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Brexit-Gipfel: EU lässt Cameron abblitzen

Die britische Regierung hofft, vor dem EU-Austritt gute Konditionen herauszuhandeln. Doch die EU-Oberen zeigen sich streng.

29.06.16, 20:30 30.06.16, 10:53


Ein Artikel von

Fünf Tage sind seit dem Brexit-Votum der Briten vergangen, und täglich wird deutlicher, wie kompliziert und folgenreich die Scheidung wird. Eine Annäherung zwischen Grossbritannien und dem Rest der EU ist bisher nicht zu erkennen.

Die britische Regierung, derzeit noch unter Führung von Premier David Cameron, will den formellen Austrittsantrag nach Artikel 50 der EU-Verträge erst stellen, wenn der künftige Status von Grossbritannien geklärt ist. Dafür will Cameron informelle Gespräche mit den Noch-Partnern führen.

Die anderen 27 EU-Staats- und Regierungschefs sowie die EU-Kommission haben dieses Ansinnen auf dem Brexit-Gipfel am Mittwoch erneut klar zurückgewiesen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel drängte nach Ende des eineinhalb-tägigen EU-Gipfels auf möglichst rasche Verhandlungen mit Grossbritannien über einen Austritt. Es liege zwar an der britischen Regierung, zunächst ihre Absicht offiziell zu erklären. Sie wünsche sich aber, «dass dies so schnell wie möglich geschieht». Damit korrigierte Merkel ihre ursprüngliche Haltung, nach der sie den Briten so viel Zeit wie nötig einräumen wollte.

Ein künftiger Zugang Grossbritanniens zum Binnenmarkt, so bekräftigte Merkel, sei nur möglich, wenn London die «vier Grundfreiheiten» bestätige. Dies meint den freien Verkehr von Personen sowie von Waren, Dienstleistungen und Kapital.

Damit erteilte Merkel der zentralen Forderung der Brexit-Befürworter eine Absage. Diese bestehen darauf, das Prinzip der Freizügigkeit für EU-Bürger in Grossbritannien zu kippen. Ähnlich wie Merkel äusserten sich EU-Ratspräsident Donald Tusk und Kommissionschef Jean-Claude Juncker. Es werde «keinen Binnenmarkt à la carte» geben, sagten sie am Mittwoch übereinstimmend.

European Commission President Jean-Claude Juncker and European Council President Donald Tusk arrive to address a joint news conference on the second day of the EU Summit in Brussels, Belgium, June 29, 2016.   REUTERS/Francois Lenoir

Jean-Claude Juncker, Donald Tusk. Bild: FRANCOIS LENOIR/REUTERS

«Keine Verhandlungen ohne Benachrichtigung»

Juncker und Tusk bekräftigten zum Gipfelabschluss auch, dass nicht über die Ausstiegsmodalitäten verhandelt werde, solange aus London nicht der Antrag auf den EU-Austritt eingegangen sei. «Keine Verhandlungen ohne Benachrichtigung», sagte Juncker. Er habe alle EU-Kommissare und Generaldirektoren schriftlich ermahnt, sich auf keine Verhandlungen mit britischen Vertretern einzulassen.

Premierminister Cameron, der am zweiten Gipfeltag nicht mehr eingeladen war, sagte im britischen Parlament, er hoffe weiterhin auf informelle Gespräche über Grossbritanniens zukünftige Beziehung zur EU. Zu den abschlägigen Äusserungen aus Brüssel sagte er: «Ich denke nicht, dass davon Gespräche eines neuen Premierministers mit den Partnern oder sogar den EU-Institutionen ausgeschlossen sind.»

Kanzlerin Merkel lehnte auch eine Änderung der EU-Verträge im Zuge einer möglichen EU-Reform ab. «Diese Verträge sind eine sehr, sehr gute Grundlage», sagte sie mit Blick auf den Lissabon-Vertrag. «Wir würden wirkliche das Falsche tun, wenn wir wieder eine Vertragsdiskussion beginnen würden.» In der Debatte um die richtigen Antworten der EU auf den Brexit gibt es auch Vorschläge, institutionelle Veränderungen anzugehen, die vertraglich neu geregelt werden müssten.

Der Vertrag von Lissabon biete ein grosses Mass an Flexibilität, um auf die aktuellen Herausforderungen zu reagieren, sagte Merkel. Auf die Frage, ob die EU mit mehr oder weniger Integration auf das Ausscheiden Grossbritanniens antworten wolle, sagte sie: «Es geht nicht um mehr oder weniger, sondern um Resultate.»

Auch EU-Kommissionspräsident Juncker forderte, die EU müsse sich nach dem Nein der Briten ohne komplizierte Änderungen ihrer Verträge reformieren. Es sei weder eine Vertragsänderung noch ein Konvent geplant, sagte er nach den Beratungen mit 27 EU-Chefs. Im zurückliegenden Jahrzehnt hatte ein Konvent die EU-Verfassung erarbeitet, die aber wegen gescheiterter Referenden in den Niederlanden und Frankreich letztlich scheiterte.

Das nächste Sondertreffen der verbliebenen 27 Staaten ohne Grossbritannien soll Mitte September stattfinden und dann schon konkretere Entscheidungen treffen.

flo/dpa/Reuters/AFP

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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78
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78Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • IchHabeAuchNeMeinung 29.06.2016 23:32
    Highlight Die parallelen zur der Britischen zur Schweizer Politszene sind so offensichtlich.
    Wird Zeit unseren Rechtspopulisten eine Absage zu erteilen, der EU beizutreten und endlich aus dem Vollen zu schöpfen.
    14 35 Melden
    • supermario1 29.06.2016 23:43
      Highlight Damit würdest Du den Poupulisten nur weitere Munition liefern... Wie sich bei den letzten beiden CH Abstimmung herausgestellt hat, lässt sich das (CH) Volk nicht auf die Angstmacherpropaganda der Windfahnenpolitiker (wie z.B. Köppel) ein. Die Briten haben punkto Abstimmung halt nicht so viel Erfahrung, deshalb dar man es Ihnen auh nicht verübeln;). Allerdings sollte demokratische Grundsätze ernst nehmen, auch wenn das Referendum rechtlich nicht bindend ist...
      6 13 Melden
    • Bijouxly 30.06.2016 00:29
      Highlight Ja, im Moment ist sicher der beste Zeitpunkt, der EU beizutreten^^ Schauen wir mal in 10 Jahren, wenn es die EU und den Euro dann noch gibt.
      11 4 Melden
    • IchHabeAuchNeMeinung 30.06.2016 00:37
      Highlight Ich bin mir da nicht so sicher ob das ganze Volk das kapiert hat. Unsere Exekutive ist immer noch den Unsinn von der MEI am ausbaden und der nächste Crap von Rechts (oder Links) wird nicht lange auf sich warten lassen. Die Entscheidungen sind ja immer sehr vom emotionalen Kontext geprägt und nur selten von Fakten.
      4 15 Melden
    • IchHabeAuchNeMeinung 30.06.2016 01:42
      Highlight @Bijouxly
      Es ist immer ein guter Zeitpunkt der EU beizutreten.
      Ich glaube, dass in 10 Jahren all die u-50 die sich bereits vergangene Woche positiv zur EU geäussert haben zum Pfeiler der europäischen Wirtschaft und Politik heranwachsen, die EU wird sich weiter entwickeln und stärker werden, genauso wie deren Bewohner.
      Und die Schweiz sollte endlich dazu gehören. Wir Schweizer benehmen uns wie das verwöhnte Kind auf dem Pausenhof, das keiner so richtig mag aber irgendwie muss mann damit klarkommen weil die Eltern halt Kohle haben und in der Gemeinde wichtig sind.
      4 13 Melden
  • supermario1 29.06.2016 23:29
    Highlight Ich finde es interessant wie die verschiedenen Meinungen aller Art hier in der Kommentarzeie die Gemüter spaltet. Ich habe mir gerade folgenden Artikel angeschaut und ich finde er hat den Nagel auf den Kopf getroffen:
    http://www.woz.ch/1626/nach-dem-brexit/fuer-vereinigte-staaten-von-europa
    9 5 Melden
    • FrancoL 29.06.2016 23:52
      Highlight Super! Nehme nur einen Satz als Beispiel und dieser trifft ins Schwarze:
      "Für Goodwin ist klar: Die Ungleichheit ist hauptsächlich für den Brexit verantwortlich, nicht die Fremdenfeindlichkeit"
      Es ist doch so fast in allen Ländern der EU:
      Die Politik hat zu einer Öffnung der Schere (Arm/Reich) geführt und nun versuchen vor allem die rechte Politiker dies der Zuwanderung in die Schuhe zu schieben. Aus den Vorbehalten zur Zuwanderung entwickelt sich die Ablehnung des Fremden und schürt die Fremdenfeindlichkeit. Die Fremdenfeindlichkeit ist der falsche Weg zur Begründung der Ungleichheit.
      11 7 Melden
    • Donald 29.06.2016 23:53
      Highlight Als ob die EU weltoffen wäre...
      15 5 Melden
  • simiimi 29.06.2016 22:43
    Highlight Im Klartext heisst das also, die EU stellt auf Stur und macht weiter wie bisher. Damit beschleunigt man doch nur den Zerfall der Union. Zudem hab ich noch kein Argument vernommen, was denn an einem Binnenmarkt à la carte so schlecht sein sollte, ausser dem Machtverlust der EU
    39 34 Melden
    • FrancoL 29.06.2016 22:56
      Highlight Überleg doch einmal was eine Binnenmarkt à la carte ist? Dazu noch die PFZ à la carte? und beim Kapital soll es auch à la carte sein? so alles nach freiem Wunsch:
      Die Waren sollen zirkulieren die Personen nur dann wenn man sich braucht und der Kapitalrahmen soll auch nach Gusto auf und abgefahren werden. Am Schluss soll dann auch noch der Binnenmarkt über einige Zölle die man à la carte einsetzen kann zum Vorteil eines jedes Landes eingesetzt werden. Naja wie soll so ein Konstrukt funktionieren? Und mit so einen Vehikel soll dann die EU am Weltmarkt bestehen? Eine Fehleinschätzung deinerseits
      23 18 Melden
    • Donald 29.06.2016 23:55
      Highlight @FrancoL
      Zwischen CH und EU gibt es auch keinen freien Warenverkehr, nur freien Personenverkehr.
      14 7 Melden
    • FrancoL 30.06.2016 00:15
      Highlight @Donald; Ersten sprechen wir von der EU, zweitens siehst Du ja wie die Geschichte mit der EU und der Schweiz abläuft. Die Schweiz ist zudem ein Sonderfall.
      Finde grundsätzlich Deine Einwürfe sinnfrei für eine Diskussion zur EU ausser Du Biest auch für die für alle à la carte Lösung, dann solltest Du aber meine Post nachvollziehbar widerlegen. Auch für Dich; wenn alle ausschliesslich nur für sich schauen dann gibt es keine Gemeinschaft. Das man ausgleichen muss zeigt am Besten gerade die Schweiz. Ohne Finanzausgleich und gemeinsame Regeln würde die Schweiz untergehen.
      7 13 Melden
    • Fabio74 30.06.2016 06:48
      Highlight würde heissen 28 verschiedene verträge. Das Chaos und die Unübersicht wäre perfekt. Wer mitspielen will, akzeptiert die Regeln des Clubs oder lässt.
      Wenn alles a la carte ist existiert kein funktionierender Binnenmarkt
      4 4 Melden
    • FrancoL 30.06.2016 07:50
      Highlight @Zaafee; Dein Post ist sehr wage. "Können und sollen auch im Rahmen". Was heisst das? Jedes Land seinen Rahmen? Zölle doch zum Schutz des eigenen Binnenmarktes machbar oder die monetäre Seite: Eigene Währung die man lenken kann um am Markt besser Exportieren zu können? Das kann der Nachbar denn auch und dann wird es zum Währungspoker?
      Freundschaftliches Verhandlungen? Wünschenswert, aber man sollte nicht ständig verhandeln müssen, das bringt eine Rechtsunsicherheit und das brauchen wir am Weltmarkt nun schon gar nicht. Man ist blauäugig wenn man an so viel Freiheit denkt, es sind 500 mio ME.
      3 3 Melden
    • FrancoL 30.06.2016 07:59
      Highlight @ZaaFee; Wenn man den Ländern freien Lauf lässt, ohne gleiche Planken für alle zu erstellen, dann kommt es nicht so gut:
      Schon heute haben wir durch die grundverschiedenen Arbeitsgesetze in der EU und natürlich auch in der Schweiz faktische Bevorteilungen die den Marktwettberweb beeinträchtigen!
      Ich spreche da nicht von der Schweiz, die unter diesem Umstand viele Aufträge, auch am Binnenmarkt verliert, sondern von den Ländern in der EU unter sich; . . . .
      2 4 Melden
    • FrancoL 30.06.2016 08:06
      Highlight @ZaaFee; so sehen es die deutschen UN gar nicht gerne dass zB Polen oder Rumänen bei der Auftragsausführung nicht nur auf günstigere Arbeitskräfte zählen können (das ist ein Teil des Wettbewerbes) sondern auch auf "lockerere" Arbeitsbedingungen, die den Wettbewerb verfälschen.
      Link auch zur Schweiz; Als etliche Arbeiten am Hallenstadion Zürich durch Ausländer, die in Wohnwagen hausten und deren wöchentliche Arbeitszeit weit über der unseren lag, erbracht wurden, ballten sich viele Fäuste im Sack! So bringt man sich wirtschaftlich gegenseitig um, ohne dass der Weltmarkt eingreifen muss.
      3 3 Melden
    • FrancoL 30.06.2016 10:14
      Highlight @ZaaFee; Due schreibst; "Es braucht keinen gemeinsamen Binnenmarkt".
      Hast Du den letzten Artikel von Peter Blutschi gelesen? Wenn ja; was verstehst der unter einem ungehinderten Zugang zum Binnenmarkt? Ich sehe das klar in Richtung von einem gemeinsamen Binnenmarkt einem Markt zu dem man jederzeit UNGEHINDERT den Zugang hat, also ein ungehinderte Teilnahme an diesem Markt. Diese gibt es aber nicht gratis! Die Gegenleistung ist zB ein ungehindertes Zulassen der PFZ mit den nötigen Schutzklauseln (die es schon gibt) die im Notfall greifen sollen, aber eben nur im Notfall.
      2 2 Melden
    • Donald 30.06.2016 13:14
      Highlight @FrancoL
      Die Argumentation, dass es PFZ, GFZ und KFZ nur zusammen gehen ist eine politische, keine logische. Natürlich geht das auch einzeln. Jeder könnte selbst bestimmen wieviel er maximal nehmen und geben will. Man könnte dazu den entsprechenden Rahmen schaffen, dann wäre es ziemlich einfach und flexibel umzusetzen. Dazu könnte man das auch endlich demokratisch tun, da jedes Land die Zeit bekäme, die es braucht. Bis jetzt funktioniert die EU ja nur mit Druck ausüben und drohen, was passiert, wenn man nicht macht was die Spitze will.
      2 0 Melden
    • FrancoL 30.06.2016 13:21
      Highlight @ZaaFee; Wir sprechen von UK, das UK das einen freien Zugang zum ganzen EU-Binnenmarkt gerne hätte oder gar fordert und darum bin ich auch der Meinung dass UK denn auch zB die PFZ vollumfänglich zu akzeptieren hat.

      Das was DU da andenkst ist doch der Fall ohne EU, jedes Land hat Verträge mit wem es will und im gewünschten Umfang.

      Das aber will ja UK nicht, sie möchten eine für UK à la carte Lösung! und ich behaupte dass eine à la carte Lösung für ALLE 28 EU-Mitglieder keine machbare Option darstellt und dann soll man ehrlich sein und die EU vergessen.
      0 0 Melden
  • Chrigi-B 29.06.2016 22:40
    Highlight Hier sieht man einmal mehr wesshalb ich froh bin, dass die CH nicht in der EU ist. In Bern sitzen auch Abzocker, Glüngis wi de Glarner etc. Aber in Brüssel wimmelt es von Politiker und Anhängsel à la Juncker. Welche Sesselkleber par excellence sind und sich am Liebsten den ganzen Tag selber beim Schnattern zuhören. Von Pressekonferenz zu Pressekonferenz am Besten mit anschliessendem TV Interview. Sezt euch alle 27 mit den Briten an einen Tisch und tut für was ihr bezahlt werdet: Lösungen durch Kompromisse finden. Das nächste Gipfeltreffen im Herbst und die Briten kritisieren😂 Bürokratie^10
    33 28 Melden
    • mrmikech 29.06.2016 23:14
      Highlight Diese Situation hat nichts mit der EU zu tun sondern mit eine politische Streit in die UK: viele sind arm und das ist nicht wegen immigration - neoliberale Geizkultur in London ist schuld. Eine gefährliche Entwicklung die von viele auch noch ausgenutzt wird um politische (und finanzielle) Ziele zu erreichen. In so einen Situation kann es schnell schief laufen, die Weltgeschichte gibt viele Beispiele...
      14 15 Melden
    • Dusel 30.06.2016 00:06
      Highlight Die EU muss gar nichts tun... Wieso jetzt verhandeln? GB hat ja noch nicht mal formell den Austritt eingereicht.

      Vorher werden die keinen Finger rühren. Was auch richtig ist!

      Aktuell ist das eigentlich ein lokales Thema von GB. Das ganze Trara darum idt eigentlich schon viel zu viel.

      8 9 Melden
    • Fabio74 30.06.2016 06:50
      Highlight moment:GB muss sagen was es will. Grundsätzlich schiesst man nicht und verhandelt dann. Schlechter Stil in GB wie CH. und jammert dann das die andere Seite nicht ja und amen sagt.
      GB ist am Zug jetzt.
      3 4 Melden
  • kurt3 29.06.2016 22:22
    Highlight Schluss jetzt , Cameron hat sich verzockt . Erst hat er das Referendum versprochen um die die Rechten zu bremsen und die Wahlen zu gewinnen . Dann hat er für alles die EU verantwortlich gemacht . Dann hat er nicht geglaubt , dass das Volk die blöden Lügen der Brexiter ernst nimmt . Jetzt müssen die die Suppe auslöffeln , die Mal einen Plan haben . Diejenigen die von ihren Versprechungen nichts mehr wissen wollen . Für EU- Bashing ist es nur lächerlich .
    44 23 Melden
    • Jol Bear 29.06.2016 23:24
      Highlight Man kann Cameron vieles vorwerfen. Was seine persönliche Karriere betrifft, hat er sich zweifellos verspekuliert. Das allein ist jedoch unerheblich. Seine Visionen von einem künftigen Europa sind trotzdem wertvoll und werden in einigen Jahren an Aktualität gewinnen. Ausserdem hat er einen demokratischen Entscheid ermöglicht. Der Brexit kann für GB hart werden, für die EU aber wird er sich längerfristig positiv auswirken. Die Generation Juncker & Co. ist für Reformen immun, aber sie bleibt nicht ewig im Amt.
      14 7 Melden
  • Hammerschlegel 29.06.2016 22:06
    Highlight Herr Köppel in seiner neuesten Ausgabe der Weltwoche gibt sich hoch erfreut über den BREXIT und meint die Briten hätten sich wohlkalkuliert dafür entschieden zur ihrer Freiheit zurückzukehren. Mit Verlaub: Das ist BS. Den Briten wurde mit Lügen und Halbwahrheiten etwas vorgegaukelt, dass jetzt, nach dem bösen Erwachen, Schritt für Schritt zurückgenommen bzw. korrigiert wird. Es würde mich nicht überraschen, wenn der BREXIT schlussendlich nicht umgesetzt wird. Soviel zum freudigen Ereignis des Herrn Köppel.
    45 28 Melden
    • kurt3 29.06.2016 22:26
      Highlight So ist es .
      28 17 Melden
    • TheMan 29.06.2016 23:12
      Highlight Also hätte man den Briten die EU nicht auch mit Lügen schmackhaft gemacht. Die EU ist ein Reines Lügengebilde. Man Sprach es sei für das Volk. Profitiert haben nur die Reichen. Und unsere SP möchte immer noch in dieses Undemokratische Gebilde. Ist ja klar warum. Dan hätte die Bevölkerung nichts mehr zu sagen. Dan können die SP Politiker für nichtstun Geld verlangen.
      15 20 Melden
    • R&B 30.06.2016 00:45
      Highlight @Hammerschlegel: Köppel, Weltwoche? Muss man die 2 Namen kennen?
      3 5 Melden
    • Fabio74 30.06.2016 06:52
      Highlight @theMan: Wo wurden die Briten anno 73 angelogen? Liefere Fakten statt nur lafern. Die EU ist ein Verbund der Staaten die alle ihre eigenen Interessen haben und von vielen Lobbys unterwandert idt. Parallelen zur CH sind offensichtlich.
      2 2 Melden
  • Lumpirr01 29.06.2016 21:40
    Highlight Lieber Jean-Claude Juncker, Donald Tusk, Martin Schultz und Konsorten wie beispielsweise auch die mit der Situation überforderte Angela Merkel: Gemäss meiner Meinung basiert eure bockige Haltung auf der beleidigten Leberwurst und wird in London überhaupt gar nichts beschleunigen, auch wenn ihr das täglich mehrmals fordert..............
    51 39 Melden
    • Hierundjetzt 29.06.2016 22:41
      Highlight Hä? Deine Argumentation liest sich wie folgt:

      Die DSI ist zwar abgelehnt, aber man soll jetzt nicht bockig thun und dennoch 2 Rechtssysteme einführen

      Kolleg, UK hat gesagt finito. Das ist so. Punkt. Ende. Selber schuld
      28 8 Melden
    • FrancoL 29.06.2016 22:43
      Highlight Ich denke da bist DU auf dem sprichwörtlichen Holzpfad. Man mag die die Du genannt hast nicht mögen, aber zur Zeit bietet doch die gesamte Politelite Britanniens eine klägliche Figur.
      Die einen distanzieren sich von ihren Aussagen, die andern versuchen diese zu minimieren, einen Plan hat niemand.
      Da ist es doch schon ganz erfreulichen (wenn auch für die Schweiz nicht) dass Merkel die 4 Pfeiler als Bedingung in die Waagschale wirft! So kann man zumindest etwas mitdenken.
      24 7 Melden
  • Spooky 29.06.2016 20:36
    Highlight "Bundeskanzlerin Angela Merkel drängte nach Ende des eineinhalb-tägigen EU-Gipfels auf möglichst rasche Verhandlungen mit Grossbritannien über einen Austritt."

    " Damit korrigierte Merkel ihre ursprüngliche Haltung, nach der sie den Briten so viel Zeit wie nötig einräumen wollte."

    Damit outet sich Angela Merkel als ein aufgescheuchtes, schockiertes Huhn, das mit der Situation nicht mehr klarkommt.
    46 61 Melden
    • Alex23 29.06.2016 21:10
      Highlight Ach Spooky, geht es denn wirklich nicht ohne diese notorische Merkel-Haue? Wenn Merkel etwas gerade nicht ist, dann ein "schockiertes Huhn". Wie albern .....
      65 26 Melden
    • Spooky 29.06.2016 21:19
      Highlight @Alex23
      Du hast zuviel Respekt vor den Mächtigen. Darum siehst du nicht klar.
      26 58 Melden
    • Raembe 29.06.2016 21:19
      Highlight Naja eine Merkel als Huhn zu bezeichnen ist nicht ganz fair.

      Ausserdem ist Merkel nicht allein in der EU. Sie alleine trifft kaum wichtige Entscheidungen für die EU.
      51 15 Melden
    • supermario1 29.06.2016 21:42
      Highlight Ich finde die Benennung von spooky auch nicht fair. Allerdings ist mir das auch schon aufgefallen an Merkel, allerdings outet Sie sich somit auch als ein human denkender Mensch mit Augenmass. Das macht Sie irgendwie sympathisch:). Auch wenn es zu katastrophalen Signalen führen kann (Beispiele muss ich jetzt nicht nennen oder?)
      21 10 Melden
    • kurt3 29.06.2016 22:29
      Highlight Spooky , ich bin immer wieder erstaunt , über Deine faktenfreien Statements .
      23 7 Melden
    • FrancoL 29.06.2016 22:47
      Highlight Kannst DU nebst der Nennung aus der Tierwelt auch etwas zur Situation sagen, zB wieso das letzte Statement von Merkel Dich derart verwirrt?
      14 6 Melden
    • Spooky 29.06.2016 23:22
      Highlight @Francol
      Verwirrt ist Merkel, nicht ich. Lies meinen Kommentar, Francol! Im Kopf von Frau Merkel gibt es nur noch Ping-Pong. Der Schock sitzt tief.
      6 13 Melden
    • Spooky 29.06.2016 23:23
      Highlight @kurt3
      Ich habe in meinem Kommentar 2 Fakten genannt. Also komm mir nicht mit deinen "faktenfreien Statements".
      5 9 Melden
    • Spooky 29.06.2016 23:35
      Highlight @Scrambler
      Doch. Aber hier geht es um Brexit und die EU, nicht um mich.
      5 9 Melden
    • FrancoL 29.06.2016 23:39
      Highlight Habe Deinen Kommentar gelesen und sehe da keine Zusammenhang mit einer möglichen Verwirrung der Merkel. Vielleicht bemühst Du Dich das etwas klarer zu belegen. Eine Meinungsänderung ist keine Verwirrung ausser man gehe davon aus dass Sturheit eine Tugend ist.
      8 5 Melden
    • Alex23 30.06.2016 06:23
      Highlight Spooky, bin verblüfft über die Ferndiagnose zu meiner Person. Du verfügst über erstaunliche Fähigkeiten der Urteilsfindung.
      Frage mich gerade, wie Leute in deinem persönlichen Umfeld damit umgehen, von dir so apodiktisch kategorisiert oder zu Tieren verwandelt zu werden.
      4 0 Melden
    • kurt3 30.06.2016 10:00
      Highlight Spooky, meinst Du mit Deinen 2 Fakten : aufgescheucht oder schockiert ?
      1 0 Melden
    • Spooky 30.06.2016 13:08
      Highlight kurt3.
      Die beiden Fakten in Gänsefüsschen.
      0 0 Melden
    • Spooky 30.06.2016 13:25
      Highlight @Alex33
      Ich vergleiche fast immer nur die hohen Tiere mit Tieren, nicht die gewöhnlichen Zeitgenossen.

      Ausserdem: "Sie ist ein dummes Huhn", zum Beispiel, ist Alltagssprache, alle wissen, was damit gemeint ist. Ich weiss echt nicht, was daran so schlimm ist, wenn ich die Merkel mit einem aufgescheuchten Huhn vergleiche. Erdogan musste viel mehr einstecken.

      0 0 Melden
    • Spooky 30.06.2016 13:34
      Highlight Seltsam, wenn ich Boris Johnson einen störrischen Esel genannt hätte, dann hätte ich von euch wahrscheinlich nur Zuspruch erhalten. Ich verstehe darum nicht, warum ihr euch nervt, dass ich bei Angela Merkel von einem aufgescheuchten Huhn schreibe. Ausserdem: Watson ist für seine User kein Diskussionsforum, sondern Watson ist für den kurzen, heftigen Schlagabtausch konzipiert. Daran habe ich mich von Anfang an angepasst. Also: Alles in Butter - auch in diesem Thread.
      0 0 Melden
    • Spooky 30.06.2016 13:40
      Highlight @FrancoL. "zB wieso das letzte Statement von Merkel Dich derart verwirrt?"

      Wie kommst du darauf, dass mich das letzte Statement von Merkel verwirrt hat? Ich habe mit einem Kommentar auf Watson darauf reagiert und meine Meinung in meinen Worten dazu gegeben. Mehr nicht.
      0 0 Melden
    • Spooky 30.06.2016 13:46
      Highlight @FrancoL. "....einer möglichen Verwirrung der Merkel. Vielleicht bemühst Du Dich das etwas klarer zu belegen."

      Ich behaupte natürlich nicht, dass Merkel im psychiatrischen Sinne verwirrt ist...sondern mehr im Sinne von "aus dem Häuschen" oder "aus dem Konzept geraten" "handelt kopflos" usw.
      Das ist ja aus dem Artikel ersichtlich, wenn sie in dieser historisch wichtigen Angelegenheit nicht mehr weiss, was sie machen soll und ein Statement kurzzeitig wieder ins Gegenteil abändert. Von einer Staatsfrau erwartet man Besonnenheit und ruhig Blut.
      0 0 Melden
    • FrancoL 30.06.2016 15:16
      Highlight @Spooky; . . . oder man erwartet Taktik, die Taktik die zum Wohle der Deutschen führen soll. Da würde ich eher das Verhalten von Merkel ansiedeln.
      0 0 Melden

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