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Separatisten und die russische Armee haben in der Ostukraine mehr Panzer als die Armeen von Deutschland, Frankreich und Tschechien zusammen 

900 Panzer hat Russland in die Ostukraine gebracht. Die russische Armee und die Separatisten haben damit mitten in Europa eine gigantische Feuerkraft zur Verfügung. Das beweisen Experten, die Tausende von Videos und Fotos aus den Sozialen Medien auswerteten. 



Jeden Tag kommen streng bewachte Züge der Russischen Eisenbahnen RZD mit schwerem Kriegsgerät im kleinen Ort Matwejew (siehe Karte) an, der nur 16 Kilometer vor der russisch-ukrainischen Grenze liegt. Vor einer Woche konnte ein Fotograf der Nachrichtenagentur Reuters dabei heimlich Bilder von russischen Raketenwerfern vom Typ BM-27 machen (siehe Bildstrecke oben).

Hier liegt Matwejew

Derselbe Reuters-Fotograf konnte ein paar Tage später wieder in Matwejew dokumentieren, wie russische Panzer vom Typ T-72B1 und T-72BM ankommen. Raketenwerfer und Panzer wurden abgeladen und fuhren auf unbefestigten Strassen in ein «militärisches Sperrgebiet» direkt an der Grenze zur Ukraine, wo sie der Reuters-Fotograf nicht mehr weiter verfolgen konnte. 

Von den Raketenwerfern und Panzern waren die russischen Hoheitszeichen und Militärmarkierungen (so genannte «taktische Nummern») abgekratzt und übermalt worden. Nicht besonders sorgfältig, denn auf der anderen Seite der Grenze – mitten im Kriegsgebiet in der Ukraine – fotografierten sich die russischen Soldaten selbst auf ihren Panzern. Die «taktischen Nummern» waren noch zu lesen, da nützte auch eine hastig aufgemalte neue Kennzeichnung nichts. 

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Russischer Panzer mit der taktischen Nummer 542, die unsorgfältig abgekratzt und übermalt wurde, in der Ostukraine.  bild: russisches soziales Netzwerk VKontakte

Russland baut in der Ostukraine die grösste Panzer-Armee Europas auf

Es ist ja nicht so, dass es in den besetzten ukrainischen Regionen Donezk und Luhansk noch keine Panzer und schwere Artillerie aus Russland geben würde: Die Separatisten und die russische Armee hatten dort schon Anfang Mai mehr Panzer im Einsatz, als die Armeen von Deutschland (322), Frankreich (254) und Tschechien (123) zusammen: 

Dies ist das erschreckende Ergebnis, wenn man «The Military Balance 2014» des renommierten British International Institute for Strategic Studies (IISS) und Aussagen des stellvertretenden Kommandanten der ukrainischen Anti-Terror-Operation ATO vergleicht: «Diese gigantische Kriegsmaschine wird von 9000 regulären Soldaten der russischen Armee gefahren», erklärte ATO-Oberst Walentin Feditschew.  

Erklärung von ATO-Oberst Walentin Feditschew

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YouTube/Дон ОГА

Wie der ukrainische Militäranalytiker Dmitri Timtschuk erklärt, sind alleine im Mai 200 russische Panzer, 80 Mehrfach-Raketenwerfer-Artilleriesysteme, 100 Schützenpanzer und 100 gepanzerte Mannschaftstransportwagen sowie 1000 Lastwagen mit Munition dazu gekommen. Ex-Oberstleutnant Timtschuk hat seine Quellen sprichwörtlich von vorderster Front der ukrainischen Armee. 

Social Media wie Instagram und Twitter liefern erdrückende Beweise

Ukrainische Militärs wie Feditschew und Timtschuk sind natürlich Partei. Aber internationale Fotoagenturen und Beiträge der russischen Soldaten in den Social Media unterstützen ihre Erklärungen. So sammelte ein internationales Expertenteam in den sozialen Netzwerken von Instagram über Twitter bis «VKontakte» (das russische Facebook) monatelang Beweise dafür, «dass Putin gegen die Ukraine Krieg führt und diesen Krieg verleugnet.» 

Der angesehene britische Analytiker Eliot Higgins, sein Recherche-Netzwerk Bellingcat und weitere Experten werteten in akribischer Kleinarbeit Tausende von Videos, Fotos und Satellitenaufnahmen vom Krieg in der Ostukraine aus. Die von diesem internationalen Expertenteam erstellte Studie «Hiding in plain sight – Putin’s War in Ukraine» veröffentlichte der Think Tank Atlantic Council letzte Woche in Washington.  

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Die Studie «Hiding in plain sight».

Ein besonders anschauliches Beispiel aus der Studie publizierte Bellingcat am Sonntag: «The Avalanche that Went from Russia to Ukraine». Die Analytiker verfolgten einen amphibischen Schützenpanzer vom Typ BMP-2 mit der auffälligen kyrillischen Beschriftung «лавина» («Lawine») von der südrussischen Stadt Kamensk-Schachtinski über die Grenze bis nach Uglegorsk, einer ukrainischen Kleinstadt 50 Kilometer nordöstlich von Donezk. 

Russische Soldaten laden unerlaubt Fotos hoch

Eliot Higgins und sein Bellingcat-Netzwerk nutzten die Tatsache, dass viele russische Soldaten in die sozialen Netzwerke unerlaubt Fotos hochladen, die sie in der Ostukraine im Kriegseinsatz zeigen. Auf den Fotos sind die russischen Soldaten eindeutig identifizierbar anhand der unsorgfältig übermalten taktischen Nummern auf Fahrzeugen und ihrer Truppenabzeichen an den Uniformen. Und sie sind klar lokalisierbar anhand geografischer Details sowie – dumm gelaufen – durch die automatische GPS-Ortsangabe ihrer Mobiltelefone. 

Die Mannschaft dieses Kurzstrecken-Flugabwehrsystem Strela-10 in der Ostukraine besteht aus Soldaten der russischen Armee. Eindeutig identifizierbar an ihren Truppenabzeichen.

Zusätzlich wertete das Bellingcat-Netzwerk Hunderte von Videos aus von russischen Soldaten, von Separatisten und von den Anwohnern zuerst auf russischer und dann auf ukrainischer Seite der Grenze. Mit dieser Sisyphus-Arbeit konnten die Analytiker beweisen, dass es sich bei den gefilmten Panzern, Raketenwerfern etc. um dieselben Militärfahrzeuge der russischen Armee handelt. 

Putin: «Es gibt keine russischen Truppen in der Ukraine»

Einer der Autoren der «Atlantic Council»-Studie, Maksymilian Czuperski, erklärte gegenüber der Bild: «Was in der Ukraine geschieht, ist kein Bürgerkrieg, sondern ein vom Kreml fabrizierter Konflikt.» Ein Krieg, der nach neuen Regeln geführt wird – oder genauer ein Krieg, der alle Regeln ignoriert.

Diese Einschätzung teilt auch der amerikanische Experte für Sicherheitspolitik Phillip A. Karber in einer druckfrischen Studie über die «Russische Kriegsführung der Zukunft»: «Die unvorstellbare Menge an Panzern, Raketenwerfern und Soldaten in den besetzten ukrainischen Regionen Donezk und Luhansk sind der unübersehbare Beweis, dass Russland dort eine neue Generation Krieg führt.» 

Obwohl all diese Beweise erdrückend sind, bestreitet die russische Regierung jegliche Beteiligung an den Kriegshandlungen in der Ostukraine. Der russische Präsident Wladimir Putin erklärte am 16. April 2015 wörtlich: 

«Wir setzen keine russischen Soldaten in der Ostukraine ein. Weder kämpft unsere Armee dort, noch unterstützt Moskau die Separatisten mit Waffen. Es gibt keine russischen Truppen in der Ukraine!»

Wladimir Putin

Dieses Zitat machte Putin in der Fragestunde des russischen Präsidenten, die traditionell live im staatlichen Fernsehen übertragen wird. Und auf Twitter wiederholte der Kreml unmissverständlich: «Putin erklärt zu den Gerüchten, dass in der Ukraine russische Truppen im Einsatz seien: ‹Ich betone klar und deutlich, es gibt es keine russischen Truppen in der Ukraine.›»  

Der Analytiker Eliot Higgins, sein Recherche-Netzwerk Bellingcat und alle anderen in diesem Bericht zitierten Experten winken ab. Sie haben unwiderlegbare Beweise und sie wissen, die Zeit wird ihnen Recht geben.

Vielleicht interessiert dich das auch noch: Was Putin in seiner Freizeit so macht

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36Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Roger Gruber 05.06.2015 07:30
    Highlight Highlight "Der angesehene britische Analytiker Eliot Higgins und sein Recherche-Netzwerk Bellingcat"... alles klar... Bellingcat wurde von G. Soros ins Leben gerufen und wird von ihm finanziert. Soros hat Interessen in der Ukraine. Solche Zusammenhänge lässt der Kriegstreiber Vollmer gerne unerwähnt. Mit allen Mitteln will er das Feindbild Russland aufbauen. Wer einen Bären in die Ecke treibt, darf sich nicht über Reaktionen wundern. Was findet dieser Vollmer wohl so toll am Krieg? Ich verstehe es einfach nicht.
    • troll 05.06.2015 15:55
      Highlight Highlight Genau das frage ich mich auch ! Er ist da aber in guter Gesellschaft. Wenn man z.B. die Berichte eines gew. B. Reitschuster beobachtet bekommt man den Eindruck, dass er wohl fast schon an Entzugserscheinungen leidet, wenn er mal einen Tag nicht negativ über Russland zu berichtet. Gleiches gilt für eine ganze Gruppe von Nato-freundlichen Journalisten. Wirkt direkt schon fast verkrampft. Die sollen sich mal nicht über Trolle lustig machen, sie sind nämlich selber welche. Und sie wissen es.
    • Stratosurfer 07.06.2015 17:41
      Highlight Highlight George Soros ist ein echter Philantroph und hat bereits zig Miliarden seines Vermögens als Stipendiengelder für junge Menschen gespendet. Seine Skepsis gegenüber Putin hat einen guten Grund: Im Gegensatz zu dir, weiss er nämlich was es heisst unter einer Russischen Diktatur zu leben. Soros ist überzeugter Demokrat und setzt sich für eine liberale, offene Gesellschaft ein. Hör auf mit Namen um dich zu werfen, von denen du keine Ahnung hast
  • zombie1969 04.06.2015 09:49
    Highlight Highlight Russland scheint darauf angewiesen zu sein, die energiehungrige EU sicher mit Gas zu beliefern. Dazu braucht es aber sichere Pipelines in sicheren Durchleitungsstaaten.
    Kann es sein, dass die Ukraine nicht nur das russische Gas nicht mehr bezahlen konnte, sondern das auch störende Elemente die Sicherheit der Pipelines bedrohen?
    Wie würden z. B. die USA in vergleichbarer Situation handeln?
    Solange es in dieser Weltregion mächtige Clan-Strukturen gibt, wird es dort zugehen wie in Europa vor dem Dreissigjährigen Krieg. Man kann sich also noch auf einiges gefasst machen!
  • constructor 02.06.2015 20:19
    Highlight Highlight Aber vielleicht ist das ja auch alt-klug, ist ja nur zwei Jahre her. Erbärmlich :-(((
  • constructor 02.06.2015 20:17
    Highlight Highlight Und die Wahrheit ist eben auch, dass nicht nur die Russen sondern auch andere Staaten sich einen Dreck für Internatoniales Recht bemühen, sondern so weiter machen wie bisher- eben morden, foltern und vergewaltigen.
    Wie diese Super französischen Soldaten, die neulich in der Zentralafrikanischen Republik Kinder zum Oralsex gegen Essen gezwungen haben und dass sind die Helden der EU Bravo
    • goschi 03.06.2015 09:27
      Highlight Highlight 1. Angebliche Verfehlungen
      2. Die Verfehlungen werden untersucht
      3. Die Untersuchung wird transparent geführt

      Hören Sie auf, ein Schnipselchen aufzulesen, dies unvollständig wiederzugeben und daraus einen Wutausbruch zu extrapolieren!
    • karacho 03.06.2015 13:19
      Highlight Highlight Das Problem mit dem Völkerrecht ist, das es niemand wirklich sanktionieren kann! Es gibt im Unterschied zum staatlichem Recht kein Gewaltmonopol. Und Amerika zum Beispiel hat ganz einfach gesagt das ihnen staatliches Interesse vor Völkerrecht geht. Andererseits brauchen wir einen Staat der eben dieses Gewaltmonopol in die Hand nimmt und man glaubts kaum es ist die USA. Natürlich nur inoffiziell. Somit stellt sich USA "über das Gesetz" aber das wollte Putin auch schon lange! Niemand hat Recht in diesem Streit, bis auf den Gewinner! Die Krim ist (meiner Ansicht nach) nur das Mittel zum Zweck!
  • constructor 02.06.2015 20:01
    Highlight Highlight Ich finde es ja auch nicht gut was Putin macht. Ich schaue immer beide Seiten an und schliesse draus, dass nicht nur ein Land Schuld an allem hat. Ich habe es auch schon vorher geschrieben, und ich wiederhole mich gerne. Es gibt viele Medien/Personen die sehen nur eine Sicht/Seite und stützen sich nur auf diese. Ich habe viele Blitze geerntet, ist mir aber ziemlich egal. Ich sagte viele Personen hören oder lesen es nicht gerne wenn man die Wahrheit über ein Land sagt, für dass man Sympathien hat. Ich bin Schweizer und wir machen auch Fehler und zu Fehlern sollte man stehen und nicht ignorieren
  • constructor 02.06.2015 19:41
    Highlight Highlight Ich bin sicher kein Putin Freund und schon gar nicht ein Russland, USA, EU oder Ukraine Freund! Was ich sagen wollte ist, dass andere Länder genau das gleiche gemacht haben wie Russland und nicht sanktioniert wurden!!! Es geht auch nicht darum wer Recht hat und wer nicht, es geht wie meistens in Konflikten um Resourcen etc... Klar sind das "alte Geschichten der hochgelobten USA" die ich aufgezählt habe, die nichts mit dieser Krise zu tun haben. Es ist einfach wiedersprüchlich, wenn sich ein Land über allen anderen stellt und sagt ihr macht was falsch, für die Dinge die sie auch gemacht haben.
    • exeswiss 06.06.2015 23:00
      Highlight Highlight nur weil die usa das auch gemacht hat, soll es jetzt richtig sein wenn es russland macht?
  • Stratosurfer 02.06.2015 19:15
    Highlight Highlight Liebe Putin Freunde.
    Ihr schreibt euch beim Thema Ukraine regelmässig die Finger wund über die ruchlosen USA und erstellt kilometerlange Listen derer angeblichen, weltweiten Verfehlungen, dabei tut das gar nichts zur Sache. Es geht hier einzig um die vökerrechtswidrige Russische Invasion in ein Nachbarland der EU, mit dem Ziel den strategisch wichtigen Marinestützpunkt auf der Krim längerfristig zu halten. Putin hat sich schlicht verzockt, als er meinte, mit seiner Präsidenten-Marionette und dem Gasmonopol die Ukraine im Würgegriff zu halten. Nun versucht er mit eurer Hilfe seinen Fehler militärisch wieder hinzubiegen.
    • Roger Gruber 05.06.2015 07:36
      Highlight Highlight Die OSZE ist vor Ort und weiss nichts über eine Invasion. Nur unsere tollen Kriegstreiber-Medien wissen darüber aus "angesehenen" Quellen wie Bellingcat und Facebook. Diese Quellen werden nicht hinterfragt, deren Behauptungen ungeprüft als Tatsachen verkauft. Und trotzdem gelingt es ihnen nicht, in Europa eine Kriegslaune gegen Russland zu wecken. Hoffentlich bleibt das so.
  • Olivier Fehr 02.06.2015 16:52
    Highlight Highlight Geht schon seit einem Jahr so: Bildchen von Kriegsgerät in Russland sollen belegen, dass russische Truppen in der Ukraine werkeln. Die Logik ist bestechend: 1.) Matwejew Kurgan ist in Russland; 2) Russland grenzt an die Ukraine (zumindest bei Matjew Kurgan); 3) russische Truppen wurden in Russland gesehen. Fazit: Russische Truppen sind in der Ukraine nachgewiesen. Gezeichnet Inspektor Clouseau.
  • troll 02.06.2015 16:10
    Highlight Highlight Es ist doch immer wieder erquickend zu sehen, wie fleissig Herr Vollmer Berichte schreibt um zu zeigen, was Putin doch für ein "schlächte Siech" ist. Will er als wahrhafter Aufklärer gelten, der uns die Augen öffnet ? Oder vertritt er konkrete Interessen und versucht so gezielt Meinung zu schüren ? Quellen wie Atlantic Council sind natürlich völlig unbefangen und objektiv. Bellingcat wird u.a. von der Soros Open Society finanziert. Soros ist natürlich auch total unverdächtig. Die Interessen, die dahinter stehen, wären bei einen allf. Krieg jedenfalls nicht leidtragend. Wir hingegen schon.
  • manhunt 02.06.2015 15:41
    Highlight Highlight bedauernswert wie viele sich hier wieder mit kruden argumenten in rage schreiben. so manch einer würde es selbst dann noch als westliche propaganda abtun, wenn der russe in seinem panzer schon vor seiner haustüre stehen würde. andern ständig prowestliche meinungsmache unterstellen, ein bisschen altklug rumkommentieren, und immer ganz fleissig die fakten verdrehen, obwohl sie selbst wahrscheinlich nicht einmal fähig sind, das wort "recherchieren" zu schreiben. mein tipp: beantragt doch asyl in russland. dort seid ihr vor dem bööösen westen und seiner propaganda sicher. friede, freude, eiersalat
  • Max Heiri 02.06.2015 14:00
    Highlight Highlight Was will Russland damit erreichen? Ich verstehe nicht, wieso der russische Bürger sich ein Abwenden vom Westen wünscht.. Langfristig ist das doch ziemlich unklug! Schaue die aufstrebenden Länder Polen, Tschechien etc wie die wirtschaftliche Fortschritte in den letzten 25 Jahren gemacht haben..
  • zombie woof 02.06.2015 13:08
    Highlight Highlight Das ist doch alles halb so schlimm...Putin hat nur zu wenig Platz in Russland für all sein Kriegsgerät und Soldaten, darum parkt er das vorläufig in der Ukraine ...Ironie aus... Ich mache keinen grossen Unterschied zwischen Obama oder Putin bezüglich Kriegstreiberei aber eines ist für mich klar, Putin ist Brandgefährlich!
    • troll 02.06.2015 16:49
      Highlight Highlight Putin hat jedenfalls nicht in weltweit über 107 Ländern Militärbasen, eine der grössten übrigens im Kosovo. Warum wohl war die USA für ein "freies" Kosovo... bei Zugehörigkeit zu Serbien wäre dort heute keine Basis....
    • zombie woof 02.06.2015 18:02
      Highlight Highlight @troll, und macht dieser Umstand Putin weniger gefährlich?
    • troll 02.06.2015 18:43
      Highlight Highlight @ zombie, glaubst du, Putin will Krieg ? Wer destabilisert weltweit Regionen? Russland? Wer hat das Gefühl, sich überall auf dem Planeten einzumischen ? Russland ? Wen dem so ist, dann nix wie Mobilmachung und an die Grenzen ! Russland hat im Gegensatz zu den USA schon Krieg auf eigenem Boden erleben müssen, da sie angegriffen wurden. Die USA führen diese lieber auswärts. Putin ist kein Heiliger... aber bitte nicht die Augen verschliessen. Die wirkliche Gefahr sitzt woanders.
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  • karacho 02.06.2015 12:29
    Highlight Highlight Ich glaube wir dürfen nicht vergessen das Putin der wirklich wahre letzte KGB Agent ist (sonst würde er sich nicht überall ohne T- Shirt fotografieren :))
    Putin macht alles zu SEINEM Vorteil, ihm ist es glaub ich egal ob und wie viele Menschen sterben würden. Sollte er etwas verheimlichen dann nur weil es ihm so passt, wenn er mit der Wahrheit rausrückt dann nicht weil er muss. Ich vermute das Putin als einziger Politiker wirklich keine Marionette ist, und (ich kenn mich zwar nicht gut aus) aber wäre es möglich das die niedrigen Ölpreise ein Indikator an der Börse wären??
  • Stratosurfer 02.06.2015 08:03
    Highlight Highlight Putins Machthunger ist noch nicht gestillt. Er hat bloss seine Armada neu formiert. Ich gespannt, wie die Putin Befürworter seine baldigen Angriffe wieder legitimieren werden.
    • quark 02.06.2015 11:30
      Highlight Highlight Ganz simpel: mit Lügen!
  • Wilhelm Dingo 02.06.2015 07:03
    Highlight Highlight Stehen in der Ostukraine Panzer von Deutschland, Frankreich und Tschechien?
    • quark 02.06.2015 11:31
      Highlight Highlight Der grösste Flugzeugträger aller Zeit dümpelt dort auf einem Feld. Klar doch.
  • Energize 02.06.2015 06:34
    Highlight Highlight Und was machen wir? wir sitzen rum und tun so als ginge uns dies alles nichts an.
  • The Writer Formerly Known as Peter 01.06.2015 23:46
    Highlight Highlight Erschreckend! Doch die Rüstungsindurstrie freut sich über solche Meldungen und reibt sich bereits die Hände! Man sollte in nächster Zeit Rüstunsaktien kaufen... Die Frage ist einfach, was wollen wir? Ein weiteres Wettrüsten wie in den 80er Jahren oder das Geld sinnvoll für die Entwicklung unserer Gesellschaft investieren? Ich wäre ganz stark für das Zweite!
    • Oberon 02.06.2015 14:46
      Highlight Highlight Unabhängig vom "Konflikt" in der Ukraine sollte man das so oder so machen. Man beachte die Budgetaufwertungen vom Militär von vielen Ländern.
    • manhunt 02.06.2015 15:48
      Highlight Highlight da gehe ich volkommen einig mit ihnen. wenn ich gewisse kommentare in solchen foren lese, ist es vor allem die bildung, in welche wieder vermehrt investiert werden sollte. ist bei der aktuellen politischen weltlage jedoch wohl eher zweitrangig (leider).
  • Surri 01.06.2015 23:38
    Highlight Highlight Putin rüstet schon seit Jahren auf wie ein Wilder nur der niedrige Erdölpreis hat Ihn ein wehnig gebremst. Es scheint fast so als hätten die Menschen nichts gelernt aus den Fehlern der Vergangenheit...
    • exeswiss 06.06.2015 23:17
      Highlight Highlight 1. und 2. weltkrieg haben die deutschen angefangen (2. weltkrieg usa kriegsbeitritt nach pearl harbor).
      in lybien und syrien ist gar niemand eingedrungen (bodenarmeen).
      mit irak geb ich dir recht, aber macht das das verhalten russlands besser?
  • quark 01.06.2015 23:22
    Highlight Highlight Erstens dachte ich Putin sagte das Gegenteil. Zweitens wundere ich mich was das soll und drittens ist es für die Russen der günstigste Verschrottungsplatz.

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