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«IS»-Terroristen planten in Deutschland Anschläge mit ferngesteuerten Autos



Eine Gruppe deutscher «IS»-Terroristen soll Zeitungsberichten zufolge Sprengstoffanschläge mit ferngesteuerten Autos geplant haben. Das gehe aus Ermittlungsakten vor, schreiben der «Kölner Stadt-Anzeiger» und der Kölner «Express».

Es handele sich um eine Gruppe deutscher Anhänger der Terrormiliz des sogenannten «Islamischen Staats» («IS») um die Brüder Ömer und Yusuf D. aus Herne. Sie sollen bei US-Luftangriffen getötet worden sein.

ferngesteuertes auto

Die Terroristen wollen ferngesteuerte Autos mit Sprengstoff bestücken. Bild: shutterstock.com

Die Terroristen hätten sich Baupläne für ein ferngesteuertes Auto zukommen lassen. Den Ermittlern zufolge kursierten in «IS»-Kreisen auch Trainingsvideos, die zeigen, wie solche mit Sprengstoff gefüllten Autos ins Ziel gesteuert werden können.

Nach Recherchen beider Zeitungen stammten die Brüder aus einer Familie militanter Islamisten. Diese sei in der «IS»-Szene «in Gesamtdeutschland gut vernetzt» gewesen, habe ein Insider beim Landeskriminalamt NRW zu Protokoll gegeben.

Nach den Erkenntnissen der Strafverfolger in Düsseldorf unterhielten die getöteten Brüder aus Herne auch enge Kontakte zum mutmasslichen «IS»-Deutschland-Chef Abu Walaa, der derzeit in Celle vor Gericht steht. (sda/dpa)

Fahrzeuge: Die neuen Waffen des Terrorismus?

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Video: srf

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