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Viele Adoptionsanfragen für misshandelte Kinder aus dem Horror-Haus

25.01.18, 05:44 25.01.18, 06:29

Nach der Befreiung von 13 Geschwistern aus jahrelanger Gefangenschaft im eigenen Elternhaus in den USA liegen den Behörden zahlreiche Adoptionsgesuche für die Kinder vor. Es gebe Anfragen für alle 13 Opfer sagte eine Mitarbeiterin des Jugendamts in Riverside.

Letztlich liege die Entscheidung darüber aber bei den Gerichten. Angaben über den derzeitigen Aufenthaltsort der Geschwister und ihren Gesundheitszustand machte die Mitarbeiterin nicht. Wie die Staatsanwaltschaft in Riverside aber mitteilte, sprach der zuständige Richter in dem Fall am Mittwoch (Ortszeit) zum Schutz der Kinder ein Kontaktverbot mit den Eltern aus.

Die Geschwister sind zwischen 2 und 29 Jahren alt. Bild: Facebook

Die Polizei hatte Mitte des Monats das Martyrium der 13 Geschwister beendet, nachdem eine 17-jährige Tochter sich selbst befreit und den Notruf gewählt hatte.

Die Geschwister im Alter zwischen zwei und 29 Jahren waren teilweise mit Vorhängeschlössern an ihre Betten gekettet. Sie waren stark unterernährt, weshalb die Polizei sie zunächst allesamt für minderjährig hielt. Später stellte sich heraus, dass sieben von ihnen erwachsen sind.

Unglaubliche Zustände

Die Eltern wurden unter anderem in zwölf Fällen der Folter, in sechs Fällen der Kindesmisshandlung und in sechs Fällen der Misshandlung von abhängigen Erwachsenen beschuldigt. Ihnen droht Gefängnis bis ans Lebensende.

Die Eltern (sitzend) bei einem Gerichtstermin am 24. Januar. Bild: AP/Pool Reuters

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurden die Kinder über einen langen Zeitraum hinweg misshandelt. Ihnen sei nicht erlaubt worden, öfter als ein einziges Mal im Jahr zu duschen.

Arztbesuche seien ihnen verboten gewesen. Oft hätten sie nicht einmal auf die Toilette gehen können, weil die Eltern ihnen die Fesseln nicht abnehmen wollten. (sda/afp/dpa)

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Video: watson/Emily Engkent

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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • kupus@kombajn 25.01.2018 08:00
    Highlight Einerseits ist das ja gut, andererseits werden die Kinder durch die Adoptionen getrennt, und ich schätze, dass diese Kinder ein besonders inniges Verhältnis zueinander haben. Ich hoffe für Sie, dass sie dann zumindest nicht weit weg voneinander wohnen werden.
    28 0 Melden
    • locin 25.01.2018 12:40
      Highlight Zudem gehe ich davon aus, dass man diese Kinder, auf Grund ihrer Geschichte wohl kaum adoptieren kann wie andere Kinder. (Psychische Betreunung, Bildungsgrad, sozialverhalten usw...)
      3 0 Melden
    • lilie 25.01.2018 13:09
      Highlight Guter Punkt.

      Aber womöglich ist es wohl auch recht unrealistisch, eine Familie zu finden, die in der Lage ist, gleich 13 Kinder aufs Mal aufzunehmen.
      2 0 Melden

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