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epa05073520 (FILE) A file picture dated 08 December 2015 shows a paramilitary officer standing guard at Tiananmen Square during a haze day in Beijing city, China. Beijing issued a red alert for smog on 18 December 2015, urging schools to close and residents to stay indoors for the second time in 10 days. Restrictions begin on 19 December and last until 22 December, the city's emergency management headquarters announced on the Beijing government website. Measures included pausing factory work and restricting road traffic, except electric vehicles. The alert reflects a forecast of three days of PM2.5 - airborne particulate matter 2.5 microns and smaller - levels above 200 micrograms per cubic meter. PM2.5 pollution is fine enough to penetrate deep into the lungs, and is associated with increased risk of heart attack, stroke, lung cancer and asthma.  EPA/WU HONG

Wache am Tiananmenplatz: Peking versinkt einmal mehr im Smog.
Bild: WU HONG/EPA/KEYSTONE

Alarmstufe «Smog»: In Peking tritt erneut der Ausnahmezustand in Kraft

Am Samstag hat Peking zum zweiten Mal überhaupt den Ausnahmezustand wegen starker Luftverschmutzung ausgerufen. Schulen, Kindergärten und einzelne Fabriken bleiben bis kommenden Dienstag geschlossen, Autos dürfen nur noch eingeschränkt benutzt werden.

19.12.15, 03:40 19.12.15, 06:50


In Peking ist am Samstag zum zweiten Mal die höchste Smog-Alarmstufe «Rot» in Kraft getreten. Ab 7.00 Uhr Ortszeit galten auf den Strassen der chinesischen Hauptstadt Fahrverbote. Der Ausnahmezustand dauert bis Dienstag.

A man wears a mask as he takes part in outdoor activities on a polluted day in Beijing, China, Saturday, Dec. 19, 2015.  China's capital Beijing issued its second smog red alert of the month, triggering vehicle restrictions and forcing schools to close.(AP Photo/Ng Han Guan)

Skifahren in Peking: Der Ausnahmezustand hält die Bevölkerung nicht davon ab, Zerstreuung zu suchen.
Bild: Ng Han Guan/AP/KEYSTONE

Bis dann dürfen Autos je nach Nummernschild nur noch abwechselnd an geraden und ungeraden Tagen fahren. Auch einige Fabriken am Stadtrand sollen laut Behördenangaben die Produktion eingestellt haben. Schulen und Kindergärten bleiben ebenfalls bis Dienstag geschlossen.

Die chinesische Hauptstadt hatte den zweiten roten Alarm binnen zwei Wochen am Freitag angekündigt und die über 20 Millionen Bewohner vor starker Luftverschmutzung in den kommenden Tagen gewarnt. Weil laut Wetteramt nahezu Windstille herrscht, soll die Schadstoffbelastung stetig zunehmen und am Dienstag ihren Höhepunkt erreichen.

Smog in Peking

Peking hatte die höchste Smog-Warnstufe erstmals am 7. Dezember ausgerufen, als der Index für gefährlichen Feinstaubbelastung einen Wert von 300 weit überstieg. Am Samstagmorgen lag der Wert laut Messung der US-Botschaft bei rund 267, was als «sehr ungesund» gilt.

Gründe für die schlechte Luft in grossen Teilen Chinas sind dreckige Kohlekraftwerke, Fabriken und dichter Autoverkehr in den Grossstädten. Laut Wissenschaftlern sterben täglich im Land rund 4000 Menschen an den Folgen schlechter Luft. (wst/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Johannes F 19.12.2015 10:40
    Highlight Ich möchte darauf hinweisen, dass der Wert 267 verhältnismässig eher als gut zu bezeichnen ist. Als ich im Winter vor zwei Jahren einen Monat in Peking war, lag der Wert alle paar Tage mal über 400, manchmal gegen 500. Ich habe auch schon vor Werten über 700 gehört. Wenn nun ein Wert von 267 zur Ausnahmesituation erklärt wird, entsteht schnell die Vorstellung, so schlimm sei es bestimmt noch nie gewesen, und das könnte falscher nicht sein.
    1 0 Melden
  • christianlaurin 19.12.2015 07:09
    Highlight Fuer jeder der sagt wir machen die Erde kaputt. Ich sage nee... Die Erde einfach gibt zurück was wir ihr gegeben habe. Die Erde lebt weiter, ob wir dabei sind ist eine andrer Frage.
    15 1 Melden

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