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Harry interviewte Obama in Toronto für BBC. Bild: AP/PA

Was passiert mit Trump an der Hochzeit? Die 4 besten Aussagen aus Harrys Obama-Interview

Prinz Harry hat seinen Kumpel Barack Obama für BBC Radio in die Zange genommen. Mit seinen Fragen brachte Party-Harry den Ex-Präsidenten in Verlegenheit. 

28.12.17, 03:23 28.12.17, 15:43

Harry als Radio-Talkmaster. Sein erstes Interview seit dem Ende der Präsidentschaft gab Barack Obama ausgerechnet Prinz Harry, der diese Woche als Gastmoderator für BBC arbeitet. Die beiden verbindet eine enge Freundschaft. 

Doch die wichtigste Frage stellt sich eigentlich für Harry selbst – und sie hat bereits für Panik bei den Royals gesorgt ...

Lädt Harry Obama an seine Hochzeit ein? 

Harrys Hochzeit entwickelt sich für das britische Königshaus zu einem diplomatischen Hochseilakt. Denn die Beziehungen zu US-Präsident Donald Trump sind bereits jetzt angespannt. Eine Reise der Obamas nach London vor einer für 2018 geplanten Visite des amtierenden Staatschefs könnte ein Affront sein, so die Befürchtung. 

«Wir haben die Gästeliste noch gar nicht fertig. Auf jeden Fall will ich die Überraschung nicht schon vorher verderben. Und meine Verlobte hat hier hundertprozentige Mitsprache», sagte Harry auf Nachfrage eines Radio-Kollegen. Das dürfte so viel wie ein «Ja» heissen. 

Berater von Premierministerin Theresa May drängen aber laut englischen Medien darauf, Obama nicht einzuladen. «Im schlechtesten Fall wird die Premierministerin eine Einladung untersagen, und Harry muss damit leben.»

Obama ist meistbewunderter Mann der USA

Ex-Präsident Barack Obama ist der Mann, den die US-Bürger am meisten bewundern. Laut der am Mittwoch veröffentlichten Umfrage des Instituts Gallup gaben 17 Prozent der Bürger an, Obama am meisten zu bewundern.

Sein Nachfolger, der aktuelle US-Präsident Donald Trump, landete mit 14 Prozent auf Platz zwei. An dritter Stelle folgte Papst Franziskus mit drei Prozent der Stimmen. Die am meisten bewunderte Frau ist der jährlichen Umfrage zufolge Trumps Rivalin im Wahlkampf, Ex-Aussenministerin Hillary Clinton. Sie wird demnach von neun Prozent der US-Bürger bewundert, gefolgt von Ex-First Lady Michelle Obama mit sieben Prozent und Talkshow-Queen Oprah Winfrey mit vier Prozent. (sda)

Die Gefahr der Twitter-Tiraden

Barack Obama hat es tunlichst vermieden, den Namen seines Nachfolgers zu erwähnen. Hingegen sprach er über die Rolle der sozialen Medien. Ein Gebiet, wo Trump mit seinen Twitter-Tiraden fast täglich einen neuen Brandherd entfacht. 

«Eine der Gefahren des Internets ist, dass die Menschen vollkommen unterschiedliche Realitäten haben.»

Obama hat vor einer Spaltung der Gesellschaft durch die sozialen Netzwerke gewarnt. «Eine der Gefahren des Internets ist, dass die Menschen vollkommen unterschiedliche Realitäten haben.»

Einige Menschen seien «in einem Kokon aus Informationen, die ihre bestehenden Vorurteile verstärken», sagte Obama mit Blick auf die Social-Media-Blasen «Die Dinge sind nicht so einfach wie sie in irgendeinem Chatroom, den man besucht hat, dargestellt werden», warnte der ehemalige US-Präsident.

Entscheidend sei daher die Frage, «wie wir uns diese Technologie auf eine Weise zunutze machen, die eine Vielzahl an Stimmen, eine Verschiedenartigkeit der Sichtweisen erlaubt, aber nicht zu einer Zersplitterung der Gesellschaft führt und es uns erlaubt, eine gemeinsame Grundlage zu finden»,

Obamas Leben als Ex-Präsident

Prinz Harry liess Obama auch schildern, wie er sich seit seinem Amtsende vor knapp einem Jahr fühle. Er habe das Weisse Haus mit «heiterer Gelassenheit» verlassen, sagte der 56-jährige Ex-Präsident. «Es gab das Gefühl, dass wir ein gutes Rennen gelaufen sind.» Nun geniesse er die Freiheit. «Ich wache später auf, es ist wunderbar, seinen Tag kontrollieren zu können», sagte Obama.

Dann fragte Harry nach, wie Obama die Amtseinführung von Trump erlebt habe. Auch hier ging Obama nicht direkt darauf ein. Er habe eine Gelassenheit gespürt, die grösser gewesen sei als angenommen, sagte er.  

Boxershorts oder Slips? 

Zum Schluss des Interviews stellte Harry ein kurzes Kreuzfeuer an lustigen und weniger lustigen Fragen. 

«Boxershorts oder Slips», fragte Harry ganz unverblümt den Ex-Präsidenten. Doch, wen erstaunt's, Obama wollte dazu nichts sagen. «Sorry, solche Fragen beantworten wir nicht.»

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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22
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    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 29.12.2017 08:09
    Highlight Auf einer Englischen Hochzeit verträgt es neben Mr. Bean sicher auch noch einen Donald Trump!
    Wer hat den Humor erfunden?
    Die Engländer!
    2 2 Melden
  • Spooky 29.12.2017 00:37
    Highlight Was kümmern mich diese Leute?
    Sie kümmern sich ja auch nicht um mich.
    2 3 Melden
    • Sophia 29.12.2017 11:36
      Highlight Da hast du wohl Recht, Spooky, aber auch du finanzierst auf irgendeine Weise diesen Adel! Vielleicht solltest du deine Neutralität in dieser Angelegenheit nochmals überdenken.
      0 0 Melden
  • FrancoL 29.12.2017 00:29
    Highlight Suchte UK nicht die totale Freiheit? Nicht mehr an die EU gebunden? Tun und lassen können was man will? Und nun sind sie nicht einmal frei dem Prinzen eine Liste nach seinem Gusto aufstellen zu lassen?
    Das dürfte doch mach einer zu denken geben.
    Mir ist schon klar das Star-Narziss Trump da heikel reagieren könnte, aber das müsste das in den letzten jähren SOOO selbstbewusst auftretende UK Verkraften können.
    Ich würde Obama einladen denn seine Rede wäre sicherlich auch für die Briten ein Highlight.
    3 2 Melden
    • Sophia 29.12.2017 11:34
      Highlight Freiheit - political correctness, wie passen die beiden zusammen? Ist nicht Trump gerade dabei, das zweite abzuschaffen? Also, weshalb sollte der sich dann über eine Einladung von Obama aufregen? Wäre das denn nicht ganz in seinem Sinne? Haben die Briten den Trump denn noch immer nicht verstanden?
      3 0 Melden
    • FrancoL 29.12.2017 12:07
      Highlight Ich glaube dass Trump mehr als alles andere ein Narziss ist und somit jeglichen Affront an seine Person höher wertet als jegliche politische Handlung.
      1 0 Melden
    • rodolofo 30.12.2017 08:41
      Highlight Ich glaube, die Amerikaner sind da weniger heikel, als die steifen Royalisten of the British Empire!
      Ich erinnere mich noch an eine besonders witzige Rede, die Obama vor versammeltem Establishment (garniert mit Stars und Sternchen) hielt und bei der er sich ausgiebig über den -ebenfalls anwesenden, da ja auch diesem Establishment angehörenden- Kandidaten Trump lustig machte.
      Trump sass nur da, wie eine Art Klumpen, und schnitt seine Grimassen, während alle um ihn herum herzhaft lachten.
      Nun, dieser angeheiterten Festgesellschaft ist inzwischen das Lachen im Hals stecken geblieben...
      1 0 Melden
  • TanookiStormtrooper 28.12.2017 11:06
    Highlight Die Tatsache, dass man Angst hat Trump würde es als einen Affront sehen, wenn auch Obama an Harry's Hochzeit eingeladen würde und deshalb die Beziehungen zwischen USA und UK leiden würden, sagt wohl viel über Trump aus.
    Offenbar hält man den US-Präsidenten im Königreich für einen idiotischen Kindskopf....
    50 4 Melden
    • Paganapana 28.12.2017 13:59
      Highlight Wo wird er denn nicht für einen idiotischen Kindskopf gehalten?
      41 2 Melden
    • Sophia 28.12.2017 16:07
      Highlight Ja, ist er denn keiner?
      23 2 Melden
  • Vanessa_2107 28.12.2017 10:16
    Highlight Das ist ein Witz. Der Besuch von Obama wäre ja nicht politischer sondern privater Natur. Würde er Trump einladen wäre es politisch. Allerdings würde Harry Trump sicher nicht einladen und beim Volk wäre Trump eher nicht willkommen. Ich bin sonst nicht schadenfreudig, für Trump wäre es aber eine weitere Klatsche und vor allem ein Affront, würde Harry Obama einladen und ihn nicht.
    43 3 Melden
  • Sophia 28.12.2017 09:28
    Highlight «Eine der Gefahren des Internets ist, dass die Menschen vollkommen unterschiedliche Realitäten haben.»
    Na, wenn das nicht für Trump 100%ig zutrifft!

    Berater von Premierministerin Theresa May drängen laut englischen Medien darauf, Obama nicht einzuladen. «Im schlechtesten Fall wird die Premierministerin eine Einladung untersagen, und Harry muss damit leben.»
    Die Lady will dem Prinzen also undemokratisch kommen? Gut, Adel ist undemokratisch, aber man sollte ja demokratisches Vorbild sein und dem Prinzen nicht Rechte nehmen, die andere einfach so hätten.
    Trump ist nicht Amerika und bald weg!
    65 8 Melden
    • Herr Ole 28.12.2017 11:28
      Highlight Ja, darum zum Wohle aller das ganze Adel-Zeug abschaffen.
      12 8 Melden
    • Sophia 28.12.2017 16:06
      Highlight Herr Ole, wäre wohl das beste. In den Köpfen der Menschen fehlten dann aber die Identifikations-Figuren, ohne die sie offenbar nicht leben können. Ja, und was würde aus unserer Papierpresse, wenn sie alle die Dianas, Harris, Charles und Gustavs nicht hätten und wo sollten unsere Schweizer Köche dann kochen und die Paparazzi spähen? Die Menschheit würde verarmen ohne Glanz und Gloria.
      Nein, wir brauchen den Adel wider jede Vernunft!
      6 6 Melden
    • rodolofo 29.12.2017 08:12
      Highlight Immer diese Abschaffer!
      Erst No Billag, und jetzt auch noch No Adel...
      4 0 Melden
  • Butschina 28.12.2017 08:38
    Highlight Man sollte Freunde an eine Hochzeit einladen dürfen, auch als Prinz. Egal welche Stellung Freunde vor einem Jahr inne hatten.
    96 11 Melden
    • Flötist 28.12.2017 10:47
      Highlight Ja, aber jemand den man nur 4 mal gesehen hat, zählt wohl kaum als "Freund", sondern da gehts dann um Status oder Politik.
      11 22 Melden
    • HabbyHab 29.12.2017 10:05
      Highlight @Flötist ich hab Freunde, die ich erst einmal gesehen habe..
      1 0 Melden
    • Sophia 29.12.2017 11:38
      Highlight Noch nie was Sympathie auf den ersten Blick gehört, Flötist?
      1 0 Melden
  • Jein 28.12.2017 07:45
    Highlight Zeigt schon wie weit das Vereinigte Königreich gesunken ist, wenn sogar bei der Gästeliste einer königlichen Hochzeit interveniert werden muss weil man vom Goodwill eines Handelspartner abhangig ist...
    88 11 Melden
    • Flötist 28.12.2017 10:49
      Highlight Ahm, die Royals sind seit Jahrzehnten nur eine Show (zu 100%). Da wird nichts mehr regiert, ausser das eigene Immobilienimperium.
      13 10 Melden
  • wipix 28.12.2017 07:13
    Highlight Ich kann mir nicht vorstellen, dass Theresa May auf evt. Befindlichkeiten, oder gar aus Angst vor narzisstischen Twitter Tiraden des Bengels Trump rücksicht nimmt. Jeder vernünftig denkende Mensch weis, dass niemand das US Präsidiale Kuriosum namens Trump etndt nimmt! Nicht mal die, die ihn instrumentalisieren!
    Obama kann also mit der Einladung zur „königlichen“ Hochzeit rechnen.
    31 2 Melden

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