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Der EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker fordert eine internationale Zusammenarbeit. Bild: REUTERS TV/REUTERS

Juncker will trotz Berlin-Anschlag Flüchtlingspolitik nicht ändern

24.12.16, 04:06

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker warnt nach dem Anschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt vor einem Kurswechsel in der Flüchtlingspolitik. Europa müsse den Menschen, die aus den Kriegsgebieten und vom Terror fliehen, Zuflucht bieten.

«Unsere Werte, unsere Art des Zusammenlebens in Freiheit, im Miteinander und in Offenheit sind die besten Waffen gegen den Terror»

Eu-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker

«Es wäre falsch, alle Flüchtlinge unter einen Terrorismus-Generalverdacht zu stellen», sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Wer auf eine Rhetorik der Ausgrenzung setze, befeuere die Spirale des Hasses. «Unsere Werte, unsere Art des Zusammenlebens in Freiheit, im Miteinander und in Offenheit sind die besten Waffen gegen den Terror», sagte Juncker.

Internationale Zusammenarbeit gefordert

Innere Sicherheit sei zwar primär eine Angelegenheit der EU-Mitgliedstaaten. «Doch in einer Zeit, in der Terroristen nicht an Grenzen halt machen, reichen die Mittel nationaler Innenpolitik alleine nicht mehr aus», so Juncker.

«Wir müssen daher über Grenzen hinweg sehr viel besser zusammenarbeiten.» Konkret gehe es darum, Informationen besser auszutauschen, Schlupflöcher für Extremisten zu schliessen und ihre Finanzquellen trockenzulegen.

Der 24-jährige Tunesier Anis Amri war nach den bisherigen Ermittlungsergebnissen am Montagabend mit einem gekaperten Lastwagen in die Menschenmenge am Berliner Breitscheidplatz gerast.

Bei der Tat kamen zwölf Menschen ums Leben. Der Islamist wurde am Freitag auf der Flucht in Mailand von Polizisten erschossen. Amri hatte vergeblich versucht, in Deutschland Asyl zu bekommen, wurde aber nicht in seine Heimat abgeschoben, weil sich Tunesien weigerte, ihn aufzunehmen.

Druck auf nicht-aufnahmebereite Länder

Der stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Armin Laschet verlangt eine harte und unmittelbare Reaktion auf den Fall Amri. Gefährder, deren Asylantrag abgelehnt worden sei und die vollziehbar ausreisepflichtig seien, müssten unverzüglich abgeschoben werden, sagte er der «Bild»-Zeitung vom Samstag.

«Die Menschen verstehen nicht, wenn gewaltbereite Radikale ohne Aufenthaltsstatus sich frei in unserem Land bewegen können.» Für deren schnelle Abschiebung brauche es jetzt «eine konzertierte Aktion von Bund und Ländern». Zudem müsse auf nicht-aufnahmebereite Länder «maximaler diplomatischer Druck ausgeübt werden». (ehi/sda/reu/dpa)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 25.12.2016 13:23
    Highlight Man muss die Leute, die mit dem islamistischen Feuer auch nur spielen gefangen nehmen. Keinen Fussbreit religiösen und sonstigen Extremisten.
    4 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 25.12.2016 12:20
    Highlight Wenn man keine Lösung hat und auch nicht daran interessiert ist macht man einfach weiter wie bisher. Schwache EU mit einer Spitze wie bei der Muppet Show ist unglaubwürdig, wälzt alles auf die Länder ab, um dann zu sagen was ihr macht wird nicht toleriert.
    6 0 Melden
  • Benot 24.12.2016 15:06
    Highlight Mehr Fakten, die unsere Terrorangst-Verbreiter so ungern hören:

    Anschlag Nizza: Täter wohnte seit vielen Jahren mit Familie in Frankreich (war nichtmal religiös).
    Anschlag Paris: Täter waren belgische Staatsbürger.
    Anschlag Brussel: Täter lebten bereits jahrelang in Belgien.
    Anschlag Berlin: Täter stammt aus Tunesien, d.h. ist nicht Syrien-/Afganistan-Flüchtling auf der Balkan Route.

    D.h.: Anteil islamischer Terroristen über die Balkan-Route ist im millionstel Bereich!

    Die rechtsextremen Parteien haben die Bevölkerung durch populistisch übertriebene Prognosen terrorisiert.

    Hört auf damit!
    6 13 Melden
    • tinmar 24.12.2016 18:52
      Highlight Und durch vollkommen unkontrollierte Zuwanderung aus vollkommen, absolut "anderen" Kulturkreisen .. wird was genau besser?
      10 2 Melden
  • rudolf_k 24.12.2016 12:37
    Highlight Welche Flüchtlingspolitik?
    22 2 Melden
  • sebi25 24.12.2016 12:26
    Highlight Nach diesem traurigen Anschlag geht der Zeigefinger hier in den Kommentaren gleich auf die "bösen Flüchtlinge" und die "böse EU".
    Gleichzeitig gehen Rüstungsexporte nach Saudi Arabien und die Schweiz wäscht weiterhin brav das Extremistengeld.

    Wir wollen alle eine einfache Lösung für das Problem! Und diese vermeindliche Lösung wird uns von Rechtspopulisten wie AfD und SVP präsentiert...

    Doch das Thema ist weitaus komplexer, und man muss Junker recht geben: wir brauchen mehr internationale Kooperation, mehr Zusammenhalt in der Bevölkerung und mehr Frieden auf der Welt.

    Frohe Weihnachten
    8 18 Melden
    • Homes8 24.12.2016 13:50
      Highlight Junker will doch gar nicht, dass es weniger Flüchtlinge gibt.
      Was er sagt ist in etwa, wie wenn der Chef eines Gänseleber-Mastbetriebs sagen würde "mir ist die Gesundheit der Tiere am wichtigsten"
      14 4 Melden
  • tinmar 24.12.2016 12:17
    Highlight Aaaaarrrrrgggghhh .. dieser ID**T!

    Diese ewigen Plattitüden .. «Unsere Werte, unsere Art des Zusammenlebens in Freiheit, im Miteinander und in Offenheit sind die besten Waffen gegen den Terror» .. Hä? Das Wirkprinzip muss er mal genauer erklären.

    ... er ignoriert vollkommen die sorgen der WÄHLENDEN Bevölkerung - und ahnt nicht mal, welche dunklen Kräfte er damit nach und nach weckt. Er will zuviel, zerstört damit am Ende das erreichte.

    Traumtänzer. Naivling. Abgehoben.

    19 8 Melden
    • Platon 24.12.2016 14:20
      Highlight Wie war das nochmals mit Naivling?
      5 13 Melden
    • tinmar 24.12.2016 18:29
      Highlight Du reduzierst Einwanderung auf Terror herunter .. sehr schlichte Sichtweise
      5 5 Melden
  • Peace.Nik 24.12.2016 12:13
    Highlight Juncker hat Recht. Wenn wir nicht mehr für Menschenrechte einstehen, dann hat der anti-demokratische und anti-freiheitliche Terrorismus gesiegt. Wollen wir das zulassen? Deswegen sollten wir Rassismus beim Namen nennen. Die islamistischen Bewegungen sind damit übrigens auch gemeint, weil sie auch eine Form von Rassismus sind.
    8 12 Melden
  • Amadeus 24.12.2016 10:54
    Highlight Meiner Meinung nach macht Juncker den Fehler, die Wahrnehmung in der EU Bevölkerung zu unterschätzen. Flüchtlinge werden leider oft nicht als Einzelschicksale, sondern nur als Masse wahrgenommen. Als Invasion die den Kontinent bedroht. Das muss man berücksichtigen, auch wenn man selbst - wie ich auch - anderer Meinung ist. Und man sollte Ecris, Eurodac und SIS ausbauen und verknüpfen um straffällige Flüchtlinge europaweit zu identifizieren.
    41 3 Melden
    • Benot 24.12.2016 11:41
      Highlight ... Und Ihnen ist nie in den Sinn gekommen, dass diese "Wahrnehmung" instensivst von rechtspopulistischen Parteien bewirtschaftet wurde und wird?

      Die Rechtsparteien AfD, SVP, FPÖ, Wilders, FN terrorisieren die Bevölkerung ständig mit der Behauptung, es würden Massen an IS-Terroristen einwandern. Die Realität in den letzten zwei Jahren strafen diese Reden LÜGEN.

      Aber laufen Sie ruhig weiter diesen Brandstiftern nach und fühlen sich in ständiger grosser Terrorgefahr.

      P.S.: Anzahl terroristischer Anschläge mit islamistischem Hintergrund in der Schweiz bis dato: 0 (null).
      9 37 Melden
    • Fischra 24.12.2016 12:42
      Highlight @benot. Wenn ich die Blitzer sehe zu Ihrem Beitrag dann wird mir angst und bange. Viele vergessen dass vor 75 Jahren das gleiche schon mal passierte. Hassprediger sind hoch im Kurs. Erst wenn es allen mal wieder schlecht geht fängen die Hirnzellen an zu begreifen.
      4 12 Melden
    • Amadeus 24.12.2016 13:54
      Highlight @Benot
      Doch, das ist mir sehr wohl in den Sinn gekommen. Zudem ist mir auch klar, dass viele Rechtsparteien das Thema nicht nur bewirtschaften, sondern auch keine rechtsstaatlich praktikablen Lösungen bieten. Dennoch muss die aktuelle Politik berücksichtigen, dass viele Europäer leider die Flüchtlinge als grosse bedrohliche Zahl und nicht als Individuen wahrnehmen. Ich bin nicht der Meinung, dass die EU gescheitert ist, aber sie muss Lösungen suchen und umsetzen. Und dieses ganze Links-Rechts-Bashing bringt uns nicht weiter.
      9 3 Melden
  • Platon 24.12.2016 10:47
    Highlight Jetzt muss man sich auch noch rechtfertigen, wenn man Menschen auf der Flucht hilft? Was hat denn die AfD für Rezepte? Einen solchen Anschlag verhindert man auch nicht wenn man alle Menschen in Not vor den Grenzen erfrieren lässt... Die AfD poltert einfach gerne, wie alle andere Rechtspopulisten, um dann eine radikal assoziale Sozial- und Steuerpolitik durchzukriegen, wie beispielsweise eine Flattax mit dem gleichen Steuersatz für alle. Macht ja auch Sinn: Die Menschenverarmen noch mehr und laufen zur AfD, die die Schuld auf die Flüchtlinge schiebt.
    Und jetzt Blitze, ihr Assis!
    22 58 Melden
    • tinmar 24.12.2016 12:23
      Highlight Es fliehen zu viele! So gerne möchte ich ALLEN Menschen in der Welt helfen. Aber es geht schlicht nicht. Wenn Merkel & Co & Leute wie Du das einfach ignorieren, dann stärkt genau das die AFD & SVP - leider völlig zu recht.

      Wie kann eine Merkel von Frankreich verlangen - zusätzlich zu aller total fehlgeschlagenen Integration und massiven Sparauflagen (gerade durch die Merkel-Politik) auch noch ein paar hunderttausend Flüchtlinge aufzunehmen? Wie soll das funktionieren? Wo ist überhaupt die Obergrenze? 2 Mio? 3 Mio? 5? 8? 10? 20?
      14 1 Melden
    • poga 24.12.2016 12:51
      Highlight @Platon ja ich denke wenn man die Bevölkerung einer Region, Land, Kontinent zu etwas verdonnert, sollte man sich schon dafür rechtfertigen. Es ist ja nicht so, dass Herr Junker persönlich für die Kosten, Unterbringung und Sicherheit aufkommt. Ich bin nicht grundsätzlich gegen die Hilfe, aber wenn (vor allem) die linke Politik Ihre Idee durchbringen möchte, wäre es schon angebracht, diese auch zu begründen. Eventuell könnte man auch gewisse Anpassungen vornehmen wenn das Volk nicht im grossen Stiel dahinter steht.
      10 3 Melden
    • Platon 24.12.2016 14:54
      Highlight Sry aber die EU betreibt keine linke Politik. Die EU ist eine von Lobbying korrumpierte Wirtschaftsunion, die von Banken und Grosskonzernen kontrolliert wird. Von mir aus könnt ihr die jetztige Politik kritisieren, aber die wurde von Christdemokraten und Liberalen gemacht, zusammen mit denn Rechten wenn es um die neoliberale Wirtschaftspolitik geht. Dies ist überrall in Europa so. Abgesehen von den Skandinaviern hat Rot-Grün nichts zu sagen. Kein Wunder gehts den Skandinaviern so gut und belegen immer die vordersten Ränge auf dem Glücklichketsranking.
      6 4 Melden
  • Benot 24.12.2016 10:33
    Highlight Trotz Berlin ... hat es seit Ausbruch der Flüchtlingskrise sehr sehr wenig Anschläge gegeben. In der Schweiz gab es gar keinen.

    Die Horrorszenarien, die von den rechtsextremen Parteien vorausgesagt wurden, sind nicht eingetroffen.

    Diese populistische Angstmache hat mehr Menschen in Europa terrorisiert, als der IS-Terror selber.
    19 65 Melden
    • Benot 24.12.2016 11:46
      Highlight An die Blitzer: Die Wahrheit gefällt euch nicht. Ihr haltet euch lieber an die Lügenreden der rechtsextremen Parteien. Eine eigene, auf FAKTEN beruhende, Meinung fürchtet ihr wie der Teufel das Weihwasser. Und ihr wollt von der Politik ernst genommen werden?
      14 27 Melden
    • Platon 24.12.2016 11:49
      Highlight Haha. Schön gesagt @Benot
      5 18 Melden
    • Flughund 24.12.2016 12:23
      Highlight Deine Verharmlosungen (sehr wenig Anschläge, in der Schweiz keine...etc.) sind an Zynismus nicht zu überbieten. Sag das mal den Angehörigen der Opfer. Aber hauptsache die Nazikeule schwingen. Du bist mit deinen Komentaren hier nicht eine Spur besser als die die du kritisierst.
      14 5 Melden
    • Platon 24.12.2016 14:19
      Highlight Die Debatte wird meiner Meinung nach viel zu emotional gefüht. Die Rechten schlagen politischen Profit aus solche Attentaten, bevor die Leichen kalt sind. Ganz nüchtern betrachtet gehen wir tagtäglich die viel grösseren Risiken ein an etwas zu sterben. Die Wahrscheinlichkeit von einem Blitz getroffen zu werden ist grösser als an einem Attentat zu sterben. Da gibt es duzende Dinge im Alltag an denen wir sterben könnten, um einiges wahscheinlicher als am Terror. Und ihr wollt nun Menschen auf der Flucht wegen einem Idioten leiden lassen?
      4 8 Melden
    • Benot 24.12.2016 14:52
      Highlight Klar sage ich das den Angehörigen von Opfern islamisch-terroristischer Anschläge in der Schweiz. Da ist überhaupt kein Zynismus dabei, denn es gibt schlichtweg keine.

      Dafür gibt es viele Schweizer, die täglich mit Angst vor islamischem Terrorismus aus dem Haus gehen. Eine Angst, die NICHT von islamischem Terrorismus in der Schweiz herrührt.

      Und klar bin ich besser als die, die ich kritisiere.
      - Ich schüre keine erfundene Terrorangst.
      - Ich sähe keinen Hass, auf "linke", Ausländer, Flüchtlinge, die EU, etc.
      - Ich poltere nicht "gegen die da oben" und laufe zwei SVP-Milliardären hinterher.
      6 5 Melden
  • N. Y. P. 24.12.2016 09:27
    Highlight «Unsere Werte, unsere Art des Zusammenlebens in Freiheit, im Miteinander und in Offenheit sind die besten Waffen gegen den Terror»
    Eu-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker.

    Klar, da hast Du recht. Ich kann es aber nicht mehr hören. Immer das gleiche, alte Gewäsch.
    Vielen Menschen in der EU gehts immer schlechter. Haben die Menschen das Gefühl, sie werden abgehängt und sie dürfen am Fortschritt nicht mehr teilhaben, so werden sie anfällig für rechte Gesinnung und sie suchen Sündenböcke (Flüchtlinge).
    Jean-Claude, wach auf !
    47 11 Melden
    • Fischra 24.12.2016 10:47
      Highlight Ich habe aber eher das Gefühl dass es den Menschen immer besser geht in Eiropa. Es gibt auch ärmere und die welche gerne vom Staat leben dürfen und die Erfolglosen selche dann die Schuld für ihr Versagen andern geben. Die wirklich Armen melden sich nie.
      9 28 Melden
    • N. Y. P. 24.12.2016 11:11
      Highlight @Fischra
      Es gibt auch Menschen, die sich in die Matte legen und gerne vom Staat leben. Gebe ich Dir recht.

      Im Süden der EU zum Bsp. haben wir 30% Jugendarbeitslosigkeit. Ich bin mir sicher, dass diese Jugendlichen gerne arbeiten würden. Diese Jungen sind nicht erfolglos,wie Du schreibst. Es gibt schlicht keine Jobs für sie. Die Situation ist komplexer, als es auf den ersten Blick scheint..
      24 0 Melden
    • Fischra 24.12.2016 11:41
      Highlight N.Y.P das es eine grosse Jugendarbeitslosigkeit gibt und zwar nicht nur im Süden hat mit der EU nun nicht so viel zu tun. Was machen die Regierungen? Genau, sie schieben es der Eu in die Schuhe statt selbst etwas zu Unternehmen. Darin liegt auch das Problem. Alle andern sollen nur selbst tut man gar nichts. Absolut schwach und unfähig diese Regierungen. Ubd dann soll Juncker und die Eu schuld sein? Die habenn es einfach alle vor lauter wohlstand vergessen dass es auch noch Nachkommen gibt. Ich reise Genug in diese Länder um zu sehen an was esliegt
      5 13 Melden
    • N. Y. P. 24.12.2016 11:58
      Highlight Die Regierungen schieben es der EU in die Schuhe, um vom eigenen Versagen abzulenken. Dem kann ich zustimmen.
      Aber trotzdem ist es doch eine der wichtigsten Aufgaben (auch) der EU, die Jugendarbeitslosigkeit im europäischen Verbund zu bekämpfen.
      Und so landen wir halt wieder beim guten, alten Herr Juncker.
      Zumindest Ideen auf den Weg bringen, Impulse geben, die Stossrichtung aufzeigen, eine Vision haben..
      Das erwarte ich von Brüssel.
      Klar, machen sie schon. Eine Vision haben sie auch. Der Erfolg ist aber sehr überschaubar.
      8 0 Melden
    • tinmar 24.12.2016 12:25
      Highlight Es gibt Menschen, denen geht es immer besser - anderen geht es immer schlechter.

      So oder so: Diese Plattitüden sind nicht zu ertragen.
      1 2 Melden
    • Froggr 24.12.2016 16:25
      Highlight Warum gibt es denn keine Jobs für sie? Die Steuern sind zu hoch.
      Der Staat ist zu ineffizient. Es gibt viel zu viel Bürokratie. Die Arbeitslosenversicherung ist zu ausgeprägt, wodurch die Jugendlichen weniger Anreize haben nach Jobs zu suchen. Wegen zahlreichen Beschränkungen bezüglich import und Export, können die Unternehmen nicht mehr Arbeiter anstellen. Und zuletzt befindet sich Spanien (die gesamte EU) in einer Rezession/Krise. Unternehmen sehen schlechte Chancen für die Zukunft und investieren nicht.
      4 0 Melden
  • Holla die Waldfee 24.12.2016 09:20
    Highlight Wer sich aus Angst isoliert, zu den Waffen greift oder ganze Bevölkerungsgruppen pauschal verurteilt, unterstützt damit den IS.

    In diesem Artikel ist das recht gut zusammengefasst:

    https://volksverpetzer.de/2015/11/wie-pegida-mit-dem-islamischen-staat-zusammenarbeitet/
    9 29 Melden
    • Fischra 24.12.2016 11:45
      Highlight Alle diese Hassparteinen und rechten sind gleich. Afd ( alternative für Dumme) pegida und ignaz bearth haben keine Zeitgemässen Lösungen dafür Hetzen sie die Naiven gegen alles was irgendwie Hetzbar ist. Heute Flüchtlinge, Morgen Arbeitslose, Übermorgen Anwälte etc. Jemanden finden diese Typen immer. Lösungen finden sie nie.
      7 15 Melden
    • Lumpirr01 24.12.2016 13:15
      Highlight @Fischra: Ich bin wie Du kein Freund von Pediga & Konsorten, aber indem Du die AFD als Dumme bezeichnest, betätigst Du Dich leider ebenfalls als Hetzer......................
      9 3 Melden
  • Homes8 24.12.2016 08:53
    Highlight Viel wichtiger wäre wohl, wenn Multinationale Konzerne mal aufhören würden Drittweltländer auszubeuten.

    Solange Juncker kein faires Steuersystem in die EU bringt ist das alles nur scheinheiliges blah-blah

    44 46 Melden
    • Candy Queen 24.12.2016 09:41
      Highlight Diese These, dass Ausbeutung Schuld an der Misere der Drittweltländer sei, ist ebenfalls undifferenziertes Blabla.
      40 19 Melden
    • Fischra 24.12.2016 10:50
      Highlight @homes8. Das Thema kennen wir jetzt aber auch langsam. Die Schuld an der Misere haben wohl die Diktatoren und Machthaber und nicht die Konzerne welche Millionen von Menschen beschäftigen
      18 10 Melden
    • S.Fischer 24.12.2016 11:09
      Highlight @Fischra

      Das ist dann doch eine zu einfache Weltansicht. Stichwort: Rentierstaatlichkeit
      8 4 Melden
    • Homes8 24.12.2016 12:50
      Highlight @ Fischra
      Wohl eher "Konzerne welche Millionen von Menschen beim beschäftigen bescheissen".
      In Wahrheit profitieren die grossen Firmen durch zunahme der Bevölkerung in Europa.
      Deren Besitzer durch zunahme der Staatsverschuldungen, da sie Ihr gespartes relativ sicher in Staatspapiere anlegen können. Bei Not entschädigt die EZB und Junker schaut, dass die Konzerne bei den Steuern schlüpfen können.
      Ganz oben schaut Blackrock, dass alles schön anonym abläuft
      1 2 Melden
    • Fischra 24.12.2016 12:54
      Highlight S.Fischer ich kann ja hier keine grossen Kommentare schreiben. ;) klar ist es nicht ganz so einfach. Aber eben auf beiden Seiten
      1 1 Melden
  • Sillum 24.12.2016 08:35
    Highlight Wieso soll er auch etwas ändern? Bloss wegen diesen wenigen Einzelfällen? Die küssende Schnapsnase aus Brüssel ist die personifizierte EU.
    97 26 Melden
    • Fischra 24.12.2016 10:52
      Highlight @sillum ihr Kommentar ist niveaulos und unpassend. Bringen Sie besser gute Ideen anstatt diese Sprüche. Aber gut heisst gut ubd nicht blablabla. Das kann nämlich jeder.
      8 37 Melden
    • Homes8 24.12.2016 13:44
      Highlight @ Fischra
      Wo sind Ihre guten Ideen? Wenn hier einer niveauloses Blabla und Ausflüchte bringt, sind sie das. Sillum hat das mit küssende Schnapsnase sehr prägnant auf den Punkt gebracht. Hätte ich Junkers Gewissen, müsst ich das wohl auch konstant mit Alkohol betäuben.
      6 1 Melden
  • atomschlaf 24.12.2016 08:23
    Highlight ist das jetzt Altersstarrsinn?

    Und dann wundert man sich, dass rechte Parteien immer mehr Zulauf erhalten... 😵
    87 22 Melden
    • Wisegoat 24.12.2016 10:14
      Highlight Genau. In dem er mit seiner ideologischen Sturheit einen Extremismus ausserhalb bekämpfen will, der sich nicht besiegen lässt, fördert er nationalen Extremismus innerhalb Europas. Die EU schafft sich selber ab. AfD bei mittlerweile 15.5%
      27 5 Melden
    • tinmar 24.12.2016 12:26
      Highlight Altersstarrsinn ... das Wort trifft es auf den Punkt.
      7 0 Melden
  • Froggr 24.12.2016 08:09
    Highlight Selbstzerstörung auf hohem Niveau.
    68 17 Melden
  • Fischra 24.12.2016 07:12
    Highlight Die EU ist ein Wirtschaftsbund und hat keine eigene Armee. Die Innere Sicherheit steht den Ländern zu wie auch die Grenzübergreifende zusammenarbeit. Dahingehend ist es sicher Legitim so zu handeln. Leider gibt es auch in der EU Rosinenpicker welche gerne Unterstützt werden Finanziel, in der Flüchtlingspolitik aber nichts tun. Erst wenn alle helfen geht es.
    29 42 Melden
    • chara 24.12.2016 07:21
      Highlight Aha, Wirtschaftsbund? Dann sind da aber einige total unqualifizierte Personen und Länder dabei...
      59 9 Melden
    • redeye70 24.12.2016 08:46
      Highlight Nein, die EU ist schon lange kein Wirtschaftsbund mehr. Es gibt noch eine Währungsunion, eine politischen Union ist im Aufbau. Gesetze, die in Brüssel beschlossen werden, müssen von den Mitgliedern automatisch übernommen werden. Die EU ist längst ein Staatenbund, die Zentrale in Brüssel erhält immer mehr Macht, man will keine Föderation. Zum Scheitern verurteilt, weil die EU-Führung die Realität nicht mehr sehen will. Was Juncker machen will, ist nicht mehr als Symptombekämpfung.
      56 5 Melden
  • andersen 24.12.2016 07:06
    Highlight Ich stimme der Junker zu.EU mit Schengen ist einzigartig auf der ganzen Welt.
    18 73 Melden
    • chara 24.12.2016 07:19
      Highlight ist das Sarkasmus?
      72 10 Melden
    • maxi 24.12.2016 08:58
      Highlight nur weil es einzigartig ist, muss es nicht gut sein...
      31 2 Melden
    • Globidobi 24.12.2016 09:03
      Highlight Das Schengenabkommen ist der grösste Dreck. Für Staaten im Norden, meistens auch Wirtschaftlich stabiler, unteranderem durch Waffenexporte nach Saudi Arabien, könnten eigentlich fast jeden Flüchtling abschieben. Wenn die EU wirklich ein Staatenbund ist, sollten sie die Zahl der Flüchtlinge auf alle Staaten fair aufteilen. Am Besten holen sie diese bereits in den Kriegsgebieten ab oder in der Nähe.
      11 6 Melden
  • chara 24.12.2016 06:57
    Highlight Konzept-/ & planlos, Hauptsache die Alternativen Ideale wehen weiterhin auf der Flagge...Komme was wolle...Nach aussen sozial und humanitär, nach innen sollen gefälligst alle still sein, Selbstbestimmung unerwünscht! Keine andere vergleichbare Institution geht so fahrlässig mit dem Thema um...Lieber auf die bösen Russen los gehen, vor der Türkei kuschen, den USA nacheifern und auf die netten (exkl. Schweiz) Länder von Europa welche noch nicht dabei sind den Schlüssel wie ein Versicherungsmakler schmackhaft machen damit man auch noch in andere Länder div. Ausflüge machen kann...
    64 23 Melden
  • Alnothur 24.12.2016 06:07
    Highlight Selbst Merkel hat nun, nachdem es in ihrem Land so richtig geknallt hat, endlich eingesehen, dass es selten blöd wäre, "nocheinmal alles genau so zu machen". Aber Juncker? Nein, der doch nicht...
    84 27 Melden
    • Amboss 24.12.2016 07:31
      Highlight Hat sie das? Was hat sie gesagt und wo? Hab ich gar nicht mitbekommen...
      36 18 Melden
    • Obsidian 24.12.2016 07:55
      Highlight Nun hast Du deine Bestätigung: "Es hat so richtig geknallt! HA!". Denkst Du überhaupt an die Opfer, oder feierst Du das? Ausserdem hast du vor den Terroristen bereits kaputuliert, da Du als Angsthase nie mehr einen Glühwein trinken kannst. Bleib Du weiter im Luftschutzbunker. Ich geh lieber mit Freunden raus und stelle mich der gefährlichen Freiheit. Und was ist mit Juncker? Er wird vor dem Terrorismus nicht einknicken wie Du. Den Bückling machen, wie ihr es nennt. Devot vor den Kolonialherren knienen. Kennst Du die Worte? Komm raus aus deinem mentalen Schutzbunker.
      22 55 Melden
    • Gelöschter Benutzer 24.12.2016 07:56
      Highlight Amboss@
      Dann haben Sie was verpasst.
      11 14 Melden
    • Saraina 24.12.2016 08:56
      Highlight Das hat sie nicht gesagt. Was wäre vor dem Agreement mit der Türkei auch die Wahl gewesen? Ein Schiessbefehl? Menschen, inklusive Frauen und Kinder auf der Balkanroute verrecken lassen? Das hätte Europa kaum sicherer gemacht, sondern ISIS fürs Rekrutieren gedient. Die Sache hat nichts mit den Flüchtlingen zu tun, sondern damit, dass Europa bis heute kein Rücknahme-Abkommen mit den Meghrebstaaten hat, und keine zielführende Regelung für die Ausschaffungshaft besteht.
      Und nicht zuletzt hat es Europa verpasst, angemessen in der Syrienkrise zu intervenieren.
      5 16 Melden
    • Amboss 24.12.2016 09:36
      Highlight Was hab ich verpasst, trader?
      5 5 Melden
    • Aged 24.12.2016 09:49
      Highlight @amboss: das ist es ja: man sieht nicht, hört nichts, liest nichts - aber man weiss alles.
      6 3 Melden
    • road¦runner 24.12.2016 09:52
      Highlight @Alnothur
      Ach die macht doch nur Wahlkampf. Vor 4, 8 und 12 Jahren hat sich eigentlich auch alles recht gut angehört was sie sagte, nur als sie dann im Amt war hatte sie wieder all dies vergessen. Politiker eben, "was interessiert mich mein Geschwätz von gestern".
      An den Taten soll man sie messen. Es wäre für sie ein leichtes ihren Worten Taten folgen zu lassen, nur hat sie das aber nicht getan, es ist alles noch beim alten... :-(
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