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epa06269900 Colombian author and architect Sebastian Marroquin, born as Juan Pablo Escobar, son of late drug lord Pablo Escobar, poses during a photocall for the TV series 'Escobar uncovered' at the annual MIPCOM television content market in Cannes, France, 16 October 2017. The media event runs from 16 to 19 October.  EPA/SEBASTIEN NOGIER

Sebastián Marroquín. Bild: EPA/EPA

Ganz der Papa – Argentinien verdächtig Escobars Familie der Geldwäsche im Drogenmilieu

20.10.17, 10:12 20.10.17, 10:47


Die argentinische Justiz ermittelt gegen die Witwe und den Sohn des Drogenbosses Pablo Escobar wegen des Verdachts der Geldwäscherei im Drogenmilieu. Die staatliche Aufsichtsbehörde verdächtigt Maria Isabel Santos und ihren Sohn Sebastián Marroquín, Kontakt zur Drogenmafia zu haben.

Das berichteten lokale Medien am Donnerstag (Ortszeit) unter Berufung auf das Justizministerium. Dem Ministerium sollen demnach Dokumente vorliegen, aus denen hervorgeht, dass die beiden als Mittelspersonen zwischen einem kolumbianischen Drogenhändler und einem argentinischen Geschäftsmann agierten.

Die wahre Geschichte von Pablo Escobar

Video: YouTube/Doku auf Deutsch

Escobars Witwe und Sohn waren bereits 1999 von argentinischen Behörden wegen des Verdachts der Geldwäscherei festgenommen worden. Später wurden sie aus Mangel an Beweisen wieder freigelassen. Nach dem Tod des mächtigen Drogenbosses Escobar 1993 wanderte seine Witwe Santos Mitte der 1990er Jahre mit ihren beiden Kindern nach Argentinien aus. (nfr/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 21.10.2017 02:40
    Highlight Wir müssen gar nicht bis Argentinien schauen. Auch in der Schweiz ist die Justiz korrupt bis in die Knochen. Der Unterschied zwischen Argentinien und der Schweiz ist, dass man das in Argentinien offen sagen darf, aber in der Schweiz nicht. Und dass in der Schweiz die Journalisten darüber schweigen, und in Argentinien nicht.
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