amboss 17.10.2017 12:00
      Highlight @Origin:
      Die CDU wird auch in vier Jahren mit Abstand die stärkste Partei sein, unabhängig, wer dann Spitzenkandidat ist.
      Also: Weshalb sollte Merkel nicht noch acht Jahre weitermachen?

      Und sollte sie nicht mehr antreten: Der Nachfolger/die Nachfolgerin muss ja nicht jetzt bereit stehen, sondern in vier Jahren. Ich denke, da findet sich schon einer.
      Und sorry, bei denen, die da abgesägt wurden, war wirklich kein möglicher Kanzlerkandidat dabei
      0 1 Melden
    • Posersalami 17.10.2017 12:18
      Highlight Merkel wird in 4 Jahren 67 Jahre alt sein, irgendwann will die sicher in den Ruhestand..
      1 3 Melden
    • Domino 17.10.2017 13:07
      Highlight Mit Thilo Sarazin als Kandidaten hätte die SPD die Wahl gewonnen...
      4 1 Melden
  • Hussain Bolt 16.10.2017 15:47
    Highlight Was zu Seehofer, schade ist er schwach, denn er allein hätte Merkel 2015 erledigen können wenn er das Gesetz beachtet hätte und die Grenze mit BP und Bayernpolizei geschlossen hätte. Rechtlich gesehen hätte er das machen können oder sogar müssen. Plus die CSU noch abgespaltet. Die Krise wäre nie gekommen, di AfD wäre auch niemals im Bundestag vertreten gewesen und Merkel wäre Politisch definitiv tot gewesen. Neuwahlen wären gekommen, CDU hätte noch mehr verloren. Seehofer hätte Kanzler werden können wenn er die CSU Bundesweit aufgestellt hätte. Sie hätten Erfolg gehabt. Aber hätte hätte!
    32 75 Melden
    • Sapere Aude 16.10.2017 16:06
      Highlight Seehofer hat ja auf AfD Light gesetzt und in Bayern das schlechteste Resultat der CSU Geschichte eingefahren. Populisten lassen sich nicht besiegen, indem man ihre Positionen übernimmt und in "nettere" Worte fast.
      47 9 Melden
    • Sophia 16.10.2017 16:42
      Highlight Wäre, hätte, hätte hätte... Herr Bolt, der Seehofer ist ein Populist. Populisten taugen nicht zum Regieren. Ausserdem, man kann die Rechten nicht rechts überholen, das stärkt sie nur, also nichts mit Grenzen zu und Wahl gewonnen! Wenn etwas die Rechte stärkt, und das ist vielfach bewiesen in der Geschichte, dann sind das grosse Koalitionen! Das Volk hat aber auch noch andere Eigenarten: Manchmal nervt einem ein(e) Regierende(r) alleine schon, weil er einem überdrüssig wird. Junge, dynamische Führungspersonen sind derweil "in"! Es gibt aber so keine in Deutschland zur Zeit.
      11 18 Melden
    • Fabio74 16.10.2017 16:43
      Highlight Träum weiter. Der CSU gehts in erster Linie um Bayern und dann um Bayern. Der Redt spielt keine grosse Rolle.
      25 7 Melden
    • Tepesch 16.10.2017 17:02
      Highlight CSU und CDU bielden eine Union. Deshalb gibt es auch keine CDU in Bayern und umgekehrt. Zudem hat die CSU bei der letzten Budestagswahl sehr schlecht ab geschnitten, trotz Merkel-Bashing.
      22 5 Melden
    • Neruda 16.10.2017 17:52
      Highlight 😂😂😂 arbeitest du zufällig bei der Heute Show?
      3 3 Melden
    • Hussain Bolt 16.10.2017 18:08
      Highlight Ihr macht einen erheblichen Denkfehler. Was zeigt das ihr wenig Ahnung habt. Die CSU hat verloren weil sie nicht gehandelt hat aber nur gelabbert hat weil sie schlussendlich den Merkel Kurs mitgetragen hat. Hätte Seehofer gehandelt hätte er gewonnen. AfD wäre obsolet geworden. CSU hat nicht verloren weil man in Bayern noch mehr Flüchtlinge wollte sonst hätte die AfD dort nicht abgeräumt.
      5 6 Melden
    • Hussain Bolt 16.10.2017 18:13
      Highlight @Tepesh denke das weiss jeder, deswegen redete ich von Abspaltung. Nochmal, die CSU hat nicht wegen Merkel Kritik ansich verloren, sondern weil sie nicht gegen Merkel gehandelt hat obwohl sie es gekonnt hätte. Man wollte dem Gelabber nicht mehr glauben. Was du machst ist eine Verdrehung warum die CSU verloren hat.
      2 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.10.2017 18:18
      Highlight @Sapere Aude: Die CSU hat kaum aufs Dach gekriegt, weil sie auf AfD light machte, sondern weil Seehofer in der Migrationspolitik dauernd in Richtung Berlin gebellt, aber nie gebissen hat.
      Der Mann hat jegliche Glaubwürdigkeit verspielt.
      8 4 Melden
    • sheimers 16.10.2017 21:04
      Highlight Die CSU hat mit ihrem Rechtskurs ihre gemässigteren Wähler vergrault, und die extremeren dazu ermuntert gleich eine noch rechtere Partei zu wählen. Rechtsextremismus verhindert man nicht, indem man sich rechts anbidert, sondern indem man sich distanziert.
      7 9 Melden
    • Fabio74 16.10.2017 21:36
      Highlight Quatsch. Die CSU ist eine Regionalpartei. Nicht mehr nicht weniger.
      Seehofer bellt weil er in Bayern allein regieren will.
      Nun hat die Scheinheiligkeit eins aufs Dach gekriegt.
      Zuviel Arroganz ist halt nicht gefragt
      3 7 Melden
    • mountaineer 16.10.2017 21:45
      Highlight sheimers, von bayerischer Politik verstehst Du nicht grad viel... na?
      3 3 Melden
    • bokl 16.10.2017 22:47
      Highlight @HB
      CSU landesweit? Schon damit machst du dich lächerlich. Die CSU hat nur eine Daseinsberechtigung. Absolute Mehrheit und damit ein Bundesland sicher für die Union. Daher auch das grosse Poltern. Sobald ihr das nicht mehr gelingt, gibt es eher CDU landesweit. Seehofer ist ein Kasper. Aber 50+ CSU werde ich vermissen. Quasi das letzte Bundesland das fällt...
      3 1 Melden
    • Sophia 17.10.2017 01:23
      Highlight Die Union hatte nicht gemerkt, dass sich der Merkeleffekt abgenützt hatte. Wir erinnern uns noch an die Wahlen in Rheinlandpfalz und Baden Württemberg, da haben die SP und Grüne gewonnen, weil sich beide Kandidaten für die Merkelche Flüchtlingspolitik einsetzten! Also können die Unionsverluste nicht auf diese von Rechten immer wieder geleierte Migrationspolitik zurückgeführt werden. Rechte brauchen starke Führungspersönlichkeiten, egal in welcher Partei sie die finden, die wählen sie! Das sollte die Union beherzigen, dann ist die AfD tot, wie es die Piraten auch sind!
      2 2 Melden
  • Theor 16.10.2017 15:45
    Highlight Lasst die doch einfach mal ein paar Jahre werkeln. Am Ende tut dem Volk ein wenig Deillusionierung ganz gut. Siehe was jetzt in Barcelona passiert, gross palavern ist das eine - liefern das andere. Am Ende kochen auch die Hassprediger nur mit heissem Wasser. Lösungen haben sie keine. Aber solange sie das nicht beweisen müssen, können sie sich auf Kosten der anderen echauffieren und aufspielen.

    Erst wenn sie ihre Ahnungs- und Wirkungslosigkeit dem Volk vor Augen führen müssen, geht der ganze dämliche Rechtspopulismus selbst zu Grunde.
    66 28 Melden
    • oureax 16.10.2017 18:12
      Highlight Exakt! Ich würde sie mal gewähren lassen. Missstände aufdecken kann jeder. Trump ist dafür ein Paradebeispiel.
      4 0 Melden
    • Taebneged 16.10.2017 18:30
      Highlight Du meinst à La Trump? 😅
      3 2 Melden
    • aglio e olio 16.10.2017 19:08
      Highlight Da hast du schon recht, Theor. Der Preis dafür könnte allerdings hoch ausfallen. '33 hatte man ja noch Illusionen. Wir sollten es besser wissen.
      1 4 Melden
    • Theor 16.10.2017 21:38
      Highlight Das Argument mit 1933 zieht meines Erachtens nicht mehr. Damals hatte man keine Völkerrechtlichen Verbindungen und keine Verpflichtungen.

      Bestes Beispiel: Grossbritannien und der Brexit. Man hat unter dem Rechtsrutsch entschieden, die EU zu verlassen. Und Status Quo heute? Man ist immer noch in der EU, weil der Entkoppelungsprozess Jahrzehnte dauert.

      Auch die rechtesten Volldeppen können in einer Amtszeit keine Konzentrationslager mehr legalisieren. Was 1933 passiert ist, kann niergends in der westlichen Welt mehr in nur einer Amtsperiode von vier Jahren passieren.
      4 3 Melden
    • _kokolorix 17.10.2017 07:01
      Highlight @Theor
      'Damals hatte man keine Völkerrechtlichen Verbindungen und keine Verpflichtungen'
      Das stimmt so nicht, Deutschland hatte jede Menge internationale Verpflichtungen. Nur hat Hitler diese demonstrativ missachtet und daraus abgeleitet, dass er einen Krieg gegen solche Waschlappen mit Leichtigkeit gewinnen könnte.
      Die Geschichte wiederholt sich nicht 1:1. Die Zustände in den Flüchtlingslagern in Griechenland und der Türkei sind soweit von Konzentrationslagern auch wieder nicht. Und diese Zustände sind den Rechten noch viel zu gut...
      2 0 Melden
    • Fabio74 17.10.2017 11:01
      Highlight @Theor natürlich gsbs völkerrechtliche Verträge. Nur hat man die ignoriert. Die KZs waren nicht legalisiert man hat den Rechtsstaat ja liquidiert unter Applaus von der Mitte bis rechts aussen
      2 0 Melden
    • Taebneged 17.10.2017 11:29
      Highlight @Theor: alternative Fakten, stimmt's?
      3 1 Melden
  • Hussain Bolt 16.10.2017 15:44
    Highlight Merkel hätte eigentlich fertig. Die CDU hat das schlechteste Ergebnis aller Zeiten eingefahren bei BTW. 1 Mio CDU Wähler gingen zur AfD, trotzdem will sie mit den Grünen die für das komplette Gegenteil stehen koalieren plus der nichtssagenden FDP. So eine Koalition wird noch mehr Wähler Verluste bedeuten!

    Dank Merkels Migrantenkurs gibt es denn Rechtsrutsch in Europa! Sie und ihre Helfer sind dafür verantwortlich sowie ein grosser Teil der Muslimischen Gemeinschaft die Europäische Werte in Frage stellt!
    58 58 Melden
    • The Origin Gra 16.10.2017 16:20
      Highlight Und was genau soll man eigentlich genau machen?
      Tausende Menschen ersaufen lassen?
      Menschen direkt vor die Panzerrohre zurückschicken?

      P.S. Die Bundesrepublik lieferte der Peschmerga Waffen zuhauf, auch Panzerbrechende.
      Jetzt rückt die Irakische Armee gegen die Kurden vor, die nun mit diesen Waffen feuern.
      Abschliessend wird die BRD dem Irak Waffen gegen die Kurden geben.

      Verstehen Sie? Die Westlichen Regierungen sind Mitschuldig am Zerfall im Nahen Osten, sehr sogar.
      Allen voran die Koalition der Willigen unter dem Sternenbanner.

      Solange dem so ist, muss man die Schnauze halten!
      34 22 Melden
    • Fabio74 16.10.2017 16:46
      Highlight Falsch. Erstens dürfte ein kleiner Teil die "Werte" welche zu definieren wären, in Frage.
      Zweitens idt es logisch, dass bei 6 Parteien die Zahl der Wähler pro Partei sinkt.
      Drittens schwarz-Gelb-grün ist als einzige machbar mit dem Hintergrund SPD in der Opposition.
      Viertens Politiker sind da Bündnisse zu schliesden und Konsens zu finden
      14 16 Melden
    • JoeyOnewood 16.10.2017 18:53
      Highlight Ach, Europäische Werte? Meinst fu jetzt die vor dem den zwei Weltkriegen oder danach? Europäische Werte davor: Sich gegenseitig bekriegen. Werte danach: Zusammenarbeiten. Und du und deinesgleichen möchtet jetzt die europäische Integration wegen "europäischen Werten" rückgangig machen. Viel Spass!
      5 4 Melden
    • atomschlaf 16.10.2017 18:57
      Highlight Ach Gra, die "ersaufen lassen"-Keule beeindruckt nun wirklich niemanden mehr.

      Man bringt die "Geretten" dorthin zurück, wo sie hergekommen sind. Scheint ja neuerdings zwischen Italien und Libyen ganz passabel zu funktionieren.

      Und vor Krieg in Afrika oder Arabien muss niemand bis nach Europa "flüchten" um in Sicherheit zu sein.
      10 4 Melden
    • TheMan 16.10.2017 18:57
      Highlight @The Origin Gra der Nahe Osten würde sich kurz oder lange selber Vernichten. Ohne EU und USA und deren Waffenlieferung. Es liegt dort an etwas anderem.
      6 3 Melden
    • The Origin Gra 16.10.2017 21:38
      Highlight @atomschlaf: Wohin zurückbringen? Sind diese "Lager" auch zu verantworten? Wird kontrolliert was dort vor sich geht?

      @TheMan: Gabs im Iran nicht mal ne Fortschrittliche Regierung die durch den Schah ersetzt wurde? Wurde nicht Saddam mit Waffen gegen den Iran Unterstützt, später selbst abgesetzt? Wie war das nochmals in Afghanistan, Lybien usw.
      Der Westen hat, allen voran die CIA mit Freundlicher Unterstützung der Saudis und Pakistanis, diese Ideologie erst erschaffen und Rüsten sie heute noch auf.
      Ohne den Westen sähe es heute anders aus!
      Tut weh, ist aber so
      3 5 Melden
    • Fabio74 16.10.2017 21:38
      Highlight @TheMan Vergiss die sauber Scheinheiligkeit Schweiz beim Waffengeschäft und bei anderen Drecksgeschäften nicht
      3 6 Melden
    • atomschlaf 17.10.2017 08:16
      Highlight @Gra: Wenn sie vor der versuchten Überfahrt in Libyen oder sonst einem nordafrikanischen Land gelebt haben, dann ist es auch nach dem erfolglosen Überfahrtsversuch zumutbar, weiterhin dort zu leben.

      Es kommen ja kaum Libyer. Somit sind diese Leute aus anderen afrikanischen oder gar asiatischen Ländern freiwillig nach Libyen gegangen um illegal nach Europa zu migrieren.
      Europa steht nicht in der Verantwortung, den Migranten dort komfortable Lebensbedingungen zu ermöglichen.
      Eine Verantwortung für solche Lager hätte Europa nur dann, wenn z.B. die EU die Lager betreiben würde.
      5 0 Melden
  • Hackphresse 16.10.2017 15:37
    Highlight Dumm hat man Karl Theodor zu Guttenberg abgesägt wegen "seiner" Doktorarbeit. Er hätte der CDU/CSU gut getan als Shootingstar und Maskottchen für die Wahlen.
    Aber eben: Hätte hätte Fahrradkette. 🤷‍♂️
    28 51 Melden
    • aglio e olio 16.10.2017 19:10
      Highlight Den Lackaffen hat man nicht abgesägt. Der ist vom Stuhl gefallen.
      5 2 Melden
    • Fabio74 16.10.2017 21:38
      Highlight Der hat sich selber erledigt
      1 1 Melden
  • Fidelius 16.10.2017 15:34
    Highlight Ich persönlich halte dieses ganze mediale Rechtsrutschgelaber für reine Panikmache. Beruhigt euch alle mal und schaltet einen Gang runter.
    98 16 Melden
    • Hussain Bolt 16.10.2017 15:38
      Highlight Sehe ich ähnlich. Es ist kein Untergang Europas. Die Demokratie wird auch nicht abgeschafft. Jeder hat seine Rechte (höhö Wortspiel) immer noch und die werden auch nicht abgeschafft.
      70 16 Melden
    • Grigor 16.10.2017 16:05
      Highlight Dir ist aber schon bewusst das die Wahl in Österreich durch die Bevölkerung gemacht wurde und nicht durch die Journalisten, oder? Die Empörung ist vielleicht höher als es der Sache gut tut, aber der Rechtsrutsch ist Tatsache.
      25 4 Melden
  • Chääschueche 16.10.2017 15:30
    Highlight Das ist eben die Quittung des Volkes.
    58 56 Melden
    • Raembe 16.10.2017 17:01
      Highlight Deutschland gehts so gut wie lange nicht mehr. Durch den Wohlstand haben sich die Bedürfnisse verschoben. Was in Deutschland momentan abgeht ist krank, unglaublich das ein Land mit einer solchen Geschichte die AFD wählt....
      23 36 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.10.2017 19:05
      Highlight Raembe, nach dem was Merkel sich in den letzten zwei Jahren geleistet hat, wäre er eine Partei wie die AfD in einem normalen Land auf 25-30 Prozent der Stimmen gekommen. Mindestens.
      Die Deutschen leiden da immer noch unter kollektiver Beisshemmung.
      8 3 Melden
    • Fabio74 16.10.2017 19:37
      Highlight Wofür denn? Ihr Rechten habt ja keine Argumente und keine Ahnung was ihr wollt
      2 10 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 16.10.2017 19:44
      Highlight Raembe, wem geht es gut? Den Kozernen und den oberen 1% vielleicht...
      7 2 Melden
    • Fabio74 16.10.2017 21:39
      Highlight @Rich Normale Länder wählen keine Nazis und ähnlich ekliges Zeug.
      Wenigstens die Deutschen haben gelernt aus der Vergangenheit
      3 6 Melden
    • mountaineer 16.10.2017 21:49
      Highlight "Wofür denn?"

      Fabio, bist Du SP-Mitglied?

      Na, für die desaströse Merkelsche Migrationspolitik natürlich, wofür denn sonst?
      7 2 Melden
    • Raembe 16.10.2017 22:46
      Highlight Die AFD bietet keine Lôsungen, genau wie front national oder die SVP. Merkel macht keinen miesen Job, Deutschland gehts immer noch besser als vielen anderen EU Staaten.
      2 5 Melden
    • Fabio74 17.10.2017 07:00
      Highlight Nein mouaineer. Bin weder SP-Mitglied noch wähl ich SP.
      Aber ich wähle keine Nazis auch nicht aus Protest.
      Was diese angerichtet hatten, sollte jeder der mal eine Schule besucht hat wissen..
      1 4 Melden
    • play off 17.10.2017 11:34
      Highlight Deutschland geht es gut? Warum müssen dann die Rentner Pfandflaschen sammeln, während die Kulturbereicherer den Arsch vergoldet bekommen? Um etwas schönzureden, nehme man einen Gutmensch.
      2 0 Melden
    • Raembe 17.10.2017 13:00
      Highlight Das die Renten ein Problem sind, wusste man schon vor Merkel, bietet da die AFD Lösungen? Nein!

      Schau mal wies in anderen EU Länder aussieht, Spanien, Portugal, Griechenland, Italien, Frankreich etc. Oder willst Du leugnen das es denen einiges dreckiger geht als Deutschland....

      0 1 Melden
    • Chääschueche 17.10.2017 16:34
      Highlight @Raembe
      Dem Land geht es gut...Aber eben lange nicht allen Einwohnern.

      1 0 Melden
    • Raembe 17.10.2017 18:04
      Highlight Es geht ihnen aber noch einiges besser als den Franzosen, den Spaniern, den Griechen, den Iren, den Portugiesen, den Kosovaren, den Albanern, den Ungaren, den Italienern und und und.

      Den Deutschen geht es besser als fast allen anderen in Europa, nur sind einige zu blind um dies zu erkennen...
      0 1 Melden
  • G. Schlecht 16.10.2017 15:23
    Highlight Wer sagt, dass die Wähler überhaupt eine Koalition wollen? Stell ich mir lustig vor, da hat man FDP gewählt und bekommt Grün. Sie hat ganz einfach den Ruf nicht gehört und eigentlich müssten Neuwahlen stattfinden. Aber das ist nur Wunschdenken. Dass die Menschen in Europa unzufrieden sind, scheint einfach nicht durch zu dringen. Wenn das so weiter geht, dann wird man irgendwann gar nicht mehr "wählen", sondern handeln.
    42 50 Melden
    • Raembe 16.10.2017 17:04
      Highlight Die CDU/CSU kann von den Prozenten her nicht alleine regieren. Da es ihnen momentan schlecht läuft ist eine Koalition das logische Ziel der beiden Schwesternparteien. Neuwahlen würden eher negativ rauskommen, darum versucht man Neuwahlen zu verhindern.
      11 4 Melden
    • Fabio74 16.10.2017 19:40
      Highlight Zuerst solltest du mal Ahnung von Demokratie und dem deutschen Wahlrecht haben. Dann sollte man wissen wie das Regierungs-/Oppositionssystem funktioniert.
      Dann wüsstest du, dass es Aufgabe der grössten Partei ist, eine Regierung zu bilden. Und dazu brauchts mehr als 50%.
      Die Wähler haben gewählt. Jetzt ist die Pomitik dran hier was tragfähiges zu schaffen.
      Neuwahlen sind der freige Weg
      1 5 Melden
    • sheimers 16.10.2017 21:13
      Highlight Wenn ich mir den Rest der Welt so ansehe bin ich mit Europa eigentlich sehr zufrieden. Die meisten sind das, wir sollten uns von ein paar Aufwieglern nicht verunsichern lassen.
      5 5 Melden
  • My Senf 16.10.2017 15:23
    Highlight Tja
    Die Rechnung wird eben immer präsentiert!

    Wer wollte den ganzen störrischen Ostblock in der EU haben? Ebe!

    Günstige Arbeitskräfte für deutsche Industrie (Cobtinental, Audi, VW, zewa und und und ...)
    Alle im Schengenraum mit € bezahlt und Autobahnen direkt nach D

    Stell dir mal vor Continental muss mal wieder durch den Zoll!

    Und jetzt werden die auf einmal widerspenstig und haben nun mit Ö einen gewaltigen Stein aufem Brett (Visegrád-Gruppe)!

    Übrigens, was will die BILD eigentlich? 1933 hatten die ja schon mal einen Österreicher als Kanzler...
    88 11 Melden
    • Raembe 16.10.2017 17:07
      Highlight Stimme Dir im grossen und ganzen zu. Bedenke aber das nicht nur Deutschland vom Osten profitiert. Wir Schweizer sollten nicht mit Steinen werfen, wenn wir im Glashaus sitzen.
      14 17 Melden
    • My Senf 16.10.2017 19:34
      Highlight Nicht ganz Raembe
      Wir profitieren nicht vom Osten!
      „Wir“ verlieren unser Jobs an Polen zB von wo aus nach Wochen endlich das richtige Zeugnis vom HR Backoffice kommt
      Nein nur paar Manager profitieren davon in Form von boni für Kostensenkungen
      4 2 Melden
    • Raembe 16.10.2017 22:52
      Highlight Die Baukonzerne profitieren enorm, viele Schweizer wollen halt nicht mehr auf den Bau. Auch wenn scheint mir der Pole oftmals motivierter, mal am Samstag arbeiten zu gehen.

      Wir müssen uns dann auch nicht beschweren wenn uns Jobs abhanden gehen, die wir eig nicht wollen......
      1 2 Melden
    • play off 17.10.2017 11:39
      Highlight Raembe, der Schweizer Bauarbeiter will auf dem Bau arbeiten, nur wird er durch einen billigeren Ausländer ersetzt! Hört mal mit dem Scheiss auf, dass der Schweizer diesen oder den anderen Job nicht machen will. Wir werden durch Ausländer ersetzt, aber das sehen Linke natürlich anders.
      0 0 Melden
    • Raembe 17.10.2017 18:09
      Highlight C'mon ich arbeite selbst seit Jahren in der Baubranche und habe schon in 4 verschiedenen Bauberufen gearbeitet. Man will Fachkräfte, nur kriegt man die kaum mehr weil 75% nach der Berufslehre eine Weiterbildung machen um ins Büro zu kommen.
      0 0 Melden
  • ujay 16.10.2017 15:22
    Highlight Amüsant, wie Sebastian Kurz von vielen als Heilsbringer in der Oesterreichischen Politik gesehen wird. Ich wage mal die Prognose, dass er zuerst darauf achten muss, nicht von HC Strache, dem alten Nazi, seinem vermeintlichen politischen Partner, im Kampf um Aufmerksamkeit, abgesägt zu werden. Das zu schaffen ist die höchste Hürde.
    45 36 Melden
    • Scott 16.10.2017 15:45
      Highlight ujay
      Jaja, die Nazis der ÖVP werden Kunz ausboten und die Macht übernehmen...

      Lesen Sie ihre Kommentare eigentlich nochmals durch bevor Sie <Enter> drücken?
      30 37 Melden
    • Tikvaw 16.10.2017 18:58
      Highlight Er hat die "Nazis" der FPÖ und deren "Propagandaminister" Heinz-Christian Strache gemeint.
      Falls die ÖVP zukünftig mit der FPÖ zusammen regieren will.
      5 2 Melden
    • redeye70 16.10.2017 19:49
      Highlight Es ist immer wieder erstaunlich wie viele Linksgerichtete die (verfassungskompatible) politische Rechte gleich in die Naziecke stellen. Dieselbe Denkweise findet man am anderen Ende des politischen Spektrums. Dort sind dann alle Linken verkappte Kommunisten. Hört doch bitte alle mal mit dieser idiotischen Hysterie auf! Polarisierung ist Gift für die Gesellschaft. Hört doch mal "den anderen" zu und nehmt deren Meinung so ernst, wie eure eigene. Danke!
      8 1 Melden
    • Alnothur 16.10.2017 20:45
      Highlight Das mit dem nochmal-durchlesen würde dir aber auch gut kommen, Scott ^^
      2 2 Melden
    • Fabio74 17.10.2017 07:02
      Highlight @redeye Strache ist in einer Nazi-Burschenschaft..
      Warum seid ihr Rechten so feige dazuzustehen, dass ihr auf einen Führer abfährt und Männer mit ausgestrecktem rechten Arm geil findet?
      1 4 Melden
    • Alnothur 17.10.2017 11:10
      Highlight @Fabio74, also ist Kurz für dich ein Nazi?
      1 0 Melden

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