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Ist Gott die Liebe oder kämpft er nur gegen Allah?

2016 war ein schlechter Jahrgang, weil narzisstische Machthaber Gott die Position streitig machten.

31.12.16, 11:07 31.12.16, 15:17


Das Jahr 2016 war ein mieser Jahrgang. Ich will all die Kriege und Katastrophen nicht aufzählen, wir haben sie noch bestens in (schlechter) Erinnerung.

FILE - In this file photo taken on June 8, 2016 provided by the Syrian Civil Defense Directorate in Liberated Province of Aleppo, which has been authenticated based on its contents and other AP reporting, shows Syrian civil defense workers, right, helps an injured woman after warplanes attacked a street, in Aleppo, Syria. Residents trapped in rebel-controlled Aleppo are struggling to survive the crippling encirclement of their once thriving city. Bread, medication and fuel are running short. For the tens of thousands who chose to remain, the battle for Aleppo is a pivot point in the Syrian war. (Civil Defense Directorate in Liberated Province of Aleppo via AP, File)

Bombenangriff auf Aleppo – Menschen auf der Flucht. Bild: Keystone

Es scheint fast so, als hätte sich der christliche Gott an den Menschen gerächt. Grund genug hätte er gehabt. Die rasche Säkularisierung in der westlichen Welt kratzt arg an seinem Nimbus.

Die Glocken der Kirchtürme, die hoch in den Himmel ragen, läuten zwar unvermindert laut, um die Menschen in den Gottesdienst zu rufen, doch sie verhallen zunehmend ungenutzt. Die übernächtigten Partygänger ärgern sich höchstens darüber, dass sie das laute Gebimmel aus dem Schlaf reist.

Tobt da allenfalls ein Streit unter Göttern? Oder ist es die Rache Allahs für die Kreuzzüge vor vielen hundert Jahren?

Ungemach erfährt der christliche Gott auch durch Allah, dessen Gläubige den Christen die irdischen Territorien streitig machen, sie verfolgen und nicht selten umbringen – im Namen ihres Gottes. Tobt allenfalls ein Streit unter Göttern? Oder ist es die Rache Allahs für die Kreuzzüge vor vielen hundert Jahren? Schliesslich hat Gott ein anderes Zeitverständnis als wir Menschen, wie uns die Bibel lehrt.

Dieser angeblich allmächtige Gott schaut auch tatenlos zu, wie Aleppo dem Erdboden gleichgemacht wird und Zivilisten umgebracht werden – nicht selten im Namen Allahs. Er lässt auch zu, dass rechtsradikale und populistische Parteien und Strömungen die politischen und kulturellen Errungenschaften der Neuzeit zerstören.

Krankhafter Machtdrang von Trump, Putin, Erdogan und Co.

Es scheint ihm auch egal zu sein, dass Egomanen und Narzissten wie Trump, Putin, Assad, Erdogan, Orban, Duterte und Co. in ihrem krankhaften Machtdrang seine Position streitig machen, weil sie sich in ihren Allmachtsphantasien als gottähnlich verstehen. Und sich leider auch so gebärden. So bestimmen immer mehr Psychopathen den Lauf der Welt – und nicht Gott.

Christen erklären diese Dekadenzerscheinungen mit dem Argument, Gott habe uns Menschen einen freien Willen gegeben. Das ist zynisch. Der freie Wille ist weitgehend den skrupellosen Machthabern vorbehalten.

Hungernde Kinder haben nur die Wahl, rasch oder langsam zu sterben.

Denn: Wo liegt der freie Wille der Bevölkerung von Aleppo und in anderen Kriegs- und Krisengebieten? Wo liegt der freie Wille von Kindern, die in Dürregebieten verhungern? Sie haben einzig die Wahl, nichts zu essen und rasch zu sterben. Oder die kümmerlichen Reste zu essen und langsam zu sterben.

Da ist weit und breit kein Gott. Und schon gar kein freier Wille.

Selbst wenn er uns damit ausgestattet hätte, müsste er sich die Frage gefallen lassen, weshalb er es getan hat. Er hätte doch voraussehen müssen, dass es damit ganz schief herauskommt mit uns, seinen Kindern.

Vielleicht müsste man Gott wieder einmal an seine eigenen Worte erinnern: «Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm.» (1. Johannes 4,16).

Da von seiner Liebe in weiten Teilen der Welt wenig zu spüren ist, muss er sich nicht wundern, dass immer mehr Zweifel darüber aufkommen, ob es ihn denn überhaupt gibt. Oder ob er so beschaffen ist, wie ihn die Bibel darstellt.

Hugo Stamm; Religionsblogger

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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158
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158Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Share 20.01.2017 20:09
    Highlight Ach, Herr Stamm, wie recht sie hatten. Das war ja eine Katastrophe.
    0 5 Melden
  • Alienus 06.01.2017 18:17
    Highlight Pasionaria 0/00

    Es ist recht schwer, des Pudels, äh, Eierkuchens Kern zu finden.

    Bei wiki, dem Hausfrauenalmanach, endet es bei ca. 1959 (siehe dort). Aber der Sinninhalt scheint doch einiges älter zu sein. Denn bei D.W.Soltau (1745-1827) ist geschrieben:

    „wer allzu schnell steigt ueber sich,
    der felt gewiss bald unter sich,
    gleichwie ein eierkuchen.“

    Soll wohl meinen, dass man den gebotenem Zustand nicht immer sicher sein sollte. Es könnte sonst wie beim Eierkuchen sein, zunächst hoch gestiegen wie ein Soufflé und dann zusammensacken zum Krepp.

    Trau keinem, nicht mal nen Eierkuchen.
    2 6 Melden
    • Pasionaria 07.01.2017 07:03
      Highlight Vielen Dank, mein zuverlaessiges, wandelndes, blogisches, aliensisches Etymologie-Lexika!
      Deine Erklaerungen haben eine gewisse Logik:
      Friede, Freude und.... nicht zu sehr abheben.

      Leider hast Du mir mit Deinen Beispielen die Lust nach einem, wie man in der CH sagt > Prussien (Schweineohr hin oder her) geweckt. Und dies ist schwerlich mir abzugewoehnen.
      Sagt man wohl in den verschiedenen Sprachen:
      Engl.: peace, joy, eggcake
      Franz.: paix, joie, crepe/omelette
      Esp.: paz, alegría, tortita/tortilla
      Danke.
      2 6 Melden
  • Alienus 06.01.2017 18:14
    Highlight 00/00

    Es scheint gewesen zu sein, dass man auch aufgeschlagenes Eiweiß untergemischt hat und so einen biskuitartigen „Kuchen“ bekommen wollte. Beim falschen Agieren (kalte Luft uam.) kommt automatisch der Zusammenbruch.

    Es wurde hierbei die restliche Wärme der Ofenplatte / Pfanne dafür verwendet. Schnell, einfach und preiswert.

    Vergleichbar der Historie der „Schweineohren / Prussien, Dessertpreussen“ als Produkt einer erfolgreichen thermischen und organischen Resteverwertung in den milit. mobilen Feldküchen.

    War in altnordischer Sprache (800-1300) als „eggjakaka“ bereits ein Begriff!
    2 5 Melden
  • Gummibär 04.01.2017 13:44
    Highlight Man darf ruhig alles glauben, was je über Gott geschrieben und gesagt wurde, vor allem seine Allmacht.
    Hat er, ohne es uns mitzuteilen, in seiner Allmacht beschlossen seine Existenz zu beenden ? Kein Mensch kann ihm seinen Willen aufzwingen zu bestehen wenn er nicht will. Hat er die Menschheit teilweise mit gesundem Urteilsvermögen, gutem Willen, Eigenverantwortung und Altruismus ausgerüstet bevor er sich aus der Gleichung eliminiert hat, können wir nur hoffen und glauben, dass wir als Empfänger dieser Gaben als Individuen etwas zum Wohl des Ganzen beitragen und mit jammern aufhören.
    2 6 Melden
  • GeorgOrwell 1984 04.01.2017 10:42
    Highlight Ich denke unsere gierige, materialbessessene und kapitalistische Gesellschaft kennt nur einen Gott und das ist Geld... Die "Schuld" "nur" auf die Extremisten wie Trump, Kim jong, Erdogan oder Putin zu schieben hilft zwar unser Gewissen zu beruhigen, ist jedoch meines Erachtens nicht zielführend... Jeder muss bei sich selber anfangen... Wenn wir das Beispiel mit den verhungernden Kinder nehmen: damit es einen Gleichgewicht gibt, müssen die, die mehr besitzen es den geben, die nichts bzw. weniger besitzen... wir hingegen, nehmen denen die wenig haben, auch das weg... traurig oder?
    7 4 Melden
    • Spooky 04.01.2017 22:02
      Highlight "...wir hingegen, nehmen denen die wenig haben, auch das weg..."

      Was redest du von "wir"? Ich nehme niemandem Geld weg.
      2 8 Melden
    • Spooky 05.01.2017 19:54
      Highlight @Rony
      "...und um für unseren Luxus zu arbeiten..."

      Unseren Luxus? Also bei mir: von Luxus keine Spur. Alles prekär. So wie bei einer Million Schweizern.
      0 6 Melden
    • Spooky 06.01.2017 00:10
      Highlight @Rony
      Ich habe in der Schweiz auf dem Bau gekrampft und lebe heute mit dem Existenzminimum in der Schweiz. Du kannst nicht kommen und sagen, dass ich mit dieser Schweinerei in Zimbabwe irgendetwas zu tun habe.

      Wenn schon, dann fahre den Ausbeutern in Zimbabwe an den Karren, die ihre eigenen Leute bis aufs Blut ausbeuten.
      0 5 Melden
  • Gummibär 03.01.2017 21:41
    Highlight Ich masse mir nicht an dem lieben Gott Charaktereigenschaften zuzuschreiben oder abzusprechen. Ebensowenig weiss ich ob er seinen ursprünglichen Plan , wie überliefert, gelegentlich anpasst. Es scheint, dass ihm die Dinosaurier nicht gefallen haben und er sie deshalb abgeschafft hat. Vielleicht stinken ihm die Gläubigen, die dauernd behaupten, sie wüssten über ihn und seinen Willen Bescheid, auch bald und er schafft sie ebenfalls ab. Wer weiss ob die übriggebliebenen Atheisten nicht eine bessere Weltordnung zustandebringen ?
    8 5 Melden
  • adritschka 03.01.2017 01:35
    Highlight um auch noch was dazu gesagt zu haben zu der ganzen gottes-thematik
    19 1 Melden
  • Oxymora 02.01.2017 23:56
    Highlight “ Der freie Wille ist weitgehend den skrupellosen Machthabern vorbehalten.“

    Keine Regel ohne Ausnahme.
    Ist der Machthaber Protestant so ist er der Prädestination (Vorherbestimmung) unterworfen.
    Er verdankt seine Position der Vorhersehung und der protestantische Gott übernimmt die Verantwortung für seine Schandtaten. Allerdings werden Protestanten vorwiegend mit unfreiem Willen geschöpft.

    Wär er beim katholisch Gott gewesen, dann hätt’s den freien Willen gegeben.
    2 19 Melden
  • Share 02.01.2017 10:26
    Highlight Herr Stamm

    Ich hatte meinen Post schon am Abend von Sylvester fertig und so sehr ich Gott liebe, ja, Sie auch ein bisschen, mein Bauchgefühl rebellierte. Und, nein, das lag nicht an der Party, sondern am Umstand, dass dieser hier von Ihnen produzierte Fehlschluss die Entgleisungen erst produziert. Keiner dieser ach so mächtigen Marionetten beruft sich auf Gott. Das machen nur die Blindgänger. Warum tun Sie das?
    6 17 Melden
    • Share 02.01.2017 15:38
      Highlight Der letzte der das getan hatte, war Tschortsch Dubeliu. Das verhalf dem Yes We Can auf den Thron. Das erstarken einer globalen muslimischen Ideologie war aber schon gesprossen. Vielleicht könnte man das am Jahr des Luther endlich mal abarbeiten. Oder war das schon beim Henker und dem Richter gemacht worden? Wo sind die Professoren, wenn man sie braucht? Ausserdem, wenn es dann etwas zu kritisieren ist, wäre das die Inauguration, aber auch da wird nur der Trampel auf Gott schwören dürfen. So wahr mir Gott helfe, nun ja, so oder ähnlich.
      1 13 Melden
    • Share 02.01.2017 21:48
      Highlight Lieber Blizzard, zur Richtigstellung, ich habe das schwören auf die Bibel nicht erfunden. Also, beklag dich bei anderer Adresse.
      3 4 Melden
    • Share 03.01.2017 17:44
      Highlight Kommt mir bekannt vor. Hast du das selbst geschrieben?
      1 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raphfa 02.01.2017 01:15
    Highlight Gute Fragen von Hugo Stamm, aber seinen Aussagen zu den Psychopathen in der Politik möchte ich etwas entgegensetzen.

    Politiker sind immer mit der Macht verbunden, darum auch gerne narzistisch. Wenn wir ehrlich sind, neigen wir aber alle zum Egozentrismus. So schreibe ich jetzt tatsächlich etwas hier, mit dem eitlen Gedanken, dass ich damit etwas bewirken könnte.

    Massgeblich verantwortlich an den Massakern sind nicht die genannten Politiker, die Strippenzieher sitzen anderswo. Der westliche "Terror gegen Terror" in Afghanistan, Pakistan und Irak soll gegen 4 Mio Tote verursacht haben.


    6 3 Melden
  • Raphfa 02.01.2017 00:50
    Highlight Religiöse und Säkuläre werden die Beweggründe der anderen Gruppe nie verstehen können. Die Gläubigen können nicht begreifen, dass man Ihren "wahren" Gott nicht "spürt" oder für Andersgläubige ein anderer Weltenherrscher an dessen Stelle tritt.
    Ungläubigen fehlt dafür oft das Verständnis dafür, was Menschen zur Mystik zieht. Oder den Einblick in innere Abläufe, die dazu führen, dass man nicht von einer Weltanschauung lassen kann, die einem meist als Kind eingetrichtert wurde.

    So wäre es wichtig einen gemeinsamen Nenner zu finden: Einer ethischen Grundsatzerklärung, der alle zustimmen können?
    9 0 Melden
    • Maracuja 02.01.2017 17:58
      Highlight Raphfa: Einer ethischen Grundsatzerklärung, der alle zustimmen können?

      Die Bedingung, dass alle zustimmen können, dürfte kaum erfüllbar sein, denn leider gibt es auf diesem Planeten auch kompromislose Fanatiker. Für alle anderen existiert diese Grundsatzerklärung bereits: http://www.ohchr.org/EN/UDHR/Pages/Language.aspx?LangID=ger
      3 0 Melden
    • Raphfa 02.01.2017 19:33
      Highlight @Maracuja: Die Erklärung der Menschenrechte finde ich grundsätzlich gut. Die Ziele werden leider bei weitem nicht erreicht, weil der Nationalstaat und seine Organe als Handlanger der Mächtigen handeln. Nichtdestotrotz unterstütze ich diese Regeln und vor allem die Idee des evolutionären Humanismus.

      Das ganze ist aber zu lang für die "Fanatiker": Darum schlage ich folgendes ethische Ideal vor:

      Tu niemandem etwas an, was SIE, ER, ES nicht mag. Schade keinem Lebewesen oder der Natur.
      Lerne zu verzeihen, damit auch dir verziehen wird.

      Ich bitte um Verbesserungen, aber kurz soll es bleiben.
      3 2 Melden
  • hulaleh 01.01.2017 12:38
    Highlight Gott hat einen Tag festgelegt, wo er sich zeigen wird. Und jeder wird erkennen müssen, dass es ihn gibt. Er wird dieses Elend beseitigen, dies hat er versprochen.

    Dass er all dies zulässt hat einen Grund. Wir Menschen wussten es immer besser, führ(t)en Kriege gegen uns selbst und möchten Macht und Geld. Wer leitet diese Gesellschaft? Es gibt auch eine Gegenpartei Gottes, die nicht mehr viel Zeit hat bis sein Urteil ausgesprochen wird.

    Wer sich mit Gottes Wort befasst hat, weiss wie er wirklich ist und dass er uns Menschen nicht leiden lassen will. Es ergibt alles einen Sinn.
    14 65 Melden
    • Don Sziggy 01.01.2017 13:13
      Highlight Schon wieder so einer……wenn das nicht weh tut.

      37 8 Melden
    • Pasionaria 01.01.2017 22:19
      Highlight Es ist allzu muehsam, wie meinem Vorblogger, auf alle Ihre Psalmen einzugehen, wir kennen diese indoktrinierte, abgeklatscht-sinnlose Leier unterdessen zur Genuege.
      Trotzdem eine Frage:
      Wie erklaeren Sie einem hungernden, leidenden Kind oder auch Erwachsenen "....... dass er uns Menschen nicht leiden lassen will."
      UAwg
      11 7 Melden
    • blaubar 01.01.2017 22:26
      Highlight Ja. Der Tag wurde aber sehr, sehr oft verschoben. Ähnlich dem Berliner Flughafen, dessen Fertigstellung ebenso ungewiss ist. Inzwischen darf man ein wenig Glauben.
      16 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Franz0506 01.01.2017 10:57
    Highlight Es gibt nur einen Gott.
    Wie heisst es im 10. Gebote: Du sollst dir von Gott kein Bildnis machen.
    Aber das wird seit jeher missachtet und so basteln sich die Menschen ihren eigenen Gott, die einen rachsüchtigen Gott, einen kitschigen Gott, einen IS-Gott und daraus leiten sie dann Ihre üblen Taten ab.

    Trotzdem wünsche ich allen ein schönes neues Jahr und dass in diesem alle Atheisten den Weg zu ihrem wahren Schöpfer und Vater finden - und so nicht mehr in die Hand beissen, die sie füttert.
    11 49 Melden
    • Don Sziggy 01.01.2017 12:09
      Highlight Du bist wohl auf einem Ponyhof in Wolkenkuckucksheim zu Hause. Wünsch es Dir weiter, träum weiter, aber es nützt nichts. Da ist nichts, auch Dein Leben ist Zufall und nicht gewollt. Da ist kein Gott der Dich beobachtet und leitet und ev. später mit der Hölle bestraft. Ein Grund mehr, das Leben in vollen Zügen zu geniessen und nicht so viel Zeit mit diesem Gugus zu vergeuden. Das einzige das es zu beachten gilt ist: behandle die Menschen so, wie Du gerne behandelt werden möchtest, ausser -Du bist ein kranker Perverser.
      37 10 Melden
  • Pasionaria 31.12.2016 19:45
    Highlight Herr Stamm
    .....
    Ihnen und allen Bloggern einen guten Rutsch ins ungewisse 2017 mit hoffentlich weniger Katastrophen und Nationalegoismus!

    S'neue Jahr – wird's duester, wird's heiter?
    in 365 Tagen sind alle wir so viel gescheiter.
    Lasst's uns erst angehn und davon profitier’n,
    ohne Religion, dafuer mit Herz und mit Hirn!

    14 10 Melden
    • Alienus 31.12.2016 21:20
      Highlight Dito
      6 7 Melden
    • Pasionaria 01.01.2017 22:04
      Highlight Alienus
      Bist im neuen Jahr aber kurz und buendig drauf.
      Dito > ditto > dicere... - fertig Schluss....*

      Weisst Du, dass universelles Zustimmen eigentlich die hoeflichste Form der Ablehnung ist?

      *Sorry, das hat man davon, wenn Ali...., normalerweise vor Einfallsreichtum sprueht.

      1 2 Melden
    • Alienus 02.01.2017 08:57
      Highlight Pasionaria

      Bleibt mir auch nicht übrig.

      Da hat noch'n Bub eine Bachelor-Arbeit für Frankreich bis zum Jahresende machen müssen. Da sind die Atome und Moleküle der Zeit mit der Lupe zu suchen.

      Habe alle Grußkarten mit „dito“ im Original zurückgesendet. Bei den Internet-Grüßen hat man die Anreden in der Retoure getauscht. Nun treffen die ersten Beschwerden ein!

      Dito = Ebenso, ebenfalls, ist die Bestätigung des zuvor Genannten.

      Nix mit Schluss, wohl aber etwas Langeweile an Bord. Versuchen wir mit nem neuen Jahr.
      2 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pasionaria 31.12.2016 19:44
    Highlight Herr Stamm
    Mit Ihrer Analyse haben Sie einmal mehr den Nagel auf den Kopf getroffen, gar die Naegel auf die (fundamental-glaeubigen) Koepfe. Trotzdem werden es niemals genuegend Naegel sein, denn obwohl die benagelten Saeulen der Glaubenslehren ins Wanken geraten, sieht man sie kaum, total einzustuerzen. Zuerst wuerden die Glaeubigen (tun sie ja teilweise schon) durchdrehen. Viel zu viele Interessen stecken hueben wie drueben dahinter.
    Auch Ihre Zerlegung der aktuell regierenden (oh 'Gott') Egomanen und[Narzissten trifft total zu, desastroes aber wahr.
    Danke fuer Ihre unermuedliche Arbeit.

    11 14 Melden
    • Anam.Cara 01.01.2017 12:44
      Highlight @Pasionaria: was ist mit den nicht-fundamental-gläubigen Köpfen? Würdest Du die auch vernageln wollen?
      Warum sollten die Gläubigen (das schliesst ja die nicht-fundis ein) durchdrehen, wenn jemand an den Säulen ihrer Glaubenslehre rüttelt?
      Ein Interesse von vielen Gläubigen ist es, Trost zu finden in einer höheren Macht. Oder Ziele, die erstrebenswerter sind, als jene von Egomanen oder religionsvergewaltigender Extremisten.

      Friede sei mit Dir, Pasionaria.
      3 2 Melden
    • Pasionaria 01.01.2017 22:53
      Highlight Anam.Cara
      Hab ich mich dermassen ungenau ausgedrueckt? Wuerde mir Leid tun.
      "Ein Interesse von vielen Gläubigen ist es, Trost zu finden......" - Das weiss ich, in dem Lande, in dem ich lebe nur zu genau. Niemals wuerde ich ihnen deren Glauben als ausreden wollen, geschweige denn...
      Das Nageln war sowieso - als Pazifistin - nur bildlich gemeint. Hast Du das nicht bemerkt?
      Ich respektiere moderate, kritikfaehige Glaeube ausserordentlich, siehe eine Maracuja. Es waere ein grosser Verlust fuer mich in diesem Blog, sie nicht mehr lesen zu koennen.

      Danke fuer Dein >  Pax tecum > auch mit Dir!
      1 1 Melden
    • Pasionaria 02.01.2017 06:31
      Highlight Anam.Cara
      sorry, fuer die Schreibfehler - vielleicht gestern doch zuviel gefestet.

      2 0 Melden
  • Sophia 31.12.2016 17:33
    Highlight In allen Kriegen wurde im Namen der Götter gekämpft. Welcher Gott ist der stärkere ist, meiner oder deiner! Im Krieg um Troia waren die Götter entscheidend, nicht die Menschen, die waren von den Göttern ferngelenkt. Der christliche Gott ist auch einem Krieg zu verdanken, nämlich mit dem des Feldherrn Konstantin, der sah, dass sein Heer einen machtvollen Gott als deus ex machina brauchte. (Schlacht an der Milvischen Brücke 312.) Hauptgott im Reich wurde immer der, in dessen Namen gesiegt wurde. Für unser Abendland hätte es auch Zeus oder Jupiter sein können. Gottesfurcht machte Mut!
    6 14 Melden
    • rodolofo 01.01.2017 18:57
      Highlight Ja, mit wagen Versprechungen von einem jenseitigen Paradies, in das nur brave Sektenmitglieder Zutritt erhalten, welche den ganzen Hindernis-Parcour für KandidatInnen von Gottes Dreamteam absolviert haben, lassen sich auch heute noch Dumpfbacken motivieren.
      Wie sagt der Walliser?
      "Vergelt's Gott!"
      Aber die meisten modernen Gläubigen praktizieren ihre Religion wohl so, wie man seine Kleider trägt: Ohne sich dabei viel mehr zu denken, als dass sie einem ganz gut gefallen.
      Die Religionen sind Teil unserer Kulturen.
      Es geht auch ohne, und zwar OHNE Probleme.
      Ausschlafen am Sonntag ist auch schön.
      1 0 Melden
  • Stachanowist 31.12.2016 17:24
    Highlight Wieder mal einer der Artikel dieses Blogs, in dem die Theodizee-Frage nur oberflächlich und polemisch behandelt wird. Wer sich genauer darüber informieren möchte - voilà:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Theodizee
    17 8 Melden
    • Rabbi Jussuf 31.12.2016 20:00
      Highlight Die Theodizee existiert doch nur für jemanden, der an die Existenz eines (allmächtigen) Gottes glaubt. Für alle anderen ist das Problem irrelevant.
      14 4 Melden
    • Rabbi Jussuf 31.12.2016 22:54
      Highlight rosehip
      Vielleicht solltest du mal nachlesen, wie das Problem zustande kommt.
      Ohne Gott gibt es das ganz einfach nicht, also gibt es auch nichts zu diskutieren - höchstens um die Inexistenz eines Gottes zu belegen.
      6 3 Melden
    • Spooky 31.12.2016 23:47
      Highlight Ich bin auch der Meinung von rosehip. Die Frage nach der Ungerechtigkeit (des Leidens und so) kann auch unabhängig von der Existenz eines Gottes gestellt werden.

      Die Hindus zum Beispiel glauben zwar an Götter, aber nicht daran, dass diese allmächtig sind. Die Hindus beantworten die Frage des Leidens des Individuums mit dem Karma, dem Gesetz des Handelns. Für die Hindus ist Karma die einzige logische Erklärung für die Ungerechtigkeit auf der Welt. Aber letztendlich sagen die Hindus: die Götter sind ohnmächtig, sie können nichts dafür (ungefähr so).
      8 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Saraina 31.12.2016 16:33
    Highlight Wenn man Gott halt als liebenden aber ziemlich menschenähnlichen Vater wahrnimmt, kann man schon mal verzweifeln und sich schmollend an die KESB wenden, wenn er nicht einfach aufräumt was die Menschen gerade wieder verkackt haben. Oder weil das Leben kein Ponyhof ist.

    Aber vielleicht ist auch nur diese Definition von Religion total bescheuert, Herr Stamm?
    12 24 Melden
  • Beasty 31.12.2016 16:27
    Highlight Es gibt ihn nicht. Und wir unbedeutenden Menschen schlachten uns gegenseitig ab, anstatt die kurze Zeit von durchschntitlich 80 Jahren positiv im Sinne aller zu nutzen. Danach geht das Licht aus. Thats it. Keine Party im Himmel. All die Kriege sind umsonst. Wir sind frustrierend unwichtig. Wer das mal kapiert und aktzeptiert hat, der/die lebt recht frei, ehrlich und geniessend.
    42 9 Melden
    • Spooky 31.12.2016 20:47
      Highlight Tatar? Wäh...!!! 😷
      3 2 Melden
  • Dong 31.12.2016 14:33
    Highlight Ehrlich gesagt, mich erinnert diese Kolumne inzwischen schon an Erich von Däniken, einfach genau umgekehrt.
    Der Denkfehlern ist m. E., dass Herr Stamm die Religionen nicht auch als Kulturen versteht, denn als solches waren und sind sie sehr erfolgreich und haben der Welt viel Fortschritt gebracht, und ich sag das als Atheist.
    Frohes neues Jahr Euch allen!
    25 9 Melden
    • rodolofo 31.12.2016 15:47
      Highlight Und ich weiss auch noch etwas unkultiviertes:
      DIE Linken!
      5 20 Melden
    • Herbert Anneler 31.12.2016 17:17
      Highlight Ach rodolofo, heute schon so früh zu viel getankt? Jahwe war der erste Linke. Er hat sich nicht mit den Mächtigen, sondern den Schwachen verbündet: Er fragte den Mörder, Kain: "Wo ist Abel?" Wenn du es als unkultiviert betrachtest, im Namen des Schwachen den Mörder zur Rede zu stellen, dann bist Du bei den Rechten schon besser aufgehoben - in Darwins Naturreich des Rechts des Stärkeren. Bedenke, dass es in diesem Reich letztlich nur einen einzigen Sieger gibt - der Rest sind alles Verlierer. Bist du sicher, dass du dieser Sieger sein wirst? Es gibt Millionen andere, die das von sich glauben...
      11 6 Melden
    • rodolofo 31.12.2016 17:57
      Highlight @ no name
      Zum Humor gehört auch: Sich selber auf die Schippe nehmen!
      In dem Sinne ebenfalls Happy New Year!
      Und mach möglichst viel Lärm!
      Denn ab morgen gilt wieder die Nachtruhe und das Monopol auf Ruhestörungen für die Kirche und für den motorisierten Verkehr,
      5 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zeit_Genosse 31.12.2016 14:18
    Highlight Guter Input Herr Stamm. Da kauen einige daran.

    Gott mit den Religionen war eine gut gemeinte Idee, die in die Hose ging. Die einen halten an Schriften fest, versuchen sie zu verstehen und leiten ihre eigenen Wahrheiten ab. Die anderen haben sich losgesagt, sind damit aber irgendwie auch nicht glücklich. So haben wir Potenzial auch 2017 darüber zu debattieren, oder zu streiten wie das die halbe Welt tut. Doch ein Vorsatz könnte uns leiten. Bleiben wir respektvoll, freundlich und doch bestimmt dabei.
    13 11 Melden
  • Patamat 31.12.2016 14:16
    Highlight Herr Stamm versucht gleichzeitig zu beweisen, dass Gott nicht existiert und dass er aber auch verantwortlich ist für das Leid auf dieser Welt. Was will er uns damit sagen? Dass er irgendwie doch an Gott (in welcher Form auch immer) glaubt, dieser aber böse sei? Oder dass die "Machthaber" so etwas wie Halbgötter sind (sie haben als einzige einen freien Willen). Oder ist die Widersprüchlichkeit des Textes eine Analogie zur Widersprüchlichkeit der Religionen? Was ist seine Alternative, wenn er selbst nicht an einen freien Willen der Menschen glaubt? Der Text lässt (zu) viele Fragen offen.
    37 16 Melden
    • Sophia 31.12.2016 16:57
      Highlight Wie hätte er auch in einem einzigen Artikel alles nach deinen Wünschen beschreiben und beantworten sollen. Ist doch auch schön für dich, da hast noch Zeit, Muse und auch die Gedankenfreiheit, dir selbst etwas auszudenken. Oder brauchst du Hilfe und Vorgekautes auf diesem Gebiet?
      4 5 Melden
    • lilie 31.12.2016 22:14
      Highlight @Patamat: Danke für diese sehr treffende Beschreibung. Ich bin mit genau den gleichen Fragezeichen zurückgeblieben.
      5 2 Melden
  • lilie 31.12.2016 13:47
    Highlight Herr Stamm sagt also, dass es weder einen Gott noch einen freien Willen gibt.

    Dann können die ganzen Psychopathen nichts für ihre Schandtaten? Und alles, was bachab geht, ist niemandes Schuld - aber dummerweise kann auch niemand was dagegen machen?

    Wenn Gott uns nach seinem Ebenbild geschaffen hat, dann haben wir auch ein Stückchen seiner Macht erhalten. Wir können damit Gutes oder Schlechtes tun.

    Und wenn es keinen Gott gibt, dann bringt es nichts, darüber zu jammern, dass er die Gräueltaten auf der Erde nicht verhindert.

    Denn die tun ja immer noch die Menschen und nicht irgendein Gott.
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    • rodolofo 31.12.2016 15:57
      Highlight Nein, darum geht es nicht, wenn wir die Vorstellungen des Freien Willens anzweifeln!
      Es geht darum, sich von der "Schuldfrage" als Teil einer einer "moralinsauren Empörungskultur der Selbstgerechten" zu lösen, weil diese erstens nichts an den Dingen ändert und zweitens, weil sie den Blick auf Tatsachen und Vorgänge verstellt, die alle von uns betreffen können, sobald wir in entsprechende Umstände hinein geraten.
      Wenn wir Verhältnisse in eine bestimmte Richtung verändern wollen, müssen wir uns zuerst mit wissenschaftlicher Neugierde dafür interessieren, wie es zu diesen Verhältnissen kommt.
      8 1 Melden
    • Sophia 31.12.2016 17:10
      Highlight Erzähl mal einem Moslem, Gott habe die Menschen nach seinem Ebenbild erschaffen! Und schon sind wir mitten im Dilemma. Im Islam darf sich Gott nach der Schöfpung nicht mal ausruhen, das hat ein Gott nicht nötig, meint Mohammed. Hand abhacken und dergleichen ginge dann auch nicht, damit ändert man ja den Menschen ab. Und Gottes Ebenbild verhüllen mit Burka oder so, ist das Ordnung?
      Versteh mich recht, Der Mensch ein Abbild Gottes ist nur in der christlich, jüdischen Welt eine Vorstellung, daraus kann man nun gar nichts ableiten. Ist aber ein sehr schöner Gedanke, das sage ich als Atheistin!
      10 2 Melden
    • lilie 31.12.2016 17:11
      Highlight @rodolofo: Sicher. Aber wozu sollten wir Umstände erforschen, wenn wir keinen freien Willen haben, Schlüsse aus den Erkenntnissen zu ziehen und unser Verhalten zu ändern?

      Nebenbei, dass wir uns ohne freien Willen gar nicht dazu entschliessen können, uns irgendwelchen Dingen zuzuwenden...

      Natürlich können Umstände uns unter Druck setzen, Handlungsspielräume eingrenzen, Möglichkeiten nehmen. Aber gerade dann ist es wichtig, sich der noch bestehenden Freiheiten bewusst zu werden und sie zu nutzen.
      7 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Concertino 31.12.2016 13:47
    Highlight Alle Götter und Religionen auf dieser Welt wurden von Menschen erschaffen. Egal, welchen Namen wir ihnen in der westlichen Welt, in Arabien, Afrika oder Asien geben. Wenn ein Gott die Erde erschaffen hat, dann für alle Lebewesen, die sich darauf befinden. Und ganz sicher ohne Unterschied auf welchem Flecken dieser Erde sie geboren sind.

    Dass Menschen Kriege führen und das meist gegen unmittelbare Nachbarn, das lehrt uns die Geschichte.

    Damit Kriege erst gar nicht entstehen bedarf es einer inneren Einstellung, das simple SchwarzWeiss Denken abzulehnen und andere Lebewesen zu respektieren.
    11 4 Melden
    • rodolofo 31.12.2016 17:19
      Highlight Wir müssten zum instinktiven, gefühlten Wissen unserer Urahnen zurück finden, die damals in Namibia lebten und die sich als Teil der Natur erlebten!
      Erst der menschliche Geist brachte es fertig, eine künstliche Trennung zwischen sich, der Natur und dem Kosmos zu denken!
      Denn als die Menschen sahen, wie mächtig ihre Gedanken waren, begannen sie damit, solche Gedanken systematisch für Zauberkunststücklein zu verwenden, in denen sie Realitäten erschufen, vorher es vorher nicht gegeben hatte!
      Doch die Menschen wurden von diesen Gedanken versklavt!
      Sie wurden zu Marionetten von "Fake News".
      2 3 Melden
    • Sophia 01.01.2017 10:23
      Highlight Völlig deiner Meinung, Con. nur werden eben die Götter zum Kriegführen (miss-)gebraucht. Studien belegen, dass Gläubige besser kämpfen. Sogar die ungläubigen Nazis brauchten die Feldprediger! Würden wir uns an die verfassten und von fast allen Völkern der Erde anerkannten Menschenrechte halten, könnte es Kriege nicht geben. Mir zeigt die Realität, dass es der Mensch weniger weit brachte, als die Fauna und Flora, wo es weder Gier noch Geiz noch Ideologien und Machtgelüste gibt und schon gar keine Denkmähler,-also Denken über den Tot hinaus...
      2 3 Melden
  • Petrarca 31.12.2016 13:44
    Highlight Mit Stamms Logik lässt sich auch beweisen, dass es das Gute nicht gibt, dass keine Menschlichkeit und kein Mitgefühl existiert etc. Denn wenn es Gott nicht gibt, dann haben wir Menschen Aleppo und alles Elend selbst zu verantworten. Nicht Gott hat also versagt, sondern wir. Wenn es sowas wie Menschlickeit gibt, wie konnten wir dann aber zB Aleppo zulassen?
    25 9 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 31.12.2016 14:08
      Highlight Das würde dann beweisen, dass auch Unmenschlickeit und Mitgefühllosigkeit etc. existiert.

      Es beweist nicht, dass es keine Menschlichkeit und kein Mitgefühl geben kann.
      6 0 Melden
    • rodolofo 31.12.2016 15:27
      Highlight Ja WIR! Nicht DAS Böse von irgendwoher, das DEM Lieben Gott ins Handwerk pfuscht, sondern WIR!
      Und wir können uns auch nicht rausreden, dass wir ja nur Waffen produziert und gefertigt hätten, während ANDERE geschossen und gebombt hätten, oder dass, wenn wir nicht produziert und geliefert hätten, ANDERE produziert und geliefert hätten!
      Und wir können auch nicht bestreiten, dass WIR sehr viel Öl beziehen aus dieser Region, dickes, klebriges, stinkiges Öl, das vom Segen zum Fluch geworden ist...
      WIR ALLE hängen da mit drin, ob wir wollen, oder nicht!
      Und wir sind ein (winziger) Teil von "Gott".
      12 2 Melden
    • amRhein 01.01.2017 16:04
      Highlight @Petrarca: Es wäre vielmehr höchste Zeit, dass man endlich aufhört sich auf übersinnliche Vorstellungen zu berufen, die aus irgendwelchen Gründen notwendig sein sollen, Gutes (oder sonst etwas) zu tun. Götter sind absurde Vorstellungen, die nicht notwendig sind, um menschlich (oder wie auch immer) handeln zu können/wollen.

      Für «Menschlichkeit und Mitgefühl» braucht es weder Götter noch religiöse Vorstellungen. Und nur weil Menschlichkeit hie und da mit Füssen getreten wird, bedeutet dies nicht, dass die Menschlichkeit grundsätzlich in Frage gestellt ist.
      6 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Angelo C. 31.12.2016 13:28
    Highlight Im grossen Ganzen gesehen nicht übel, dieses Resümee...

    Wobei mir substanziell der letzte Satz weitaus am Besten gefällt, denn darin liegt das eigentliche Fragezeichen, zumal Viele wissen (sollten), dass der Gott der Weltreligionen keineswegs der Weisheit letzter Schluss sein muss. Er lautet denn auch :

    "Oder ob er so beschaffen ist, wie ihn die Bibel darstellt."

    Wobei man "Bibel" auch durchaus mit dem Wort Weltreligionen ersetzen könnte.
    17 4 Melden
    • Saraina 31.12.2016 16:38
      Highlight Die Weltreligionen haben aber deutlich verschiedene Ansichten. So kennt der Buddhismus z.B. gar keinen Gottesbegriff.
      7 3 Melden
    • Angelo C. 31.12.2016 17:45
      Highlight @Saraina

      Der Buddhismus ist in letzter Konsequenz keine eigentliche Weltreligion, er kommt ohne Gottesbegriff aus, wie du richtig sagst. Da er vielmehr als Lebensphilosophie bewertet werden kann, bezieht sich meine obige Aussage auch nicht auf ihn.

      Ich denke eh, dass man sich Gott nicht zwingend als eine in alle Lebensbereiche aktiv eingreifende Substanz, als "lieben Gott" oder den Menschen gar (in biblischem Sinne) als Abbild Gottes verstehen muss. Es gäbe ganz andere, mit der Naturwissenschaft nicht kollidierende Erklärungsversuche, aber es würde zu weit führen, dies hier anzuschneiden.
      10 0 Melden
  • Alienus 31.12.2016 13:23
    Highlight Ach, die liebe Margot war wohl wieder auf einer theologischen Trunkenheitsfahrt.

    „Liebet eure Feinde“, der Spruch hat einen Sinn, wenn man berücksichtigt, dass damit eigentlich der innerjüdische Streit bezüglich des Eingottheit (Jahwe vs. Naturgottheiten) und der territorialen Streitigkeiten gemeint sein dürfte.

    Die Feinde waren aus den 12 Stämmen Judas gemeint, die man „lieben“ solle (somit eigenes Blut), hingegen man die Gegner, Eindringlinge oder Fremde ( die aus den heutigen Gebieten Ägypten, Syrien, Irak, Persien und Türkei) töten kann.

    Nun, eine Realtheologie.
    12 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 31.12.2016 13:58
      Highlight Von Gott besoffen.
      3 2 Melden
    • Maracuja 31.12.2016 15:00
      Highlight Dass Jesus mit dem Gebot "Liebet eure Feinde" ausschliesslich Feinde aus den 12 Stämmen Judas meinte, halte ich für fragwürdig. Schliesslich soll sich seine Geschichte in einem von den Römern besetzten Land abgespielt haben. Eine andere Form der Realtheologie also. Ihre Behauptung, dass im Judentum galt, dass Fremde (Fremd entspricht nicht simpel Feind) einfach getötet werden durften, widerspricht hingegen klar Leviticus 19:34: Der Fremde, der sich bei euch aufhält, soll euch wie ein Einheimischer gelten und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid selbst Fremde in Ägypten gewesen.
      10 1 Melden
    • Alienus 31.12.2016 18:26
      Highlight Maracuja

      Auch im AT gibt’s dies Geschmuse.
      Siehe im 3. Buch Moses,19.18.

      Hier befindet man sich nicht in der Römerzeit sondern Anfangs-Mitte des 1. JT vor Chr. Da legen Sie aber falsch aus, denn es wurde nicht behauptet, man könne Fremde töten, weil sie fremd sind.

      Es geht darum, dass sich Juden untereinander schonen, damit in diesem kleinen Volk nicht das Blut der Auserwählten fliest. Aber fremde Eindringlinge sind nun keine Juden und können offensichtlich getötet werden.

      Man lege die o.g. Zitierung eng aus.

      Auch in der indogerm. Sprache ist fremd, wild zumindest eigentlich feindlich.
      3 1 Melden
  • Granini 31.12.2016 13:20
    Highlight Herr Stamm seine Arbeit ist nutzlos. Wenn es Gott nicht gibt, bekämpft er das nichts.
    Wenn es ihn gibt ist sein K(r)ampf aussichtslos.
    Herr Stamm, es ist ihr Wille was Sie tun? Oder werden Sie vom System gesteuert?
    Sie stiften Verwirrung wenn Sie Allah und Gott als Rivalen darstellen. Sie sind ein und derselbe. Ich bin überzeugt, dass JHW (mein Güte, den gibts ja auch noch) keinen Gefallen am Weltgeschehen hat. Wie auch schon Piaget erkannt hat: Der Mensch ist für seine Entwicklung und sein Tun selber verantwortlich. Wir sehn: Wissenschaft und Bibel sind sich einig!
    15 15 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 31.12.2016 14:16
      Highlight Was, wenn es Gott nur in deiner Vorstellung gibt und Herr Stamm diese beinflussen kann?
      7 2 Melden
    • Aged 31.12.2016 14:45
      Highlight @granini: das ist jetzt aber ganz wirr, für mich.
      4 3 Melden
  • Herbert Anneler 31.12.2016 13:15
    Highlight Dasjenige göttliche Wesen, das ich meine, wird auch Hugo Stamm dereinst in die Arme nehmen und ihm danken, dass er sich so sehr mit ihm beschäftigt hat. Aber er wird ihm sagen, dass die grössten Verbrechen der Menschheitsgeschichte durch diejenigen begangen wurden, die sich von ihm explizit losgesagt haben: Hitler, Stalin, Mao, Pol Pot. Er wird ihm sagen, dass er für zu viele Jahre im Nahen und Mittlerrn Osten machtlos war gegenüber den Göttern Mammon, Big Oil und Big Weapon. Er wird aber mit uns ins Gericht gehen, weil wir die Prüfung nicht bestanden haben: unsere Herzen und Grenzen waren zu.
    8 17 Melden
    • rodolofo 31.12.2016 15:17
      Highlight Warum weisst Du so sicher, dass es ein "Er" sein wird?
      Mir wäre eine "Sie" eigentlich lieber.
      Aber wenn Du von "Ihm" träumst, dann wird das schon seine Gründe haben...
      Die Art, wie die Leute über Gott sprechen, sagt mehr aus über sie selber, als über Gott.
      Denn was Gott ist, kann niemand von uns erfassen, auch Bibel-Leser befinden sich -Biblisch gesprochen- bei diesem Thema noch in der Krabbelgruppe.
      5 6 Melden
    • Share 31.12.2016 16:22
      Highlight @ Anneli
      Beim Gericht hat der Herr Stamm wohl die besseren Karten - der hat wenigstens nachgehakt: Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm.» (1. Johannes 4,16). Was er ihm gerne um die Ohren hauen möchte.
      7 0 Melden
    • Oxymora 31.12.2016 21:41
      Highlight Herbert Anneler

      kennen Sie ein paar Gemälde von Adolf Hitler?

      Göttliche Wesen aus der christlichen Mythologie haben den Führer sehr inspiriert.

      Beispiel: Ölgemälde / Maria mit Jesus / Adolf Hitler
      3 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 31.12.2016 13:07
    Highlight Bravo Hugo!
    Ich selber könnte "es" kaum besser formulieren, obwohl ich kurz davor bin, das Level eines "Beleuchteten" zu erreichen!
    Kurze Ergänzung:
    "Machtmenschen" wollen sich immer mit dem Einflussreichsten und Reichsten verbünden, sowohl lokal als auch international.
    Also kriechen sie dem Lokalfürsten in den Arsch.
    Und wenn sie hören, dass da oben "Gott der Allmächtige" thront und Heerscharen von Engeln kommandiert, dann wollen sie natürlich sofort mit von der Partie sein!
    Das Lachhafte an diesem "Weg an die Macht" ist halt einfach, dass er daraus besteht, ständig den Bückling zu machen...
    8 14 Melden
  • Rabbi Jussuf 31.12.2016 11:50
    Highlight Naja, wenn man auf dem Gott ist LiebeTrip ist, dann kommt sowas raus:
    "Jesus hat eine Herausforderung hinterlassen: Liebet eure Feinde! Betet für die, die euch verfolgen!", sagte Käßmann der "Bild am Sonntag". "Für Terroristen, die meinen, dass Menschen im Namen Gottes töten dürfen, ist das die größte Provokation. Wir sollten versuchen, den Terroristen mit Beten und Liebe zu begegnen."
    (Margot Käßmann im SpiegelOnline 27.3.16)
    Scheint auch nicht wirklich zu funktionieren.
    13 5 Melden
    • Too Scoop 31.12.2016 12:43
      Highlight Mit dem Gegenteil ist man genau so erfolgreich. Es ist in jeglicher Hinsicht statisch.
      6 1 Melden
    • rodolofo 31.12.2016 13:18
      Highlight Für mich macht die Aufforderung "Liebe Deinen Feind!" auch nur dann Sinn, wenn ich mir vorstelle, dass es sich bei den Angesprochenen um Masochisten, oder Lebensmüde handelt.
      Aber im Allgemeinen wird jedes natürliche Lebewesen auf Gewalt und Lieblosigkeit mit Gegengewalt oder Flucht reagieren!
      Ein wehrloses Kind wird sich innerlich zurückziehen und psychische Störungen entwickeln.
      Ein Muskelprotz wird rhetorisch fragen: "Wotsch eis at Frässi?!"
      Aber da die Bibel -wie alle Medien- Effekt hascherisch und spektakulär geschrieben ist, verstehe ich den Spruch mehr im Sinne von "Verständnis haben".
      2 3 Melden
  • Rigel 31.12.2016 11:48
    Highlight Mein lieber Mann, Hugo Stamm. Das war eines vom feinsten, was ich je zu diesem Thema gelesen habe. Guter Mann!
    23 29 Melden
  • AdiB 31.12.2016 11:40
    Highlight Allah oder gott, es ist das selbe. Das arabische wort für gott ist allah. Arabische kopten und christen sagen auch allah. Es gibt keinen christlichen, muslimischen oder jüdischen gott. Da wird immer vom selben geredet.
    Eher machen die menschen für sich ihren eigenen gott, wie er ihnen passt.
    36 8 Melden
    • TheMan 31.12.2016 11:46
      Highlight Frag mal einen Ararabischen Christ, ob Allah der Moslems= Allah Christen/Juden ist. Er würde nein sagen. Den Allah hat andere Wesenszüge als Jahwe. Allah würde seine Anhänger verraten. Gott nie. Allah ist Listig. In der Bibel ist der Teufel Listig.
      13 41 Melden
    • Raphael Bühlmann 31.12.2016 12:20
      Highlight Die katholische Kirche lehrt klipp und klar, dass Menschen jüdischen Glaubens, ChristInnen und MuslimInnen an den gleichen Gott glauben. Dass u. a. islamophobe Evangelikale das anders sehen, überrascht mich hingegen nicht.
      30 4 Melden
    • AdiB 31.12.2016 12:24
      Highlight Mit mir haben arabische kopten zusammen gearbeitet und sie kennen auf arabisch, weil die arabische gramatik die es schon vor dem islam gab, kein anderes wort für gott als allah. Jahwe ist hebräisch und ist dem arabischem so nah wie latein an italienisch.
      Setz dich erstmal mit den verschiedenen sprachen richtig auseinander bitte. Du denkst das im nahenosten alle gleich reden. Iraner reden auch kein arabisch z.bsp. du würdest dich noch wundern wieviele kulturen dort auf engem raum aufeinander treffen.
      24 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Too Scoop 31.12.2016 11:31
    Highlight Wieso bekämpft man etwas, was es nicht geben soll? Jeder Mensch glaubt, an was ist irrelevant. Irgendwie paranoid, wie man sich durch etwas, was es nicht geben soll bedroht fühlt. Ein Atheist, welcher Angst vor Gott hat wehrt sich vergebens, denn er kann sein Bestehen, in diesem Fall, nicht läugnen. Ein: "Es gibt ihn vielleicht, ist keine Möglichkeit". Schlussendlich sind es Machthaber, Armeen, Politiker, Wirtschaftsmächte (Öl-u. Lebensmittelkonzerne etc.) usw. und keine göttlichen Figuren, welche unsere Welt zerbersten.
    15 15 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 31.12.2016 13:45
      Highlight > Jeder Mensch glaubt

      Diese Behauptung ist falsch.

      Wer verschiedene metaphysische Ansichten gegenander abwägt, schlechte (unktitisierbare) aussortiert und die nicht so schlechten nicht als Wahrheit, sondern als aktuell besser als andere, aber sicher falsche Erklärung ansieht, der glaubt nicht, sondern ist skeptisch.

      Der Satz 'ich glaube nicht an Gott', sagt explizit, dass jemand 'nicht glaubt'.

      Es gibt 'schlechte' Metaphysik (und darum kann man die 'bekämpfen'), dazu gehört z.B. die umkehr der Beweislast bei der Gottesfrage.
      5 1 Melden
    • Too Scoop 31.12.2016 17:04
      Highlight Glauben hat nicht nur etwas im spirituellen/religiösen Bereich zu suchen. Sie glauben zbsp. an sich selber, Sie glauben an eine bessere Zukunft etc.
      4 3 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 31.12.2016 17:41
      Highlight Die Behauptung 'Jeder Mensch glaubt, an was ist irrelevant.' zielt also nicht darauf ab, dass alle Menschen im religiösen Sinn glauben?

      Ich habe Vertrauen in meine praktischen Fähigkeiten. Ich habe keine Angst vor der Zukunft. Wenn ich sage 'ich glaube x' heisst das immer, dass 'x' nach meiner Einschätzung realistisch und wahrscheinlich, aber absolut nicht sicher ist. Es bedeutet sozusagen das Gegenteil vom religiösen Glauben.
      5 0 Melden
  • TheMan 31.12.2016 11:25
    Highlight Oh Grosser Sektenchef Stamm. Wieder zeigen Sie uns, Ihr unwissen. Den was der Mensch macht, kommt nicht von Gott. Der Mensch und sein Freier Willen ist daran Schuld. Aber das von Ihnen nichts neues kommt. War ja klar. Sie klingen das Jahr ohne Wissen über Religion ab und gehen ins Neue ohne. Sie eErinnern mich an Uriella. Kleine Frage: Sind sie auch vom Pferd gestürzt? Den Sie kommenlmir so Verwirrt rüber. Oder Schürren Sie mit Unwissen, Hass gegen Religionen?
    21 50 Melden
    • Rabbi Jussuf 31.12.2016 11:45
      Highlight TheMan ist nicht nur auf den Kopf gefallen, er hat auch noch einen Sprung in der Platte und es kommt immer dieselbe Litanei.
      35 8 Melden
    • TheMan 31.12.2016 11:54
      Highlight Rabbi sorry nö. Mindestens geb ich mich, nicht als etwas aus, was ich nicht bin. Nein ich geb mich weder als falscher Rabbi aus. Noch als Selbsternnannter Sektenexperte, der an Grössenwahnsinn leider und seine eigen Sekte Gründet inkl Anhänger. Ich stehe mit beiden Beinen auf dem Boden, weiss viel über das Christentum/Judentum/Islam. Gebe aber aus diesem Grund sicher nicht, den Selbsternannten Titel Sektenexperte. Somit auf den Kopf gefallen und eine Sprung in der Platt haben Sie und die Stammesjünger. Den Sie glauben an Jemand, der keine Ahnung von Religion hat.
      11 24 Melden
    • Rabbi Jussuf 31.12.2016 12:07
      Highlight Wenn du sagst, Stamm hätte keine Ahnung von Religion, dann heisst das, dass du dir anmasst, etwas von Religion zu verstehen. Du gibst dich also als etwas aus, was du nicht bist.
      Denn von Religion hast du wirklich nicht die geringste Ahnung!

      Dass dem so ist, sieht wohl jeder Leser hier auf den ersten Blick.
      26 12 Melden
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