International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Polizei: Paketbombe wurde in Potsdam aufgegeben

04.12.17, 09:56


epa06362181 A police car and policemen stand behind barrier tape on an empty Christmas market after it was evacuated by police, in Potsdam, Germany, 01 December 2017. Police said they had found an explosive device at Potsdam Christmas market, a city near Berlin, and defused it.  EPA/FELIPE TRUEBA

Aufregung am Potsdamer Weihnachtsmarkt. Bild: EPA/EPA

Im Fall der in Potsdam gefundenen Paketbombe gehen die Ermittler von einem regional agierenden Täter aus. Das Paket sei in Potsdam aufgegeben worden, sagte der Sprecher der Polizei Brandenburg, Torsten Herbst, am Montag im ZDF-«Morgenmagazin».

In einem ähnlichen Fall sei zuvor ein weiteres Paket in Berlin aufgegeben und ebenfalls in Brandenburg zugestellt worden. Derzeit werde von einem Täter ausgegangen, es könne sich aber auch um eine Tätergruppe handeln, sagte der Sprecher.

Die Polizei habe die Zahl der Ermittler verdoppelt, auch ein Hinweistelefon sei geschaltet worden. Den entscheidenden Hinweis gab es demnach aber noch nicht. Bei dem verdächtigen Paket gebe es allerdings mehrere Indizien wie zum Beispiel Drähte und Farbspuren, sagte der Sprecher.

Sprengstoffexperten der Bundespolizei hatten am Freitag ein Paket unschädlich gemacht, das in einer Apotheke mitten in der Potsdamer Innenstadt abgegeben worden war. Die Ermittler gehen davon aus, dass hinter der Paketbombe eine Erpressung in Millionenhöhe gegen den Paketdienst DHL steckt.

Die Sendung wurde von einem Postzustelldienst abgegeben, darin befanden sich eine Blechbüchse mit Nägeln, Batterien sowie Drähte und ein verdächtiges Pulver. Das Paket hätte den Angaben zufolge explodieren und Menschen schwer verletzen können. Die Ermittler warnten die Bevölkerung am Sonntag vor weiteren möglicherweise gefährlichen Sendungen.

Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs rief die Bevölkerung zur Wachsamkeit auf. Wenn Pakete zu Hause oder in Unternehmen ankämen, deren Herkunft nicht ganz klar sei, sollte die Polizei informiert werden, «bevor man sich irgendwelchen Gefährdungen aussetzt», sagte er am Montag im Rundfunk Berlin-Brandenburg. (sda/afp)

Das könnte dich auch interessieren:

Unsere Liebe zu den Bauern endet beim Portemonnaie

Riesen-Show von Shaqiri – deshalb wechselte ihn Klopp trotzdem in der Halbzeit aus

St.Gallen verbietet Burkas – 3 Dinge, die du dazu wissen musst

Diese 9 Schweizer Orte liebt das Internet (zu sehr)

Wie ein Fussball-Teenie 600'000 Franken für Koks und Alk verprasste und abstürzte

Wir haben kürzlich dieses BMW-Plakat gesehen – und hatten da ein paar Fragen

Das essen wir alles in einem Jahr

Mehr als nur Sex zwischen Bäumen: Wie dieser Wald im Aargau zum «Schwulewäldli» wurde

Sex, Lügen und Politik: Der Fall Kavanaugh erinnert an die Hetze gegen Anita Hill

Trump Jr. postet dieses Fake-Bild – und wird vom Moderator komplett demontiert

Instagram vs. Realität – wie es hinter den perfekten Fotos wirklich aussieht

Genital-Check bei jungen Flüchtlingen: Jetzt intervenieren Fachleute und Politik

iOS 12 ist hier – das sind 13 nützliche Tipps für iPhone-User

«NACHBARN AUFGEPASST» – Wie eine Touristin in Deutschland zur Einbrecherin erklärt wurde

Diese 19 Comics zeigen, wie sich Depressionen und Angst anfühlen

Autistin flüchtet aus Angst vor SBB-Ticket-Kontrolle – und wird hammerhart bestraft

Das passiert, wenn Manchester-Fans beim FC Basel nach Champions-League-Tickets fragen 😂

Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

47 Prozent der Deutschen sind für Neuwahlen – und über die Hälfte will, dass Merkel geht

Fast die Hälfte der Deutschen befürwortet einer Umfrage zufolge Neuwahlen auf Bundesebene. Laut einer Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Insa für «Bild» (Freitagausgabe) sprachen sich 47 Prozent der Befragten für Neuwahlen aus.

Allerdings ist mit 29 Prozent auch fast jeder Dritte dagegen. Dass Angela Merkel nach Neuwahlen wieder Kanzlerin wird, erwartet ebenfalls nur jeder dritte Befragte (32 Prozent), jeder Vierte (24 Prozent) wünscht Merkels Wiederwahl. Fast jeder Zweite (48 Prozent) …

Artikel lesen