International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Bild: HANNIBAL HANSCHKE/REUTERS

Bereits zum sechsten Mal: «Forbes» kürt Angela Merkel zur mächtigsten Frau der Welt

Hillary Clinton schafft es nicht, die deutsche Kanzlerin vom «Forbes»-Thron zu stossen. Das US-Magazin begründet Merkels erneute Spitzenposition als mächtigste Frau der Welt auch mit ihrer Flüchtlingspolitik.

07.06.16, 10:34 07.06.16, 10:45

Ein Artikel von

Das Wirtschaftsmagazin «Forbes» hat Angela Merkel zur mächtigsten Frau der Welt gewählt – zum sechsten Mal in Folge. Auf Platz zwei folgt Hillary Clinton, demokratische Bewerberin für die US-Präsidentschaftswahlen im November. Im vergangenen Jahr hatte «Forbes» noch geschrieben, dass Clinton Merkel bald an der Spitze ablösen könnte.

Dass Angela Merkel wieder ganz oben steht, begründet «Forbes» mit ihren politischen Leistungen in den vergangenen Jahren: «Wenn es eine Führungsperson gibt, die fähig ist, den existentiellen wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen zu trotzen, mit denen sich die Europäische Union an den Rädern und im Kern konfrontiert sieht, dann ist es die deutsche Kanzlerin Angela Merkel», schreibt das Magazin auf seiner Website.

Neben Merkels EU- und Wirtschaftspolitik nennt «Forbes» auch ihre Haltung in der Flüchtlingskrise: «Indem sie Deutschlands Grenzen in den vergangenen Jahren für über eine Million Migranten aus Syrien und anderen muslimischen Ländern öffnete, beschloss Merkel, ihre Macht mit der ungewöhnlichsten aller geopolitischen Strategien auszuüben: purem Humanismus.»

Seit 2004 kürt das Magazin jährlich die hundert mächtigsten Frauen. Sieben Frauen haben sich seitdem unter den Top 100 gehalten. In diesem Jahr schafften es 20 Frauen zum ersten Mal auf die Liste, darunter Nguyen Thi Phuong Thao. Sie hat die vietnamesische Billigfluggesellschaft «VietJet» gegründet, deren Stewardessen bei manchen Flügen nur mit Bikinis bekleidet sind.

Stars wie Angelina Jolie oder Taylor Swift stehen in diesem Jahr nicht mehr auf der «Forbes»-Liste. Das liege nicht an ihrem Status, schreibt das Magazin, sondern an der Bemühung, mehr Raum zu schaffen für die Frauen, die ein politisches Amt ausüben. Neben Merkel stehen zahlreiche weitere Staatsfrauen auf der Liste, darunter die Erste Ministerin Schottlands, Nicola Sturgeon, und die Präsidentin von Taiwan, Tsai Ing-wen. (sos)

Passend dazu: Merkels Gesichtszüge

Merkel und Europa:

Roger Köppel «interviewt» (lobpreist) Viktor Orban – und wir sollten auf der Hut sein!

Der gewagte Poker der Angela Merkel 

Die EU wird deutsch und deutlich – und die Griechen werden geopfert

Der amerikanische Albtraum: Griechenland wird ein «failed state» 

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
4
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 07.06.2016 22:13
    Highlight Solange die Kriterien für Rankings nicht klar sind, sind sie nicht mehr als Behauptungen.
    0 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 07.06.2016 10:55
    Highlight Gratulation Frau Kasner! ;-)
    3 3 Melden
  • Skeagle 07.06.2016 10:52
    Highlight Ein Witz...
    9 14 Melden
    • allesklar 07.06.2016 11:20
      Highlight kommt auf die masstäbe an, nach denen man definiert und weniger auf die persönliche meinung, nicht?
      7 4 Melden

Schlag gegen Rotlicht-Milieu: Grösste Razzia in der Geschichte der deutschen Bundespolizei

Die deutsche Bundespolizei ist mit einer gross angelegten Aktion und mehr als 1500 Beamten gegen eine landesweit agierende Rotlicht-Bande vorgegangen. Mehr als 100 Personen wurden vorläufig festgenommen und sieben Haftbefehle vollstreckt. Zwei Hauptverdächtige sind identifiziert. Es handle sich um die grösste Zugriffs- und Durchsuchungsmassnahme seit Bestehen der Bundespolizei, teilten mehrere Direktionen am Mittwochmorgen über Twitter mit.

Beteiligt ist den Angaben zufolge auch die …

Artikel lesen