International

Hunderte von Flüchtlingen aus Booten in Sicherheit gebracht: Die Bundeswehr bei einem Einsatz im Mittelmeer.  Bild: AP/Bundeswehr

Deutsche Bundeswehr rettet mehr als 470 Flüchtlinge im Mittelmeer

21.06.15, 06:50 21.06.15, 08:46

Bei ihrem Einsatz im Mittelmeer hat die deutsche Bundeswehr erneut mehr als 470 Menschen aus Seenot gerettet. Die Fregatte «Schleswig-Holstein» habe am Samstag gut 70 Kilometer nordwestlich der libyschen Hauptstadt Tripolis insgesamt 471 Menschen aus einem Holzboot aufgenommen.

Dabei habe es sich um 324 Männer, 79 Frauen und 68 Kinder gehandelt, teilte die Bundeswehr in Potsdam mit. Das Boot wurde den Angaben zufolge an die italienische Marine übergeben. Bislang rettete die Bundeswehr damit im Mittelmeer bereits mehr als 4500 Flüchtlinge, darunter mehr als 300 Kinder. (sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 21.06.2015 19:18
    Highlight Der immer wieder gemachte Vorschlag, sichere Zonen und Auffanglager für Wirtschaftsflüchtlinge in Afrika zu errichten, ist die einzig richtige Lösung. Doch sollte man sich darüber keine Illusionen machen. Das wird nicht kommen.
    Zwei politische Hinderungsgründe stehen dem entgegen. Zunächst erforderte dies politischen Gestaltungswillen. Wer sollte den aufbringen? Zudem ist das Expedieren von grossen Kontigenten, überwiegend afrikanischer Muslime nach Europa, ein politisches Projekt an sich. Es gäbe also keinerlei Motivation, daran etwas ändern zu wollen.
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  • willey 21.06.2015 11:29
    Highlight Schon toll die deutsche Marine rettet das Boot aber anstatt die Flüchtlinge nach Deutschland zu bringen sollen schön die Italiener schauen. Am Ende landen sie dann alle in der Schweiz.
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«Asyl-Algorithmus»: Ein Programm soll Flüchtlinge vor der Arbeitslosigkeit bewahren

Forscher der ETH-Zürich entwickelten einen Algorithmus, der die Arbeitslosigkeit bei Asylsuchenden drastisch senken soll. Neu sollen Flüchtlinge nicht nach dem Zufallsprinzip, sondern anhand von Faktoren wie Alter, Herkunft und Sprache auf die Kantone verteilt werden.

Wer in der Schweiz einen Asylantrag stellt, wird vom Bund einem Kanton zugewiesen. Die Verteilung findet computergesteuert und nach Zufall statt. Das heisst, es kann gut sein, dass ein Asylsuchender, der fliessend Französisch spricht, in ein Asylheim in der Deutschschweiz kommt.

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Kritisiert …

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