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Ein Klimmzug zuviel: Der Chinese verliert den Halt und stürzt in die Tiefe. 

Ein Klimmzug zuviel: «Rooftopper»-Star filmt, wie er selbst in die Tiefe stürzt

Der Chinese Wu Yongning hatte ein gefährliches Hobby. Er kletterte auf Hochhäuser und postete die Bilder auf Social Media. Doch sein letzter Versuch endete in einer Tragödie. 



Für das tollkühnste Motiv auf sozialen Medien ging der 26-jährige Chinese Wu Yongning an seine Grenzen – und weit darüber hinaus. 

In den letzten Jahren hatte sich der Mann in China den Ruf als «Rooftopper»-Star geholt. Yongning kletterte ungesichert auf über 300 Wolkenkratzer und postete auf der chinesischen Social-Media-Seite «Weibo» Fotos und Videos, die viral durch die Decke gingen. 

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Wu Yongning kletterte ungesichert auf über 300 Wolkenkratzer in China und knipste spektakuläre Bilder weibo

Doch seine letzte «Rooftop-Challenge» endete in einer Tragödie. Als er die Spitze des 62-stöckigen «Huayuan International Centre» in Changsa erreichte, machte er als Showeinlage zusätzliche Klimmzüge. Dabei verlor aber den Halt und fiel in die Tiefe. Den Sturz filmte seine eigene Kamera, die er zuvor sorgfältig platziert hatte. Dies berichtet die South China Morning Post am Montag. 

Offenbar hatte ihm ein Sponsor 15'000 Dollar Preisgeld versprochen, wenn er das Hochhaus bezwingt. «Er wollte seiner Freundin einen Heiratsantrag machen, er brauchte das Geld für die Hochzeit», sagte die Mutter des Adrenalin-Junkies weiter zur Zeitung. 

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Höhenangst war für den Chinesen ein Fremdort. 

Sein Tod wurde erst einen Monat nach dem Unglück bekannt, das sich bereits im November zugetragen hatte. Seine Fans waren misstrauisch geworden, weil er keine neue Videos mehr gepostet hatte. 

(amü)

So funktioniert Social Networking in der Realität

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Video: watson/Lya Saxer, Knackeboul

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23Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • B-Arche 12.12.2017 23:57
    Highlight Highlight "Er brauchte das Geld für die Hochzeit". Frau nur gegen Bares und Verschuldung der Eltern.
    Das ist auch China. Verdrängt man nur gerne.
  • stimpy13 12.12.2017 12:27
    Highlight Highlight Beim Rooftopping wird ja bewusst auf sämtliche Sicherheitsmittel verzichtet, was wohl auch den Kick ausmacht. Für die Angehörigen und Betroffenen ist natürlich auch dieser Verlust schlimm, das steht ausser Frage. Aber bei einem Hobby das risikovoller nicht sein kann, kann ich nur hoffen dass niemand Unbeteiligtes durch seinen Sturz verletzt wurde und das war's dann aber auch schon.
  • Saul_Goodman 12.12.2017 12:10
    Highlight Highlight «Er wollte seiner Freundin einen Heiratsantrag machen, er brauchte das Geld für die Hochzeit»

    Ja also da würde ich also lieber 3-4 monate arbeiten gehen 🤔 in den videos und auf den bildern sehen diese rooftopper immer so aus ls wäre es ein kinderspiel und als wäre es ein völlig kalkulierbares risiko. Nun das ist es offensichtlich doch nicht.
    • bcZcity 12.12.2017 15:50
      Highlight Highlight Ich kenne die Szene nicht, aber in den Videos im Netz sieht es oft nicht gerade nach professioneller Vorbereitung aus. Man kennt das Gebäude nicht, seine Materialien, seine Tücken, Baustellen, was für Wetter auf 400m Höhe herrscht. Was für Schuhe brauche ich, welche Kleidung....welche Kondition.

      Jeder Hobby-Wanderer geht wohl besser vorbereitet einen Alp-See anschauen. Aber evtl. täuscht dies auch nur, ich weis es nicht. Jedenfalls unterscheidet dies den Amateur auch vom Profi, dass man das Risiko so weit möglich kalkuliert und keine unnötigen Gefahren eingeht.
  • Quacksalber 12.12.2017 11:04
    Highlight Highlight Habe den Artikel gelesen und bin damit ohne jegliches schlechtes Gewissen zu haben wohl mit Schuld.
  • Gummibär 12.12.2017 09:28
    Highlight Highlight Eine Bergtour zuviel. eine Extreme-Snowboard Abfahrt zuviel, ein Base-Jump zuviel, ein Akrobatik-Flug zuviel ,
    Eine Mountainbike-Tour zuviel, ein Tauchgang zuviel, mit dem Auto einmal zuviel schnell gefahren und die Kontrolle verloren ........ und immer die hämischen Kommentare mit dem Darwin Award. Auch das ein bisschen traurig.
    • satyros 12.12.2017 10:58
      Highlight Highlight Er tat immerhin etwas, das ihm Freude machte. Zu Hause auf dem Sofa sitzen ist natürlich sicherer.
    • Booker 12.12.2017 12:02
      Highlight Highlight Richtig - er hat den Adrenalinkick gesucht und wohl auch gefunden. Gestorben bei der Lieblingstötigkeit; was gibt es Schöneres.
    • Hoppla! 12.12.2017 12:02
      Highlight Highlight Wie und wo fährst du MTB wenn du das mit ungesicherten Klimmzügen an einem Hochhaus vergleichst? Das Matterhorn runter? Unbeleuchtet nachts auf der A1?

      Risiken sind abschätzbar und er wüsst, hoffentlich, genau was er tat und wie gross das Risiko hier war.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zeit_Genosse 12.12.2017 09:10
    Highlight Highlight Bei Risikoaktivitäten wo Geld (Sponsor) im Spiel ist, wird tendenziell ein höheres Risiko eingegangen.
  • MacB 12.12.2017 08:26
    Highlight Highlight Risiko bekannt, auf der Suche nach Adrenalin und Ruhm gescheitert. Tragisch aber wurde ja in Kauf genommen.

  • StevieG 12.12.2017 08:19
    Highlight Highlight Mein Mitleid hält sich bei solchen Fällen etwas in Grenzen. Leid tun mir nebst seiner Familie vor allem diejenigen Leute, welche das ganze Desaster am Boden betrachten und beseitigen mussten.
  • Okabe Rintarou 12.12.2017 08:18
    Highlight Highlight Sowas nennt man selber Schuld. Sorry hab da kein Verstäntnis für...
  • Ohmann94 12.12.2017 07:30
    Highlight Highlight Es ist traurig, dass ein Mensch sterben musste, aber ich denke, dass nennt man dann wohl auch „natürliche Selektion“. Ich empfinde Trauer für jeden unnötig frühen Tod, aber dieser junge Mann hat sein Leben, wie so viele andere auch, auf absolut unnötige Weise riskiert und auch weggeworfen. D
    aher: Trauer, ja. Mitleid, nein
    • Asmodeus 12.12.2017 09:29
      Highlight Highlight Hoffen wir, dass er auf niemandem gelandet ist.
  • chraebu 12.12.2017 07:20
    Highlight Highlight Ist tragisch, aber das musste ja früher oder später passieren.

    Als Unbeteiligtee muss man wohl leider sogar von Glück sprechen, dass er es gefilmt hat. So entsteht zumindest eine Warnung/Abschreckung für Andere.
    • Waldorf 12.12.2017 10:04
      Highlight Highlight Ja, ich fordere ebenfalls Dashcams in jedem Auto und eine Webseite, auf welcher man dann die Unfälle zur Abschreckung zeigen kann. Das löst viele unserer Probleme. #zynismusoff
  • Chääschueche 12.12.2017 07:16
    Highlight Highlight Und das für ein bischen Fame


    🤷‍♀️
    • Sarkasmusdetektor 12.12.2017 16:49
      Highlight Highlight Na ja, ein bisschen Fame und eine Menge $$$, um genau zu sein.
    • Chääschueche 13.12.2017 06:57
      Highlight Highlight Das mit dem Geld bezweifle ich. Welche Firma will schon Illegale "Machenschaften" Sponsoren?

      Oder wo steht das er eine Menge $$$ gemacht hat?
  • walsi 12.12.2017 06:00
    Highlight Highlight Man sollte den jungen Mann für den Darvin Award 2017 nominieren, er hätte sicher gute Chancen zu gewinnen.

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