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Proteste gegen Rassismus am Strand von Sydney.
Bild: JASON REED/REUTERS

Handgemenge von Islamgegnern und linken Demonstranten in Australien

12.12.15, 10:22 12.12.15, 15:17


Am Rande einer Kundgebung im australischen Sydney zum Gedenken an fremdenfeindliche Ausschreitungen vor zehn Jahren hat es Handgreiflichkeiten zwischen linken Demonstranten und Islamgegnern gegeben.

Beide Gruppen versammelten sich am Samstag am Cronulla-Strand im Süden der Stadt und gerieten dort aneinander. Die Polizei entsandte Einheiten zum Ort des Geschehens und hielt die Demonstranten weitgehend auseinander. Zwei Menschen wurden nach offiziellen Angaben festgenommen.

Am 11. Dezember 2005 waren an dem Strand zwei Rettungsschwimmer verprügelt worden. Tausende betrunkene Menschen griffen daraufhin arabischstämmige Australier an, was zu heftigen Zusammenstössen führte. Die Auseinandersetzungen lösten eine breite Debatte über Rassismus in dem von Einwanderern aufgebauten und geprägten Land aus. (sda/afp)

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Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Mate 12.12.2015 16:31
    Highlight kann man noch als linker gegen den islam sein oder ist man dann schon automatisch "islamophob" und ein "bigot"?
    8 9 Melden
    • Mate 12.12.2015 17:42
      Highlight es ist leider typisch, dass so geurteilt wird. ich picke nicht nur eine religion heraus, ich finde alle schlecht. ich bin gegen den islam (also gegen die ideen, die er vertritt) und habe nicht das geringste problem mit muslimen.
      4 5 Melden
    • Mate 12.12.2015 18:59
      Highlight die auswirkungen der religionen sind zweifellos sichtbar in der heutigen welt und die sind nicht selten schlecht. aber etwas gegen die gläubigen zu haben macht keinen sinn, da die mehrheit nicht das geringste getan hat. ich bin nicht einer, der verallgemeinert.
      ich kann das auseinanderhalten, versucht es doch auch.
      2 4 Melden
    • Mate 12.12.2015 21:40
      Highlight um es nochmals zu sagen, ich bin gegen die religiösen dogmen, gegen die unzeitgemässen ideen der religionen. damit hat ein gläubiger nichts zu tun.
      2 1 Melden
  • ferox77 12.12.2015 11:08
    Highlight "Am 11. Dezember 2005 waren an dem Strand zwei Rettungsschwimmer verprügelt worden"
    Wie schwach ist ein Staat, in dem sich brutalste Chaoten es sich leisten können, beliebig offen andere Menschen zu terrorisieren und deren Leben/Existenz zu bedrohen? Ein Staat hat die Pflicht, dass so etwas umgehend unterbunden wird. Der Staat muss auch vorbeugend tätig werden und gefährliche Menschen festzusetzen, oder im Falle von muslimischen Migranten wie hier in AUS, ohne Wiederkehr auszuweisen.
    9 9 Melden
    • olga 12.12.2015 16:13
      Highlight oh und ich dachte bis zum letzten satz, du würdest über die islamfeindlichen demonstranten schreiben... die bedrohen nämlich genauso offen die existenz von menschen. hast du dir ausserdem schon mal überlegt, dass die muslime vielleicht australier waren? und selbst wenn nicht, willst du alle muslime, nur weil sie 2 rettungsschwimmer verprügelt haben, ausweisen lassen? wie traurig, deine welt!
      15 4 Melden
    • dä dingsbums 12.12.2015 21:38
      Highlight ferox77, wo steht, dass Migranten die Rettungsschwimmer verprügelt haben? Wenn Du mehr Fakten kennst, teile den Link mit uns.
      Ich lese nur, dass vor 10 Jahren Rettungsschwimmer verprügelt wurden und daraufhin betrunkene Australier auf arabischstämmige Australier losgingen.
      Sagt schon viel über Deine Gesinnung, wenn Du mit so wenig Information schon mal Ausweisungen forderst.
      7 0 Melden

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