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In this Jan. 10, 2018 photo provided by China's Ministry of Transport, a firefighting boat works to put on a blaze on the oil tanker Sanchi in the East China Sea off the eastern coast of China. Rescue ships looking for missing crew members from the oil tanker Sanchi have expanded their search area to more than 2,600 square kilometers (1,000 square miles) as Chinese state television reported Friday that maritime authorities still have not found any survivors, or put out the blaze onboard the ship. (China's Ministry of Transport via AP)

Bild: AP/Ministry of Transport

Brennender Öltanker sinkt vor der Küste Chinas – gesamte Besatzung ist vermutlich tot

14.01.18, 11:23 14.01.18, 14:51


Der seit acht Tagen vor der Küste Chinas brennende iranische Öltanker ist gesunken, wie die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua am Sonntag meldete. Alle 32 Besatzungsmitglieder des Öltankers kamen vermutlich ums Leben.

Das iranische Transportministerium bestätigte den schon im Vorfeld befürchteten Tod aller 30 iranischen Seeleute auf dem verbrannten Öltanker. Das Ministerium hatte noch gehofft, Überlebende zu finden, musste diese Hoffnung aber aufgeben, sagte Vizeminister Mohamed Rastad am Sonntag.

Ausserdem sei es unwahrscheinlich, dass die Leichen von 29 der 30 Seeleute geborgen werden könnten, weil das Schiff gesunken sei, so Rastad nach Angaben der Nachrichtenagentur Isna. Die Leiche eines Iraners war diese Woche gefunden worden.

Seit der Kollision des iranischen Öltankers «Sanchi» mit einem Frachtschiff am 6. Januar, stand das Schiff in Flammen. Die Einsatzkräfte konnten das Feuer nicht unter Kontrolle bekommen.

Die «Sanchi» hatte 163'000 Tonnen Kondensat, ein sehr hochwertiges Leichtöl, an Bord. Auf dem Schiff waren 32 Seeleute, darunter 30 aus dem Iran und zudem zwei aus Bangladesch, über deren Verbleib es zunächst keine Informationen gab. (sda/afp/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Rumbel the Sumbel 14.01.2018 14:06
    Highlight Unterstatement der chinesischen Umweltbehörde. Es bestehe keine Gefahr für die Umwelt......Gefährdung für Fischerei, da reiches Fischgebiet.......Auch hier. Für dumm müsste man ja eigentlich das Volk nicht halten!
    24 6 Melden
  • HPOfficejet3650 14.01.2018 11:43
    Highlight Und was hat dies für Folgen für die Umwelt? Wird darüber nicht berichtet?
    18 5 Melden
    • G.Oreb 14.01.2018 17:20
      Highlight Als ob sie das kümmert, Mr. President😂
      12 3 Melden
    • Schauen_ 14.01.2018 19:26
      Highlight Nach dem Kommentar scheint mir das ein FAKE-Profil zu sein 😱
      12 0 Melden
    • Snake Plissken 14.01.2018 19:47
      Highlight Vermutlich ist das Kondensat entweder weitgehend verbrannt oder hat sich verflüchtigt. Unraffiniertes Erdöl wäre viel umweltschädlicher.
      13 1 Melden

Chinas Wachstum fällt auf den tiefsten Stand seit 2009

Chinas Wachstum ist auf den niedrigsten Stand seit Anfang 2009 nach Ausbruch der globalen Finanzkrise gefallen. Die zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt wuchs im dritten Quartal nur noch mit 6.5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Dies teilte das nationale Statistikamt am Freitag in Peking mit. Der Rückgang war trotz der Handelsstreitigkeiten mit den USA unerwartet stark. Experten hatten für den entsprechenden Zeitraum mit einem Zuwachs von mindestens 6.6 Prozent gerechnet.

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