International

Joachim Gauck.
Bild: EPA/DPA FILE

Deutscher Bundespräsident Gauck verzichtet laut «Bild» auf zweite Amtszeit

04.06.16, 06:02 04.06.16, 09:03

Der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck soll sich nach Informationen der «Bild»-Zeitung gegen eine zweite Amtszeit entschieden haben. Wie das Blatt am Freitagabend unter Berufung auf politische Kreise in Berlin berichtete, will der 76-Jährige an diesem Montag mit Kanzlerin Angela Merkel ein Vier-Augen-Gespräch in seinem Amtssitz Schloss Bellevue führen und ihr seine Beweggründe dann auch ausführlich erläutern.

An diesem Dienstag wolle er seine Entscheidung in Berlin der Öffentlichkeit bekannt geben, hiess es weiter. Zu den Gründen für seinen Verzicht zählen demnach Gaucks fortgeschrittenes Alter und manche gesundheitliche Beschwerden.

Die Sprecherin des Bundespräsidenten sagte am Abend, das Präsidialamt bleibe bei seiner Linie, zu Berichten dieser Art nicht Stellung zu nehmen.

Gauck hatte die Entscheidung über seine Zukunft bis zum Frühsommer angekündigt. CDU/CSU, SPD und Grüne befürworteten eine zweite Amtszeit; auch Merkel sprach sich für eine Wiederwahl aus. Zuletzt meinten auch 70 Prozent der Deutschen in einer Umfrage, Gauck solle weitermachen. (sda/dpa)

Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Gemäss aktueller Umfrage: AfD überholt erstmals deutschlandweit die SPD

Die rechtspopulistische AfD hat in einer Umfrage erstmals die SPD deutschlandweit überholt. In der neuen INSA-Umfrage für die «Bild»-Zeitung landen die Sozialdemokraten nach dem Chaos der letzten Wochen bei nur noch 15,5 Prozent (minus 1,5), die AfD liegt knapp vor der SPD mit 16 Prozent (plus 1).

Die Union kann etwas zulegen auf 32 Prozent (+2) und ist damit mehr als doppelt so stark wie die SPD. Die FDP landet bei 9 Prozent (-1,5), die Linke bei 11 Prozent (-0,5), die Grünen kommen …

Artikel lesen