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Bombenanschlag auf den Bahnhof von Bologna, 1980: 85 Menschen wurden bei dem schlimmsten Anschlag in der italienischen Geschichte getötet.
Bild: wikimediacommons

Von Bologna bis «Charlie Hebdo»: Die schlimmsten Terroranschläge in Europa



Überblick über unsere Artikel

Mit mindestens 120 Toten ist die Serie von Angriffen in Paris der schlimmste Anschlag in der französischen Geschichte und der schlimmste Anschlag in Europa seit den Bombenanschlägen in Madrid 2004. Ein Überblick über Anschläge auf europäischem Boden in den vergangenen Jahrzehnten:

Frankreich, 7. bis 9. Januar 2015: «Charlie Hebdo»

epa04986297 YEARENDER 2015 JANUARY
World leaders including EU Commission Jean Claude JUncker, Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu, Mali's President Ibrahim Boubacar Keita, French President Francois Hollande (C), German Chancellor Angela Merkel, President of the European Council Donald Tusk, Palestinian President Mahmoud Abbas, King Abdullah of Jordan, Swiss President Simonetta Sommaruga, Turkish Prime Minister Ahmet Davutoglu and Ukrainian President Petro Poroshenko walk at the start of a march  march to honor victims of the terrorist attacks and show unity, in Paris, France, 11 JAnuary 2015. Three days of terror that ended on 10 January saw 17 people killed in attacks that began with gunmen invading French satirical magazine Charlie Hebdo and continued with the shooting of a policeman and the siege of a Jewish supermarket.  EPA/JULIEN WARNAND

Bild: JULIEN WARNAND/EPA/KEYSTONE

Die Islamisten Chérif und Saïd Kouachi erschiessen beim Anschlag auf die Satire-Zeitung «Charlie Hebdo» am 7. Januar zwölf Menschen, darunter mehrere der bekanntesten Zeichner des für seine Mohammed-Karikaturen bekannten Blatts. Am 8. Januar erschiesst ein Komplize der Kouachi-Brüder und Anhänger der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS), Amedy Coulibaly, im Süden von Paris eine Polizistin. Während die Kouachi-Brüder sich in einer Druckerei nördlich von Paris verschanzen, bringt Coulibaly am 9. Januar in einem jüdischen Supermarkt der französischen Hauptstadt zahlreiche Menschen in seine Gewalt und tötet vier von ihnen. Bei Polizeieinsätzen werden die Islamisten schliesslich erschossen.

Norwegen, 22. Juli 2011: Utøya

epa02837451 Norwegian rescue personnel take away an injured person that was brought ashore from a camp site at Utoya island near Oslo, early 23 July 2011. At least 84 people were killed in a shooting attack 22 July on a youth camp near Oslo, police said 23 July. A 32-year-old Norwegian man was suspected of the shootings and also for a bomb explosion in central Oslo that claimed seven lives the same day, Oslo deputy police chief Roger Andresen said. The death toll at Utoya island, west of Oslo, and the bomb explosion could rise, Andresen added. Police were to search the waters off the island. Andresen said police had no complete tally of injured or missing.  EPA/MORTEN EDVARDSEN NORWAY OUT

Bild: EPA

Der Rechtsextremist Anders Behring Breivik zündet eine Bombe im Regierungsviertel in Oslo, acht Menschen werden getötet. Anschliessend erschiesst er 69 Jugendliche in einem Sommerlager auf der Insel Utøya.

Grossbritannien, 7. Juli 2005

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Ambulanzen am Russel Square.
bild: wikimediacommons

Bei einer Anschlagserie in U-Bahnen und Bussen in London reissen vier Selbstmordattentäter 52 Menschen mit in den Tod. Mindestens 150 Menschen werden teils schwer verletzt. Zu den Anschlägen bekennt sich das Terrornetzwerk Al Kaida.

Spanien, 11. März 2004

Israeli Foreign Affairs Minister Silvan Shalom (R) lays a wreath as he pays homage to victims of the 11 March train bombing at Atocha railway station, Madrid on Wednesday 19 May 2004.  EPA/J.L. Pino

Bild: EPA EFE

Bei Bombenanschlägen auf vier Pendlerzüge in Madrid sterben 191 Menschen, fast 2000 werden verletzt. Auch zu diesem Anschlag bekennt sich Al Kaida. Sieben mutmassliche Drahtzieher der Anschläge sprengen sich drei Wochen nach der Tat in der Nähe von Madrid bei einer Polizeirazzia in die Luft.

Nordirland, 15. August 1998

FILE - This Saturday, Aug. 15, 1998 file photo shows Royal Ulster Constabulary Police officers as they stand on Market Street, the scene of a car bombing in the centre of Omagh, Co Tyrone, 72 miles west of Belfast, Northern Ireland.  A cross-party panel of British lawmakers on Tuesday March 16, 2010 strongly criticized their government and police in both parts of Ireland for failing to deliver justice to the survivors of the Omagh bombing. The Aug. 15, 1998, attack was the deadliest in four decades of conflict over Northern Ireland. None of the Irish Republican Army dissidents responsible for killing 29 people, mostly women and children, has been successfully prosecuted. (AP Photo / Paul McErlane, File)

Bild: AP

Bei dem schwersten Bombenanschlag im Nordirland-Konfikt werden in der nordirischen Kleinstadt Omagh 29 Menschen getötet und 220 weitere verletzt. Zu dem Attentat bekennt sich die Wahre IRA, eine Abspaltung der nordirischen Untergrundorganisation IRA, die den Friedensprozess ablehnt. Der Anschlag soll vermutlich das wenige Monate zuvor geschlossene Karfreitagsabkommen gefährden.

Spanien, 19. Juni 1987

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Avenida Meridiana.
bild: wikimediacommons

Bei einem Bombenanschlag der baskischen Untergrundorganisation ETA auf ein Einkaufszentrum in Barcelona werden 21 Menschen getötet und 45 weitere verletzt.

Italien, 2. August 1980

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bild: wikimediacommons

Im Wartesaal des Bahnhofs von Bologna explodiert eine Bombe. 85 Menschen werden bei dem schlimmsten Attentat in der italienischen Geschichte getötet und 200 weitere verletzt. Zwei Mitglieder einer rechtsextremen Terrorgruppe werden dafür später zu lebenslanger Haft verurteilt. (wst/sda/afp)

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