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Bild: EPA/EPA

Brexit-Verhandlungen verfehlen erstes Etappenziel

12.10.17, 12:52 12.10.17, 17:23

Die Verhandlungen über den britischen EU-Austritt haben ihr erstes Etappenziel klar verfehlt. Es gebe bisher keinen ausreichenden Fortschritt, um die wichtige zweite Phase der Brexit-Gespräche zu starten, stellte EU-Unterhändler Michel Barnier am Donnerstag fest.

Die Gesprächsatmosphäre sei zwar «konstruktiv» gewesen, es gebe aber keine «grossen Schritte vorwärts», sagte Barnier zum Abschluss der fünften Gesprächsrunde in Brüssel. Er könne deshalb dem EU-Gipfel kommende Woche nicht empfehlen, die zweite Phase der Verhandlungen über die künftigen Beziehungen einzuleiten. Die EU hofft nun, dass die Hürde bis Dezember genommen wird.

Grossbritannien will Ende März 2019 aus der Europäischen Union austreten. Ursprünglich wollte die EU bis Mitte Oktober mit der britischen Regierung wichtige Fragen der Trennung klären und danach über die künftigen Beziehungen sprechen. Das gelang aber nicht.

Knackpunkt sind unter anderem finanzielle Forderungen der EU für gemeinsam eingegangene Verpflichtungen in der mehr als 40-jährigen Mitgliedschaft des Vereinigten Königreichs. Inoffiziellen Zahlen zufolge geht es um bis zu 100 Milliarden Euro. Barnier nannte den «Stillstand» bei der Frage der Finanzforderungen «besorgniserregend». (sda/dpa/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • R. Peter 12.10.2017 17:29
    Highlight Könntet ihr nicht mal genauer beschreiben, um was für Verpflichtungen es sich hier handelt, bitte? Das SRF sprach vor ein paar Monaten noch davon, dass GB rechtlich keine finanziellen Verhältnisse gegenüber der EU habe, die EU diese aber im Gegenzug für Zugeständnisse an GB (Freihandel) fordere. Was sind denn das nun für Forderungen?
    5 0 Melden
    • R. Peter 12.10.2017 21:49
      Highlight Nicht Verhältnisse, ich meinte natürlich Verpflichtungen. Sry.
      0 0 Melden
  • Zarzis 12.10.2017 13:15
    Highlight Was für eine Überraschung! Hust Hust!
    Die EU hat jetzt schon einige mal Durchblicken lassen, dass es so nicht geht. England kann nicht kommen mit 100 Stimmen Reden und nichts anbieten. Nur selber Fordern.
    Die EU weiss was sie will und was ihre Verhndlungsziele sind. Bei den Briten hat glaubs keiner einer ahnung was man eigendlich Verhandeln will. Jeder in Britanien will was ganz anderes. Die Chefin May, ist auch Kopflose, das Verhandlungsmandat immer noch wage! Die Zeit läuft den Britten davon und die Glauben sich noch in der Position der Stärke! Aroganz bis zum Untergang!
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