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Bayerischer Minister: «Roberto Blanco war immer ein wunderbarer Neger»

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann wollte in der ARD-Talkshow «Hart aber fair» wahrscheinlich sagen, dass die meisten Deutschen Migranten längst akzeptieren. Aber das ging ziemlich daneben.

01.09.15, 07:50 01.09.15, 08:21

Ein Artikel von

Die ARD widmete dem Thema Flüchtlinge am Montag einen ganzen Themenabend. Auch Frank Plasbergs Talkshow «Hart aber fair» beschäftigte sich mit der Frage: «800'000 Flüchtlinge – schafft Deutschland das?».

CSU-Politiker Herrmann: «Beim FC Bayern spielen auch 'ne ganze Menge mit schwarzer Hautfarbe mit.» Bild: EPA/DPA

Dabei kam es zu einer Szene, die seither die Gemüter in den sozialen Netzwerken erhitzt. «Focus»-Chefredakteur Ulrich Reitz hob in einem Statement die Erfolgsgeschichten von Einwanderern hervor, als ihm der bayerische CSU-Innenminister Joachim Herrmann ins Wort fiel.

«Roberto Blanco war immer ein wunderbarer Neger, der den meisten Deutschen wunderbar gefallen hat», sagte Herrmann lächelnd. «Und beim FC Bayern spielen auch 'ne ganze Menge mit schwarzer Hautfarbe mit. Und das finden die Fans vom FC Bayern auch gut.»

Vermutlich wollte der CSU-Politiker damit ausdrücken, dass die meisten Deutschen mit Migranten kein Problem haben und sie akzeptieren. Doch dass er dabei ausgerechnet das geächtete N-Wort in den Mund nahm, sorgte auf Twitter und Facebook für Empörung, schliesslich ist Neger eine abwertende und rassistische Bezeichnung für Schwarze.

«Ich verwende das Wort Neger sonst überhaupt nicht»

Im ZDF-«Morgenmagazin» versuchte Herrmann seine Äusserung zu erklären. Es habe sich lediglich um die Erwiderung auf die Aussage eines Anrufers gehandelt, der sagte, er wolle «Neger überhaupt nicht haben». Diese Aussage sei «völlig inakzeptabel», und deshalb habe er das Beispiel Roberto Blanco gewählt, rechtfertigte sich der Innenminister. «Ich verwende das Wort Neger sonst überhaupt nicht», schob Herrmann nach. 

Mancher fühlte sich an ein früheres «Titanic»-Cover erinnert:

Moderator Frank Plasberg reagierte mit einem «Holla» auf Herrmanns Äusserung. Ranga Yogeshwar entgegnete: «Mir hat man auch schon mal Neger gesagt. Das ist einfach so. Wahrscheinlich ist das Mangel an Differenzierung. Der kommt aber mit der Zeit.» (syd/spiegel online)

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45
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    Alle Leser-Kommentare
  • Alnothur 01.09.2015 13:07
    Highlight Mein Gott, da musste wieder jemand krampfhaft einen Grund finden, sich aufzuregen...
    7 1 Melden
  • DerWeise 01.09.2015 10:33
    Highlight Also, seiner Betonung nach zu urteilen, war die Aussage im Kontext under Perspektive der deutschen der 70er zu verstehen. Wo DE noch viel weniger "offen" war und man den "Neger" (ja damals ging das Wort noch schnell über die Lippen, wie bei unserem Kasperli damals) eben trotzdem mochte, obwohl der anders war als der heimische Deutsche.

    Nur weil doofer CSU'ler das N-Wort benutzt hat, sollte man fairerweise den Kontext nicht aussen vor lassen

    17 0 Melden
  • Lumpirr01 01.09.2015 09:40
    Highlight Leider war es eine relativ einseitige und langweilige Sendung, weil ich erwartet habe, dass da auch mindestens auch ein kritischer Vertreter zum Asylwesen dabei sein wird. Oder werden diese in Deutschland nicht mehr zu einer solchen Sendung zugelassen? Das gesendete Thema mit der aktuellen Flüchtlingssituation passt nicht zu "Hart aber Fair", wo in der Regel wirklich sehr hart diskutiert wird. Es war mehrheitlich sehr friedlich, wo über die aktuelle Lage der Neuankömmlinge mehr oder weniger einvernehmlich berichtet wurde.
    8 1 Melden
  • Patrick Bateman 01.09.2015 09:31
    Highlight Nun ja, Fauxpas, kann passieren, vor allem wenn man mit diesem Wort gross geworden ist.
    21 6 Melden
    • 's all good, man! 01.09.2015 10:17
      Highlight Quatsch. Diesen Mist hat man schon vor zwanzig, dreissig Jahren erzählt und es war auch damals schon ein negativ behaftetes Wort. Zumal er hier ja auch noch die Aussage nachschiebt, dass die alle verhungern sollen. Weiss jetzt auch nicht genau, wo du hier noch einen Fauxpas sehen willst...
      2 12 Melden
    • 's all good, man! 01.09.2015 10:26
      Highlight Sorry, das mit dem Verhungern war ja im anderen Artikel. Haha. Zuviel Empörung meinerseits und zuviele «Neger»-Ausrutscher auf einmal. ;-)
      1 5 Melden
    • Patrick Bateman 01.09.2015 11:42
      Highlight @'s all good, man! Vergeben, ist ja nichts passiert. Naja, ich sehe den wirklich, zumal er vor laufender Kamera spricht, vielleicht ein wenig nervös ist und dann eine schlechte und sehr unvorteilhafte Wortwahl trifft. Wie gesagt, es stimmt, das Wort ist und bleibt negativ. Alle die versuchen, das zu verharmlosen, sorry, das wird nicht funktionieren.
      1 2 Melden
  • klugundweise 01.09.2015 09:17
    Highlight Der Tessiner SVP Sprecher gab noch einen drauf: "Die Neger sollen doch alle verhungern!"
    Und die Parteioberen waschen die Hände in Unschuld.
    Doch die Saat die hier aufgeht wurde von ihnen gesät!
    20 10 Melden
    • Baba 01.09.2015 10:27
      Highlight Schockierend an dieser Aussage ist für mich aber bei dieser Aussage nicht der Terminus "Neger", sondern dass "doch alle verhungern sollen".!

      Da hätte dieser Kerl auch völlig korrekte Begriffe wie "Schwarze", "Asylbewerber", "Afrikaner" oder sogar einfach "Menschen" sagen können. Wie ich schon unten schrieb, der Kontext macht es aus!
      10 2 Melden
  • Baba 01.09.2015 09:14
    Highlight Es ist wohl weniger schlimm, wenn jemand in einem positiven Kontext 'Neger' sagt, als wenn jemand beim Werfen des Molotow-Cocktails auf eine Asylunterkunft 'Afrikaner' schreit... Aber das ist halt so bei politisch Überkorrekten, nicht der Kontext ist relevant, nur das einzelne Wort.

    Daneben war Neger - ganz im Gegensatz zu Nigger - nie negativ besetzt, bis eben die Political Correctness Einzug hielt und Deutsch nicht mehr von Englisch unterschieden wurde...
    38 6 Melden
    • 's all good, man! 01.09.2015 10:13
      Highlight Dass das Wort "Neger" nie negativ konnotiert war oder ist, ist doch auch so ein Unfug, der sich hartnäckig zu halten scheint. Das ist in etwa so, wie wenn wir in zwanzig Jahren unseren Enkeln verklickern wollen würden, dass "Jugo" im Fall schon nie negativ gemeint war, weisch.
      6 10 Melden
    • Exilsummi 01.09.2015 11:39
      Highlight Stimmt so nicht. Sogar Roberto Blanco selber sagt im focus-Interview, dass als er damals nach Deutschland kam, das Wort eher positiv besetzt war (Negerkuss, Negermusik).
      8 0 Melden
    • Baba 01.09.2015 12:04
      Highlight 's all good, man: ich habe einige Freundinnen und Freunde die aus ex-Jugoslavien stammen (Serben und Bosnier). Die bezeichnen sich zum Teil sogar selbst als "Jugos". Jugo heisst nichts anderes als "Süd" - Jugoslavien = Südslavien.

      Auch hier wieder: es ist die Botschaft, die einen Begriff negativ behaftet. Wenn ich den Ausdruck "Aargauer" permanent in einem unvorteilhaften Kontext benütze, wird sicher irgendwann jemand sagen, "Aargauer" sei abwertend und dürfe nicht mehr verwendet werden. Und dann, what's next???

      Leute, die Aussage ist wichtig, nicht einfach einzelne Worte/Begriffe!
      5 1 Melden
    • 's all good, man! 01.09.2015 13:08
      Highlight Mir ist schon klar, wie ihr das meint oder woher die Meinung kommt, man hätte das früher nicht im negativen Kontext verwendet. Ich bin ja auch mehr oder weniger damit aufgewachsen und die Kasperlikassetten kenne ich auch noch in der Originalversion. Meine Grossmutter selig sagte auch, als ich nach Kapstadt zum Sprachaufenthalt ging, ich solle «ihr dann kein Negerli mit nach Hause bringen». Natürlich hat sie das nicht «so» gemeint. 😊

      Aber auch wenn das Wort früher so im allgemeinen Sprachgebrauch und auch in der Literatur verwendet wurde, ist es politisch nicht korrekt. Nenn mich Spiesser oder Moralist, aber das ursprüngliche Aufkommen des Wortes ist eng mit Rassentrennung, Sklaverei und Kolonialismus verbunden.
      1 2 Melden
    • 's all good, man! 01.09.2015 13:19
      Highlight @Baba: I see what you mean, das ist eigentlich schon richtig und, ja, auch ich verwende im Freundeskreis mal ein scherzhaftes «Neger» im vollen Bewusstsein, was es bedeutet und dass es politisch völlig inkorrekt ist. Auch kenne ich Leute aus dem Balkan, die sich selber scherzhaft als «Jugo» bezeichnen. Schon klar, dass insbesondere auch die Art, wie etwas gesagt wird, ausschlaggebend ist.

      Mir ging es vor allem einfach darum darauf hinzuweisen, dass «Neger» noch nie wirklich okay war, auch wenn man uns früher was anderes weiszumachen versuchte.
      1 1 Melden
    • Baba 01.09.2015 14:00
      Highlight Ich verwende den Begriff 'Neger' ja auch nicht (mehr), aber ich falle auch nicht gleich in Ohnmacht, wenn ihn mal jemand in einer positiven Konnotation verwendet. Auch 'Pfaffe' benutze ich nicht, obwohl dies prä-Luther eine ehrbare Bezeichnung für Geistliche war (Pfaffehüetli geniesse ich hingegen sehr gerne) und ich würde mich bedanken, wenn mich mein Ehemann sein 'Weib' nennen würde. Ja, Sprache verändert sich. Trotzdem habe ich zum Beispiel immer noch Mühe mit der heutigen Verwendung des Wortes 'geil', aber das ist eine andere Geschichte...

      Damit, dass die Bezeichnung (Neger) grundsätzlich negativ sei, da es in Zusammenhang mit dem Kolonialismus/Sklaverei und Rassentheorien aufgekommen ist, bin ich nicht einverstanden (auch wenn Wikipedia das so schreibt). Es bezeichnet einfach einen Menschen mit dunkler Hautfarbe. Die Hautfarbe ist nun einmal ein primäres Merkmal jedes Menschen (ich bin in Ostafrika auch die 'muzungu'. Ein Begriff, der neutral für eine hellhäutige Person, aber auch beleidigend verwendet werden kann - Kontext halt).

      Dass die Rassentheorien (die übrigens alle Hautschattierungen 'beschrieben') so nicht mehr haltbar sind, sollte mittlerweile wohl jedem klar sein. Und trotzdem höre ich immer wieder schockierende Sätze wie (zwar mit politisch korrekter Wortwahl): "Die Schwarzen/Die Afrikaner bringen halt nichts auf die Reihe...", was für mich in seiner Aussage und Haltung tausend mal verwerflicher ist (weil genau diesen alten Rassentheorien nachhängend) als wenn jemand meint "Diese Negerin ist aber wirklich sehr hübsch"...

      Aber "let's agree to disagree" :-)
      5 0 Melden
    • 's all good, man! 02.09.2015 08:36
      Highlight Guete Morge Baba
      Ich habe mir deine Argumente nochmals durch den Kopf gehen lassen und ich muss sagen, dass du so unrecht nun wirklich nicht hast. Ich bleibe dabei, dass «Neger» noch nie eine nur beschreibende Bezeichnung war sondern von Anfang an einen negativ konnotierten Begriff für Schwarze darstellte. Aber bei allem anderen bin ich mit dir einig, viel wichtiger ist die Art und Absicht, mit der man etwas sagt bzw einen Begriff verwendet. Von daher sind wir wohl gar nicht so weit auseinander mit unseren Meinungen. 😊
      0 0 Melden
  • The Writer Formerly Known as Peter 01.09.2015 09:02
    Highlight Skurill diese "live" Aufnahme bei Youtube. Gibt es Menschen die den ganzen Abend Ihren Fernseher mit dem Handy aufnehmen und auf etwas spannendes warten? Ich verstehe es nicht. Da gibt es doch Zattoo. Replay TV, entsprechende Szene rausschneiden, Online stellen und gut ist. Also nur so ein Tipp, für den aufgeschlossenen empörten Wutbürger von heute...
    8 4 Melden
    • Dä Brändon 01.09.2015 10:01
      Highlight Ich weiss ja nicht wie das so bei Euch ist, aber wir haben nur noch digitalen Empfang, den receiver hat man entweder im TV-Gerät oder extern. Heute kriegt man für 100.- bereits mit HD, d.h. man kann einfach paar Stunden zurückspuhlen und den Abschnitt nochmals schauen.
      2 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 01.09.2015 09:01
    Highlight Warum die Aufregung?
    Es stimmt doch, dass Roberto Blanco ein Neger ist. Das sieht man gleich auf den ersten Blick.
    Neger ist das ursprünglich lateinische Wort für "Schwarzer". Objektiver und neutraler kann man diese Menschenrasse, bzw. diese Varietät eines Vertreters der Spezies Homo Sapiens Sapiens, nicht benennen.
    Menschen sind verschieden. Diese Unterschiede als Erkennungsmerkmale zu nutzen, das ist nicht demütigend. Rassisten können jedes sog. politisch korrekte Wort zu einem Schimpfwort machen. Den nicht was, sondern wie es ausgesprochen wird, ist hier entscheidend. http://.
    14 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.09.2015 13:14
      Highlight "Menschenrasse" - ok ich habe keine weiteren Fragen, du hast dich bereits geoutet.
      0 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.09.2015 14:50
      Highlight @D00A:
      Ich stehe dazu, dass ich alle Menschenrassen zu derselben Spezies zähle und keine zu den Untermenschen. Das hat Sie wohl enttäuscht und mich als sozialistischen Humanisten entlarvt. http://Ett
      3 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.09.2015 15:55
      Highlight Nein, das hat dich nicht als Humanisten entlarvt. Keineswegs.
      0 3 Melden
  • SeKu 01.09.2015 08:53
    Highlight Neger war in Europa nicht beleidigend. Nur Nigger in Amerika ist/war beleidigend. Doch dann haben ein paar Gutmenschen ein paar Brocken Englisch gelernt und nun meinen alle, dass Neger ein beleidigendes Wort sei. Ist es aber nicht.
    10 4 Melden
  • Gelöschter Benutzer 01.09.2015 08:51
    Highlight https://de.wikipedia.org/wiki/Freudscher_Versprecher
    5 2 Melden
    • DerWeise 01.09.2015 10:35
      Highlight hast du die HaF-Folge gesehen? Nein, nur den Clip, höchstens.

      1 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 01.09.2015 08:38
    Highlight Und das soll jetzt schlimm sein?
    30 27 Melden
    • Dä Brändon 01.09.2015 09:04
      Highlight nein Merida, vielmehr ist deine ernstgemeinte Frage schlimm...!!!
      14 17 Melden
    • Patrick Bateman 01.09.2015 09:34
      Highlight Das Wort "Neger" kommt von der Rassentrennung und daher auch von der Rassentheorie, sprich Sozialdarwinismus. Wenn man dieses Wort also ausspricht, sagt man damit auch, dass dieser Mensch weniger Wert hat, bzw. einer niedrigen Rasse angehört. Noch Fragen?
      15 21 Melden
    • atomschlaf 01.09.2015 09:54
      Highlight In diesem positiven Kontext sehe ich da überhaupt nichts Schlimmes daran. Neger ist traditionell ein neutrales Wort ohne abwertende Bedeutung. Die negative Bedeutung kam erst mit den PC-Spinnern und ihrer Sprachpolizei.
      9 4 Melden
    • RedWing19 01.09.2015 09:55
      Highlight Das Wort Neger fand bereits viel früher seine Entstehung. Erst durch die Rassentheorie wurde das Wort Neger zu einem "Schimpfwort".
      6 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.09.2015 09:58
      Highlight Man sollte aufhören aus einer Mücke einen Elefanten zu machen. Dieses Wort hat absolut nichts Schlimmes an sich.
      7 3 Melden
    • Pond 01.09.2015 10:15
      Highlight Ja Merida, dass Du das ok findest, ist uns allen klar. Dein grösster Alptraum ist wahrscheinlich ein schwuler schwarzhäutiger Mann. Übrigens finde ich es eine Unverschämtheit, dass Du den Namen Merida für Deine Hetze missbrauchst. Liebe Grüsse von einer Schottin.
      6 8 Melden
    • MaxM 01.09.2015 10:30
      Highlight Also das Wort "Neger" und ähnliches bedeutet in vielen Sprachen lediglich der/die "Schwarze". Sind Sie mal im Ausland gewesen? In den USA, in Brasilien, in Südafrika redet man (nicht immer, aber wohl meistens) von "Weissen" und "Schwarzen" ohne negativer Konnotation. In den Ländern mit stark durchgemischter Bevölkerung ist es oft ein Beschreibungselement wie "Blond", "Braunäugig", etc. Tun Sie hier also nicht überinterpretieren?
      10 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.09.2015 11:12
      Highlight Nein. Sie meinen die Rassentrennung in den USA, welche es bei uns nie gab. Darum kann "Neger" nichts damit zu tun haben.
      "Neger" auf deutsch und "nigger" oder "nigga" auf us-amerikanisch sind ebensoweig gleichbedeutend wie "eventuell" und "eventually".
      "Neger" bedeutet "Schwarzer" und ist nach dem Cliché des edlen Wilden ganz und gar positiv besetzt. Es ist bloss ein eher altmodisches Wort.
      11 1 Melden
    • Baba 01.09.2015 12:58
      Highlight @sassenach: ein "schwuler, schwarzhäutiger Mann" ist übrigens der grösste Alptraum für ganz viele Menschen in Ostafrika!! Ich denke in ganz Afrika, aber ich kenne nun mal vor allem OA. Schwule (auch Lesben & Transgender) haben es gesellschaftlich unglaublich schwer in Afrika und müssen häufig ein Leben im Versteckten führen :-(.

      Nur aus Neugier: was macht es eigentlich für eine Schottin so schändlich, dass jemand eine fiktive(!) Disney-Figur als als Nickname verwendet? Sie nennt sich ja nicht Rob Roy MacGregor, William Wallace oder McMaster Murdoch...
      3 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.09.2015 13:33
      Highlight Ausserdem stammt der Name Merida aus meiner Sicht eher von der Velomarke her. ;-)
      1 0 Melden
    • Patrick Bateman 01.09.2015 14:34
      Highlight Merida, deine Sichtweise ist im Allgemeinen sehr interessant
      0 1 Melden
  • Linus Luchs 01.09.2015 08:34
    Highlight Joachim Herrmann war immer ein wunderbarer Weisser, der den meisten Rassisten wunderbar gefallen hat.
    12 13 Melden
    • DerWeise 01.09.2015 10:38
      Highlight nach dir sind John Stewart, Bill Maher, Serdar Somuncu wohl auch alles Rassisten.... #Kontext
      3 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 01.09.2015 08:14
    Highlight Ich finde der Bayrische Innenminister ist für einen Franken auch ganz ok. Oder sind Bayern Schwaben?
    6 10 Melden
    • EvilBetty 01.09.2015 09:09
      Highlight Bayern sind die Zürcher Deutschlands.
      8 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 01.09.2015 11:09
      Highlight Acht Bayern fanden meinen Witz nicht lustig :)
      2 1 Melden
    • EvilBetty 01.09.2015 11:30
      Highlight Ein Schweizer schon :D
      0 1 Melden
    • EvilBetty 01.09.2015 11:30
      Highlight Aber sechs Zürcher fanden meinen nicht lustig 😂
      0 1 Melden

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