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In Brasilien soll Homosexualität wieder «therapiert» werden dürfen. Bild: AP/AP

Religiöser Wahn in Brasilien: Bundesrichter erlaubt die «Therapie» von Homosexuellen

Seit 1999 durften Psychologen in Brasilien keine «Therapien» für Homosexuelle anbieten. Doch jetzt kippte ein Bundesrichter diesen Entscheid.

22.09.17, 09:21 22.09.17, 20:02

Die brasilianische Psychologin Rozângela Alves Justino fühlt sich von Gott geleitet, homosexuellen Menschen zu helfen. Denn für die Psychologin steht fest: Homosexualität ist eine Krankheit. Menschen würden sich dann zum gleichen Geschlecht hingezogen fühlen, «wenn sie in Kindheit und Jugend missbraucht wurden und es genossen haben».

Zudem betonte sie einmal gegenüber der Zeitung «Folha de Sao Paulo», sie habe schon Hunderte von Homosexuellen geheilt. Ihre wirren Ansichten kosteten sie ihre Berufslizenz.

Denn der brasilianische Rat für Psychologie hielt in einer Resolution 1999 fest: «Homosexualität ist weder eine Krankheit, noch eine Störung, noch eine Perversion.» Des Weiteren verbietet das Papier des Berufsverbandes den Psychologen, Therapien anzubieten, die die Heilung von Homosexualität versprechen. Damit folgte der Rat der Weltgesundheitsorganisation, die am 17. Mai 1990 Homosexualität von der Liste der psychischen Krankheiten strich.

«Es gibt keinen Weg, etwas zu heilen, das keine Krankheit ist.»

Rogério Giannini, Präsident des Rats für Psychologie

Doch nun die Wende: Der brasilianische Bundesrichter Waldemar de Carvalho hiess diese Woche eine Einsprache von Justino gut und erklärte damit den Entscheid des Rates von 1999 für nichtig.

Begründung: Das Therapie-Verbot verstösst laut dem Richter gegen die Forschungsfreiheit, die durch die Verfassung geschützt ist. Zudem heisst es im Urteil: Homosexualität sei zwar keine Krankheit, dennoch dürften Psychologen nicht daran gehindert werden, Homosexuelle zu therapieren, die freiwillig eine sexuelle Umorientierung wünschen.

Auch der Bischof von Sitten bezeichnete Homosexualität einst als «heilbar»

Der Rat der Psychologie reagierte entsetzt auf das Urteil und kündigte umgehend an, juristisch dagegen vorzugehen. Ratspräsident Rogério Giannini sprach gegenüber dem «Guardian» von einem grossen Rückschritt: «Es gibt keinen Weg, etwas zu heilen, das keine Krankheit ist.» Die ernsthafte akademische Debatte solle nicht von religiösen konservativen Haltungen beeinflusst werden.

Verschiedene homophobe Kreise haben Auftrieb in Brasilien: Die Bewegung der Evangelikalen wächst. Im Jahr 2000 zählte die Glaubensgemeinschaft 26 Millionen Anhänger, zehn Jahre später waren es bereits 46 Millionen.

Die Evangelikalen tun sich dabei mit politisch rechtsgerichteten Kreisen zusammen. Gemeinsam protestierten sie im letzten Monat gegen eine Ausstellung mit homosexueller Kunst – bis sie geschlossen wurde. Und erst in der vergangenen Woche hat ein Richter im Bundesstaat São Paolo die Aufführung eines Theaterstückes verboten, in dem Jesus ein Transgender ist. Selbst Seifenopern geraten ins Visier. Die Forderung: Alle Homosexuellen Figuren sollen aus dem Fernseher verschwinden.

Über Instagram meldete sich auch eine der berühmtesten Sängerinnen Brasiliens zu Wort, Ivete Sangalo. «Die Kranken sind diejenigen, die an diese grosse Absurdität glauben.»

Und auch Popstar Anitta machte ihrer Wut über Instagram Luft: «Das ist es, was in meinem Land passiert. Menschen sterben, hungern, die Regierung tötet das Land mit Korruption, keine Bildung, keine Krankenhäuser, keine Möglichkeiten ... und die Behörden verschwenden ihre Zeit damit, zu verkünden, dass Homosexualität eine Krankheit sei»

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96Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ohniznachtisbett 23.09.2017 13:37
    Highlight Warum wollen diese religiösen Fundis eigentlich immer allen anderen Vorschreiben, wie sie zu leben haben? Wenn jeder für sich schaut, ist für alle geschaut, pflegte mein Grossvater zu sagen. Nicht als Aufruf egomanisch zu sein, sondern nicht immer den andern zu erzählen was zu tun sei. Eind gute Weisheit wie ich finde.
    19 1 Melden
  • fabsli 23.09.2017 09:32
    Highlight Wie Einstein bereits sagte: Die menschliche Dummheit ist grösser als das Universum.
    15 2 Melden
  • Doeme 22.09.2017 18:47
    Highlight Vorwärts, es geht rückwärts!
    16 2 Melden
  • CASSIO 22.09.2017 18:36
    Highlight HUCH, die Empörung hier ist gross, und keiner hat den Bericht zu Ende gelesen. Wenn ein Homosexueller meint, er sei "krank" und möchte diese "Krankheit" behandelt haben, dann war dies in der Vergangenheit nicht möglich. Mit diesem Richterspruch wir die Behandlung dieser sich freiwillig zur Therapie meldenden Homosexuellen legal. WHERE THE F*** IS THE PROBLEM? Es beruht alles auf Freiwilligkeit!
    14 61 Melden
    • Fabio74 22.09.2017 19:15
      Highlight Hör doch auf dich lächerlich zu machen!
      Das System beruht auf Drohungen, Angst machen und Druck aufbauen über die Eltern oder direkt auf die Person.
      Es geht drum, dass solche Hasspredigier sich legitimiert fühlen, Menschen zu zerstören, weil sie glauben, diesen ihren verrottetes Weltbild aufzwingen zu wollen!
      Einzig Dummheit und Ignoranz beruht auf Freiwilligkeit!
      45 8 Melden
    • CASSIO 23.09.2017 07:47
      Highlight ach Fabio, weisst Du was? ich geb Dir jetzt für Deinen kommentar ein herzli.
      1 14 Melden
    • Rendel 23.09.2017 14:31
      Highlight @CASSIO Das Problem ist, dass der Homosexuelle durch die Gesellschaft auf die Idee kommt, er sei krank. Wenn man Umpolung zulässt und befürwortet, die gar nicht möglich ist, damit zementiert man das Bild Homosexualität sei eine Krankheit, was sie _nicht_ ist. Offenbar haben sie das selber noch nicht begriffen.
      17 2 Melden
    • Fabio74 23.09.2017 21:00
      Highlight Du willst oder kannst nicht verstehen worum es geht?
      Wer solchen Müll zulässt, zementiert das Bild, Schwule seien krank.
      Krank ist aber nur die Welt, die solch faschistisches Treiben zulässt, die Hass und Unterdrückung zulässt.
      7 3 Melden
    • CASSIO 23.09.2017 21:42
      Highlight Rendel, nochmals: Du hast entweder den Bericht nicht gelesen oder nicht verstanden, es steht: "Zudem heisst es im Urteil: Homosexualität sei zwar keine Krankheit", was ist nun so schwierig daran, dies nicht nur zu lesen, sondern es auch zu kapieren?
      0 10 Melden
    • Rendel 24.09.2017 11:32
      Highlight Therapie brauchen nur Menschen mit Krankheiten und Störungen. Sie haben nicht verstanden, CASSIO.

      Ist zwar keine.....aber ....

      1 0 Melden
    • Stephan Löffel 25.09.2017 17:09
      Highlight das wäre in etwa das Gleiche, wie wenn man einer Frau einreden würde, sie sei unwürdig zum arbeiten und nur zum Kinder gebären da.

      Mit der Zeit wird sie dies bestimmt glauben. Und sich dementsprechend verhalten.

      Sie wird sich auch nicht weiterbilden, da dies eh keinen Sinn macht.
      Sie wird auch darauf pochen, ihre Kinder in diesem Sinne zu erziehen.

      Sie wird ihre 6 jährige Tochter einem 40 jährigen Mann versprechen.

      Und alle werden glücklich sein. (triefender Zynismus)
      1 0 Melden
    • CASSIO 25.09.2017 18:27
      Highlight Caramba, Rendel. Wenn ein Homo eine Therapie will, soll er keine erhalten, weil Rendel - zu Recht - sagt, Homosexualität sei keibe Krankheit? Das ist Bevormundung. Nur totalitäre Systeme bevormunden ihre Bürger!
      0 2 Melden
    • Rendel 25.09.2017 21:37
      Highlight Du begrüsst dann sicher auch Exorzismus, geht in die gleiche Richtung. Alles andere wäre ja totalitär.
      1 0 Melden
    • CASSIO 26.09.2017 06:10
      Highlight Rendel, Du gehst nicht auf die Argumente ein. Wenn ein/e Homosexuelle/r sich behandeln lassen möchte, weshalb soll er/sie es nicht dürfen?
      0 2 Melden
    • JoWu 26.09.2017 11:05
      Highlight Psychiatrische Therapien sind etwas medizinisches. Der Ausdruck ist reserviert für die Behandlung echter Krankheiten. Beispielsweise darf nicht jeder, der glaubt, Krebs zu haben, einfach eine Chemo kriegen. Wenn plötzlich für die "Behandlung" Homosexueller auf angeblich freiwilliger Basis eine Ausnahme gemacht wird, mutet das schon sehr seltsam an. Dann müsste konsequenterweise jeder für alles behandelt werden dürfen, was er gerade für nötig hält. Das sollte ein Staat aber nicht zulassen, wenn er den Terminus "Therapie" schützen will.
      1 0 Melden
    • Rendel 26.09.2017 17:33
      Highlight Es geht nicht um die Freiheit von Homosexuellen CASSIO bei diesem Richterentscheid, auch wenn sie das so darstellen möchten.
      1 0 Melden
  • Arthur Sunil 22.09.2017 16:34
    Highlight Ich kann die Begründung des Gerichts nachvollziehen. Solange sich Erwachsene freiwillig "therapieren" lassen wollen sehe ich nicht, warum der Staat sich da einmischen soll. Schliesslich sind auch Hokuspokus-Homöopathie und Bachblütentherapie erlaubt. Ggf. soll eine Aufklärung per Kampagnen erfolgen.
    Trotzdem gehört der Knallerbse wegen der unhaltbaren "Missbraucht aber genossen"-Aussage die Zulassung entzogen.
    9 24 Melden
    • Fabio74 22.09.2017 21:51
      Highlight Es gibt a) keine Therapie und b) ist nichts freiwillig sondern passiert unter massivstem Druck.
      Zwischen dem Zerstören von Menschen und Homöpathie sollte man, mit ein klein wenig Intelligenz unterscheiden können.
      13 4 Melden
    • Arthur Sunil 23.09.2017 14:23
      Highlight Dann ist doch der massive Druck das Problem, nicht der Inhalt des Gesprächs zwischen Therapeut und Patient. Ich sehe wirklich nicht wie dies sinnvoll rechtlich geregelt werden könnte.

      BTW: Nicht-Medizin zerstört auch viele Leben. Wo jetzt der Bodycount höher ist ist mir auch nicht bekannt.
      3 3 Melden
    • Fabio74 23.09.2017 21:01
      Highlight Es braucht ein Verbot füe solchen Schrott. Und das Entfernen solcher Hassprediger
      4 1 Melden
  • Rubby 22.09.2017 15:01
    Highlight Ach du schande....ich weiss ja nicht was dieser richter so täglich raucht....aber der sollte wirklich sofort damit aufhören...der fällt ja ins tiefste mittelalter zurück...im übrigen was hat das mit gott zu tun?....warum können homosexuelle nicht in ruhe leben?...die sollen doch ihr leben leben wir das unsere..!...
    34 5 Melden
  • Meinungsvielfalt 22.09.2017 13:43
    Highlight Wenn das wirklich von Gott käme, könnte er mich kreuzweise.
    37 5 Melden
  • AlteSchachtel 22.09.2017 13:11
    Highlight Die evangelikale Homophobie verbreitet sich überall, Brasilien ist nicht allein.

    http://www.zeit.de/2013/09/Uganda-Missionare-Homophobie/seite-5

    https://www.beobachter.ch/gesellschaft/religion/artikel/freikirchen_homosexuelle-nicht-erwuenscht

    auch bei uns vermehren sich die Evangelikalen munter und können mit sehr reichen Mitgliedern auch überall Einfluss nehmen. So schleichen sich auch bei uns immer mehr Evangelikale in Berufe des gesundheitlich-sozialen Bereichs ein...
    aber vor lauter Islamphobie merkt keiner wie die Homophobie hier wächst.
    55 4 Melden
    • Fabio74 22.09.2017 16:55
      Highlight Man lese unten: homophobe Christen sind besser als homophobe Moslems
      11 2 Melden
    • Ollowain 22.09.2017 18:41
      Highlight An der PHBern schleichen sich diese Religioten ebenfalls ein...
      25 2 Melden
    • ma vaff... 22.09.2017 21:03
      Highlight @ollowain
      Jup...Ist mir auch aufgefallen.
      Und dann tragen sie ihr krudes Weltbild in die Schulzimmer...Ich könnt jeweils kotzen
      19 1 Melden
    • AlteSchachtel 23.09.2017 16:25
      Highlight @Ollowain:
      An den Hochschulen für Soziale Arbeit in Zürich und Nordwestschweiz sind je bereits ein Drittel der Studenten evangelikal.....und es werden nicht weniger.
      3 1 Melden
  • manhunt 22.09.2017 13:10
    Highlight könnte man nicht einfach mal alle religiösen spinner und fundis zwangstherapieren?
    63 3 Melden
  • Liiv 22.09.2017 12:12
    Highlight Vielleicht sollten sie aufhören uns Homosexuelle, die einfach nur lieben wollen, therapieren zu wollen und damit anfangen, den „armen“ Homophoben zu helfen, die sich dazu berufen fühlen Hass zu verbreiten?
    95 10 Melden
    • Rubby 22.09.2017 15:07
      Highlight Da bin ich ganz ihrer meinung...im übrigen frage ich mich ernsthaft, was die einstellung die jeder für sich hat, andere angeht....was in privaten wänden geschieht geht doch keinen was an..!!!....haben die wirklich keine anderen sorgen..??....ich fasse es nicht..!!
      17 2 Melden
    • Stephan Löffel 25.09.2017 17:19
      Highlight @Rubby, der Mensch ist nicht so, er steckt sehr gerne seine Nase in anderer Menschen Angelegenheiten. Das muss ich immer wieder feststellen.

      Manchmal leider zurecht, wenn ich die Frauen in den religiösen Gemeinschaften ansehe, wie sie dort behandelt werden.

      Da bin ich manchmal einwenig verwirrt, wie weit man dort eingreifen darf.

      Und beim Cannabis und Alkohol bin ich mir auch nicht sicher, ob dies ungerechtfertigt ist oder nicht.

      Das ist alles sehr Situationsbedingt.

      Und bei der Liebe mit ausländischen Abzoggerinnnen ? Der Verliebte, der 10k E nach Thailand sendet. usw.

      Alles so fies
      0 0 Melden
    • Stephan Löffel 25.09.2017 17:31
      Highlight Natürlich ist für mich nicht die Frage der Therapierung im Focus. Menschen wollen sich gerne einmischen und die dort drüben haben noch nicht kapiert, dass es auch Liebe zwischen dem gleichen Geschlecht gibt.

      Es gibt einige Staaten, die jagen gleichgeschlechtliche Liebende. Auch in der Armee wurden sie benachteiligt vor sehr kurzer Zeit. Diese Generationen, die dies getan haben sind immer noch vorhanden.

      Die Leute müssen sich dies erst mal bewusst werden, das wenn 2 Männer sich auf den Mund küssen, nicht schmutziges dabei sein soll.

      Das ist vielen Leuten nicht klar, auch hier.
      1 0 Melden
  • DieRoseInDerHose 22.09.2017 11:34
    Highlight Tragisch, wenn man einen solchen Rückschritt macht..
    62 7 Melden
    • Eskimo 22.09.2017 12:32
      Highlight Wieso? Es steht ja im Text dass diejenigen sich behandeln lassen dürfen die das wünschen.
      Niemand wird gezwungen. Somit ist das doch alles völlig in Ordnung. Oder wo ist das Problem?
      24 95 Melden
    • Danyboy 22.09.2017 12:55
      Highlight Eskimo: Ich nehme mal stark an, dass das Sarkasmus ist?🙄
      26 6 Melden
    • Rendel 22.09.2017 13:04
      Highlight Homosexualität kann man aber nicht behandeln. Das ist Scharlatanerie und führt nur zu psychischen Schäden. Oder können sie blaue Augen behandeln, damit die plötzlich braun werden?

      Manche Menschen begreifen es nie!
      43 5 Melden
    • Fabio74 22.09.2017 13:18
      Highlight @Eskimo Nein das Problem ist nicht gelöst! Solche faschistischen Elemente üben über ihre "Kirchen" Druck auf die Menschen aus, drohen mit allem möglichen Schwule zu solch abartigem Zeug! Und opfern damit ein freies glückliches Leben ihrem widerlichen Gedankengut.
      28 5 Melden
    • Simon 22.09.2017 13:30
      Highlight Ja Eskimo erklär das mal einem Teenager, dessen Eltern ihn zu einer Therapie zwingen.
      Und dazu: Adolf hat auch nicht damit angefangen, allen Homos ein rosa Dreieck zu verteilen, um sie nachher ins Lager zu stecken.
      22 4 Melden
    • öpfeli 22.09.2017 13:52
      Highlight Eskimo, hast du auch gelesen, dass verschiedene homophobe Kreise aufwind haben?
      Das ist das Problem.
      24 1 Melden
    • kleiner_Schurke 22.09.2017 14:10
      Highlight Mir sind keine Fälle bekannt, in denen sich Homosexuelle aus eigener Initiative wegen ihrer sexuellen Veranlagung hätten behandeln lassen. Es sind mir aber viel Beispiele bekannt wo homosexuelle Mitglieder evangelikaler Freikirchen sich haben “gegen Homosexualität“ behandeln lassen. Es sind mir auch persönlich Fälle von Homosexuellen bekannt, die aus evangelikalen Freikirchen heraus gemobbt worden sind. Sprich man hat sie einfach ignoriert und nicht mehr mit ihnen gesprochen. Das Problem liegt im Glauben der evangelikalen Gemeinden und der sieht eben vor das Homosexualität eine Sünde sei.
      33 1 Melden
    • kleiner_Schurke 22.09.2017 14:10
      Highlight Wohin das führt sehen wir aktuell nicht nur in Brasilien sondern auch in den USA (50 Mio Evangelikale), wo einmal mehr versucht wurde, die Verfassung der USA dahingehend zu ändern, dass es evangelikalen erlaubt sein müsse Homosexuelle zu diskriminieren. (Ausnahme von den Menschenrechten). Das heisse dann konkret der fromme Bäcker bäckt keinen Kuchen für Schwule, der fromme Standesbeamte traut keinen Schwule aus Gründen der Religionsfreiheit. Bisher wurde alle solche Versuche erfolgreich abgewehrt. Aber man versucht das immer wieder zu installieren.
      36 1 Melden
  • zombie woof 22.09.2017 11:12
    Highlight Wie ist das eigentlich, überschreitet man irgendwann den Zenit der geistigen Entwicklung und geht dann wieder zurück zum Beginn?
    104 5 Melden
    • kleiner_Schurke 22.09.2017 14:13
      Highlight Die Evangelikalen sind eher IQ mässig eher bei der Grundlinie zu suchen. Ich sagte vor nicht lange Zeit zu einem Kollegen, das Niveau sei jetzt echt am Boden angekommen und es könne nun echt nicht noch mehr sinken. Er meinte "du irrst dich, man kann auch noch graben!"
      40 1 Melden
  • Gelöschter Benutzer 22.09.2017 11:06
    Highlight Kommt noch soweit,dass alle die nicht gläubig sind therapiert werden. Homosexualität ist eine Laune der Natur. Wo liegt das Problem? Homosexuelle sind oft viel empathischer und sozial kompetenter. Nochmals. Wo liegt das Problem? Möglicherweise beim Verstand vieler.
    69 19 Melden
  • zialo 22.09.2017 11:02
    Highlight Die Schweiz könnte da indirekt beteiligt sein. Ich wüsste gerne genau ob Schweizer Pharmafirmen wie Novartis an diesen unheimlichen
    'Psychotherapien' beteiligt sind.

    Mir scheint unsere Pharma könnte die Ärzte in so einem Land zur Vernunft bringen, wenn allfällige Lieferungen von Neuroleptika aus der Schweiz an Verträge geknüpft werden, die solche Menschenrechtsverletzungen ächten.
    6 72 Melden
    • SanchoPanza 22.09.2017 11:11
      Highlight hä? wie kommst du darauf? Da würde ich gerne mal Quellen sehen.

      Soweit ich weiss bestehen diese conversiontherapies meist durch Gebet und Psychoterror. Das eine grosse Pharmafirma (die ja tatsächlich genug Dreck am Stecken haben) sowas unterstützt glaube ich nicht.
      52 3 Melden
    • rodolofo 22.09.2017 12:58
      Highlight Interessant!
      Sobald die Pharmabranche und der bedenkenlose Gebrauch von -nachgewiesenermassen süchtig machenden- Medikamenten erwähnt wird, schliessen sich die Reihen der in Sachen Homosexualität zerstrittenen Meinungen wieder.
      Wenn wir das Tabu Homosexualität gebrochen haben, könnten wir uns ein nächstes Tabu vornehmen:
      Das Tabu der "Glückspillen"...
      7 16 Melden
    • SanchoPanza 22.09.2017 17:15
      Highlight falls du auf meinen Kommentar anspielst, ich hoffe du hast mich nicht missverstanden.
      Ich verabscheude Konversionstherapien und gewisse Praktiken und Finanzierungsmodelle der Pharmabranche. Aber zwischen den beiden Themen eine Verbindung herzustellen ohne dies mit einer einzigen These zu belegen ist entweder Rufmord oder Aluhut-Geschwafel.
      9 0 Melden
    • SUP_2 23.09.2017 17:34
      Highlight @Zialo: Therapie = Pharma? Du hast da wohl etwas nicht verstanden. Oder irgendwelche Pillen genommen?
      0 4 Melden
    • zialo 25.09.2017 11:25
      Highlight Ich fand keine Quellen. Doch dass
      Psychopharmaka die sexuelle Identität einer Person verändern kann ist bekannt. Die Effekte gehen aber in jede Richtung (kein Sex/mehr Sex/Sex mit geändertem Geschlecht). Konversionstherapien werden oft als Entzugstherapien getarnt. Dies macht die Ärzte und die verwendeten Medikamente unsichtbar. Wenn die Praxis illegal und undokumentiert ist, kann unsere Pharma auch 'nichts' verhindern.

      Da Psychopharmaka als Nebenwirkung auf die sexuelle Orientierung einwirken können, zeigt dies doch, wie instabil Gender und wie böse die Therapie der Homosexualität ist.
      0 0 Melden
  • Max Havelaar 22.09.2017 10:45
    Highlight Dieser Bundesrichter soll selber in Therapie. Im Gegensatz zu anderen könnte es bei ihm was nützen...
    72 8 Melden
  • DonChaote 22.09.2017 10:41
    Highlight Ade, du aufgeklärte Welt... Sollen wirklich die Religiösen wieder die Instanz für Ethik und Moral werden?
    69 5 Melden
  • P. Swiss 22.09.2017 10:31
    Highlight «Wenn sie in Kindheit und Jugend missbraucht wurden und es genossen haben». Diese Aussage ist ja so widerlich und krank. Frau Justino braucht dringen selbst psychiatrische Hilfe. Bedenklich aber auch, dass die Argumentation der Psychiaterin von einem Bundesrichter als relevant eingestuft wird.
    116 7 Melden
    • rodolofo 22.09.2017 12:54
      Highlight Das wirft ein Schlaglicht auf die Psychiatrie, die teilweise selber psychisch gestört ist und -ihren Geschäfts-Interessen folgend- Psychische Störungen definiert, verstärkt und in Kombination mit als "Medikamenten" getarnten Drogen bei abgestürzten PatientInnen chronisch macht, was ihr eine Langzeit-Stammkundschaft garantiert!
      Aber dieses "Schreckmümpfeli" ist ein anderes Thema.
      Hier beschäftigt uns die sogenannte "Krankheit Homosexualität"...
      Na, macht es Klick?
      6 16 Melden
  • meine senf 22.09.2017 10:28
    Highlight «Das ist es, was in meinem Land passiert. Menschen sterben, hungern, die Regierung tötet das Land mit Korruption, keine Bildung, keine Krankenhäuser, keine Möglichkeiten ... und die Behörden verschwenden ihre Zeit damit, zu verkünden, dass Homosexualität eine Krankheit sei»

    Besser lässt sich das doch nicht ausdrücken.

    Religiös-fundementalische Wähler, die unter den genannten Dingen leiden, werden sagen "Stimmt ja, aber die unternehmen halt was gegen die Homos, das ist viiiiel wichtiger!"

    In der Schweiz gibt es das selbe z.T. mit "EU" oder "Kopftuch".
    69 14 Melden
    • karl_e 22.09.2017 11:34
      Highlight Das Kopftuch nach türkischer Art gewickelt lässt die Köpfe der Damen aussehen wie jene von Schildchrotten. Das ist oft sehr schade.
      5 28 Melden
    • meine senf 22.09.2017 18:03
      Highlight Das ist sicher so. Aber zu beurteilen, was optisch schön ist, ist wohl nicht Aufgabe der Politik.
      6 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 22.09.2017 10:25
    Highlight Dass ausgerechnet religiöse Fanatiker Mühe haben mit der Vielfalt in Gottes schöner Welt, entbehrt nicht einer gewissen bitteren Ironie. In diesem Skandal weiss man schon gar nicht mehr, wo man mit sich entsetzen und aufregen anfangen soll!
    65 7 Melden
  • Snowy 22.09.2017 10:22
    Highlight Religion poisons everything - einmal mehr.
    70 11 Melden
  • Theor 22.09.2017 10:09
    Highlight Letztens habe ich irgendwo gelesen, dass man in Brasilien das Schutzalter für Kinder drastisch senken will. Da unten scheint so einiges nicht zu stimmen.

    Obwohl man weiss, was das Mittelalter doch entwicklungstechnisch angerichtet hat, scheint die Welt dennoch auf eine Wiederholung der Geschichte hinzusteuern. Antiaufklärerische Tendenzen werden weltweit immer stärker.
    53 4 Melden
  • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 22.09.2017 10:06
    Highlight Konservative und falsche Religiösität. Eine böse und explosive Mischung. Dabei spielt die Religion, wie man vermehrt sieht, eine untergeordnete Rolle. Sie ist nur ein beliebiger Zündstoff.
    28 5 Melden
  • Fidelius 22.09.2017 10:00
    Highlight Wir sind ja nicht besser in der Schweiz. Toni Bortoluzzi von der SVP hat schon mehrmals schwerst diskriminierende und menschenbverachtende Äusserungen gegen Homosexuelle gemacht wie zum Beispiel, dass bei Homosexuellen ein Hirnlappen verkehrt rum sei und die alle operiert gehörten...
    74 11 Melden
  • Fabio74 22.09.2017 09:54
    Highlight Religion ist der Untergang des freien Menschen. Die christlichen Extremisten stehen den Islamisten in Sachen Unterdrückung in nichts nach.
    80 20 Melden
    • Snowy 22.09.2017 11:06
      Highlight Naja.
      Gibt schon einen Unterschied zwischen islamischen und christlichen Extremisten: Natürlich sind beide verachtenswert und kranken an der derselben Stelle.
      Aber der Impact der islamischen Extremisten ist leider deswegen stärker, weil dieser (noch) eine grössere Basis hat in der breiten Bevölkerung.
      Die islamische Welt hat leider keine Aufklärung durchgemacht sonst hätten religiöse Spinner nicht einen solch grossen Rückhalt.
      15 35 Melden
    • Atlantar 22.09.2017 11:19
      Highlight Zwischen dem Erlauben des vermeindlichen "Therapierens" Homosexueller in Brasilien durch einen Bundesrichter und der Todesstrafe für Homosexualität in insgesammt 10 muslimischen Ländern ist dann schon ein ganz kleiner Unterschied. Beides ist natürlicherweise zu verachten, dass jedoch auf die gleiche Stufe zu stellen, weil Brasilianer auch Christen sind und um die eigene politische Position zu untermauern, ist absolut grotesk...

      14 27 Melden
    • TheMan 22.09.2017 11:19
      Highlight Fabio74 zeigt sein Unwissen. 👏👏👏👏
      12 38 Melden
    • Atlantar 22.09.2017 11:22
      Highlight PS: Hier noch ein ganz interessanter Link zum Thema:

      https://de.europenews.dk/In-10-Laendern-gibt-es-die-Todesstrafe-fuer-Homosexualitaet-79373.html
      8 3 Melden
    • zzZüri 22.09.2017 12:25
      Highlight @snowy
      Alle 26 Stunde wird in Brasilien jemand (Homosexuelle) ermordet.

      Wo liegt da der Unterschied?


      https://www.evangelisch.de/inhalte/92326/14-02-2014/gewalt-gegen-homosexuelle-brasilien-nimmt-stetig-zu

      17 4 Melden
    • rodolofo 22.09.2017 12:44
      Highlight Ich würde das differenzieren und nicht so pauschal verurteilen, wie es die Homophoben mit allen Homosexuellen machen!
      Seit Urzeiten haben Menschen spirituelle Gefühle gegenüber dem letztlich unerklärbaren Wunder des Lebens und des (Makro- und Mikro-) Kosmos!
      Die Religiösen Geschichten und Riten sind Versuche, diese tiefen Gefühle der Verbundenheit mit dem "Göttlichen" künstlerisch auszudrücken.
      Die kulturellen Arten, wie diese Gefühle ausgedrückt werden, sind von Region zu Region und von Zeit zu Zeit unterschiedlich.
      Im Wesenskern jedoch, sind alle Religionen gleich, so wie alle Menschen!
      7 6 Melden
    • Duweisches 22.09.2017 12:44
      Highlight Snowy, ich weiss nicht was ich lächerlicher finde, keine Aufklärung durchzumachen (wie in deinem Beispiel die muslimischen Extremisten) oder von dieser wieder abzukehren...
      11 2 Melden
    • Fabio74 22.09.2017 13:21
      Highlight Nein es gibt keinen Untetscjied Faschisten sind alle. Evangelikale Hassprediger schüren Hass und legitmieren Morde an Schwulen. Man lese die Mordraten in Brasilien. Ähnlich Uganda und andere christliche Staaten unter evangelikalem Einfluss.
      Ob ich Opfer marodierender Idioten werde, oder der Mob den Staat zur Tötung nutzt, ist irrelevant!
      Wundere mich wie viele für solches Pack wie diesen"Priester" noch irgendwas finden was doch nicht so schlecht ist
      20 5 Melden
    • Fabio74 22.09.2017 13:22
      Highlight @Man Äussere dich zum Thema oder lass es bleiben!
      Das Thema ist zu ernst als dass es deinen Kindergarten-Spruch braucht
      19 1 Melden
    • Atlantar 22.09.2017 13:31
      Highlight zzZüri: einer der Unerschiede ist zum Beispiel, dass das Töten von Homosexuellen in Brasilien verboten ist, während es in den anderen aufgezählten Ländern das Gesetz, welches von Korangelehrten, die sich bei ihrem Urteil auf die Scharia beziehen, welche unter anderem im Koran beschrieben wird, darstellt.


      Man könnte sagen, der eine religiöse Fanatismus ist strafbar und verboten im politischen System (Brasiliens) der andere stellt mitunter das politische System (Rechtsprechung in den muslimischen Ländern) dar.

      Ziemlich relevanter Unterschied, findest du nicht?
      6 9 Melden
    • TheMan 22.09.2017 14:32
      Highlight Fabio dein Unwissen über die Religionen ist bereits Kindergartenniveau.
      2 18 Melden
    • Atlantar 22.09.2017 15:25
      Highlight @Fabio

      "Ob ich Opfer marodierender Idioten werde, oder der Mob den Staat zur Tötung nutzt, ist irrelevant!"

      Das kann und darf doch nicht dein Ernst sein!

      Wenn du in einem Staat, in welchem die Diskriminierung von Homosexuellen verboten ist, was auf Brasilien zutrifft (Link von zzZüri) Opfer der marodierenden Idioten wirst, dann hast du oder im schlimmsten Fall die Hinterbliebenen das Recht, dagegen juristisch vorzugehen sprich dagegen zu klagen und den Täter zur Rechenschaft zu ziehen. Wenn aber die Rechtssprechung (der Staat) diese Barbarei verordnet, kann niemand etwas dagegen tun!

      7 6 Melden
    • zzZüri 22.09.2017 15:30
      Highlight @atlantar
      Ob legal oder ilegal ermordet. Wo siehst du da ein Unterschied? Wären christliche fundis an der Macht, wäre es genau so legal homosexuelle zu ermoden.
      9 3 Melden
    • Atlantar 22.09.2017 17:00
      Highlight zzZüri

      Meinst du das wircklich ernsthaft?! Es macht einen riesen Unterschied, ob die Rechtsprechung verbietet Homosexuelle zu töten und zu diskriminieren und es deshalb strafbar ist, eben genau das zu tun oder ob die Regierung das absolute Gegenteil tut und die Leute umbringt. Der Staat ist bei einem Diskriminierungsverbot verpflichtet dieses geltene Recht zu schützen und gegen jene, die es brechen, juristisch vorzugehen. Er ist zudem selbst verpflichtet sich an das geltene Recht zu halten und darf deshalb auch nicht selbst Homosexulle diskriminieren.

      Wie kannst du das denn nicht erkennen?
      3 5 Melden
    • Fabio74 22.09.2017 17:02
      Highlight @atlantar Schön ich bin tot, der Mob hat gesiegt. Und ob der Staat das Verbrechen aufklärt und die Täter zur Rechenschaft ziehen wird?
      In Russland und Uganda als Beispiel ist der Schwule Freiwild.
      In Brasilien mag Diskriminierung verboten sein. Nutzt aber nichts, wenn man Faschisten ihren Hass ausleben lässt.
      US-Evangelikale haben lange versucht mit Geld in Uganda die Todesstrafe für Schwule durchzusetzen. Wo sind die besser als die Saudis, IS und ähnliches?
      Hitlers Bande waren Christen. Dachau, Kastration, Mord war die Konsequenz für Schwule
      9 5 Melden
    • Atlantar 22.09.2017 17:16
      Highlight " Wären christliche fundis an der Macht, wäre es genau so legal homosexuelle zu ermoden."

      Das ist ja der Punkt!
      Ich nehme stark an, dass das genau das ist, was snowy mit dem "impact" meinte. Es gibt im Gegensatz zu islamisch geprägten Regierungen schlichtweg gemessen an der grossen Anzahl kaum christlich geprägte Regierung, die die Tötung von Homosexuellen von staateswegen befehlen. Wenn man diese beiden Extremistenarten nun im Hinblick auf Quantität und Qualität der Unterdrückung auf die gleiche Stufe stellt, ist das, wie eingangs erwähnt, grotesk und Meinungsmache auf Kosten der Opfer.
      3 6 Melden
    • rodolofo 22.09.2017 18:01
      Highlight @ Atlantar
      Die meisten Islamischen Länder sind heute gleichzeitig wenig entwickelte Länder, die als Rohstoff-Lieferanten an der Peripherie des Globalen Kapitalistischen Systems funktionieren.
      Das war nicht immer so!
      Es gab einmal eine "Goldene Zeit", in der die Islamischen Länder am modernsten waren!
      Dass sich "der Westen" gerade zur Verblödung zurückentwickelt (vielleicht gerade WEGEN Navigationsgeräten und Autokorrektur!), beobachten wir gerade eindrücklich und schockierend am Beispiel der USA...
      Für Mehrwert-Komplexe und arrogante Überlegenheit-Gefühle besteht unsererseits also kein Anlass.
      8 2 Melden
    • TheMan 22.09.2017 18:59
      Highlight @Fabio, Hitlers Bande waren Christen? Schon sehr Billig dieser Kommentar. Hitlers Bande waren Ahteisten, Christen Muslime usw. Aber he einfach mal Sche.... Labern.
      3 10 Melden
    • Fabio74 22.09.2017 19:19
      Highlight @Atlantar: Jedes einzelne Opfer ist eines zu viel!
      Mich regt diese Verharmlosung und dieses Relativieren auf!
      Wo Hass gesät wird, wird es früher oder später Opfer geben.
      Russland ist ein Beispiel, der US-Bibelgürtel ein anderes.
      12 2 Melden
    • Fabio74 22.09.2017 21:54
      Highlight @The Man: Unterlass deine primitiven Beleidungen und Lügen
      Natürlich waren es gute KAtholiken die beichten gingen.
      11 3 Melden
    • Snowy 22.09.2017 23:35
      Highlight @Atlantar: Genau.
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    • TheMan 03.10.2017 15:45
      Highlight @Fabio, ich Beleidigt niemand. Ich sage Tatsachen. Und eine Lüge schreib ich auch nicht. Hitlers Bande waren Atheisten, Muslime Christen usw. Übrigens jeder Mensch kann in einer Katholischen Kirche beichten gehen. Auch Atheisten. Primitiv ist nur dein Hass gegenüber Christen. Und dein Kommentar.
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    • Snowy 04.10.2017 10:57
      Highlight Dieser Thread zeigt exemplarisch auf, warum Religionen zu nichts (gutem) führen.
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    • TheMan 04.10.2017 13:50
      Highlight @Snowy nicht die Religion ist das Problem. Das Problem ist der Mensch. Gewisse Religionen rufen zum Töten auf, Ja. Aber der Mensch führt aus. Wie jemand mal sagte: Die Welt wäre ohne den Menschen viel besser. Der Mensch Zerstört die Erde. Missbraucht dafür aber die Religionen. Und schon nur Geld kann eine Religion sein. Alles was Süchtig macht, kann eine Religion sein.
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    • Snowy 04.10.2017 18:07
      Highlight In etwa genau so, wie es auch nicht die Waffen sind, welche töten, sondern der Mensch...

      Ist genau dieselbe (falsche) Argumentation. Häufig sogar von denselben Menschen hervorgebracht (religiöse Rechte in den USA).

      Nach ein paar tausend Jahren Religionsgeschichte ist ein Kausalzusammenhang nicht mehr von der Hand zu weisen.

      Gibt übrigens diverse Studien, welche einen Mangel an Empathie bei religiös erzogenen Studien belegen: http://www.tagesspiegel.de/wissen/religion-und-altruismus-religioese-kinder-sind-weniger-grosszuegig/12568902.html

      Kurz: Religion poisons everything
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    • TheMan 04.10.2017 19:22
      Highlight Snowy, stirbt der Mensch aus, stirbt die Religion aus. Stirbt die Religion, lebt der Mensch weiter. Zerstört weiterhin alles. Halt im Namen von etwas anderem. Ob Öl oder Gold der Mensch Zerstört isch auch ohne Religion weiter. Nur bringt die Religion noch Hoffnung. Hoffnung an eine bessere Welt.
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    • Snowy 04.10.2017 20:38
      Highlight Meinst Du das wirklich ernst?

      Überall dort wo Reliogionen noch besonders ausgeprägt sind, geht es den Menschen wirtschaftlich und sozial schlechter....

      Das liegt daran, dass Bildung und "Glauben" sich nicht besonders gut vertragen.

      Hoffnung gibt mir, dass der Mensch dereinst das dunkle Kapitel der Religionen hinter sich lassen wird und endlich anfängt selbst Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen!
      2 0 Melden
  • rodolofo 22.09.2017 09:50
    Highlight Diesen "Ewiggestrigen" möchte ich auf Portugiesisch zurufen: "Versucht Euch doch mal vorzustellen, Homosexuelle würden versuchen, Euch zu Schwulen und Lesben umzutherapieren, nachdem sie Heterosexualität als Krankheit definiert haben!
    Na, wie wäre das für Euch?!"
    Aber es ist halt immer einfacher für den "Kleinen Wutbürger von der Strasse", die vom ständigen "Brav sein und vor dem Hauptmann stramm stehen" angestauten Aggressionen an Minderheiten und an Ausländern abzureagieren, die sich -weil zahlenmässig weit unterlegen- kaum wehren können.
    Das ist so feige und niederträchtig, wie Nazis sind!
    51 12 Melden
  • Stichelei 22.09.2017 09:50
    Highlight Jeder soll frei sein (dürfen), an wen und was zu glauben er oder sie immer will. Wenn diese Person aber meint, sie müsse ihre 'Heilslehren' anderen, wenn möglich noch gewaltsam, aufzwingen, dann muss die Gesellschaft meiner Meinung nach vor diesen Individuen geschützt werden, indem man sie im Notfall wegsperrt.
    28 3 Melden
  • Julian2001 22.09.2017 09:43
    Highlight Ich finde es schrecklich, dass es im eigentlich aufgeklärten 21. Jahrhundert, immer noch Menschen gibt die andere daran hindern wollen sich selbst zu sein. Wann begreift endlich alle dass Libe keine Frage vom Geschlecht ist.
    #LoveIsLove
    41 4 Melden
  • kleiner_Schurke 22.09.2017 09:35
    Highlight Die Evangelikalen wieder mal... immer schön straight zurück auf dem Weg in die Steinzeit.
    65 4 Melden
  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser 22.09.2017 09:26
    Highlight Religion ist heilbar
    69 6 Melden
    • Mss.Fork 22.09.2017 13:23
      Highlight Kaum.... Das ist in etwas so als wolltest du einen bot umprogramieren, kannst aber die änderungen nicht abspeichern
      7 0 Melden

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