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Polizeivizepraesident Uwe Stuermer (2.v.l) vom Polizeipraesidium Konstanz und Ministerialraetin Petra Mock (l) geben am 28.09.2017 im Polizeipraesidium in Konstanz (Baden-Wuerttemberg) im Rahmen einer Pressekonferenz Aufkunft ueber eine Lebensmittelerpressung. Daneben sitzen die Staatsanwaelte Alexander Boger (2.v.r) und Karl-Josef Diehl (r). Mit vergifteten Lebensmitteln will ein Unbekannter Millionenbetraege von deutschen Supermarkt-Ketten erpressen. Vergiftete Nahrungsmittel, darunter Babynahrung, seien bisher nur in Friedrichshafen am Bodensee gefunden worden, teilte die Polizei am Donnerstag mit. (KEYSTONE/DPA/Oliver Hanser)

Die Polizei informiert in Konstanz über den Stand der Ermittlungen (Bild vom 28. September 2017). Bild: dpa

Vergiftete Babynahrung: Polizei findet eine Flasche mit Ethylenglycol beim Verdächtigen



Die Polizei hat in der Wohnung des 53-jährigen Verdächtigen das Gift Ethylenglycol gefunden, das teilten die Ermittler in einer Pressekonferenz in Konstanz mit.

Damit scheint der Fall um die vergiftete Babynahrung geklärt. Denn obwohl bislang das Geständnis des mutmasslichen Täters fehlt – die Beweislast ist erdrückend. Neben dem Gift hat die Polizei auch die Schuhe und einen Laptop in einem Abfallcontainer in der Nähe seiner Wohnung gefunden. 

Der 53-jährige Verdächtige sei auch strafrechtlich vorbelastet, teilte die Polizei weiter mit, erläuterte aber nicht näher, um welche Delikte es sich dabei handelt. 

Trotz der Festnahme des mutmasslichen Erpressers gibt es aus Deutschland noch keine Entwarnung für Kunden. Mit Blick auf möglicherweise vergiftete Waren rief die deutsche Polizei erneut zur Vorsicht auf.

Drohung bereits Mitte September

Der mutmassliche Täter hatte in einer E-Mail an die Polizei, den Konsumentenschutz und mehrere Lebensmittelkonzerne von Mitte September damit gedroht, bis Samstag 20 vergiftete Lebensmittel in Umlauf zu bringen.

Er forderte einen niedrigen, zweistelligen Millionenbetrag. Der Fall schuf allgemein Verunsicherung, zumal der Erpresser keine Angaben dazu machte, welche Produkte und welche Filialen konkret betroffen sein sollen. Gefahndet wurde nach ihm auch im Ausland, vor allem in der Schweiz und Österreich.

Schon Mitte September waren fünf mit Ethylenglycol vergiftete Gläschen mit Babynahrung in Friedrichshafen entdeckt worden. Die Polizei hatte am Donnerstag Fahndungsbilder eines dringend tatverdächtigen Mannes veröffentlicht. Danach waren bundesweit Hunderte Hinweise eingegangen. (fvo/sda/dpa)

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