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SPD-Chef Schulz will mit Merkels CDU über eine Regierungsbildung sprechen



epa06373793 The chairman of the SPD, Martin Schulz, speaks during the party convention of the German Social Democratic Party (SPD), in Berlin, Germany, 07 December 2017. During the three-day event delegates will discuss and decide about the possibility of starting talks with the Christian Democratic Union (CDU) to form again a grand coalition government.  EPA/HAYOUNG JEON

Martin Schulz Bild: EPA/EPA

Der deutsche SPD-Vorsitzende Martin Schulz hat um die Unterstützung des Bundesparteitags für «ergebnisoffene Gespräche» mit der Christdemokratie über eine Regierungsbildung geworben.

«Wir müssen nicht um jeden Preis regieren. Aber wir dürfen auch nicht um jeden Preis nicht regieren wollen», sagte er am Donnerstag in Berlin. Die SPD müsse Europa stärken, sich um die Zukunft der Arbeit im digitalen Zeitalter kümmern, eine Bildungsrevolution einleiten, die Umwelt schützen, den Klimawandel begrenzen und die sozialen Netze sicherer machen.

«Dafür wollen wir ergebnisoffen reden und schauen, zu was für inhaltlichen Lösungen wir kommen können», betonte Schulz vor etwa 600 Delegierten.

In der SPD ist die Neuauflage einer grossen Koalition mit der CDU/CSU nach dem miserablen Ergebnis bei der Bundestagswahl im September hochumstritten. Der Parteitag sollte am Nachmittag darüber entscheiden, ob es Gespräche geben wird. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Madison Pierce 07.12.2017 18:52
    Highlight Highlight Keine Überraschung. Es hat ja niemand erwartet, dass Schulz Rückgrat hat. Hat aber erstaunlich lange gedauert, bis er umgefallen ist.

    Deutschland soll es mit einer Minderheitenregierung versuchen. Bei uns funktioniert das ja auch.

    Die GroKo war mir schon länger suspekt, da mittlerweile die Politik der nächsten vier Jahre detailliert im Koalitionsvertrag geregelt ist. Die MdB sind nur noch Staffage. Dies ist nicht gut für eine Demokratie. Es wäre besser, wenn die Regierung wieder für Mehrheiten kämpfen müsste.
    4 1 Melden
  • Der_kleine_Teufel 07.12.2017 17:20
    Highlight Highlight Was watson leider in dem Artikel nicht erwähnt ist die Tatsache, dass Schulz eine Art Vereinigte Staaten von Europa plant, bis 2025. Wenn ihm doch soviel an einem Superstaat liegt, warum geht er nicht zurück in die EU-Politik und verbockt da alles?
    7 1 Melden
  • rohypnoel 07.12.2017 16:31
    Highlight Highlight „Lieber nicht regieren, als falsch regieren“
    shut the fuck up. Würde mich als deutscher Wahlbürger ja schön hintergangen fühlen von Lindner, Schulz, Merkel und Konsorten. Vorallem die SPD würde mich entäuschen, hatte schon die Hoffnung der Sozenverein würde sich in der Opposition wieder etwas Rückgrat aufbauen. Das würde nun auch bedeuten man steckt mit einer AfD als Oppositionsführerin fest. juhui
    11 3 Melden
  • Bene86 07.12.2017 15:55
    Highlight Highlight Wurde bereits vor 5 Jahren von div. Seiten prognostiziert und von den Meisten als "Verschwörungstheorie" abgetan.

    Lustig, wie sich dass alles Schritt für Schritt genau so entwickelt.

    Achtung, fertig, Blitzgewitter!
    5 6 Melden
  • Juliet Bravo 07.12.2017 14:59
    Highlight Highlight Bitte nicht! Merkel sollte ruhig mal merken, wie es ist, wenn man nicht mehr einfach alles alternativlos durchboxen kann. In einer Minderheitsregierung.
    23 2 Melden
    • Skip Bo 07.12.2017 17:35
      Highlight Highlight Merkels Problem bei einer Minderheitsregierung ist der Umstand, dass gewisse Vorlagen die Zustimmung der AfD bekommen werden. Das schlimmste wäre für Mutti, wenn sie plötzlich auf die AfD angewiesen ist weil die SPD bockt.
      Die SPD hat kein Interesse an einer Minderheitsregierung weil die Union mit der FDP und der AfD die Mehrheit hätte. Das wäre fast eine de facto Koalition. Die AfD bekäme eine Plattform wo sie Profilierungsmöglichkeiten hätte.
      Ich tippe auf eine GroKo, mit wechselnden Protagonisten/innen.
      6 1 Melden
    • Juliet Bravo 08.12.2017 01:11
      Highlight Highlight Danke für den interessanten Kommentar! Ich denk nur.. evtl wärs aber auch für die AfD sehr schlecht, und sie ginge mehr oder weniger unter in dieser Rolle. Sie wäre ja dann nur noch Mehrheitsbeschafferin. Die wird nicht mal mehr interviewt. Andererseits wär ihr ein Stamm–Platz in den Medien sicher, wenn es zur GroKo kommt und die AfD zur grössten Oppositionspartei wird.

      (Heute übrigens (7.12.17) ein absolut hörenswertes Tagesgespräch auf SRF4 mit Ypsilanti von der SPD)
      2 0 Melden

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