International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa05761799 A view of a garden property in Arnstein near Wuerzburg, Germany, 30 January 2017. On early 29 January, six teenagers aged 18 to 19, including the arbour owner's two children, were found dead in the garden hut in which they held a private party. The reason for the cause of deaths are unkown yet.  EPA/DANIEL PETER

In dieser Gartenlaube wurden die sechs jungen Menschen von einem Vater tot aufgefunden. Bild: DANIEL PETER/EPA/KEYSTONE

Sechs tote Teenager in Gartenlaube: Strom-Aggregat als Ursache der Gasvergiftung 

02.02.17, 07:53


Die Polizei in Unterfranken hat die Ursache für die tödliche Kohlenmonoxidvergiftung ermittelt, an der sechs Jugendliche in einer Gartenlaube gestorben sind: Das giftige Gas sei von einem Stromaggregat in der Hütte ausgestossen worden, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Das Gerät, das mit Benzin betrieben wurde, hätte in geschlossenen Räumen nicht eingesetzt werden dürfen.

Die sechs in einer Gartenlaube im unterfränkischen Arnstein tot gefundenen Teenager sind an einer Kohlenmonoxidvergiftung gestorben. Dies teilte das Polizeipräsidium in Würzburg der Nachrichtenagentur dpa mit und bestätigte damit entsprechende Informationen der «Bild»-Zeitung. «Alle sechs sind an einer Kohlenmonoxidvergiftung gestorben», sagte ein Polizeisprecher.

Am Sonntagvormittag hatte ein besorgter Vater in dem kleinen Ort im Landkreis Main-Spessart in Unterfranken in seinem Gartenhäuschen die Leichen der sechs jungen Menschen im Alter von 18 und 19 Jahren entdeckt. Unter den Opfern sind auch sein Sohn und seine Tochter.

«So etwas Schlimmes habe ich aber noch nie erlebt»

Weil der Vater nach der Feier am Samstagabend bis in die Morgenstunden keinen Kontakt zu seinen Kindern hatte, wollte er am Sonntag nachsehen, ob alles in Ordnung ist. Nach dem furchtbaren Fund alarmierte er die Rettungskräfte, die aber nur noch den Tod der sechs Teenager feststellen konnten.

Ein Feuerwehr-Kommandant, der zum Einsatzort gerufen wurde, sagte der «Mainpost», er habe in seiner langen Dienstzeit schon viele Tote gesehen. «So etwas Schlimmes habe ich aber noch nie erlebt.»

Derweil versucht das 8000-Einwohner-Städtchen, mit dem tragischen Vorfall fertig zu werden. Am Montagabend gedachten Angehörige und Freunde in einer ökumenischen Trauerstunde in der Stadtkirche der Opfer. Anschliessend gab es in der benachbarten Grundschule Raum für Gespräche mit Seelsorgern. Medien waren gebeten worden, der Veranstaltung fernzubleiben.(sda/dpa)

Aktuelle Polizeibilder

Das könnte dich auch interessieren:

Wir haben kürzlich dieses BMW-Plakat gesehen – und hatten da ein paar Fragen

Das essen wir alles in einem Jahr

Mehr als nur Sex zwischen Bäumen: Wie dieser Wald im Aargau zum «Schwulewäldli» wurde

Sex, Lügen und Politik: Der Fall Kavanaugh erinnert an die Hetze gegen Anita Hill

Trump Jr. postet dieses Fake-Bild – und wird vom Moderator komplett demontiert

Instagram vs. Realität – wie es hinter den perfekten Fotos wirklich aussieht

Genital-Check bei jungen Flüchtlingen: Jetzt intervenieren Fachleute und Politik

iOS 12 ist hier – das sind 13 nützliche Tipps für iPhone-User

«NACHBARN AUFGEPASST» – Wie eine Touristin in Deutschland zur Einbrecherin erklärt wurde

Diese 19 Comics zeigen, wie sich Depressionen und Angst anfühlen

Autistin flüchtet aus Angst vor SBB-Ticket-Kontrolle – und wird hammerhart bestraft

Das passiert, wenn Manchester-Fans beim FC Basel nach Champions-League-Tickets fragen 😂

Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Daily Newsletter

4
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Re Né 31.01.2017 22:30
    Highlight Es ist unfassbar traurig, was dort passiert ist. 😭
    Alle Kraft den Eltern und allen Hinterbliebenen. 🙏🏼🙏🏼🙏🏼

    He, möge Eure Party weitergehen, wo Ihr jetzt seit! 🙄 😪

    Ruhet in Frieden..... 🕯🕯🕯🕯🕯🕯 😢
    19 1 Melden
    • Re Né 31.01.2017 22:45
      Highlight * "seid" natürlich.... 😔
      7 3 Melden
    • Mathis 02.02.2017 13:14
      Highlight Dieser Kommentar repektive die Emoticons sind doch wohl ein schlechter Scherz??!!
      0 3 Melden
  • Calvin WatsOff 31.01.2017 14:34
    Highlight Macht das ganze noch tragischer.

    Wünsche den Eltern ganz viel Kraft in dieser traurigen Zeit.
    28 4 Melden

Wegen Satire-Dreh – deutscher Autor bekommt Besuch von AfD-Mann

Bei Satire hört der Spass für die AfD auf.

In Berlin hatten vergangene Woche öffentliche Dreharbeiten für ein Satire-Video auf YouTube dazu geführt, dass sich AfD-Politiker «erschüttert» und «entsetzt» über «niederträchtige Methoden» beklagten, die im Kampf gegen die Partei zum Einsatz kommen würden. Das deutsche Rechercheportal Correctiv hatte hierzu zuerst berichtet.

Aber wie gesagt, es handelte sich keineswegs um ein Fake-Video, wie es die AfD befürchtete. Nein, die Anwohner in …

Artikel lesen