International

Wer sind die Wähler der AfD? Woher kommen sie? Und wo wohnen sie?

25.09.17, 08:36 25.09.17, 20:21

Der politische Erdrutsch in Deutschland ist eingetreten. Bundesweit kommt die AfD, die «Alternative für Deutschland» auf 12,6 Prozent. Das ist nicht nur ein Rekord für die Rechtsextremen sondern auch das drittbeste Resultat aller Parteien. Wie konnte es dazu kommen? Wer wählte die AfD? Und weshalb?

Weshalb wurde die AfD gewählt?

Die AfD-Wahl ist grossmehrheitlich keine Gesinnungs- oder Überzeugungswahl, sondern eine Protestwahl. Dies ergibt eine Umfrage der ARD. 

Die AfD hat unter allen grossen Parteien den geringsten Anteil Überzeugungs-Wähler. Das dürfte trotz des momentanen Erfolges für einige Sorgenfalten in der Parteizentrale sorgen. Denn so schnell diese Wählergruppe auf den Zug aufgesprungen ist, so schnell kann sie auch wieder weg sein.

Woher kommen die Stimmen?

Wenn eine Partei zulegt, müssen andere verlieren. Von welcher Partei schöpfte die AfD am meisten Wähler ab? Die aktuelle Regierungskoalition CDU/CSU und SPD verliert 1,5 Millionen Wähler an die AfD. Auch die Linke verliert eine namhafte Zahl, kompensiert das aber mit Gewinnen aus anderen Lagern. Ausserdem gelingt es der AfD, viele Nichtwähler zu mobilisieren.   

Wo leben die AfD-Wähler?

Die Schweiz hat den Röstigraben, Deutschland ist ebenfalls gespalten. Im Osten Deutschlands fährt die AfD deutlich grössere Erfolge ein als im Rest des Landes. Sie ist dort hinter der CDU klar zweitstärkste Kraft.

In einigen Wahlkreisen – zum Beispiel in Sachsen – holt die AfD gar am meisten Zweitstimmen. Die Zweitstimme ist bei Bundestagswahlen die wichtigere und entscheidet über die Kräfteverhältnisse im Bundestag.

Der Wähleranteil der AfD

Wahlkreissieger nach Zweitstimmen

Welches Geschlecht wählt die AfD?

Die AfD spaltet nicht nur die Gemüter sondern auch die Geschlechter. Während bundesweit die AfD im Durchschnitt auf über 13 Prozent kommt, wählten nur neun Prozent der Frauen die Alternative für Deutschland. Dementsprechend besser – mit 16 Prozent – punktete sie bei den Männern.

Wie alt sind die AfD-Wähler?

Den Alten die «Schuld» in die Schuhe zu schieben, geht in diesem Fall nicht. Die AfD hat vor allem in der Altersgruppe der 30- bis 59-Jährigen gepunktet. Die ganz jungen und die ganz alten Wähler sind sich für einmal einig.

Welche Bildungsschicht wählte die AfD?

Weniger überraschend ist die Anhängerschaft nach Bildungsschicht. Bei den Hochschulabsolventen sind es deutlich weniger als bei Deutschen mit Hauptschulabschluss oder mittlerer Reife.

(tog)

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109Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Skip Bo 27.09.2017 08:29
    Highlight In einer repräsentativen Demokratie hat das Volk nur via Wahlen ein Mitbestimmungsrecht. Wie soll jemand der die Politik der GroKo nicht mehr richtig findet wählen?
    Die Führer/innen der deutschen Grossparteien haben sich explizit gegen direktdemokratische Modelle ausgesprochen. Das Ergebnis sind die Wählerwanderungen zur Fundamentalopposition.

    Ich tippe mittelfristig auf eine neue GroKo, Schulz und die Verweigerer werden abglöst. Dann ist der Weg dafür frei.
    Jamaika macht ca. 1 Jahr, wenn überhaupt eine Einigung zustande kommt.
    1 1 Melden
  • Walter Sahli 25.09.2017 20:52
    Highlight Ausgerechnet die Ossis...
    6 9 Melden
  • Rumbel the Sumbel 25.09.2017 18:49
    Highlight Wie sagte einmal eine Pressesprecherin: die Zeit von Kampfstiefel und Glatze sind vorbei. Man sollte vielleicht mal diese Worte zur Gemüte nehmen. Und es sind eben nicht mehr Dorftrottel oder Dummdieter. Es hat mittlerweile sehr gebildete Menschen und von jedem Alter darunter. Und die sind nicht einfach der rechten Seite zuzuordnen, weil einer nach Ihnen schreit. Sie sehen, was ringsherum abläuft.
    30 10 Melden
    • Rendel 25.09.2017 20:34
      Highlight Es waren noch die einfach Dorftrottel und Dummdieter. Sie sind ja auch keiner und trotzdem sehr weit rechts. Ich seh auch was ringsum abläuft, hab aber eine andere Perspektive ^^ .
      12 20 Melden
  • ujay 25.09.2017 16:31
    Highlight Wer sind die Wähler der AfD? Loser, die sich in der Regel selbst bemitleiden.
    Woher kommen sie? Aus allen sozialen Schichten, aber in der Regel dumm UND ungebildet.(Ja es gibt dies auch unter Akademikern)
    Und wo wohnen sie? Nicht alle in Höhlen, wie man denken könnte.
    29 55 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 25.09.2017 18:36
      Highlight Immer diese Intoleranz von den möchtegern Toleranten...
      56 16 Melden
    • Rendel 25.09.2017 18:51
      Highlight Ich glaube nicht, dass diese "Analyse" stimmt, aber manchen mag sie beruhigen. Ist aber der falsche Weg.
      21 1 Melden
    • Walter Sahli 25.09.2017 20:39
      Highlight Immer diese Toleranzforderungen der Intoleranten!
      Blöd, wenn einem die eigene Medizin nicht schmeckt, nicht wahr Wendelspiess?
      12 25 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 25.09.2017 21:39
      Highlight Ne. Ich hätte nicht die AfD gewählt, aber beleidigen bringt nix.
      23 1 Melden
  • Chefs United 25.09.2017 15:35
    Highlight @Rendel- bin ganz zufrieden mit meinem IQ. Hat fürs ABI, drei Berufsausbildungen und zwei Meisterbriefe jedenfalls gereicht. Und jetzt noch was schockierendes, vielleicht solltest du besser Platz nehmen.
    Ich bin Moslem.
    11 33 Melden
    • Rendel 25.09.2017 16:03
      Highlight Es ging mir mehr um ihren verachtenden Kommentar und ich habe in ihrer Sprache geantwortet.

      Anscheinend teilen sie Menschen gern schnell in enge Kästchen ein und meinen alle anderen tun das auch so.

      Sie sind Moslem? Ja und? 😂
      32 9 Melden
    • Chefs United 25.09.2017 16:40
      Highlight Was für Kästchen? Hast du den Artikel gelesen? Kannst du lesen oder wird Dir vorgelesen?
      6 11 Melden
    • Rendel 25.09.2017 18:08
      Highlight Sie haben mich in das AFD oder SVP oder Moslem Hasser Kästchen eingeteilt, sonst hätten sie mich nicht gebeten mich zu setzen. Und das nur, weil ich ihren ersten Kommentar hier total blöd fand. Ich gehöre in keine dieser Schubladen (Vielleicht verstehen sie Schubladen ja besser.

      _Ihr_ Statement hatte ja nichts mit dem Artikel zu tun.

      Es ist ziemlich schwer Matura und Hochschulabschluss mit IQ unter 80 zu machen. Und es haben auch solche Menschen AFD gewählt.

      Wollen sie wissen ob ich blind bin, mit der Frage nach dem Vorlesen?





      16 5 Melden
  • Waedliman 25.09.2017 15:34
    Highlight Deutschland wird die AfD überleben, das ist mal sicher. Man sollte nun einfach mal abwarten, wie sich die Bundestagsmitglieder präsentieren und was sie zu sagen haben, denn ausser Ausländerpolitik war da bisher nichts. Somit können die demokratischen Parteien letztlich gemeinsam durch Intelligenz und weniger durch eigene Demagogie beweisen, dass die AfD genau dies ist - ein desorganisierter Haufen von Menschen mit zweifelhafter Gesinnung, viel Wut im Bauch und wenig politischer Substanz. Dann sind sie in 4 Jahren nicht mehr im Parlament und alles ist wieder gut.
    22 14 Melden
    • Hans der Dampfer 25.09.2017 16:55
      Highlight Na ja, bei der Elefantenrunde im TV gestern haben die anderen Parteien aber das Gegenteil von Intelligenz bewiesen. Keiner der nicht noch irgend ein Ressentiment gegen die AfD fahren muss. Dabei sind die Parteien selber Schuld. Auch in diesem Artikel geht es doch darum die AfD Wähler als dumme Hauptschüler hinzustellen. Als hätten die nicht auch das Recht das linke gerne hoch halten: Das Recht auf eine freie Meinung.
      29 2 Melden
  • Ruefe 25.09.2017 13:02
    Highlight AfD-Wähler! Was wissen sie? Wissen sie überhaupt etwas? Finden wir's heraus!
    20 35 Melden
    • Laut_bis_10 25.09.2017 18:26
      Highlight Bojack-Horseman-Zitate und die AfD in einem Kommentar? Was ist das? Eine Crossover-Episode?
      13 0 Melden
    • Ruefe 25.09.2017 19:15
      Highlight =D
      3 2 Melden
  • Jemima761 25.09.2017 11:38
    Highlight Ich empfehle das Buch "Täter" von Harald Welzer. Da lernt man, was die große Gefahr an totalitären Systemen ist, wie es sein kann, dass sich selbst die schlimmsten Täter wie gute Menschen fühlen, und
    welche Eigenschaften einen davor schützen können, zum Täter zu werden.
    31 11 Melden
    • Taebneged 25.09.2017 12:47
      Highlight Kafka, Der Prozess ist auch sehr lesenswert. Allerdings sollte man ein paar Zeilen am Stück lesen können. ;-)
      16 5 Melden
  • Chefs United 25.09.2017 11:25
    Highlight Stimmberechtigt ist wer ein IQ über 80 hat. Hätte bereits geholfen....
    45 111 Melden
    • stan1993 25.09.2017 12:34
      Highlight Unmensch
      30 9 Melden
    • joevanbeeck 25.09.2017 12:34
      Highlight So wie vor über 70 Jahren... als man die sogenannten "Dummen" oder Andersdenkenden aussortiert hat?
      61 8 Melden
    • Roman h 25.09.2017 12:54
      Highlight Es gibt genug linke die weit unter 80 sind.
      Z.b 25 Stunden Woche zu gleichem Lohn.
      Um solch eine Idee zu haben muss man einen IQ auf Stufe Brot haben.
      Aber ja jeder der rechts wählt kann ja nur dumm sein, ich meine wie kann man gegen Flüchtlinge sein?
      Die haben ja noch nichts negatives getan und es geht auch jedem in Europa so gut das wir Geld verbrennen können.
      61 47 Melden
    • Rendel 25.09.2017 13:12
      Highlight Ihr IQ muss unter 80 liegen, wenn sie so einen Kommentar absondern. 😏
      43 37 Melden
    • X23 25.09.2017 19:24
      Highlight 80? 100!
      3 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 25.09.2017 10:52
    Highlight Ich werte es positiv, dass enttäuschte Menschen aus Protest eine andere Partei wählen. Das bringt die Regierung Merkel noch mehr unter Druck für das eigene Volk zu schauen. Tritt das dann ein, wählen diese Menschen dann nicht mehr die AfD. Patzt die Regierung Merkel weiterhin, dann gewinnt die Opposition noch mehr Wähler. Und genau das ist entscheidend, da es eine rechte Partei ist. So kann die Demokratie mehr spielen und hat ein Druckmittel in der Hand.
    66 40 Melden
    • Daniel Caduff 25.09.2017 11:40
      Highlight Ein strategischer Fehler, der noch nirgends in Europa funktioniert hat. Überall hat man versucht, die Wutbürger vom rechten Rand einzubinden. Sei es die SVP in der Schweiz, der FN in Frankreich, Vlams Belang, die FPÖ, die PVV, etc. etc.

      Geklappt hat es nirgends. Je mehr man diese Leute mitreden lässt, desto radikaler werden ihre Forderungen. Desto mehr verschiebt sich der Median des politischen Diskures nach rechts und desto häufiger werden die gezielten Tabubrüche und Provokationen.

      Deutschland muss mit der AFD so verfahren, wie sie es mit der NPD gemacht hat: Totale Isolierung.
      87 76 Melden
    • Hochen 25.09.2017 11:48
      Highlight Es ist halt einfach andere für sein eigenes Versagen verantwortlich zu machen! Ich habe zugehört und es kam nichts dabei raus deshalb kann und will ich Rassisten und ewig gestrige nicht mehr ernst nehmen! Wer sich angesprochen fühlt weis ja warum!
      30 15 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.09.2017 11:54
      Highlight Die gängige Regierung hat das zu verantworten. So bringt man einen großes Teil des verarschten Volkes zum Aufstand. Selber schuld wenn so viele Leute ausgepresst werden und die Reichen immer reicher wurden mit der ganzen angehängten Schleimkohorte. Strategischer Fehler.. was bist du denn für eine Art Experte?
      26 7 Melden
    • Schwanzus Longus 25.09.2017 11:59
      Highlight @Clayton, du verstehst aber nicht das das BRD System seit langem nur Oppositionen vortäuscht um die Enttäuschten im System zu halten. Ich bin auch gegen Merkel, aber man muss das System bekämpfen und nicht ihm helfen.

      @Daniel Caduff, das was du schreibst ist ein Rezept wie man die % für AfD in 4 Jahren verdoppeln kann. Sowas geht nach hinten los aber die AfD sind wie die Altparteien neoliberal und stehen für das Gleiche System. Deswegen macht es gar keinen Unterschied mehr, die gleiche Scheisspolitik wird fortgeführt.0
      17 6 Melden
    • Dageka 25.09.2017 12:21
      Highlight Aus Protest die AfD zu wählen, ist wie sich wegen Depression selbst zu ritzen. Es ist zwar ein Hilfeschrei, aber selbst helfen tut man sich damit nicht.
      34 14 Melden
    • joevanbeeck 25.09.2017 12:31
      Highlight @Daniel Caduff Das ist ja ein super Idee... was hat die Isolation der NPD den gebracht? ... richtig... die AFD und richtig schwierig wird es wenn man weiss das einer der "grössten" Faschisten als Sozi gestartet ist... Benito Mussolini.
      17 7 Melden
    • Taebneged 25.09.2017 12:58
      Highlight Zur Erinnerung - Weimarer Republik: 1921 begann die Karriere von AH in der NSDAP. 1930 Wahlerfolg mit 18,3%. 1933 43,9% 1933 - 1945 einzige zugelassene Partei. 2WK.
      15 11 Melden
    • Daniel Caduff 25.09.2017 13:48
      Highlight @ Hussain Bolt: Wieso haben es dann weder NPD, noch DVU, noch Republikaner, noch der 3. Weg etc. je zu dieser Stärke gebracht wie heute die AFD? Weil man diesen Parteien eben nie ein bürgerliches Feigenblatt umgehängt hat.

      Du kannst aber auch die Phase der sogenannten "Koalition der Vernunft" in der Schweiz studieren und du wirst merken, dass es in dieser Zeit gelang, den Einfluss der SVP zu minimieren.

      Dein Umkehrschluss würde ja lauten: "Bindet sie ein, dann werden sie sich mässigen".

      Nenn mir nur ein Beispiel in Europa, wo das passiert ist. Oder schau die Entwicklung der AFD an...
      11 14 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.09.2017 13:58
      Highlight @Daniel Caduff:

      Frei nach Caduff eine populistische Meinung abgesondert, gespickt mit Unwahrheiten ...

      "Überall hat man versucht, die Wutbürger vom rechten Rand einzubinden."

      Wer hat versucht einzubinden? Das linke Milieu, das ausserhalb der demokratischen Wahl steht?

      Ich denke, es wird Zeit, deine Kommentare zu melden ... so wie du es machst.
      10 23 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.09.2017 14:03
      Highlight Bolt klar verstehe ich das System😉

      7 1 Melden
    • Daniel Caduff 25.09.2017 14:17
      Highlight @Clayton Lies den folgenden Artikel, v.a. den Abschnitt "Andere Parteien können den Erfolg der Rechten verstärken".

      http://www.sueddeutsche.de/politik/rechte-parteien-in-europa-was-populisten-erfolgreich-macht-1.2345852

      Ich habe gerade keine Zeit, Dir noch alle anderen Studien / Artikel herauszusuchen, die es zu dem Thema schon gibt. Es sind viele. Du findest sie mit Google. Und alle kommen zum gleichen Schluss: Appeasement funktioniert nicht.

      Wurde die SVP gemässigter / schwächer, als man ihr den zweiten Bundesratssitz zugestand? Eben.

      PS: Danke dass Du mich für einen Experten hälst.
      11 11 Melden
    • Daniel Caduff 25.09.2017 15:59
      Highlight @Gelöschter Benutzer

      Du darfst meine Kommentare gerne melden, wenn Dich das glücklich macht. :-)

      Zur Einbindung zwei Beispiele: Man hat der SVP 2 Bundesratssitze gegeben. Die FPÖ war in Österreich Teil der Regierungskoalition.

      In beiden Beispielen gelang den populistischen Parteien der Sprung von der Opposition in die Regierung, sprich ins Establishment.

      In beiden Fällen hat es nachweislich weder zu einer inhaltlichen Mässigung, noch zu einer Reduktion der Wahlanteile geführt. Nenn doch ein Gegenbeispiel.

      Dein Argument mit dem linken Milieu verstehe ich nicht. Was willst Du mir sagen?
      8 12 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.09.2017 16:41
      Highlight Danke Daniel ich schaue es mir später an.
      6 0 Melden
    • ujay 25.09.2017 16:46
      Highlight @Gelöschter Benutzer. Keine Argumente dagegen, oder einfach intellektuell überfordert? Das sag ich aber meiner Mami (Watson)..................
      4 8 Melden
  • Wölfli beim Lamm 25.09.2017 10:51
    Highlight Hab mal sinngemäss gelesen: Die Politik kann die Probleme nicht lösen, weil sie selber Teil der Probleme ist. Also deutet sie die Probleme um, ich füge an: redet sie schön, leugnet sie sogar. Und wenn dieses Umdeuten durchschaut und schonungslos angeprangert wird, versucht man den Störenfried zu diffamieren. Passiert grad der AfD, weiss Gott eine sehr konservative Partei, nicht mein Ding. Aber keine Nazi-Partei. Trotz einzelner Hassprediger. Sie wagt es der Regierung die katastrophal hilflose Flüchtlingspolitik unter die Nase zu reiben. Und das wird abgestraft.
    52 38 Melden
    • Taebneged 25.09.2017 14:26
      Highlight Das hast Du jetzt aber schöngeredet...
      10 9 Melden
  • Fidelius 25.09.2017 10:02
    Highlight Immer wieder interessant die mediale Empörung zu sehen, wenn eine rechte Partei auf dem Vormarsch ist. Dass es aber auch linksradikale Parteien wie die Linke gibt, welche viele Ideen vom menschenverschtenden Sozialismus haben, scheint niemanden zu interessieren.
    106 123 Melden
    • Liselote Meier 25.09.2017 10:38
      Highlight Nicht der Sozialismus war Menschenverachtend sondern die Diktatur einer Partei über die Massen, nach ML-Prinzip (Stalinismus).

      Wo strebt die Partei die Linke dies an? Unterlege deine Behauptung mit Quellen.

      86 43 Melden
    • The Origin Gra 25.09.2017 10:44
      Highlight Diverse Vertreter der AfD (Gauland, Höcke, Weidel usw.) Reden die Verbrechen des NS-Regimes, der SS (Waffen + Totenkopf) und der Wehrmacht schön resp. Verharmlosen diese immer wieder.

      Ja, alle Deutschen ab 45 können definitiv nichts für den Scheiss von 33 - 45 aber sie haben die Verantwortung das es nicht wieder vorkommt, darum diese Erinnerungspolitik und sie scheint Notwendiger den je den ein neues Feindbild ist Aufgetaucht. Die Mitglieder dieser Ethnien sind zur Zielscheibe geworden und werden es immer mehr.

      Also Empörung ist Angebracht
      65 45 Melden
    • seventhinkingsteps 25.09.2017 10:45
      Highlight Wenn die Linke linksradikal ist, dann ist es die SP auch.
      56 27 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.09.2017 10:53
      Highlight Vermeintlich gute Seite ...

      Der neue Faschismus tritt auf im Kleide des "Antifaschismus".

      (moralisch gut, trotz Millionen (!!) Opfer in der Vergangenheit und fortlaufender Diktaturen wie NK, China und Venezuela)
      34 45 Melden
    • dan2016 25.09.2017 10:58
      Highlight einige, speziell auf der rechten Seite, vergessen einfach sehr schnell.... und was ist jetzt genau 'menschenverschtenden' - menschenverachtenden? menschenverschtehenden?
      14 27 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 25.09.2017 11:01
      Highlight Rein aus interesse: Inwiefern definierst du den Sozialismus als menschenverachtend?
      43 19 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.09.2017 11:21
      Highlight Inwiefern?

      A) Insoweit als alle bekannten Diktaturen aktuell auf dem Sozialismus fussen

      B) Aufrechnen? Kulturrevolutionen China (100 Millionen +)? UdSSR? Kambodscha? RAF in Europa?! WTF!

      30 52 Melden
    • seventhinkingsteps 25.09.2017 11:40
      Highlight Die Linke ist nicht linksextrem, es gibt die Marxistisch-Leninistische Partei und die Kommunistische Partei. Die Linke ist sozialdemokratisch oder vertritt einen demokratischen Sozialismus, da läuft nix mit Revolution und so. Ein falscher Satz und die werden wieder vom Verfassungsschutz beobachtet.
      17 10 Melden
    • demokrit 25.09.2017 11:47
      Highlight "Inwiefern definierst du den Sozialismus als menschenverachtend?"

      Indem er in seiner Gleichmacherei sehr stark gegen das Individuum und Individualität gerichtet ist.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Schwarzbuch_des_Kommunismus#Liste_von_Opferzahlen_und_Massenverbrechen
      21 7 Melden
    • LaPaillade #BringBackHansi 25.09.2017 12:14
      Highlight @meint: Und inwiefern handeln die genannten Diktaturen nach sozialistischen Idealen? Wenn du dir die Definition von Sozialismus anschaust, ist das Deckungsgleich wie ein Regime in beispielsweise Nordkorea?

      Oder andersrum: Nordkorea heisst offiziell "Demokratische Volksrepublik Nordkorea". Ist Nordkorea nun eine Demokratie?
      18 8 Melden
    • The Origin Gra 25.09.2017 12:19
      Highlight Und diese Toten darf man also jetzt gegen über 20 Mio Toten durch den Faschismus gegenüberstellen?

      Nein, wohl kaum. Man darf nicht Gegenüberstellen, sonst kommen einige noch auf die Idee das der Faschismus weniger schlimm war als der Sozialismus...

      Ja, der Sozialismus hat viele Tote hervorgebracht, insbesondere der Stalinismus und Maoismus.
      Aber es geht hier nicht um die Sozis sondern um die AfD und deren Affinität zum Faschismus!

      P.S. Ich würde mich zu Links-Mitte rechnen, in einigen Teilen sogar Konservativ.
      10 11 Melden
    • Liselote Meier 25.09.2017 12:44
      Highlight @meint; Dies ist keine Antwort auf die Fragestellung.

      Du kritisierst zu Recht die politische Form (Diktatur) und nicht das ökonomische System (Sozialismus).

      Ein kapitalistisches System kann genau so die politische Form einer offenen Diktatur haben (NS-Deutschland, Chile, Spanien usw.)

      Saudi Arabien ist auch eine Diktatur, die Ökonomie ist aber nicht Sozialistisch sondern Kapitalistisch.

      Aber nochmals die Diktaturen die du meinst haben allesamt als Grundstein das ML-Prinzip (Stalinismus), ist nicht Deckungsgleich mit Sozialismus per se. Die Demokratischen wurden halt im Blut ertränkt.
      20 7 Melden
    • Vio Valla 25.09.2017 12:49
      Highlight @meint du willst wirklich die Linken in den hiesigen Ländern mit den sozialistischen Diktaturen in dieser Welt vergleichen?! Im übrigen gibt und gab es auch nationalistische Diktaturen. Sollen wir jetzt auch davor Angst haben, dass eine SVP eigentlich eine Diktatur aufbauen will?!
      12 10 Melden
    • Danyboy 25.09.2017 13:24
      Highlight Wieder das typische Muster der Rechtsradikalen... Mimimi, es gibt aber auch Linke. Warum immer nur gegen uns Rechte? Mimimimi
      Kleine Frage: Hat die Linke ein Programm, das Menschen an der Grenze abknallen will, Naziverbrechen verharmlost, homophob ist, frauenfeindlich, xenophob usw.? Bin gespannt auf deine Beispiele
      20 17 Melden
    • seventhinkingsteps 25.09.2017 13:24
      Highlight @meint:

      Wusste gar nicht dass Saudi Arabien sozialistisch ist. Assad ist wohl auch Sozialist?
      15 6 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.09.2017 13:46
      Highlight @7steps: Ich auch nicht - du rezitierst aus einem anderen Kommentar. Dough!

      @Danyboy: Beispiele zum Abknallen von Menschen? Frag Kim oder Maduro - der knallt sogar an Demos ab. Lies die Internationale, falls du mehr Antworten möchtest: "Erst wenn wir sie vertrieben haben
      dann scheint die Sonn‘ ohn‘ Unterlass!"

      @liselotte, origin: Klägliche Versuche der Abgrenzung oder in euren Worten: "Die Demokratischen wurden halt im Blut ertränkt".

      ps: der Sozialismus ist eine politische Ideologie - netter Versuch mit ökonomischem System ...

      7 12 Melden
    • demokrit 25.09.2017 14:22
      Highlight Assad ist sogar sehr sozialistisch, wie die Baathpartei insgesamt. Gleiche Löhne für Männlein und Weiblein wurden in Syrien lange staatlich vorgegeben. Nützte nur im Gleichstellungsindex so gut wie gar nichts, weil die Realität der Religion halt stärker war.

      Die Unterscheidung zwischen kapitalistisch und sozialistisch ist in einer Diktatur wenig sinnvoll, weil man sich auf eine Eigentumsgarantie ja nie verlassen kann. Das Gerechtigkeitsideal ist aber meist vorhanden, nur sind die Herrscher dann halt etwas gleicher. Die NSDAP hatte auch starke sozialistische Elemente (Arbeiterbewegung).
      12 2 Melden
    • Waedliman 25.09.2017 15:36
      Highlight Die Linke ist keine radikale Partei. Sie grenzt Menschen nicht aufgrund ihrer Herkunft oder sexuellen Orientierung aus. Bitte nicht den Fehler begehen, sie mit Stalinisten gleichzusetzen und gleichzeitig mit Parteien der äussersten Rechten zu vergleichen, denn dieser Vergleich ist absolut falsch.
      11 6 Melden
    • Liselote Meier 25.09.2017 15:56
      Highlight @seventhinkingsteps; Assad ist Baathist sprich die Baath-Partei steht für Panarabismus, Säkularismus mit den Elementen eines arabischen Sozialismus. AL-Baath (Wiedergeburt) von Giuseppe Mazzini's Risorgimento entlehnt.

      In Syrien ist oder besser gesagt war ein Grossteil der Ökonomie verstaatlicht. Die politische Form ist aber auch dem ML-Prinzip entlehnt, 1 Partei, demokratischer Zentralismus usw.
      6 1 Melden
    • seventhinkingsteps 25.09.2017 16:22
      Highlight @demokrit

      Die NSDAP hat alle Gewerkschaften verboten und die Leute in die eigene Arbeitsfront gezwungen...
      8 4 Melden
    • Liselote Meier 25.09.2017 16:34
      Highlight @Gelöschter; Pariser Komune, all die Räterepublicken die in duzenden Länder entstanden, die Syndikalisten in Spanien, demokratische Sozialismus in Chile usw.

      Schon mal davon gehört? Waren alles politische keine Diktaturen und wurden in Blut ertränkt.

      Das ML-Prinzip war standhaft gegenüber der Reaktion, deshalb haben all die Kolonialen und Unterdrückten Länder es übernommen, nur lässt sich eine Diktatur nicht temporär errichten, denn Macht korumpiert langfristig immer und es entsteht eine Neue "Herrscherschicht".

      Die Internationale nicht verstanden "Reinen Tisch macht mit dem Bedränger"
      3 2 Melden
    • demokrit 25.09.2017 23:01
      Highlight @seventhinkingsteps: Und die NSDAP war sehr gewerkschaftlich. Darum heisst es ja auch NationalSOZIALISTISCHE Arbeiterpartei. Sozialismus wurde halt völkisch ausgelegt und mit einer irrigen und widerlegten Rassenlehre verknüpft. Da hat die zerstrittene AFD mit ihrem Programm schon noch mehr Bezugspunkte zur Realität.
      1 1 Melden
    • seventhinkingsteps 26.09.2017 10:41
      Highlight @demokrit

      Das ist jetzt nicht dein Ernst oder?
      1 1 Melden
    • Liselote Meier 26.09.2017 12:42
      Highlight @Demokrit; National-Sozialismus im Hitlerischem Sinne bedeutet: Nationalismus die Hingabe des Individuums an die "Volksgemeinschaft", die Verantwortung der "Volksgemeinschaft" gegenüber dem Individuum, Sozialismus.

      Gleich nur im Sinne von Deutsch sein und eine Verbundheit darüber. Keine Gleichheit im ökonomischen Sinne da Hitler ein entschiedner Gegner von der vergesellschaftung der Produktionsmittel war. Anti-Kapitalistisch nur "Brechung der Zinsknechtschaft" da vermeintlich jüdisch "raffendes/ schaffendes Kapital", gegen Aussen verschärfter Kaptialismus (Imperialismus).





      2 1 Melden
    • Liselote Meier 26.09.2017 12:49
      Highlight Das selbe Prinzip wie unter Napoleon. Keine Aufhebung der Klassengegensätze sondern unbedingte Loyalität gegenüber dem Staat und den Führer, der als Vermittler Auftritt gegen Innen.

      Gegen Aussen eine Verschärfte/Expandorische Aussenpoltik und herabsetzung allen anderen was nach Innen auch wie ein "Kitt" wirkt.

      Frankreich ist alles, du alleine bist nichts
      1 1 Melden
    • demokrit 26.09.2017 13:51
      Highlight @seventhinkingsteps:

      Ich bin kein Historiker. Götz Aly, Joachim Fest, Rainer Zitelmann und der Ökonom Hayek sagen genau das, das umfangreiche "deficit spending" in der Kriegswirtschaft war auch nicht sehr liberal:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialismus#Egalit.C3.A4re_Prinzipien_und_Verh.C3.A4ltnis_zum_Sozialismus

      Man m.W. auch nicht in die NSDAP gezwungen, sondern die Mitgliedschaft war für Arbeitslose mit vielen Vorteilen verbunden (weiss ich zumindest aus der Euthanasiethematik).
      1 0 Melden
    • seventhinkingsteps 26.09.2017 20:03
      Highlight @demokrit

      Weil das rechtsliberale Wirtschaftshistoriker sind, die nicht akkzeptieren wollen, dass Faschismus das ist was passiert wenn sich die kapitalistische Elite aus einer Krise rettet und Angst hat vor einer linken Revolution. Genau das hat das deutsche Bürgertum getan.
      2 1 Melden
    • Liselote Meier 26.09.2017 20:58
      Highlight @Seven; Ist Trotzki sehr erhellend; Faschismus ist eine organisierte Bewegung des in Zeiten der Krise verzweifelten Kleinbürgertums, die sich in Worten gegen die Großbourgeoisie und in Taten gegen die organisierte Arbeiterklasse richtetet.

      1 zu 1 adapdiertbar auf eine SVP oder AFD.

      Stänkern vermeintlich gegen das Kapital/Globaliserung, inder Tat agieren sie gegen die Arbeiterklasse, gegen Mindestlohn, Mitsbestimmung usw.

      Faschismus ist Kapitalismus in Krisensituation, zeugt die Geschichte zu genüge davon.
      1 1 Melden
  • Snowy 25.09.2017 09:55
    Highlight AfD macht 41% im Osten.... Abartig.

    Das muss ein Weckruf sein, sonst ist es in 4 Jahren zu spät!

    AfD klar die Grenzen aufzeigen (Rassismus) UND ihr (resp ihren Wählern) aber auch bei ihrer berechtigten Kritik (Migration) zuhören!
    77 23 Melden
    • Menel 25.09.2017 10:36
      Highlight Ich denke, die AfD demontiert sich von alleine. Einfach zurück lehnen und zuschauen 😊
      Popcorn? 😎
      31 47 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.09.2017 10:52
      Highlight Rassismus gegen das Staatsvolk ist ok?

      NK, Venezuela und China sind nicht abartig?

      Wer ist hier der Feind?
      17 36 Melden
    • bokl 25.09.2017 10:58
      Highlight "... auch bei ihrer berechtigten Kritik (Migration) zuhören"
      Wobei der Wähleranteil der AfD umgekehrt proportional zum Ausländeranteil ist. Sprich im Osten sind die Ausländer nicht wirklich das Problem. Die Leute dort fühlen sich übergangen und gegenüber den Bürgern im Westen zweitklassig behandelt. Die AfD hat das Erkannt und die Schuld den Migranten in die Schuhe geschoben. Funktioniert bestens, löst aber die Probleme nicht.
      44 14 Melden
    • Wölfli beim Lamm 25.09.2017 12:57
      Highlight @broki. Die AfD schiebt die Schuld der Regierung zu nicht den Migranten, und die Regierung stellt die AdD in die Naziecke. Was ist gefährlicher für die Demokratie? Die Regierung die die Aengste der AfD Wähler in die Naziecke stellt, oder die AfD selber?
      14 11 Melden
    • Hinkypunk 25.09.2017 14:24
      Highlight Die AFD stellt sich dank diversen Mitglieder und deren Aussagen selbst in die Naziecke
      11 7 Melden
    • bokl 25.09.2017 15:10
      Highlight Ganz klar die AfD
      4 6 Melden
  • Sheldon 25.09.2017 09:52
    Highlight Also es müssig, zu hyperventilieren, weil die AfD "gewonnen" hat. Vielmehr sollte man beachten, dass über 85% die staatstragenden Parteien gewählt haben. 15%, die keine Berührungsängste mit der extremen Rechten haben, gab es in Deutschland auch nach dem Krieg. Aber die hatten kein Gefäss, sich öffentlich zu artikulieren. Ob das gut oder schlecht ist, wird sich zeigen. Die Gesinnung der 15% zu ändern, wird wohl kaum möglich sein.
    35 18 Melden
    • roterriese Team #NoBillag 25.09.2017 10:47
      Highlight Die linksextreme ehemalige DDR Partei die Linke soll staatstragend sein? Selten so gelacht :D
      19 48 Melden
    • Sheldon 25.09.2017 11:49
      Highlight Doch Riese, die haben sich einigermassen eingeregelt und respektieren die Demokratie. Sonst würden sie auffallen und ich hätte daran gedacht.
      9 2 Melden
  • Madison Pierce 25.09.2017 09:32
    Highlight Das war jetzt (endlich) eine sachliche Analyse. Danke!

    Ich hoffe, die anderen Parteien ziehen endlich die richtigen Schlüsse aus dem Debakel und suchen auch mal bei sich Fehler.

    Wenn Leute Angst und ihrem Job und ihre Sicherheit haben und sich von den etablierten Parteien nicht ernst genommen fühlen, ist es kontraproduktiv, wenn man ihnen bei jeder Gelegenheit zu verstehen gibt, ihre Ängste seien unbegründet und überhaupt seien sie dumme Nazis.

    Hätte man spätestens nach der Wahl von Trump eigentlich wissen müssen.

    Trotzdem schade, dass die Leute nicht die PARTEI gewählt haben aus Protest.
    52 8 Melden
    • Mietzekatze 25.09.2017 11:10
      Highlight Ich finde, seit der Wahl von Trump hätte man auch merken können, dass es gar nichts bringt Rechte Polemiker zu wählen... Aber so unterschiedlich kann man gewisse Ergebnisse interpretieren..
      28 21 Melden
  • Schnuderbueb 25.09.2017 09:21
    Highlight Knapp 52% sind irgendwie ein buntes harmloses Häufchen in dieser AfD. Ist ja alles vertreten was wir nicht schon kennen, von ganz Links bis Mitte. Aber die 2'020'000 sprich ca. 48% Nichtwähler und Andere in dieser Partei geben mir jetzt schon zu denken. Hoffe die 52% übergelaufenen Traditionalisten werden sich die Sache in 4 Jahren wieder anders überlegen.
    11 20 Melden
  • Beri_sha_24a 25.09.2017 09:20
    Highlight Angesichts der medialen Präsenz die diese Partei erhalten hat, ist 12.6% ein schlechtes Resultat.Die empörten Medien sind doch die, die wesentlich zum AfD-Erfolg beigetragen haben.Teilweise kam es mir vor, als hätten gewisse Zeitungen der AfD gesagt "haut mal was polarisierendes raus" und die Medien haben daraus Profit geschlagen.Über Die Linke hat niemand berichtet. Journalismus geht immer mehr, oder fast nur, in Richtung Polarisierung/Provokation des Lesers.Heute kann man sehen, welche Titel am meisten angeklickt werden,und die künstliche Empörung über die AfD liess sich am Besten verkaufen.
    52 11 Melden
  • Shorty 25.09.2017 09:10
    Highlight Das mit dem Bildungsstand ist nicht verwunderlich. Ist in der Schweiz ja auch so gelistet. Wo kommen die SVP-Wähler her? Wer findet Trump gut? Alles die gleiche Schicht. Es bringt nichts einfach aus Unzufriedenheit eine gefährliche Partei zu wählen. Ein bisschen mehr Gedanken sollte man sich bei Wahlen schon machen. Gerade in Deutschland mit seiner Geschichte mehr als angebracht.
    51 54 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 25.09.2017 10:41
      Highlight Was würdest du aus Unzifriedenheit den macheb? Wenn du dauernd ignoriert oder belächelt wirst?
      33 8 Melden
    • roterriese Team #NoBillag 25.09.2017 11:19
      Highlight Ich bin Akademiker, wähle SVP, finde Trump gut und unterhalte Kontakte zu AfD Mitgliedern. Was nun?
      29 65 Melden
    • Tapatio 25.09.2017 11:19
      Highlight Sie machen es sich aber etwas gar einfach und genau das ist das Problem. Nach den Wahlen (Trump, AFD, usw.) hört man diese Ausrede immer..das sind ja nur die ungebildeten, dummen die darauf hereinfallen. Da kommt halt jemand der ihre Sprache spricht und einfache Botschaften vermittelt..natürlich fühlen die sich dort aufgehoben. Die anderen Parteien müssten halt mal von ihrem hohen Ross runter kommen und wirklich zuhören was die Probleme sind...und das nicht nur im Wahljahr. Immer gleich die Nazi Keule zu schwingen nützt übrigens auch nichts.
      32 15 Melden
    • Tapatio 25.09.2017 11:26
      Highlight Gespannt wäre ich aber wenn die AfD mal wirklich Verantwortung übernehmen müsste. In der rechten Ecke stehen und poltern ist nämlich einiges einfacher.. aber indem man sie ignoriert drückt man sie natürlich noch mehr in diese von ihnen gewählte Rolle. Für was die Partei eigentlich steht, ist aber immer noch unklar da sie intern stark zerrissen ist.. Petry wird nach ihrem Spitzenresultat sicher nicht zurückstecken und den extremen Gauland/Weidel die Partei überlassen.
      14 4 Melden
    • Chääschueche 25.09.2017 11:39
      Highlight @Shorty
      Du hast doch keine Ahnung.
      Ich kenne mindestens eine Handvoll Personen deren Bildungsniveau extrem hoch ist. (Studium inkl. Masterabschluss).

      Die meisten kommen aus ländlichen Gegenden, erfolgreich und wählen FDP oder SVP.

      PS: Frag mal KMUs aus der Stadt (Baugewerbe/Nebengewerbe) was sie von Lehrlingen halten die aus der Stadt kommen: Die meisten sagen: Die können nicht arbeiten, da nehme ich 100mal lieber einen Bauernjunge.

      Kannst alles gerne selbst nachprüfen indem du dein Tel. in die Hand nimmst. :)
      28 23 Melden
    • joevanbeeck 25.09.2017 12:12
      Highlight @Shorty Es kann halt nicht jeder Soziologiestudent oder Gewerkschaftssekretär mit Hochschulabschluss werden... ein paar "Dumme", wie z.B. SVP'ler Peter Spuhler, sind dazu verdammt aus einer 20 Mitarbeiter "Bude" ein 7'000 Personen Unternehmen zu machen.
      20 5 Melden
    • piedone lo sbirro 25.09.2017 13:06
      Highlight @roterriese

      herrliberg-akademiker bestenfalls - dies hätten sie aber nicht noch explizit erwähnen müssen...
      17 14 Melden
  • Thinkdeeper 25.09.2017 09:07
    Highlight Leider ist Respektlosigkeit, Ausgrenzung, Diskriminierung, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit nun von der Strasse auch ins Parlament gelangt.

    Kein Mensch ist so geboren. Sie werden so gemacht. Wir sollten uns fragen was bei Erziehung und Bildung hier falsch läuft.
    33 44 Melden
    • Chääschueche 25.09.2017 11:32
      Highlight @Think
      Die Regierung macht den Menschen so, weil der Ausländer (Flüchtling) wichtiger zu sein scheint als der eigene Bürger.
      Da kann nur Hass entstehen wenn man über Jahre hinweg nicht gehört wird.
      Das ist das Problem bei einigen Linken. Die haben das eigene Volk vergessen.
      23 24 Melden
    • ujay 25.09.2017 16:47
      Highlight @Chääschueche. Wenn es nach dir ginge, wären in Europa heute noch die Regierungen am diskutieren, wie man das Flüchtlingsdrama 2015 bewältigen soll und das Problem hätte sich insoweit erledigt, da ein grosser Teil der Menschen zwischenzeitlich elend verreckt sind, erfroren, verhungert oder irgendwo im Balkan verschleppt oder umgebracht wurden.
      3 6 Melden
  • RacKu 25.09.2017 08:50
    Highlight Wie lese ich die zwei letzten Grafiken korrekt wenn die Prozentwerte zusammen nicht 100 ergeben?
    7 4 Melden
    • franz ermel 25.09.2017 10:30
      Highlight @RacKu: Lesebeispiel: Bei den Unter-30-Jährigen haben 11 Prozent AfD gewählt, bei den 30- bis 44-Jährigen 16 Prozent usw.
      16 0 Melden
    • RacKu 25.09.2017 13:11
      Highlight Danke!
      3 0 Melden
  • Chääschueche 25.09.2017 08:48
    Highlight Die AFD hat auch einzelne positive Aspekte. Merkel hat es selbst zu verantworten. Bei ihr Stand der Flüchtling auf der Prioliste weiter oben als der Deutsche Bürger.
    Es ist wie in vielen anderen EU Ländern. Die Regierungen haben teilweise das eigebe Volk vergessen.
    In der Schweiz ist das Bild ähnlich... der Arbeitende Bürger wird mehr und mehr ausgeblutet.
    43 52 Melden
    • Oban 25.09.2017 10:45
      Highlight Ich glaube mehr als 20 Jahre finazielke unterstützung für die Regionen der ehemaligen DDR reichen.
      Das die Leute dort noch nicht kappiert haben das ihre Zeche seit Jahren, wie bei anderen Flüchtlingen, die Deutsche Allgemeinheit zahlt ist traurig.
      Die vergessen alle was passiert wäre wenn die Mauer nicht gefallen wäre und wenn die damals Westdeutschen ebenso wie sie Heute gedacht hätten.
      29 13 Melden
    • The Origin Gra 25.09.2017 10:46
      Highlight Und wieso nimmst Du als Schweizer das Heft nicht selbst in die Hand mit Initiativen, Referenden und bei Abstimmungen?
      6 13 Melden
    • Chääschueche 25.09.2017 11:30
      Highlight @TheOrigin
      Ich stimme jedes mal ab.

      Was ich aber will, wird niemals durchkommen. Bin wohl der einzige der Steuersenkungen möchte. Keine Partei in den letzten 10 Millionen Jahren hat das auch nur versucht.

      Ich weis, schlechte Ausrede, aber ich allein wäre dazu nicht imstande. :)
      9 20 Melden
    • mia83 25.09.2017 20:17
      Highlight Steuersenkungen... wie weitsichtig...
      3 0 Melden
  • piedone lo sbirro 25.09.2017 08:46
    Highlight habe bei ARD mal ein interview mit frauke petry gesehen. allen konkreten fragen wich sie gekonnt aus. nichts als schlagworte - passt also bestens zur SVP.

    sie kann sich mörgeli gerne als vorbild nehmen - 2015 wurde der sauber und demokratisch abgewählt.

    roger köppel hat mit seinem göring-editorial schon mal die ideologische nähe markiert, und der arbeitslose mörgeli hat ein neues betätigungsfeld als berater der AfD gefunden.

    es gibt schweizer exportschlager für die man sich auch schämen muss!
    63 51 Melden
    • Rodney McKay 25.09.2017 11:05
      Highlight Nun haben Sie ihrem Unmut zur AfD aber richtig Luft verschafft, aber das Thema des Artikels war eigentlich ein anderes. Die Frage war doch, warum, und von wem wurde die AfD gewählt ? Das ging aus dem Artikel klar hervor. Es waren vor Allem enttäuschte Mittewähler mit einer normalen Berufsausbildung, der klassische Angestellte also. Nun können sich die Mitteparteien fragen, was haben wir falsch gemacht ? und diese Erkenntnis die nächsten 4 Jahre anwenden. Das Resultat werden wir an den nächsten Bundestagswahlen sehen.
      27 17 Melden
    • joevanbeeck 25.09.2017 11:20
      Highlight Unser tägliches SVP-Bashing gib uns heute.... Amen.
      24 19 Melden
    • Flughund 25.09.2017 12:42
      Highlight Ghän !!!!!!!
      4 11 Melden

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