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211 Mio. Dollar: Erste Schweizer Bank der Kategorie 2 einigt sich mit US-Behörden im Steuerstreit

30.03.15, 20:34


Wichtiger Schritt im Steuerstreit zwischen der Schweiz und den USA. Mit der Tessiner Privatbank BSI hat sich die erste Bank aus der sogenannten Kategorie 2 mit den US-Behörden geeinigt. Weitere Einigungen dürften laut dem amerikanischen Justizministerium bald folgen.

Rüge von der FINMA: die Finanzmarktaufsich wirft der Bank BSI nach der Einigung vor, sie habe im Geschäft mit den US-Kunden ihre Pflichten verletzt. Bild: TI-PRESS

Die Übereinkunft mit BSI gab das Justizministerium an einer Telefonkonferenz bekannt. Demnach zahlt die Bank 211 Mio. Dollar zur Beilegung des Rechtsstreits. Das Institut habe zudem ein sogenanntes Non Prosecution Agreement (NPA) unterschrieben sowie Kontrollen eingewilligt, teilte die Behörde weiter mit.

Noch keine Einigung mit Julius Bär und ZKB

Zur Kategorie 1 gehört ein gutes Dutzend Banken, gegen die die US-Behörden bereits Verfahren wegen mutmasslichen Steuerdelikten eingeleitet hatten.

Während sich die Credit Suisse im Mai 2014 mit den US-Behörden einigen konnte und in eine Strafzahlung von insgesamt 2.6 Mrd. Dollar einwilligte, warten andere Banken dieser Kategorie weiterhin auf einen Durchbruch. Zu ihnen zählen Julius Bär sowie die Kantonalbanken von Basel und Zürich. (tat/sda)

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Fristverlängerung im Steuerstreit

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Das US-Justizministerium hat am Donnerstag die Frist für Schweizer Banken der Kategorie 2 verlängert. Diese erhalten einen Monat mehr Zeit, um Informationen zur mutmasslichen Beihilfe zu Steuervergehen einzureichen, wie die Behörde auf ihrer Website schreibt.

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