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Neonazi schiesst in Bayern auf vier Polizisten und verletzt einen dabei lebensgefährlich



In Georgensgmünd in Bayern eröffnete ein Neonazi das Feuer auf die Polizei. Diese wollten seine Wohnung durchsuchen und ihm seine legalen Waffen wegen «Unzuverlässigkeit» abnehmen. Der Schütze verletzte vier Polizisten. Ein Polizist musste mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Spital eingeliefert werden. Er schwebt nach einer Notfalloperation weiterhin in Lebensgefahr, doch sein Zustand habe sich leicht verbessert, sagt der bayrische Innenminister Joachim Herrmann in einer Pressekonferenz. 

Ein weiterer Polizist hatte einen Durchschuss im Oberschenkel erlitten. Der Schütze selbst konnte leicht verletzt festgenommen werden. Er habe über 30 Waffen besessen.

Der Täter gehört den sogenannten «Reichsbürgern» an. Die Gruppierung erkennt die Bundesrepublik Deutschland und alle ihre Organe nicht an. Sie sind der Meinung, dass Hitlers Deutsches Reich noch immer bestand habe. Die Gruppe ist berüchtigt für die Ablehnung der Demokratie und der Leugnung des Holocaust. 

Im August kam es zu einem ähnlichen Zwischenfall mit einem «Reichsbürger» in Sachsen-Anhalt. Ein ehemaliger «Mister Germany» und «Reichsbürger» eröffnete damals bei einer Räumung das Feuer auf Polizisten. Er wurde daraufhin von einem Spezialkommando ausser Gefecht gesetzt und mit schweren Verletzungen ins Spital eingeliefert, berichtet der «Mitteldeutsche Rundfunk».

Wegen den beiden Zwischenfällen will die deutsche Polizei die «Reichsbürger» noch näher beobachten, vor allem im Zusammenhang mit Waffenbesitz. (leo)

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    Alle Leser-Kommentare
  • *sharky* 19.10.2016 14:25
    Highlight Highlight Und jetzt stelle man sich einfach vor, wie die Medien und vor allem auch die sozialen Medienkanäle im tiefroten Bereich am rotieren wären, hätte der Täter Turban und Bart. Sick world!
  • Datsyuk * 19.10.2016 13:17
    Highlight Highlight Reichsbürger:
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    • Qui-Gon 19.10.2016 13:47
      Highlight Highlight Ich bin fassungslos.
    • lily.mcbean 19.10.2016 14:22
      Highlight Highlight Da wird mir aber Speiübel...
  • pamayer 19.10.2016 12:54
    Highlight Highlight Ja ja, das behördlich abgesegnete rechte blinde Auge.
  • zombie woof 19.10.2016 12:16
    Highlight Highlight noch näher beobachten...mit einem blinden, rechten Auge, wird das schwierig....
  • oXiVanisher 19.10.2016 12:02
    Highlight Highlight Nicht in einem Satz das Wort Terror... Ginge es nicht um Rechtsextreme würde sofort von Terror gesprochen werden.
    http://www.duden.de/rechtschreibung/Terror
    Diese Waffen waren wohl nicht mit der Idee "[systematische] Verbreitung von Angst und Schrecken durch Gewaltaktionen (besonders zur Erreichung politischer Ziele)" organisiert worden . . .
  • Tooto 19.10.2016 10:57
    Highlight Highlight Hö? Ich dachte Neonazis sind ungefährlich und machen niemandem was. Die soll man doch ruhig feiern lassen?
    • 7immi 19.10.2016 11:36
      Highlight Highlight feiern lassen ja (versammlungs- und meinungsfreiheit), rassistische lieder singen nein (rassismusstrafnorm art 261 stgb), leute erschiessen nein. man muss differenzieren. freiheit heisst leider auch freiheit für extreme. das wird man nie verhindern können. man muss aber grenzen setzen. exzesse wie dieser müssen geahndet und bestraft werden.
    • Saraina 19.10.2016 14:41
      Highlight Highlight Ja eben, aber wenn man sie nicht in Ruhe feiern lässt, werden sie gerne etwas unruhig. Deswegen wollte sich die Polizei im Toggenburg ja auch nicht einmischen...
    • Le_Urmel 19.10.2016 14:51
      Highlight Highlight Ein weiser Satz von Rosa Luxemburg (deren politische Einstellung gewiss nicht teile):

      "Die Freiheit des Einen endet bei der Freiheit des Anderen"

      Dieser Satz drückt alles aus, was viele Paragrafen versuchen in Worte zu fassen
  • Kola 19.10.2016 10:56
    Highlight Highlight Und jetzt warten wir auf Kommentare à la "ja aber die Linken in der Reitschule... mindestens genau so schlimm... schreibt um Himmels Willen doch mehr darüber"
    • pamayer 19.10.2016 12:53
      Highlight Highlight Wollt ich grad schreiben, dass die reitschul linken bis an die Zähne mit Kugelschreibern bewaffnet Jagd auf Unterschriften für ein soziales Anliegen bern unsicher machen und die öffentliche Sicherheit dadurch massiv gefährden. Spezialtruppe Enzian steigt schon in die Stiefel.
  • EvilBetty 19.10.2016 10:52
    Highlight Highlight And so it begins...
  • Sapere Aude 19.10.2016 10:38
    Highlight Highlight Und tausende Faschos lassen wir ungehindert über die Grenze...
    • ostpol76 19.10.2016 12:19
      Highlight Highlight @Sapere
      Auf welcher Rechtsgrundlage wollen sie diesen Leuten die Einreise in die Schweiz verbieten?
    • themachine 19.10.2016 12:23
      Highlight Highlight Faschofreizügigkeit
    • pun 19.10.2016 12:41
      Highlight Highlight @ostpol: Man kann sie auch so lange kontrollieren bis der Zweck der Einreise - das Konzert - vorbei ist. Das wär endlich mal sinnvolles Mobbing!
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