International

Der Polizei-Einsatz im Brüsseler Stadtteil Molembeek hatte keine Verhaftungen zur Folge.
Bild: OLIVIER HOSLET/EPA/KEYSTONE

Anti-Terror-Kampf: Wieder Durchsuchungen in Brüssel – Salah Abdeslam nicht gefunden

30.11.15, 01:04 30.11.15, 03:49

Im Brüsseler Stadtbezirk Molenbeek hat es am Sonntagabend erneut Durchsuchungen im Zusammenhang mit den Pariser Terroranschlägen vom 13. November gegeben. Der Terrorverdächtige Salah Abdeslam wurde aber nicht gefunden und ist weiter flüchtig.

Bei der Aktion habe es keine Festnahmen gegeben, berichtete die Nachrichtenagentur Belga unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft. Diese gebe keine weiteren Informationen. Abdeslam war mit den mutmasslichen Attentätern von Brüssel nach Paris gereist und gilt in Belgien als Staatsfeind Nummer Eins.

Bild: AP/Police Nationale

Die Terrorwarnstufe für die belgische Hauptstadt war am vergangenen Donnerstag von der höchsten Kategorie vier auf drei heruntergestuft worden. Damit gilt die Bedrohung durch einen Anschlag nur noch als «möglich und wahrscheinlich», nicht mehr als «ernstzunehmend und nahe bevorstehend». (dwi/sda/dpa)

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Warum es den IS zur Weissglut bringt, wenn Hollande und Obama ihn «Daesh» nennen

«Es ist ein Kriegsakt, der von einer terroristischen Armee, Daesh, einer dschihadistischen Armee, gegen Frankreich begangen wurde.» Das sagte der französische Präsident François Hollande nach den Anschlägen in Paris. Er meinte damit die Terrormiliz, die wir unter dem Namen «Islamischer Staat» (IS) kennen.

Die US-Führung tat es ihm gleich. Verteidigungsminister John Kerry sagte bei einem Auftritt in Wien: «Ich möchte betonen, dass die Vereinigten Staaten die Unterstützung im Kampf gegen …

Artikel lesen