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Nach diesen Umfragewerten ist klar: Er wird nicht deutscher Kanzler

02.08.17, 09:00 02.08.17, 09:39


epa06083604 Germany's leader of the German Social Democratic Party (SPD) and candidate for the German Chancellor Martin Schulz (L), visits a viewing platform at the three country-border in Vaals, Netherlands, 12 July 2017.  EPA/FRIEDEMANN VOGEL

Martin Schulz ist weit davon entfernt, deutscher Kanzler zu werden. Bild: EPA/EPA

Ist das Rennen gelaufen? Der deutsche SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat in seinen persönlichen Zustimmmungswerten einen Tiefstand seit seiner Nominierung erreicht.

Wenn der Bundeskanzler direkt gewählt werden könnte, würden sich nur noch 21 Prozent der Wahlberechtigten für Schulz entscheiden, ergab der am Mittwoch veröffentlichte «Stern»-RTL-Wahltrend. Für Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) würden sich hingegen unverändert 52 Prozent entscheiden, womit Merkel nun 31 Punkte vor ihrem Herausforderer liegt.

In den Präferenzen für Parteien ist die politische Stimmung weitgehend unverändert geblieben. Demnach liegt die christlich-konservative Union aus CDU und CSU wie in der Vorwoche bei 40 Prozent, die SPD bei 22 Prozent, auch Grüne und FDP blieben mit je 8 Prozent Zustimmung unverändert.

epa06088890 German Chancellor Angela Merkel speaks during her summer tour on the open-air stage at the casino (Freilichtbuehne am Kurhaus) in Zingst, Germany, 15 July 2017. Merkel traveled through northern Germany on 14 and 15 July campaigning in several localities in Schleswig-Holstein, Lower Saxony and Mecklenburg-Western Pomerania. Germany's federal general elections will be held on 24 September 2017.  EPA/JENS KOEHLER

Kann sich freuen: Angela Merkel. Bild: EPA/EPA

Alleine die AfD konnte einen Punkt auf ebenfalls 8 Prozent zulegen, die Linke gab einen Punkt auf 8 Prozent ab. Damit liegen die kleineren Parteien in dieser Befragung alle gleichauf.

Umfrage

Wer gewinnt das deutsche Kanzler-Duell, Merkel oder Schulz?

  • Abstimmen

605 Votes zu: Wer gewinnt das deutsche Kanzler-Duell, Merkel oder Schulz?

  • 73%Angela Merkel! Mutti ist unschlagbar.
  • 14%Martin Schulz! Er bringt frischen Wind.
  • 13%Bin kein Hellseher, keine Ahnung!

Für die Umfrage befragte das Forsa-Institut vom 24. bis 28. Juli 2501 repräsentativ ausgesuchte deutsche Bürgerinnen und Bürger. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 2.5 Prozentpunkten - die Werte können also nach oben oder unten abweichen. (sda/afp)

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26Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Tepesch 02.08.2017 18:10
    Highlight Die SPD muss wieder zu ihren Wurzeln finden. Im Moment gibt es kaum einen Unterschied zur CDU.
    2 0 Melden
  • meliert 02.08.2017 15:31
    Highlight gottseidank!
    7 1 Melden
  • Johnny Guinness 02.08.2017 14:36
    Highlight Ich kenne mich mit deutscher Politik nicht aus, aber Umfragen würde ich heute nicht mehr trauen
    2 3 Melden
  • Pirat der dritte 02.08.2017 12:49
    Highlight Merkel ist einfach gut! Sie ist der Grund, dass es D (und auch der CH) so gut geht und in Europa kein weiterer Rechtsruck statt gefunden hat.
    7 18 Melden
  • Boogie Lakeland 02.08.2017 11:19
    Highlight Also als Deutscher würde ich auch Merkel wählen. Sie ist unspektakulär aber pragmatisch.
    Die SPD sollte einfach mal gute, unverbrauchte Leute bringen. Weil nach Merkel hat die CDU ebenfalls eine Lücke.
    Die deutsche Politik der letzten 10 Jahre zusammengefasst: Merkel und viele Schreier
    13 3 Melden
  • rodolofo 02.08.2017 10:57
    Highlight Die wahltaktischen Manöver der SPD sind zu leicht durchschaubar.
    Erst haben sie ihre "Linken Wurzeln" zur ArbeiterInnen- und Umweltbewegungen gekappt, damit sie mehr in den Mittelstand hineinwachsen können.
    Und jetzt, wo in dieser Bürgerlich-etwas liberalen Mitte die CDU viel besser wächst, drängt es sie plötzlich wieder nach links hinaus, wo die SPD noch fruchtbaren WählerInnen-Humus vermutet ...
    Bei so viel wankelmütigem Opportunismus vertrauen die WählerInnen Deutschlands lieber dem Merkel'schen Wackelpudding, nach Originalrezept gekocht, in Formen gegossen, abgekühlt und dann gestürzt.
    34 7 Melden
    • FrancoL 02.08.2017 13:41
      Highlight Ist doch immer schön wie die Wahrnehmung unterschiedlich ist. Da überholt die Frau Merkel die SPD links und keiner spricht von durchschaubar oder von Opportunismus.
      Also vertrauen die Wähler lieber auf einen ANDEREN Opportunismus, dem bürgerlichen Opportunismus. Und es war NIE das Originalrezept der CDU auch nur annähernd Vorgaben der SPD zu übernehmen und zu realisieren, das ist eine neue Art von Opportunismus, die leider auf die Länge nirgends hin führen wird.
      5 3 Melden
    • rodolofo 02.08.2017 15:34
      Highlight @ FrancoL
      Ich sage nicht, dass sich die CDU besser verhält, als die SPD!
      Dass auch "Christlichen Werte" sehr schwammig formuliert und noch "pragmatischer" angewendet werden (nämlich immer wenn's gerade passt), stört mich genauso, wie wenn die "Geschäftlichen Genossen" in unserer Öko-Soli-Szene davon schwafeln, wie sie unsere Alternativ-Betriebe "Fit für die Zukunft" machen wollen.
      Wer hohe Ziele und Ansprüche anvisiert und nicht erfüllt, wird an dem gemessen und fällt u.U. bei Wahlen als unglaubwürdig durch.
      SPD und CDU sind doch heute wie die Grossverteiler Migros und Coop: Hans was Heiri.
      7 1 Melden
    • FrancoL 02.08.2017 16:05
      Highlight @rodolfo; Die Migros und der Coop sind möglicherweise Hans was Heiri, die SPD und die CDU wo möglich auch, doch die Bewertung und der Zuspruch zu den beiden Parteien ist sehr ungleich wieso genau? Wenn alles doch Hans was Heiri ist wieso der unterschiedliche Zuspruch?

      Für mich ist es ein typisches Zeichen der unterschiedlichen Wahrnehmung der beiden Parteien und vor allem der unterschiedlichen Wertung der fast gleichen Fehler.

      Wer schneller den anderen an den Pranger stellt der kann die gleichen Fehler begehen und nicht an den Pranger gestellt werden.
      3 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Grundi72 02.08.2017 10:50
    Highlight Schulz 🤢
    13 20 Melden
  • Diavolino666 02.08.2017 10:31
    Highlight Angela Merkel ist nicht die Heilsbringerin, wie sie immer dargestellt wird. Ihr Glück ist einfach, dass sie bisher noch keinen ernstzunehmenden Gegner hatte. Martin Schulz will sich volksnah geben und ist selber bedenklich abgehoben... Es scheint, als wären wirklich nur noch Blender in der Politik unterwegs :-/
    38 7 Melden
  • Roterriese 02.08.2017 10:02
    Highlight Bei dieser Auswahl würd sogar ich Merkel wählen. Der Kavallerie-Schultz ist einfach nicht wählbar.
    34 16 Melden
    • Vergugt 02.08.2017 14:38
      Highlight Verstehe ich den Hinweis nicht, oder verwechselst Du gerade Schulz mit Steinbrück?
      7 1 Melden
  • Scaros_2 02.08.2017 09:51
    Highlight Das rennen ist schon gelaufen? Zum Teufel das war nicht mal ein Rennen. Es war seit dem Zeitpunkt klar das Merkel gewinnt als sie Gabriel versetzt hat. Kluger Schachzug und die Sache war gegessen.
    33 1 Melden

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