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Satellitenbilder zeigen: China stationiert Waffen auf künstlichen Inseln

15.12.16, 09:09 15.12.16, 10:13


Satellitenbilder deuten darauf hin, dass China seine militärische Präsenz im Südchinesischen Meer weiter ausgebaut hat. Nach einer am Donnerstag veröffentlichten Auswertung der US-Denkfabrik CSIS zeigen die Bilder, dass China nun auf allen sieben künstlichen Inseln, die es in der Region aufgeschüttet hat, Flugabwehr-Waffen oder andere Verteidigungssysteme besitzt.

Peking hatte bereits im Februar Kritik von Nachbarstaaten und den USA auf sich gezogen, als es einige Raketenbatterien zur Abwehr gegen Luftangriffe in der Region stationiert hatte.

Öl- und Gasvorkommen

Das Südchinesische Meer liegt zwischen China, Vietnam, Malaysia und den Philippinen. Ein Drittel des weltweiten Schiffsverkehrs wird dort abgewickelt. In der Region werden grosse Öl- und Gasvorkommen vermutet.

China beansprucht 90 Prozent des 3,5 Millionen Quadratmeter grossen Gebietes, darunter Inseln und Riffe, die teils mehr als 800 Kilometer von der chinesischen, aber nur etwa 220 Kilometer von der philippinischen Küste entfernt liegen. Der internationale Schiedsgerichtshof in Den Haag wies im Juli die Gebietsansprüche zurück. China ignoriert das Urteil jedoch. (whr/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Soulrider 15.12.2016 13:16
    Highlight Mehr zum Thema:
    4 0 Melden
  • Maett 15.12.2016 12:52
    Highlight Jetzt sag bloss. China wird mit Konsequenzen für den Bau dieser Inseln bedroht und dann stationieren die doch tatsächlich Waffen darauf. Absolut unverständlich.
    9 2 Melden
    • Fabio74 15.12.2016 14:18
      Highlight Mit welchem Recht schüttet China Inseln auf in internationalen Gewässern?
      3 2 Melden
  • Commander 15.12.2016 12:51
    Highlight Was haben die denn gedacht? Dass die Chinesen da einen botanischen Garten einrichten? *Gröhl*
    15 0 Melden
  • Herbert Anneler 15.12.2016 12:07
    Highlight Die Weltordnung verändert sich. Die USA demontieren sich aus Selbstmitleid/Zwängerei über die entgleitende Rolle als Führungsmacht der Welt, Europa inkl. die Schweiz demontiert sich gerade lustvoll infolge fortschreitenden Nationalismus - der Westen spielt China in die Hände - nur die dümmsten Kälber fragen nach dem Weg ins Schlachthaus sälber... Hoffen wir, dass die Verschiebung der Gewichte nicht einmal mehr in einem Kollaps der Weltordnung und in einem Niedergang der Demokratien endet. Und Russland? Hat heute wohl mehr Freiheitsgrade als je. Auch kein Vorbild in Sachen Demokratie...
    11 4 Melden
    • Maett 15.12.2016 12:55
      Highlight @Herbert Anneler: darf ich zum Teil mit Europa und der Schweiz anmerken, dass der kommende Nationalismus in der EU- und Globalisierungspolitik liegt, sowie in der Unfähigkeit, diese Probleme zu lösen?

      Sie stellen ihn als etwas völlig unerwartetes dar, dabei sind die Ursachen schlicht und einfach darin zu finden, dass (immer öfters) Mehrheiten keine Lust mehr haben, die gesellschaftliche Ordnung, die immerhin Stabilität gewährt, zerstört zu sehen.

      Klar, Nationalismus ist fortschrittsfeindlich. Aber wenn das vielen Menschen lieber ist, als der Status Quo, sollte man andere Fragen stellen.
      7 0 Melden
    • cubus72 15.12.2016 13:16
      Highlight Leider ist Demokratie nicht mehr zeitgemäss...reiche werden reicher und arme werden ärmer! So sieht die heutige Demokratie nämlich aus!
      2 6 Melden
  • Bowell 15.12.2016 11:42
    Highlight Wenn China seine Gebietsansprüche (trotz gegenteiligem Gerichtsentscheid) geltend machen will, ist eine Aufrüstung unerlässlich und sollte nicht erstaunen. Ob man das gut findet ist eine andere Sache.
    14 0 Melden
  • Wilhelm Dingo 15.12.2016 11:24
    Highlight Das ist schon extrem beunruhigend und lässt nichts gutes erahnen.
    10 2 Melden
  • Radiochopf 15.12.2016 11:00
    Highlight ok, wir sind nun alle empört das sich China gewagt hat einen Militärstützpunkt aufzubauen wegen Gas und Öl-Vorkommen.. dieses Recht hat ja nur ein Land auf dieser Welt..
    25 5 Melden
    • B1O 15.12.2016 11:47
      Highlight Dann zeige mir ein aktuelles Beispiel eines anderen Landes.
      3 16 Melden
    • road¦runner 15.12.2016 12:30
      Highlight ...und wegen Opium, siehe beispiel Afghanistan.
      9 0 Melden
    • Fabio74 15.12.2016 14:19
      Highlight Man kann vieles nicht verstehen wollen. China schüttet in internationalen Gewässer Land auf um seine Ansprüche zu zementieren. Fernab der Küste Chinas
      1 1 Melden

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