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David S. auf dem Parkdeck beim Olympia-Einkaufszentrum in München.
Bild: EPA/DPA

David S. bereitete sich ein Jahr auf den Amoklauf vor – und schrieb an einem Manifest

Der Münchner David S. hat neun Menschen erschossen. Was trieb den 18-jährigen Jungen zu seinem blutigen Amoklauf? Eine Spurensuche im Leben eines Einzelgängers.

24.07.16, 21:52 25.07.16, 06:15

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Am Freitag, den 22. Juli 2016, sterben auf dem Gelände des Olympia-Einkaufszentrums in München neun Menschen – hingerichtet vom 18-jährigen Deutsch-Iraner David S.

Wer war der Mann, der sich noch gleichen Abend selbst umbrachte? Zwei Tage nach der Bluttat sind noch immer viele Fragen offen. Doch aus dem, was man bisher weiss, ergibt sich das Bild eines einsamen jungen Menschen mit schweren psychischen Problemen, dessen Leben schon seit langem auf die schreckliche Tat zusteuerte.

Seine Herkunft: Einwandererkind aus dem Hasenbergl

Ende der 90er-Jahre wird David. S. in München geboren. Seine Eltern sind kurz zuvor aus dem Iran nach Deutschland gekommen. David S. wächst im Hasenbergl auf, einem Problemviertel mit hohem Migrantenanteil. Wer hier wohnt, hat selten grosse Perspektiven.

Dennoch scheint es, als könnte sich seine Familie in München ein Leben aufbauen. Der Vater arbeitet als Taxifahrer, die Mutter als Verkäuferin. Neben David haben sie noch einen Sohn, der vier Jahre jünger ist.

Wusste ein Freund von der Tat?

Die Polizei nahm am Sonntag einen Freund des Amokläufers fest. Gegen den 16-Jährigen werde wegen Nichtanzeigens einer Straftat ermittelt, teilte die Polizei am Sonntagabend mit. Der Jugendliche habe sich nach der Tat gemeldet. Bei einer erneuten Vernehmung habe er sich in Widersprüche verwickelt. (sda)

Sein Leben: Mobbing-Opfer und Ego-Shooter

David besucht zunächst die Mittelschule in der Toni-Pfülf-Strasse. Schon dort wird er gemobbt, heisst es. Er ist ein Einzelgänger, hat offenbar kaum Freunde. Laut Staatsanwalt kommt es 2012 zu einem Jugendverfahren, weil David auf dem Nachhauseweg von der Schule von drei Jugendlichen angegangen und gehänselt wird.

Später wechselt David S. an die Alfonsschule im Stadtteil Neuhausen, einer gutbürgerlichen Gegend. Mit seinen Eltern wohnt er jetzt ganz in der Nähe, in einer Sozialwohnung in den sogenannten Nymphenburger Höfen. Die Wohnanlage in der Maxvorstadt ist erst 2012 neu eröffnet worden; zu ihr gehören sowohl teure Penthouse-Wohnungen mit Alpenblick als auch Sozialwohnungen – diese Mischung ist eine Vorgabe der Münchner Bauverordnung.

Auch auf der Alfonsschule hat David S. Probleme mit seinen Mitschülern. «Er hatte überhaupt niemanden in der Klasse, der sich mit ihm abgegeben hat», sagt ein Bekannter. Seine «Sing-Sang-Stimme» habe alle genervt, er habe Namen immer «blöd ausgesprochen». Auch wegen seines «komischen Gangs» habe man sich lustig gemacht, er habe das linke Bein so merkwürdig aufgesetzt.

In der Nachbarschaft gilt David als verschlossen. Er habe Werbezeitungen verteilt, berichten Nachbarn, doch die Blätter seien stapelweise im Altpapier verschwunden.

David flüchtet sich mehr und mehr in die Welt der Computerspiele. Vor allem der Ego-Shooter Counter-Strike hat es ihm angetan. Laut einem Mitspieler meldet er sich in Chats unter Namen wie «Amokläufer» und «Hass» an. Dort lebt er offenbar auch seine Wut auf die Türken aus. Er habe «Türkei = ISIS» gepostet und die rechtspopulistische AFD verehrt, berichtet der Mitspieler. Im vergangenen Winter sei der Kontakt abgebrochen.

Zu diesem Zeitpunkt ist David längst in psychiatrischer Behandlung. Im Sommer 2015 verbringt er laut Staatsanwaltschaft zwei Monate in einer stationären Einrichtung. Auch danach wird er ambulant weiterbehandelt, bekommt Psychopharmaka verordnet. David leidet offenbar nicht nur unter Depressionen, sondern auch unter einer sozialen Phobie, Begegnungen mit Fremden versetzen ihn in Angstzustände. Noch im Juni 2016 sucht er offenbar einen Arzt auf.

Sein Motiv: Der klassische Amokläufer

Ein genaues Motiv für den Amoklauf lässt sich kaum erkennen. Doch David S. war, auch wenn es zynisch klingt, wohl so etwas wie ein Amokläufer aus dem Lehrbuch. «Er passt von Persönlichkeit und Verhaltensweisen», sagt Forscherin Britta Bannenberg von der Universität Giessen.

Die Kriminologin hat in einem gerade abgeschlossenen Projekt 35 Fälle von Amoktaten seit 1992 untersucht. Die Täter waren in der überwiegenden Mehrzahl junge Männer. Und sie waren oft so, wie David S. jetzt beschrieben wird: Ein sonderbarer Einzelgänger, psychisch auffällig, bestimmt von Wut und Hass – und von Rachegedanken. Und ohne brauchbare soziale Kontakte. «Diese Menschen steuern auf einen schwarzen Tunnel zu», sagt Bannenberg.

Experten warnen davor, die mutmassliche Depression des Täters zum Auslöser der Bluttat zu erklären. «Mit grosser Sicherheit kommt eine Depression des Täters als Ursache für den Amoklauf in München nicht in Frage», meint Ulrich Hegerl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe. «Wir sehen es mit grosser Sorge, wenn Depressionen mit Gewalttaten in Verbindung gebracht werden.» Dies sei vom Krankheitsbild her nicht gerechtfertigt.

Auch Davids Faible für waffenstrotzende Computerspiele wie Counter-Strike lassen sich nicht einfach als Grund für seinen Amoklauf ausmachen. «Ego-Shooter sind nicht die Ursache solcher Taten», sagt Forscherin Bannenberg. «In ihrer Persönlichkeitsentwicklung bereits gestörte Jungen gehen mit ihren Aggressionen dort hinein.»

Sein Plan: Vorbild Breivik

Spätestens seit 2015 ist David S. fasziniert von Amokläufen. Er recherchiert im Internet, sammelt Zeitungsartikel und besorgt sich das Buch «Amok im Kopf – warum Schüler töten» (Lesen Sie hier ein Interview mit dem Jugendforscher Klaus Hurrelmann, der das deutsche Vorwort zum Buch geschrieben hat).

Im Sommer vergangenen Jahres fährt er nach Winnenden. In dem baden-württembergischen Städtchen hat sechs Jahre zuvor der 17-jährige Tim K. seine ehemalige Realschule gestürmt und um sich geschossen. Insgesamt tötete er bei seinem Amoklauf 15 Menschen – und am Ende sich selbst. David S. scheint fasziniert von Tim K., besucht die Tatorte und fotografiert sie. Die Polizei findet die Bilder später auf seiner Kamera.

Auch das Attentat von Anders Breivik hat es David S. offenbar angetan. Der rechtsradikale Norweger hatte am 22. Juli 2011 auf der Insel Utøya ein Jugendzeltlager angegriffen und dabei 69 Menschen getötet. Vorher hatte er ein Manifest dazu geschrieben.

Im Sommer 2015 beginnt David S. offenbar konkret mit der Planung des Anschlags. Auch er schreibt an einem Manifest, dass die Polizei später auf seinem Computer findet.

Im Mai 2016 legt er ein Facebook-Profil mit dem Namen Selina Akim an. Das Profilfoto zeigt ein hübsches, südländisch aussehendes Mädchen

Am 22. Juli 2016, genau fünf Jahre nach dem Breivik-Attentat, postet die vermeintliche Selina eine Nachricht auf Facebook: «Kommt heute um 16 Uhr ins Meggi am OEZ ich spendiere euch was wenn ihr wollt aber nicht zu teuer». Auch per Messenger verschickt sie die Einladung. Ob ihr jemand folgt, ist unklar.

Am Nachmittag macht er sich, ganz in schwarz gekleidet, auf den Weg zum Schnellrestaurant vor dem Einkaufszentrum, wo auch seine Mitschüler und Counter-Strike-Mitspieler oft Zeit verbringen. Mit dabei hat er eine Pistole der Marke Glock vom Kaliber 9 Millimeter, die er sich im sogenannten Darknet beschafft hat, einem Schlupfwinkel des Internets, in den man nur mit einer speziellen Software gelangt. In seinem Rucksack liegen 300 Schuss Munition.

Gegen 17:50 Uhr gehen bei der Polizei erste Meldungen über eine Schiesserei ein. Wenige Minuten danach sind neun Menschen tot. Knapp drei Stunden später stirbt auch David S..

stk/chs/cnm/jul

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schlagerpeter 25.07.2016 11:25
    Highlight Hier gibt es nun wirklich nicht's schön zu reden. Wenn jedes Mobbingopfer das Selbe täte, wäre die Welt in 365 Tage leer.
    1 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 02.08.2016 19:13
      Highlight Hier geht's nicht ums Rechtfertigen. Sowas geht nicht da hast du Recht.

      Aber kann man sehr wohl nach Gründen suchen, weshalb eine Person sich so verhält. Kann man diese verhindern so geschehen auch weniger derart grausame Bluttaten.
      0 0 Melden
  • chandler 25.07.2016 08:14
    Highlight Mich erstaunt es immer wieder, wie viele Experten und Besserwisser es nach so einer Tat gibt...
    9 5 Melden
  • Domino 25.07.2016 00:14
    Highlight Leider erfährt man nichts über seine Religion. Vielleicht war das mit ein Grund warum er von türkischen und arabischen Mitschüler gemobbt wurde...
    18 84 Melden
    • Nameless Hero 25.07.2016 01:12
      Highlight Habe zu Beginn gehört, dass er (konvertierter) Christ war. Kann aber nicht dafür garantieren, wurde ja viel gesagt und im nachhinein widersprochen.
      20 1 Melden
    • Matrixx 25.07.2016 01:42
      Highlight Es war einfach nur ein Amoklauf eines verzweifelten jungen Mannes. Weshalb soll hier die Religion eine Rolle spielen?
      85 11 Melden
    • E7#9 25.07.2016 01:55
      Highlight Einigen Medienberichten zufolge wurde er gemobbt, weil er eine komische Stimme und einen komischen Gang hatte. Er hätte auch Angst gehabt kontakte mit Fremden zu knüpfen, war Einzelgänger und in sich verschlossen. Über seine Religion wird tatsächlich geschwiegen. Doch auch wenn türkisch- und arabischstämmige Menschen oft Sunniten sind, er als iranischer "Secondo" hingegen Shiit gewesen sein könnte, kann ich mir nur schwer vorstellen, dass das der Mobbinggrund war.
      34 2 Melden
    • 's all good, man! 25.07.2016 06:51
      Highlight Und warum genau musst du wissen, was für eine Religion er hatte? Würdest du, wäre er Moslem gewesen, darauf zeigen können und rufen »seht her, habe ich es euch nicht gesagt!«? Was aber, wenn er Christ war? Ist es nicht in beiden Fällen einfach ein Amoklauf eines schwer psychisch gestörten, vereinsamten jungen Mannes ohne Halt im Leben?

      Es geht mir verdammt nochmals nicht in die Birne, warum das eine Rolle spielen soll.
      45 5 Melden
    • MaraRama 25.07.2016 09:32
      Highlight Kinder mobben nicht wegen der Religion... Den meisten ist die Religion egal... Sollte bei den Erwachsenen eigentlich auch so sein
      14 3 Melden
  • Carmo 24.07.2016 23:55
    Highlight Eine grauenvolle Tat. Traurig, dass so etwas passieren kann. Mein Beileid für die Angehörigen der Opfer.

    Das einzig positive hier, ist der sachliche Qualitätsjournalismus. Vielen Dank Watson!
    53 17 Melden
    • Stachanowist 25.07.2016 01:41
      Highlight Vor allem wohl danke Spiegel Online ;)
      64 3 Melden
    • Mia_san_mia 25.07.2016 05:40
      Highlight Den Artikel hat nicht Watson geschrieben :-)
      28 4 Melden
  • Maett 24.07.2016 22:55
    Highlight Vielen Dank für diesen Artikel! Wenn man in die deutschen Nachrichtenseiten guckt, verzweifelt man tlw. fast ab dem sinnlosen Aktionismus der überforderten Politiker.

    Auch finde ich es wichtig zu betonen, dass diese Tat (wohl) nichts mit dem Islam zu tun hatte, wie es in den letzten Tagen offensichtlich oft der Fall war - zumal er (als Iraner) offensichtlich Schiit war.

    Zwei Fragen noch: warum nennt ihr ihn "David"? Deutsche Medien haben das Wording inzwischen in Richtung Wahrheit angepasst: "Ali"

    Und zweitens: warum Deutsch-Iraner? Beide Elternteile stammen aus dem Iran.
    36 25 Melden
    • DrPop 25.07.2016 00:00
      Highlight Welches Pseudonym man verwendet ist doch belanglos und da er in Deutschland geboren und aufgewachsen ist, ist "Deutsch-Iraner" mehr als gerechtfertigt. Obwohl ich es allgemein unnötig finde überhaupt solche Bezeichnungen zu benutzen, ist doch egal woher er stammt.
      37 25 Melden
    • Jaing 25.07.2016 00:01
      Highlight Das ist ein Artikel aus Deutschland, also das Wording des Spiegels. Und da er einen deutschen Pass hat ist er Deutsch-Iraner.
      58 2 Melden
    • Lejla 25.07.2016 00:12
      Highlight Ich nehme an, dass er einen Deutschen Pass hatte, somit wäre es auch korrekt, ihn "nur" als Deutschen zu bezeichnen.
      36 12 Melden
    • Sauraus 25.07.2016 00:13
      Highlight Vieleicht weil er doch sein ganzes Leben in Deutschland verbracht hat.
      18 8 Melden
    • Oliver Wietlisbach 25.07.2016 00:20
      Highlight Heisst der Täter David oder Ali?

      Mancherorts wurde der 18-jährige Täter David genannt, anderswo Ali. Die Behörden führen den jungen Mann als David, deswegen nennt ihn watson auch so. Auf Facebook soll er sich selbst Ali genannt haben. Das hat wohl dazu geführt, dass er zunächst oft als Ali bezeichnet worden ist. Quelle: http://www.watson.ch/Attentat%20in%20M%C3%BCnchen/articles/314714114-F%C3%BCnf-Fragen-nach-dem-Amoklauf

      David S. hatte einen deutschen und einen iranischen Pass. Seine Eltern sind Iraner. Er ist aber in Deutschland zur Welt gekommen und aufgewachsen.
      58 2 Melden
    • Maett 25.07.2016 00:32
      Highlight @Oliver Wietlisbach: danke. ZEIT hat ihn auch begonnen Ali zu nennen, deshalb frag ich - kann dort aber auch keine Quellenangabe zum Namen finden, schade (ausser dass er sich eben auf Facebook so genannt hat). Ich frag nur nach, weil mir die deutschen Polizeibehörden in den letzten Monaten nicht gerade oft positiv aufgefallen sind, wenn's um Informationen geht, da wird viel geschönt.

      Und dass er den Deutschen Pass hatte, hab ich auch übersehen - dann ist es sicherlich korrekt; dachte schon, man nennt jetzt in Deutschland geborene schon halb-Deutsche, das wär mir neu gewesen.
      12 23 Melden
    • John Smith (2) 25.07.2016 01:25
      Highlight Wenn jemand in Deutschland geboren wurde und sein ganzes Leben dort aufgewachsen ist, dann ist er ein Deutscher wie jeder andere. Genau so wie wenn jemand in der Schweiz geboren wurde und hier aufgewachsen ist, dann ist er ein Schweizer wie Du und ich. Wenn man diesen jungen Menschen täglich unter die Nase reibt, dass sie nicht dazugehören und hier bestenfalls geduldet sind aber das eigentlich auch nur ungern, dann züchtet man genau damit solche Psychos.
      45 21 Melden
    • Bowell 25.07.2016 02:41
      Highlight @John Smith: Der Pass definiert die Nationalität und sonst nichts.
      20 14 Melden
    • Randy Orton 25.07.2016 07:41
      Highlight Leider sehen das viele Menschen auch hier nicht so und denken, sie wären die richtigeren Schweizer, nur weil ihre Urgrosseltern schon Schweizer waren.
      16 1 Melden
    • E7#9 25.07.2016 10:14
      Highlight Naja, viele Albaner an der Schule beispielsweise, an der ich unterrichte, sind zwar hier geboren aber trotzdem sehr stolz Albaner zu sein. Und auch das finde ich ok so. Ich selber habe als Schweizer den grössten Teil meiner Kindheit in Spanien verbracht und fühlte mich trotzdem als Schweizer. Etwas schwieriger wurde es erst nach meinem Umzug in die Schweiz wegen meines Schweizerdeutschs. Am Besten ist es doch, wenn die Nationalität für die Akzeptanz einfach gar keine Rolle mehr spielt.
      4 1 Melden
    • Citation Needed 25.07.2016 10:29
      Highlight Maett: hat zwar nur am Rande mit Deinem Post zu tun (auf den ja schon vielfach geantwortet wurde), aber dennoch: Merkel wurde teils angegriffen, weil sie erst vor die Presse trat, nachdem erste Erkenntnisse gewonnen waren. Also kein Aktivismus von ihr. Was vielen scheints auch wieder nicht passte..
      Seufz.. Ich finde es gut, dass sie nicht grad den Spekulationsmotor angeworfen hat.
      2 1 Melden
    • Hinkypunk 25.07.2016 11:34
      Highlight In dem Video in dem er sich im bzw auf dem Parkhaus verschanzt hat und dieser Wortwechsel mit einem Anwohner stattfand hat er sich ja selbst als Deutscher bezeichnet.
      2 0 Melden
    • Maett 25.07.2016 12:28
      Highlight @Citation Needed: es geht mir mehr darum dass sie bei jedem Attentat im Ausland mehr oder weniger sofort ihr Beileid ausrichten lässt, wenn in Deutschland was passiert, ist es dann aber offensichtlich nicht so wichtig ... für Fakten ist ja nachher immer noch genug Zeit.

      @John Smith (2): Quatsch, das bestimmt der Pass. Wenn ich in Österreich geboren worden und aufgewachsen wäre, wäre ich trotzdem Schweizer, aufgrund des nicht vorhandenen österreichischen Passes.

      Hat aber in diesem Fall - da ein deutscher Pass anscheinend vorhanden war - keine Relevanz.
      2 0 Melden

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