International

Massen-Überdosis auf australischem Musikfestival

19.02.17, 13:14 19.02.17, 13:38

Wegen einer Überdosis Drogen sind mehr als 20 Besucher eines Elektro-Musik-Festivals im australischen Melbourne in umliegende Spitäler gebracht worden. Viele von ihnen seien in einem kritischen Zustand, berichteten mehrere Medien am Sonntag.

Das Festival sei von Drogen nur so «überflutet» gewesen, sagte der Leiter der Rettungseinheiten im Bundesstaat Victoria, Paul Holman, dem Sender Channel 9. Nahezu alle Verletzten hätten den Wirkstoff GHB, auch bekannt als Liquid Ecstasy, zu sich genommen.

Liquid Ecstasy ist eine farblose Flüssigkeit, die leicht Getränken untergemischt werden kann. Sie führt zu Übelkeit, Bewusstseinsstörungen und Gedächtnislücken.

Die Polizei nahm nach Angaben des Senders ABC 40 Festivalbesucher wegen Drogenbesitzes fest. Ein Mann habe Ecstasy, Kokain, MDMA, LSD, Ketamin und Cannabis bei sich gehabt. Das Festival sollte am Sonntag nach Sydney weiterziehen. (sda/dpa)

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42
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    Alle Leser-Kommentare
  • Gavi 20.02.2017 14:14
    Highlight Ich finde, man sollte die liegen lassen. Die wissen genau, was passiert, wenn man sich solches Zeug einschmeisst und kalkulieren einfach damit, dass irgend ein netter Trottel sie dann rettet.
    Wie gesagt: einfach liegen lassen
    1 4 Melden
    • Duweisches 21.02.2017 14:25
      Highlight Schon einmal etwas von KO-Tropfen gehört?
      0 0 Melden
    • Duweisches 21.02.2017 14:32
      Highlight Ganz nebenbei könnten wir dann Krankenhäuser, Polizei und Sanität abschaffen, ich meine jeder Autofahrer, Fussgänger, Sportler, Arbeiter oder was auch immer verlässt sein Haus nur weil er weiss, dass ihm im Medizinischen Notfall, bei einem Unfall oder bei einem Einbruch zu Hause geholfen wird...
      1 0 Melden
  • Closchli 19.02.2017 21:41
    Highlight Die haben sich alle ins Elend gebeamt um nicht Trumps wirres Zeug anhören zu müssen. Kann ich irgendwie nachvollziehen.
    6 13 Melden
  • phreko 19.02.2017 18:46
    Highlight Legalisiwrt das Zeugs endlich und macht Qualitätskontrollen. Denn dann hätte jeder am Montag wieder bei der Arbeit erscheinen können und jetzt fallen hohe allgemeine Kosten an.
    56 12 Melden
    • Duweisches 19.02.2017 19:43
      Highlight GHB sind KO-Tropfen, ich denke kaum dass sich 20 Leute unabhängig voneinander eine Überdosis gegeben haben. Auch wenn diese Substanz entgegen der verbreiteten Meinung häufig auch selber eingenommen wird (relativ unspektakuläre Wirkung ähnlich Alkohol) war bei diesen Zwischenfällen wohl irgendein Trottel unterwegs...
      34 3 Melden
  • Captain Downtown 19.02.2017 17:44
    Highlight hier würden mich hintergrundinfos sehr interessieren. goa- techno- oder ähnliche dance-partys gibt es weltweit tagtäglich und der mischkonsum von diversen drogen ist eigentlich standard bei diesen anlässen. diese tatsache und die menge des konsumgutes mag schockierend wirken auf nicht-konsumenten, aber dass nun 20 (!) personen an überdosiserscheinungen leiden, lässt sich allein dadurch für mich nicht befriedigend erklären.
    wie kam es dazu? war etwas mit dem GHB nicht in Ordnung? so unvollständig wie jetzt zeichnet diese agenturmeldung ein merkwürdiges bild.
    44 4 Melden
    • sentir 19.02.2017 19:27
      Highlight Das gefährlichste an solchen Drogen ist die heimliche Verabreichung an nicht-Konsumenten. Es sieht für mich so aus, als ob da ein Vollidiot das Zeugs in irgendwelche Gläser gekippt hat.
      Anders ist die hohe Anzahl Betroffener nicht zu erklären.
      14 4 Melden
    • elmono 19.02.2017 19:34
      Highlight Vorallem die Schockmeldung: ''Ein Mann habe Ecstasy, Kokain, MDMA, LSD, Ketamin und Cannabis bei sich gehabt.'' Bis auf LSD der Standard-Stack😂😂😂
      24 8 Melden
    • Duweisches 19.02.2017 19:46
      Highlight GHB wirkt vor allem in Kombination mit Alkohol schnell einmal zu stark. Wenn nun jemand den Leuten GHB (KO-Tropfen) ins Getränk gemischt hat würde das die grosse Zahl erklären.
      9 3 Melden
  • SVARTGARD 19.02.2017 13:49
    Highlight Die haben ja mal ordentlich die Sau rausgelassen.
    59 15 Melden
    • Plöder 19.02.2017 15:08
      Highlight Hoffentlich Ironie...
      11 38 Melden
  • Waedliman 19.02.2017 13:29
    Highlight Kann mich wirklich überhaupt nicht wirklich schockieren. Wer Drogen nimmt, sollte damit rechnen, dass der Trip nach hinten losgehen kann. Aber ohne geht ja kaum noch was heute bei den Twentysomethings, die bereits am Nachmittag mit Bierflasche in der U-Bahn rumstehen
    42 175 Melden
    • Mia_san_mia 19.02.2017 14:45
      Highlight Ist ja auch nicht so schlimm, es macht halt Spass...
      37 20 Melden
    • Plöder 19.02.2017 15:07
      Highlight Bin nicht ganz deiner Meinung, aber eine gewisse Selbstverantwortung dem eigenen Körper darf man voraussetzen. Darum verstehe ich die vielen Blitze nicht...
      Und wer meint Dealer(1.Hand) sind interessiert daran wie es den Kunden geht sind ganz schief gewickelt...
      48 8 Melden
    • Swarup 19.02.2017 15:11
      Highlight Jedeer der ein Bier über Mittag trinkt, pfeifft sich was ein 😂😂
      Meine Baustelle währe demfall ein Drogenmekka
      Cheers 🍺
      72 14 Melden
    • eulach 19.02.2017 15:24
      Highlight Drogen sind seit Jahrtausenden Bestandteil aller menschlichen Gesellschaften. Das darf man gut oder schlecht finden—Fakt ist, dass die Menschheit auch in Zukunft Drogen konsumieren wird. Wer wirklich Schaden verhindern will, setzt sich deshalb für Aufklärung und Prävention ein. Nur wer weiss, wieviel wovon welche Auswirkungen zeigt, kann einen sicheren, bewussten Umgang mit Drogen pflegen (und dazu gehört auch "nein" sagen zu können). Dass Testkits oder Schnelltestlabors an Festivals und in Klubs die Sicherheit zusätzlich erhöhen, ist evident.
      73 7 Melden
    • Datsyuk * 19.02.2017 15:34
      Highlight So ist es! 420! ;-)
      17 7 Melden
    • LeCorbusier 19.02.2017 15:36
      Highlight Wo wohnst denn du?
      12 4 Melden
    • neewa 19.02.2017 16:04
      Highlight Mhm.. das waren ja auch wir damals am Platztspitz..
      Dieses unreflektierte "heutzutage"🙄
      41 1 Melden
    • Duweisches 19.02.2017 19:51
      Highlight Es müssen wohl bei fast jedem Festival 20 Alkoholleichen fortgeschafft werden.
      Und natürlich kann bei jedem Drogengebrauch (und dazu zähle ich auch Alkohol) etwas schiefgehen. Aber genau wie beim Alkohol könnten Drogen bei kontrollierter Produktion und Verkauf besser dosiert werden und es würde zu weniger solchen Zwischenfällen kommen.
      20 3 Melden
    • Plöder 20.02.2017 06:15
      Highlight 1/3 Dass es immer noch Leute gibt die bei solchen Diskussionen immer noch mit dem Vergleich zu Alkohol kommen ist für mich sowas von unverständlich.
      Der Vergleich ist immer der selbe:... Ö aber Alkohol ist genau gleich schlimm oder schlimmer....
      1. Will man damit die Droge um die es geht verharmlosen oder harmloser darstellen
      2. Ist der Vergleich etwa so: Meldung: Typ A hat z.B. 1mio geklaut und dann alle so: "aber glaubt mir Typ B ist viel schlimmer er hat 25mio geklaut..." Was mich zu Punkt 3 bringt: Typ A konnte nur eine Mio klauen weil nur soviel vorhanden war, er hätte aber mehr genommen
      2 5 Melden
    • Plöder 20.02.2017 06:16
      Highlight 2/3 = Alkohol wird von einer grösseren Anzahl von Menschen getrunken darum sind Einzelpersonenanzahlen ein schwieriger Vergleichswert
      4. Ist jedem Heutzutage bewusst, dass Alkohol schlimm sein kann
      5. Alkohol kann als Genussmittel zu sich genommen werden ohne eine bewusste Sinnesstörung zu empfinden. Das ist bei chemischen Substanzen eher schwierig auch bei kontrollierter Produktion.
      5.1 das Ziel der Einnahme ist bei Alk auch entscheidend (eben Genuss, abschiessen oder Pegel halten) was bei chem Substanzen bei der Einnahme ziemlich klar ist
      2 4 Melden
    • Plöder 20.02.2017 06:19
      Highlight 3/3
      6. Geht es bei jedweder Droge um den eigenständigen Entscheid seinem Körper und Geist etwas zuzuführen, dass schädlich ist oder sein kann (menge)
      So ich hoffe man diskutiert wieder sachlich über das Thema Droge-Suchtverhalten-Gesellschaft und lässt die Vergleiche mit Alk
      Peace Out
      2 4 Melden
    • Datsyuk * 20.02.2017 10:28
      Highlight Alkohol = Droge.
      3 1 Melden
    • Duweisches 20.02.2017 11:44
      Highlight Also dann...

      Wieso sollte nicht mit Alkohol verglichen werden? Denn ja, Alkohol ist schlimmer (siehe Bild).

      Zu den Argumenten:
      1. Ich will die Droge nicht verharmlosen, GHB kann bei falscher Dosierung zum Tod führen.

      2. Stell dir vor, Typ B ist schlimmer und er würde auch die höhere Strafe bekommen.

      3. Hat nichts mit dem Thema zu tun.

      4. Das ist eben noch zu wenig bekannt. Alkohol ist bezogen auf die Auswirkungen die schlimmste Droge in der heutigen Gesellschaft, genau darum ist das Verbot vieler anderer, illegaler Substanzen gerade so lächerlich. (siehe Bild)
      1 1 Melden
    • Duweisches 20.02.2017 11:45
      Highlight 5. Die meisten Betäubungsmittel haben einen medizinischen Nutzen, der wegen Verboten nicht zum Zuge kommen darf. Alkohol hingegen ist ein Zellgift, der einzige Vorteil ist der Genuss.
      Mit LSD in kleinen Dosen zum Beispiel kann man besser lernen (nur ohne Abhängigkeit wie bei Ritalin) und es hilft zum Teil bei psychischen Problemen.
      GHB hat eine ähnliche Wirkung wie Alkohol, richtig dosiert löst es ein gutes Gefühl aus, Euphorie, Enthemmung und Entspannung. Bei übermässigem Konsum führt es genau wie Alkohol zu Wahrnehmungsstörungen, Übelkeit bis zur Bewusstlosigkeit (KO-Tropfen).
      2 1 Melden
    • Duweisches 20.02.2017 11:46
      Highlight Und wissen Sie, wann GHB am schlimmsten wirkt? Im Mischkonsum mit Alkohol. (Bei richtigem Aufklärungsunterricht in der Schule – nicht nur „Finger weg weil böse – wäre solches Wissen viel verbreiteter.)

      6. Einverstanden, wenn Sie legale Drogen auch dazu zählen.

      Zu diesem Artikel passt keine Diskussion über Suchtverhalten, da ich stark davon ausgehe das GHB wurde ohne Wissen der Betroffenen eingenommen.

      1 1 Melden
    • Duweisches 20.02.2017 11:46
      Highlight Aber über die Gesellschaft können wir gerne diskutieren, warum gewisse Substanzen verpönt sind zum Beispiel, oder meinetwegen auch über Suchtverhalten in der Gesellschaft, solange wir auch legale Substanzen wie Alkohol, Nikotin oder Koffein mit einbeziehen.
      1 1 Melden
    • Datsyuk * 20.02.2017 13:51
      Highlight Duweisches, danke sehr!
      3 1 Melden
    • Waedliman 20.02.2017 15:30
      Highlight Manche Antworten finde ich reichlich dämlich und sie zeugen eher davon, dass der oder die Schreibende wohl diversen Trips gegenüber nicht abgeneigt ist. Was hat eine kontrollierte Abgabe von Drogen damit zu tun, dass man keine Überdosis, keine gepanschte Ware zu sich nimmt, keine Cocktails mischt, die noch bessere Trips versprechen? Dieses mehr, mehr, mehr, nicht mehr Erlebenkönnen im Normalmass, sondern alles übersteigern müssen, drängt doch zum Drogenkonsum. Oder wollen wir nen Meth-Kiosk, bei dem wir für 20 Franken 3 Tropfen kaufen können? Völlig bescheuert, oder?
      3 4 Melden
    • Duweisches 20.02.2017 18:07
      Highlight War das auf mich bezogen Waedliman?
      Nun, das bin ich tatsächlich nicht ;D
      Eine kontrollierte Abgabe kann eine Überdosis nicht verhindern, ganauso wenig wie sie das beim Alkohol kann. Allerdings können Aufklärungsgespräche gemacht werden oder bei verdächtigen Konsummustern kann eingeschritten werden. Ich denke dabei auch nicht an einen Kiosk, eher an eine Apotheke wo kontrolliert werden kann wer, wann wieviel von was bekommt. Dass der Staat gepanschte Ware verkaufen würde nehme ich nicht an. und auch zu den Auswirkungen von Mischkonsum könnte besser aufgeklärt werden.
      3 1 Melden
    • Swarup 20.02.2017 22:17
      Highlight Duweisches *echt* DANKÄ 👍
      2 1 Melden
    • Plöder 20.02.2017 22:42
      Highlight Also nochmals: Der Vergleich mit Alkohol ist nicht angebracht. Und dennoch kommt man immer wieder mit dem Vergleich auch wenn es um andere Drogen geht.
      Das Bild (oder Statistik? Quelle? Beschreibung? Methode der Erhebung?) von Ihnen ist genau dass was ich gemeint habe mit den Typen A und B.
      Alkohol (ist eine Droge hab nie was Anderes gesagt...) wird von viel mehr Leuten konsumiert als andere Drogen, darum kann man mit "Selbstgefährdung/Fremdgefährdung" in baren Zahlen nichts Relevantes herleiten. Eine %-uelle Auswertung ist nicht möglich, da die Zahlen gar nicht existieren.

      1 2 Melden
    • Plöder 20.02.2017 22:43
      Highlight Eine %-uelle Auswertung ist nicht möglich, da die Zahlen gar nicht existieren. Sondern lediglich Schätzungen über Konsum und Inhaltstoffen abgegeben werden. Das heisst man nimmt eine Untersuchungsgruppe und schätzt mittels dieser einen Wert auf die ganze Bevölkerung = KEINE EVIDENZ sondern Schätzung.
      Das andere ist: Peter Gasser hat in Solothurn von 07 bis 14 eine Studie mit LSD gemacht. (Sehr Lesenswert) von allfälligen lernsteigernden Einflüssen ist mir nichts bekannt (BTW: Ritalin wird auch nicht dafür eingesetzt, ist übrigens Kokain in der Wirkung sehr ähnlich)
      1 1 Melden
    • Plöder 20.02.2017 22:44
      Highlight Die Vermutung, dass eine sehr geringe Dosis LSD Lernsteigernd wirken kann, kommt wahrscheinlich daher, dass die Hemmer die unser Hirn hat um Eindrücke zu filtern durch LSD «überbrückt» werden. (und ob eine Abhängigkeit auf psychischer Ebene entsteht oder nicht, ist nicht bewiesen)
      Am Anfang sagte ich, jeder sollte mit ein wenig Selbstachtung mit dem eigenen Körper umgehen. Das beinhaltet für mich, ein bewusster Umgang mit allen Drogen und das einschätzen der Situation und dass ein Nein nicht bedeutet uncool zu sein oder etwas zu verpassen.
      2 1 Melden
    • Plöder 20.02.2017 22:45
      Highlight Die zweite+lange Aussage war, dass der Vergleich mit Alkohol stets wieder kommt, egal über welche Droge man spricht. + es überhaupt keine Relevanz hat zu der thematisierten Droge. Man sollte wie Sie gesagt haben über die Thematik der einzelnen Droge sprechen im Sinn:Wo sind die Gefahren?/Wo möglichen Chancen?/Wie gehe ich damit um? Und nicht in das Horn blasen: «Oi aber Alkohol ist genau gleich schlimm–mimimi» so reduziert man die Diskussion genau auf den Vergleich und nicht auf den sachlichen Inhalt.
      So nun zu meiner Frage: Sind Sie überzeugt, dass den Leuten das GHB untergejubelt wurde?
      0 0 Melden
    • Datsyuk * 20.02.2017 22:57
      Highlight Kann ich mit einem Ja auch cool sein?
      2 0 Melden
    • Duweisches 21.02.2017 09:38
      Highlight Beim Vergleich mit Alkohol sind wir wohl einfach unterschiedlicher Meinung. In einem Rechtsstaat sollte die Verhältnismässigkeit gegeben sein, das ist bei der Drogenprohibition klar nicht der Fall.
      Der durchschnittliche Schweizer hat mit Alkohol einfach die meisten Erfahrungen und kann daran ganz gut bemessen, wie das Risiko anderer Drogen demnach ist. Ausserdem, gerade in diesem Fall, ist der Vergleich sehr wohl angebracht. GHB hat wie erwähnt eine nahezu identische Wirkung wie Alkohol, ausserdem führt es eben im Mischkonsum zu solch dramatischen Folgen wie an diesem Festival.
      0 0 Melden
    • Duweisches 21.02.2017 09:38
      Highlight Das Bild basiert auf einer Studie von David Nutt.

      https://de.wikipedia.org/wiki/David_Nutt

      http://www.spektrum.de/artikel/1053306

      Dabei wurden nicht die baren Zahlen ausgewertet sondern die verschiedenen Substanzen nach ihrer Gefährlichkeit in verschiedenen Kategorien mit Punkten bewertet. Aber auch die Autoren der Studie sind der Meinung, man solle Alkohol nicht verbieten, eine Überarbeitung des aktuellen Systems sei allerdings nötig.
      0 0 Melden
    • Duweisches 21.02.2017 09:39
      Highlight Das mit der Selbstachtung ist sicher wichtig, ein bewusster Umgang erfordert aber auch Aufklärung. Gerade viele Bezugspersonen wie Lehrer oder Eltern verteufeln alle Drogen auf derselben Stufe. Wenn dann zum Beispiel Cannabis, LSD oder eine ähnlich harmlose Droge probiert wird und keine negativen Auswirkungen festgestellt werden, sinkt die Hemmschwelle natürlich. Wobei ein Nein natürlich nicht uncool ist, aber sagen Sie das einem 15-jährigen…
      0 0 Melden
    • Duweisches 21.02.2017 09:40
      Highlight Zur Frage: Ja, da bin ich ziemlich sicher. Gleich 20 Fälle auf einmal sind schon verdächtig, gerade weil sich die Konsumenten normalerweise bewusst sind was bei zu hoher Dosierung passieren kann. So tastet man sich an die optimale Wirkung vorsichtig heran, was bei einem Wirkungseintritt nach bloss 10-20 Minuten kein Problem darstellt.
      Auch auf solche Risiken (Getränk nie unbeaufsichtigt lassen) könnte in der Schule oder im Alltag viel stärker hingewiesen werden.
      1 0 Melden

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