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Gemäss Umfragen liegt ihre CDU mit 39,5 Prozent deutlich vorne: Bundeskanzlerin Angela Merkel im Wahlkampf. Bild: DPA

Bald wählt Deutschland –  so viele unentschlossene Wähler gab es in 20 Jahren nicht mehr

23.08.17, 02:16 23.08.17, 09:02


In Deutschland weiss fast die Hälfte der Wähler einen Monat vor der Bundestagswahl noch nicht, für wen sie am 24. September stimmen will. Wie aus einer Umfrage von Allensbach für die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» hervorgeht, sind 46 Prozent noch unentschlossen.

So hoch sei der Anteil der Unentschiedenen in den vergangenen 20 Jahren so kurz vor der Wahl noch nie gewesen, heisst es in dem Bericht.

In der Sonntagsfrage liegt die Union gegenüber dem Juli unverändert bei 39,5 Prozent. Die SPD verliert einen halben Punkt auf 24,5 Prozent. Die FDP würde mit zehn Prozent drittstärkste Kraft vor der Linkspartei mit acht Prozent und den Grünen mit 7,5 Prozent. Die AfD, die in einer Umfrage Anfang des Jahres noch drittstärkste Kraft war, würde laut dieser Umfrage nun mit sieben Prozent als kleinste Partei in den Bundestag einziehen. (sda/afp)

Merkel, Putin, Berlusconi, Sarkozy –George W. Bush hat sie alle gemalt

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    Alle Leser-Kommentare
  • Waedliman 25.08.2017 09:17
    Highlight Unentschlossene Wähler gibt es immer, diese Meldung hier ist somit also höchst spekulativ, denn der Ausgang der Wahl ist quasi schon klar. Die SPD hat es verkackt und wird in die Opposition gedrängt. Die neue Regierung wird eine Koalition aus CDU und FDP - also ein paar Jahre Zeit für SPD und Grüne, sich neu zu definieren und vielleicht eine Alternative zu bieten.
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    • galaxy 28.08.2017 18:19
      Highlight Weil sies dummer weise können!
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  • Schneider Alex 25.08.2017 05:23
    Highlight Die Unentschlossenen haben sich zu fragen, welche Themen für sie von grundsätzlicher Bedeutung sind. Dann können sie die Parteiprogramme auf diese Themen hin vergleichen. Die Bevölkerungsentwicklung ist eines dieser grundsätzlichen Themen in Deutschland.
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Der nette Herr Molina

Ex-Juso Präsident Fabian Molina ist seit gut 100 Tagen im Nationalrat – und mit 27 Jahren der jüngste Parlamentarier im Bundeshaus. Grund genug, um mit dem Zürcher einen Kaffee zu trinken, ein paar Zigaretten zu rauchen und über die grossen Themen zu plaudern.

Fabian Molina sitzt schon seit einer Weile am Tisch nebenan, aber die äusserliche Unscheinbarkeit lässt ihn verschmelzen mit der lustig-zusammengewürfelten Ausseneinrichtung dieses Treatment-Cafés in den Ausläufern des Zürcher Kreis 4. Vielleicht liegt es auch daran, dass er in einem dieser Strandkörbe sitzt, die überall ausser auf Sylt und in vernachlässigten Hinterhofgärten fürchterlich deplatziert wirken, und zudem Kopf und Oberkörper ihrer Bewohner wegschlucken.

Kurz: man sieht ihn nicht.

Er …

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