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Nach Skandal bei Preisverleihung: Musikpreis «Echo» wird abgeschafft

25.04.18, 14:38 25.04.18, 17:38


Aus für den Echo: Gegen die Preisvergabe an ein als judenfeindlich kritisiertes Rap-Album gab es massiven Protest. Jetzt zieht der Branchenverband Konsequenzen. Auch die Veranstalter der Swiss Music Awards werden aktiv: Sie überarbeiten das Reglement, wie «Radio 1» am Mittwoch berichtete.

Den Musikpreis Echo wird es in Zukunft nicht mehr geben. Das teilte der Bundesverband Musikindustrie am Mittwoch in Berlin mit. Er reagierte damit auf die Kontroverse um die Preisvergabe an ein als judenfeindlich kritisiertes Album der Rapper Kollegah und Farid Bang.

Proteste nach dem umstrittenen Echo-Gewinn:

Video: srf/SDA SRF

Die Marke Echo sei so stark beschädigt worden, dass ein vollständiger Neuanfang notwendig sei, heisst es in der Mitteilung. Das ziehe auch eine Neuaufstellung beim Echo Klassik und beim Echo Jazz nach sich. Die anstehenden Jazz-Preise sollen am 31. Mai in Hamburg in kleinerem Kreis ohne TV-Inszenierung verliehen werden.

Echo für immer beschädigt

Das prämierte Rap-Album «JBG3» enthält Textzeilen wie «Mein Körper definierter als von Auschwitzinsassen» und «Mache wieder mal 'nen Holocaust, komm' an mit dem Molotow». Nach der Preisverleihung hatten zahlreiche Musiker aus Protest ihre Echos zurückgeben - darunter Stardirigent Daniel Barenboim und Marius-Müller Westernhagen.

Deutschland brauche als drittgrösster Musikmarkt der Welt «zur genre- und generationsübergreifenden Auszeichnung von Künstlerinnen und Künstlern» weiterhin «Musikpreise mit Leuchtturm-Charakter». Man wolle jedoch keinesfalls, dass dieser Musikpreis als Plattform für Antisemitismus, Frauenverachtung, Homophobie oder Gewaltverharmlosung wahrgenommen werde, teilte der Bundesverband mit.

Plattenfirma beendet Zusammenarbeit mit Rappern

Nach dem Echo-Eklat hat sich die Bertelsmann Music Group (BMG) von den Rappern Farid Bang und Kollegah getrennt. Das geht aus einer Erklärung der Bertelsmann-Tochter hervor, die der Deutschen Presse-Agentur seit Mittwoch vorliegt.
«BMG hat die Zusammenarbeit mit den Künstlern Kollegah und Farid Bang beendet», heisst es in der Stellungnahme. Zum genauen Zeitpunkt der Trennung wollte sich ein Sprecher nicht äussern. Zuvor hatten das «Westfalen-Blatt» in Bielefeld und «Die Glocke» (Oelde) über das Vertragsende berichtet. In der vergangenen Woche hatte BMG angekündigt, die Zusammenarbeit mit den Rappern vorerst ruhen zu lassen.
BMG hatte in Kooperation mit den Musik-Labels Banger Musik und Alpha Music Empire der Rapper Farid Bang und Kollegah 2017 das umstrittene Album «Jung, Brutal, Gutaussehend 3» veröffentlicht. Die Musiker waren für das Werk mit dem Musikpreis Echo ausgezeichnet worden. Heftige Kritik und eine Debatte um Antisemitismus hatten die Textzeilen der Rapper wie «Mein Körper definierter als von Auschwitzinsassen» und «Mache wieder mal 'nen Holocaust, komm' an mit dem Molotow» ausgelöst.

Das um den diesjährigen Echo herum Geschehene, wofür der Vorstand sich entschuldigt habe, könne zwar nicht mehr rückgängig gemacht werden, man werde aber dafür sorgen, dass sich ein solcher Fehler in Zukunft nicht wiederhole, heisst es in der Mitteilung des Verbandes.

Anpassungen beim Schweizer Musikpreis

Wie Oliver Rosa, Organisator der Swiss Music Awards, gegenüber «Radio 1» sagte, begrüsst er den Schritt der Echo-Veranstalter. Auch er und sein Team wollen aus dem Skandal ihre Lehren ziehen. Demnach soll künftig ein besonderes Augenmerk auf die Texte der prämierten Songs gelegt werden. «In Bezug auf Text oder andere künstlerische Interpretationen, die man gesellschaftlich nicht so im Raum stehen lassen will, haben wir Möglichkeiten das Reglement der SMA anzupassen», so Rosa.

Die Erklärung auf der Echo-Homepage in voller Länge:

NEUANFANG FÜR DEN DEUTSCHEN MUSIKPREIS

Berlin, 25. April – Den ECHO wird es nicht mehr geben. Das hat der Vorstand des Bundesverbandes Musikindustrie gestern in einer ausserordentlichen Sitzung in Berlin beschlossen. Der ECHO sei viele Jahre ein grossartiger Preis und zugleich zentrales Branchenevent mit vielen bewegenden Momenten und herausragenden Künstlerinnen und Künstlern gewesen. Auch steht für den Vorstand ausser Frage, dass Deutschland als drittgrösster Musikmarkt der Welt zur genre- und generationsübergreifenden Auszeichnung von Künstlerinnen und Künstlern weiterhin Musikpreise mit Leuchtturm-Charakter braucht. Man wolle jedoch keinesfalls, dass dieser Musikpreis als Plattform für Antisemitismus, Frauenverachtung, Homophobie oder Gewaltverharmlosung wahrgenommen werde. Das um den diesjährigen ECHO herum Geschehene, wofür der Vorstand sich entschuldigt habe, könne zwar nicht mehr rückgängig gemacht werden, man werde aber dafür sorgen, dass sich ein solcher Fehler in Zukunft nicht wiederhole.

Die Marke ECHO sei so stark beschädigt worden, dass ein vollständiger Neuanfang notwendig sei, der auch eine Neuaufstellung bei ECHO KLASSIK und ECHO JAZZ nach sich ziehe. In dieser Überzeugung nennt der Vorstand bereits erste konkrete Schritte: Er wird die drei Preise in eine eigene Struktur überführen. Im Zuge dessen werden auch die bisher involvierten Gremien ihre Tätigkeit einstellen. Die Kriterien der Nominierung und Preisvergabe werden dabei vollständig verändert. Wie beim ECHO KLASSIK und ECHO JAZZ, die von Anfang an reine Jury-Preise waren, soll auch beim neuen Musikpreis für den Pop-Bereich die Jury stärker in den Vordergrund rücken.

Für die Konkretisierung der Änderungen wird sich der Vorstand die erforderliche Zeit nehmen. Mit dem erklärten Ziel, den neuen Preis im Sinne aller Künstler sowie der gesamten Branche zu gestalten, soll es im Juni einen Workshop geben, um möglichst viele Ideen und Erwartungen aus der Branche beim Prozess der Neugestaltung einzubeziehen. Gleichzeitig ist der BVMI bereits an Institutionen herangetreten, um die gesellschaftlich notwendige Debatte über die Kunstfreiheit und ihre Grenzen mitzugestalten.

Ausführliche Informationen zu den Verleihungen in den Bereichen Jazz und Klassik folgen in Kürze. Die Jazz-Preise werden am 31. Mai in Hamburg in kleinerem Kreis ohne TV-Inszenierung verliehen. Im Fokus stehen die Künstlerinnen und Künstler und ihre Musik.

(meg/sda/dpa)

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Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

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101
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101Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • sägsali 26.04.2018 00:09
    Highlight Echo ich konnte dir nie wiederstehen und du nach der Nacht, nie wieder stehen. 🤔
    9 6 Melden
  • Raffaele Merminod 25.04.2018 20:26
    Highlight Was mir sorgen macht ist der Umstand dass ja der Echo Preis aufgrund der Verkaufszahlen vergeben wurde, ergo so viele Leute solche Musik konsumieren.
    Das ist wirklich bedenklich.
    57 10 Melden
    • Oberon 25.04.2018 22:43
      Highlight Genau das, ist eigentlich der Skandal.
      18 5 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 26.04.2018 11:42
      Highlight Dass so viel Leute Rap hören?
      5 6 Melden
    • Oberon 26.04.2018 14:10
      Highlight @Sebastian Wendelspiess
      Hmm, es geht nicht um den Rap selber sondern dem Inhalt bzw. der Message.
      Man könnte parallelen ziehe das Menschen die solche Titel konsumieren sich auch mit dem Text identifizieren. Klar, die grosse Masse die sowas konsumieren werden wohl auch den Inhalt der Texte nicht wirklich verstehen.
      2 3 Melden
    • Raffaele Merminod 26.04.2018 15:52
      Highlight @Sebastian Wendelspiess: du könntest auch fragen: "das so viel Leute Musik hören?"
      Aber du hast in Wirklichkeit ganz genau verstanden was ich meine.
      3 1 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 26.04.2018 18:06
      Highlight Ich glaub ihr habt Battlerap nicht ganz verstanden. Oder motzt ihr auch über die Texte bei Hardrockerb, Metalliedern und Punk?
      2 3 Melden
    • Raffaele Merminod 27.04.2018 08:53
      Highlight Ich bin kein Musikexperte um zu beurteilen ob das unter die Kategorie Battle-Rap gehört oder nicht. Darum geht es aber gar nicht, denn auch bei Battle-Rap sind solche Äusserungen nicht gern gesehen!
      Selbst bei Beleidigungen gibt es unterschiedliche Niveaus. Diese Rapper aber, haben gar keine Niveau mehr.
      2 1 Melden
  • aglio e olio 25.04.2018 20:22
    Highlight Ich hör' schon die Punchline:
    "Dein Rap ist schlecht ,yo
    Ich schaff' dich ab wie den Echoo"
    ;)
    53 4 Melden
  • Alnothur 25.04.2018 20:17
    Highlight Auch eine andere, äusserst fragwürdige Band mit folgenden Zeilen war nominiert:

    "Die nächste Bullenwache ist nur einen Steinwurf entfernt .... Und der Hass, der steigt. Und unsere Wut, sie treibt."

    "Punk heißt gegen‘s Vaterland, das ist doch allen klar / Deutschland verrecke, das wäre wunderbar! / Heute wird geteilt, was das Zeug hält / Deutschland ist scheiße, Deutschland ist Dreck!"
    28 13 Melden
  • Jesses! 25.04.2018 20:09
    Highlight Es stellt sich die Frage, ob diese Software Publicity dem Duo schadet oder nützt. Sie scheinen offensichtlich ihr Kapital aus Provokation zu schlagen. Dies gelingt auch in anderen Bereichen wie z. B. in der Politik und in den Boulevard-Medien wunderbar.
    14 3 Melden
  • Walser 25.04.2018 19:57
    Highlight Nun kapitulieren sie. Aber nur um mit einem neuen Preis wiederzukommen. Hauptsache Kohle machen. Alles Fake und Taktik. Leute die solche Texte schreiben, vortragen und veröffentlichen gehören angezeigt und verklagt.
    18 11 Melden
  • Fonzie 25.04.2018 19:25
    Highlight Neuer Name, gleiches Konzept, weiter gehts 2019.
    19 2 Melden
  • alex DL 25.04.2018 19:24
    Highlight
    „Du, glaubs wir sollten mal hören was die 2 da genau singen/reden“
    „Hä, warum? Hat uns ja sonst auch nicht gekümmert - solange es Kohle bringt machen wir‘s“
    „Ja schon, aber bei dem Thema reagiert unser Land etwas sensibel...“
    „Stimmt da war ja was. Ok, aber homophobes und sexistisches Zeug geht, oder?“
    „Ja, das geht?“
    „Kinder ausbeuten und sie dann einfach fallen lassen“
    „das natürlich auch...“
    „Eben, wo kämen wir da sonst hin...“
    25 3 Melden
  • saderthansad 25.04.2018 19:20
    Highlight Warum wird jetzt der Jazz bestraft?
    Die Jazz-Preise ohne TV finde ich gemein. Der Jazz kann jede Werbung gebrauchen.
    23 5 Melden
  • Jol Bear 25.04.2018 19:17
    Highlight Soviel ich weiss, kriegten jene den Preis, deren Musik am meisten nachgefragt wurde. Die Preisverleihung widerspiegelt also die Präferenz einer grossen Anzahl von Musikkonsumenten, mit einer Abschaffung wird lediglich die Spitze des Eisberges zugedeckt. Wenn es ein Problem gibt, dann besteht dieses aber im grossen, weniger gut sichtbaren Fundament des Eisbegs und dieses wird sich kaum verändern.
    15 2 Melden
    • dmax 25.04.2018 21:57
      Highlight jol, es wird gar mix zugedeckt! was an der spitze der verkäufe ist bleibt auch da, denen wird nur neu keine plattform mer um sich zu profilieren gegeben!
      8 7 Melden
  • ubu 25.04.2018 18:53
    Highlight Der Chefredaktor einer jüdischen Schweizer Zeitschrift hat etwas interessantes zum Thema gesagt: Die Texte der beiden Rapper sind nicht nur antisemitisch, sondern auch rassistisch, homophob und krass frauenverachtend. Warum es bloss wegen der antisemitischen Passagen einen Aufschrei gab, kann er sich eigentlich nicht erklären.
    52 4 Melden
  • Don Alejandro 25.04.2018 18:46
    Highlight Vorallem soll die ehem. Jury bitte nie mehr was mit Musiknominationen zu tun haben. Das waren blutige Anfänger, sorry.
    15 5 Melden
  • Noahb 25.04.2018 18:39
    Highlight Jetzt haben wir den beiden doch noch was zu verdanken!
    8 1 Melden
  • bcZcity 25.04.2018 18:34
    Highlight Ich höre schon den Track der beiden im Ohr:

    "Wir sind das Team, dass Muskeln wie Blei und ein grosses Ego mitbringt, ganz nebenbei haben wir schnell den Echo gekillt.

    "Von der Strasse zum Penthouse, uns geht nie das Geld aus, fickt euch ins Knie. Flüchtet besser ins Loch wie die Musik Industrie"

    Hookline:

    "Wir haben den Echo bekommen, ihr habt das Echo vernommen, wir haben das Echo gehört und diesen scheiss Echo zerstört"





    38 3 Melden
  • Midnight 25.04.2018 18:17
    Highlight 😂😂😂😂
    46 1 Melden
  • CyanidC 25.04.2018 17:43
    Highlight Jolly good show!
    23 0 Melden
  • Saerdna91 25.04.2018 17:41
    Highlight Bravo, Meisterleistunf, wegen 2 bildungsresistenter intelligenzallergiker einen Musikpreis abzuschaffen, gab wohl keine andere Lösung mehr nein? Ich habe kein Problemil mit Rap-Musik, aber einfach diese Kategorie nicht mehr auszuzeichnen hätte wohl nicht gereicht.
    33 48 Melden
    • Musterschüler 25.04.2018 20:04
      Highlight Kollegah und intelligenzallergiker ? Farid ja bestimmt... Aber Kollegah ist für ein Rapper zimlich intelligent. Jeder der etwas anderes behaubtet hat sich zu wenig mit seiner Person beschäftigt.
      11 22 Melden
    • Hinkypunk 26.04.2018 00:51
      Highlight "Es ist nicht dumm, Frauen „Huren“ zu nenn'n
      Das macht Kollegah auch, und der ist klug, der ist Jurastudent"

      Edgar Wasser - Bad Boy
      5 1 Melden
    • Citation Needed 27.04.2018 12:36
      Highlight Mit dumm, gscheit, intelligent oder nicht hat die Sache wenig zu tun. Es geht um Weltbilder und Allüren, die diese Herren vorleben und vermarkten.
      Die Sache ist mir an sich recht egal. Viele sagen ja, genausogut könnte man einen Schauspieler für seine Texte im Film vor Gericht zerren; die beiden sind Kunstfiguren und ihr Battle-rap weitgehend Pose. Ich bin auch überrascht, wie dumm-provokativ diese Texte sind und wie hohl das Mackergehabe. Es geht ja primär um die Verkaufszahlen beim Echo.. dass sowas derart gut ankommt... das ist mir dann doch ein Rätsel.
      1 0 Melden
  • nakasara 25.04.2018 17:23
    Highlight omfg selber schuld wenn sie nicht kiz krönen, was für krösuse. der echo ist seit jahren ein witz.
    34 11 Melden
    • Alnothur 25.04.2018 20:12
      Highlight Man stelle sich den Shitstorm all derer vor, die Kiz nicht verstehen und deren Texte wörtlich nehmen.
      14 2 Melden
  • zsalizäme 25.04.2018 17:03
    Highlight Jetzt behaupten alle Beteiligten (ausser die Rapper selber), dass sie nichts mit Antisemitismus und diesen Texten zu tun haben wollen. Weshalb wurde das Album denn vom Label publiziert, weshalb wurden dieses Album mit einem Echo ausgezeichnet? Haben die Verantwortlichen denn die Texte nicht vorher gelesen oder gehört? Alles scheinheiliges getue.
    161 2 Melden
    • TanookiStormtrooper 25.04.2018 20:36
      Highlight Das sind Plattenfirmen! Solange es sich verkauft ist denen ALLES scheissegal. Wenn dann aber Negativschlagzeilen kommen, lässt man die heisse Kartoffel ganz schnell fallen. In diesem Fall gleich die Rapper UND den "Preis".
      Übrigens, der Felix Blume (Kollegahs bürgerlicher Name hatte wohl etwas zu wenig "street cred"🌼😂) hat sich schon von Antisemitismus distanziert und allen Juden Lebenslangen Gratiseintritt zu seinen Konzerten angeboten.
      7 6 Melden
  • Out of Order 25.04.2018 17:03
    Highlight Nun haben die beiden Idioten das unmögliche geschafft und das ECHO-Hochhaus zum Einsturz gebracht. Die ultimative Ehre!

    Nicht, dass es mich kümmern würde...
    110 5 Melden
    • äti 25.04.2018 20:10
      Highlight ... das war beileibe kein Hochhaus .
      3 0 Melden
    • Chili5000 25.04.2018 21:41
      Highlight Soe wurden ja vom Echo ausgezeichnet?! Die Leute vom Echo sind allesamt Heuchler! Nur weil es ein Medienhysterie gab haben sie gehandelt. Das sagt alles
      10 0 Melden
  • Mitsch 25.04.2018 16:41
    Highlight „Er reagierte damit auf die Kontroverse um die Preisvergabe...“

    Das nenne ich nicht „reagieren“ sondern „keine Eier“. Man hätte ja auch mal etwas selbstkritisch sein können, sich an der Diskussion beteiligen und aus den Fehlern lernen, anstatt die ganze Kiste abzusagen.
    78 5 Melden
  • Marc1893 25.04.2018 16:27
    Highlight Da ja jede Line extrem ernst genommen wird muss man auch die folgende von Kollegah ernst nehmen:

    Wir sind Brüder, wir sind Schwestern, Nachkommen von Adam

    Ganz egal, ob wir nun "Jahwe", "Gott" oder "Allah" sagen.

    Und ausserdem ist das für die 2 die beste Promo überhaupt.
    Schlechte Promo ist auch Promo.... Ich denke sie waren noch nie so extrem in aller Munde und waren so ein Gesprächsthema in DE und der CH.
    51 38 Melden
    • STERNiiX 25.04.2018 19:49
      Highlight Genau so ist es. Und wer kann sich schon auf die Visitenkarte schreiben dass er einen Musikpreis zerstört hat? Nicht viele denke ich.
      Die Promo ist nur für den Durchschnittsbürger schlecht, Rap wollte noch nie bequem oder gar Gesellschaftlich anerkannt sein. Besser hätte es, aus Sicht der Beiden, nicht laufen können.
      15 4 Melden
  • AllknowingP 25.04.2018 16:25
    Highlight Echo who ?
    15 9 Melden
  • Cillit Bang 25.04.2018 16:21
    Highlight Dafür steht das Lied GAME CHANGER auf dem JBG3 Album. Weiter so Jungs.
    35 46 Melden
    • Sir Konterbier 25.04.2018 18:25
      Highlight Ja ist echt so. Rapperkarrieren wurden beendet, Caroline Kebekus, Bibis beauty palace und viele mehr erlitten einen Karrierebruch durch das Album. Da ist es nur logisch dass früher oder später ganze Organisationen dran glauben müssen👍

      Banger und Boss😍😍😍
      27 22 Melden
  • Der Typ 25.04.2018 16:07
    Highlight Am besten schaffen wir auch Battlerap ab, nein warte Rap und die ganze HipHop-Szene, nein warte Musik, schaffen wir Musik ab und das Gehör. Ich meine ohne Gehör hätte niemand gehört....

    Halloooo? Da wurde nicht nur ein Elefant aus einer Mücke gemacht sondern eine ganze Galaxie!
    49 46 Melden
    • Midnight 25.04.2018 19:51
      Highlight Mal ehrlich: Diese ganze Sache hat mit Musik doch grad mal gar nichts mehr zu tun. Da haben nur mal wieder ein paar Leute massiv abgecashed 🤑🤑🤑🤑. Völlig lächerlich das Ganze!
      9 4 Melden
  • Nelson Muntz 25.04.2018 16:03
    Highlight Na bravo, dank zwei homophoben Islamisten wird ein Kulturpreis abgeschafft. Traurig, lieber die 2 ab- oder ausschaffen.
    35 88 Melden
    • Midnight 25.04.2018 19:52
      Highlight Naja "Kultur"...
      7 3 Melden
    • Musterschüler 25.04.2018 20:07
      Highlight Islamisten?
      8 9 Melden
  • Roterriese 25.04.2018 16:02
    Highlight Wieder mal ein Beispiel von übertriebenem PC
    26 39 Melden
  • BaDWolF 25.04.2018 15:36
    Highlight Neuer Name, alte Strukturen?
    Das wird sicher supi. Gruppenkuscheln?
    56 9 Melden
  • c-bra 25.04.2018 15:30
    Highlight Das erste Echo, das nicht mehr zurück kommt.

    238 2 Melden
    • Mr. Spock 25.04.2018 20:56
      Highlight Made. My. Day.
      5 0 Melden
  • Blutgrätscher 25.04.2018 15:27
    Highlight Emmm sorry...müsste das nicht in der "Good News" Sparte stehen?
    97 9 Melden
  • Theor 25.04.2018 15:14
    Highlight tl;dr: "Wir ändern den Namen und tun dann so, als hätten wir nichts mehr damit zu tun."
    107 10 Melden
    • mr-marple 25.04.2018 16:46
      Highlight Und hoffen dass dann die Sponsor zurück kommen.
      9 2 Melden
  • welefant 25.04.2018 15:10
    Highlight tja, zwei lustige spielverderber!
    aber an all diese moralapostel da draussen... ihr habt das jbg & jbg 2 sowie sämtliche tapes und feature parts noch nie gehört... da fallen ja weitaus primitivere lines...

    who cares, hoffentlich ist dies nicht das ende von helene fischer & co.
    47 103 Melden
    • elmono 25.04.2018 16:17
      Highlight Klar. Ist auch Rap. Der darf nun mal primitiv zu sein. Ansonsten gibts ja noch Schlager.
      13 23 Melden
  • elmono 25.04.2018 15:04
    Highlight Nicht nur Rapperkarrieren beendet. Sondern auch den Echo. Respekt.
    394 30 Melden
    • welefant 25.04.2018 15:23
      Highlight rapperkarrieren beendet? da lach ich
      42 61 Melden
    • Pinkes Einhorn 25.04.2018 15:52
      Highlight MOK / Fler (zeitweise) / Laas
      32 7 Melden
    • elmono 25.04.2018 16:16
      Highlight Dann lach mal welefant.
      14 5 Melden
    • Marc1893 25.04.2018 16:20
      Highlight Beendet? Ich bitte dich, die Fans von den beiden werden jetzt nicht aufhören diese zu feiern...
      11 19 Melden
    • Astrogator 25.04.2018 16:44
      Highlight @welefant: eben im Spiegel Online zu lesen. Die Plattenfirma der Beiden legt die Zusammenarbeit auf Eis
      12 4 Melden
    • Musterschüler 25.04.2018 17:01
      Highlight Warum Rapperkarriere beendet? Das wird nichts ändern... Für das alles werden Kollegah und Farid unter den Jugentlichen eher gefeiert also gleich mehr gewinn...
      15 24 Melden
    • elmono 25.04.2018 17:27
      Highlight Man man. Kollegah und Farid brüsten sich immer damit, wieviele Rapperkarrieren (von anderen Rappern) sie bereits beendet haben. Da man ein Battle gegen die zwei einfach nur schwer überlebt. Aber ja, mein Fehler. Die Watsonkommentarspalte und Rap haben soviel gemeinsam wie Galileo Galilei und die Flat Earth Fanatiker.
      35 4 Melden
    • welefant 25.04.2018 19:26
      Highlight gibts nur eine plattenfirma?
      8 4 Melden
    • STERNiiX 25.04.2018 19:56
      Highlight Hier sieht man halt gut wieviele wirklich eine Ahnung von der Materie haben und wems nur ums Fingerzeigen auf die bösen, bösen Jungs geht.
      6 7 Melden
    • The IT Guy 25.04.2018 23:50
      Highlight Wessen Rapperkarrieren wurden beendet?
      1 0 Melden
    • pistolpete 26.04.2018 00:47
      Highlight Made my night. Den Echo wird niemand vermissen. Und bei diesen zwei Wuukies kann man glücklicherweise nicht von Karriere reden. Sollen sie doch ab sofort ihr Looser-Image rappen.
      6 3 Melden
  • MBreak 25.04.2018 15:01
    Highlight Ein Armutszeugnis für die Deutsche Musikindustrie...Aber vielleicht wird in dem „neuen“ Preis nicht mehr nur auf Verkaufszahlen geachtet.
    71 11 Melden
    • Snowy 25.04.2018 15:58
      Highlight Entfernt. Bitte beachte die Kommentarregeln. Danke, die Redaktion.
    • Snowy 25.04.2018 17:39
      Highlight What.. nur weil geflucht habe?

      Kumbajah.
      18 5 Melden
  • My Senf 25.04.2018 14:59
    Highlight Neiiiin!

    Über was soll jetzt gelästert werden?

    Tja hoffe für diejenigen die sagten Sie geben Ihre Echos zurück, dass sie das noch nicht gemacht haben.

    Als Sammlerobjekt werden die jetzt bestimmt an Wert zunehmen 🤣 🤣
    59 4 Melden
    • KeksloseKeksdose 25.04.2018 21:00
      Highlight Vorschlag; bätschi, aktuell auf 3+ ? :-D
      3 0 Melden
  • Rudolf die Banane 25.04.2018 14:58
    Highlight Also eigentlich Win-Win für Farid und Kollegah.
    67 23 Melden
    • Astrogator 25.04.2018 15:21
      Highlight Also erstens bezeichnet Win-Win eine Situation in der zwei Parteien etwas gewinnen. Eine Partei alleine kann also schon mal per Definition keine Win-Win Situation haben.

      Und zweitens waren sie zwar ihrem Publikum bekannt, aber jetzt sind sie im ganzen deutschsprachigen Raum als Rassisten und Antisemiten bekannt. Inwiefern das also ein Gewinn sein sollte erschliesst sich mir nicht. Vor allem in Deutschland wird es wohl nicht wenige Veranstalter geben die sich mit dem Duo nicht die Finger verbrennen will.
      66 18 Melden
    • elmono 25.04.2018 16:15
      Highlight Astregaotr: Die Jungs sind independent unterwegs. Also welche Veranstalter? Die Jungs juckt das nicht. In der Zielgruppe ist ihr Hype gerade over 9000.
      11 17 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 25.04.2018 16:22
      Highlight Astrogator, nur bei beschränkten Personen die jeden Scheiss vom MSM glauben vielleicht. Aber Farid & Kollegah sind da klar die Gewinner. Musiker wie Campino zeigen sich als Zensurbefürworter und sind nur dann kritisch wenn jemand die achso tolle derzeitige Politik kritisiert. Solche Hofnarren gibts genug.
      11 28 Melden
    • El diablo 25.04.2018 16:47
      Highlight Marketingregel Nummer 1: Es gibt keine schlechte Publicity
      15 7 Melden
    • Astrogator 25.04.2018 17:29
      Highlight @elmono: Independent? Ach, und die Absage vom Alba-Festival?
      Und das Statement der Plattenfirma, dass man die Zusammenarbeit mit Ihnen einstellt? Jetzt sind sie tatsächlich "independent".

      @ElDiablo: Würde mich nochmals
      schlau machen... Als Antisemit dazustehen ist bloss bei braunem Publikum der Renner.

      @Schwant Longus: Ja klar, ihre Fans haben voll den Durchblick - als Einzige 😂
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  • DerSimu 25.04.2018 14:50
    Highlight Wow. Ziemlich drakonische Massnahme.
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  • greeZH 25.04.2018 14:45
    Highlight Haha. Das wird ja immer unterhaltsamer.
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  • de_spy 25.04.2018 14:43
    Highlight Jetzt muss man die Jungs doch noch praisen 😁
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  • Gzuz187ers 25.04.2018 14:41
    Highlight Well that escalated quickly...
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Hier ohrfeigt 187-Strassenbande-Rapper einen Schwan – das hätte er besser sein lassen

Ein Video zeigt klar und deutlich: Rapper Gzuz, Mitglied der Hip-Hop-Gruppe «187 Strassenbande», ohrfeigt einen Schwan. Als dieser erschrickt und davon schwimmt, bricht Gzuz in schallendes Gelächter aus und schreit dem Tier «Du Hurensohn» hinterher.

Dass diese Aktion nicht allzu schlau war, bekommt der Rapper, der mit bürgerlichem Namen Kristoffer Jonas Klauss heisst, bald einmal im Netz zu spüren. Wie taz.de berichtet, ist die Empörung im Speziellen in Tierschutzkreisen riesig.

Gzuz …

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