International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Die AfD macht eine Umfrage zum Islam – und fällt so richtig hin

20.03.18, 09:49 20.03.18, 14:30

Als der neue deutsche Innenminister Horst Seehofer in einem BILD-Interview verkündete «Der Islam gehört nicht zu Deutschland» war das eine Steilvorlage für die AfD (Alternative für Deutschland) – dachte sie zumindest.

Und twitterte daher gleich drauflos. «Gehört der Islam zu Deutschland?» Ein kleines Ja/Nein-Voting war als Entscheidungshilfe angehängt.

Die Antwort der User: Ja. Zu 83 Prozent.

Bild: twitter.com/@afdberlin

Eigentor könnte man sagen. Oder blöd gelaufen. Die Umfrage war dann auch plötzlich vom Twitter-Account verschwunden.

Getrollt wurde die Umfrage unter anderem vom Satiremagazin «Extra 3», dass seine über 700'000 Follower auf Twitter dazu aufrief, an der Abstimmung teilzunehmen:

Die Reaktionen auf die Umfrage liessen dann auch nicht lange auf sich warten:

(watson.de)

Cem Özdemir von den Grünen hat die Schnauze voll

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

In diesen 7 Momenten stand die Welt vor dem Dritten Weltkrieg

Soziopath, Hochstapler, Egomane: Netflix-Doku zeigt den wahren Donald Trump

Wer beisst in den sauren Apfel? So stark brennt der Baum bei den 5 Abstiegskandidaten

Liebe Menschheit: Bitte erfinde endlich diese total praktischen Dinge!

6 perfide Stilmittel, mit denen das Sprach-Genie Kollegah sich gerade wehrt

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
158
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
158Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Roterriese 21.03.2018 07:47
    Highlight Nur blöd, bei diesen Umfragewerten kann Extra3 noch lange "trollen", die Realität:

    "In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey, die FOCUS Online vorliegt, antworteten 54,6 Prozent der Befragten, der Islam gehöre „auf keinen Fall“ zu Deutschland, 19,7 Prozent antworteten „eher nein“. Für „Ja, voll und ganz“ und „Eher ja“ sprachen sich nur 6,4 bzw. 14,9 Prozent der Deutschen aus. 4,4 Prozent der Deutschen enthielten sich."

    https://www.focus.de/politik/deutschland/focus-online-umfrage-gehoert-der-islam-zu-deutschland-das-denken-die-deutschen_id_8625464.html
    17 0 Melden
  • Luca Brasi 20.03.2018 18:09
    Highlight Ein Artikel von watson.de. Gibts die?
    7 2 Melden
    • Jürg Müller 21.03.2018 00:42
      Highlight Coming soon .....
      1 0 Melden
  • Mia_san_mia 20.03.2018 18:04
    Highlight Ja gut, das ist ja lustig... Aber sagt ja dann trotzdem nichts aus.
    17 0 Melden
  • piatnik 20.03.2018 17:45
    Highlight der islam ist keine religion sondern eine staatsform mit eigenen gesetzen und regeln. deshalb ist er auch nicht mit westlichen staat vereinbar sondern nur mit muslimischen ländern, naja deutschland gehört in ein paar jahrzehnten auch dazu.
    32 43 Melden
    • DonChaote 20.03.2018 22:27
      Highlight Und zum wiederholten mal:
      Den einheitlichen Islam gibt es nicht.
      Jede Religion hat dazu eigene gesellschaftliche regeln und gesetze, somit sind das alles staatsformen. (Und umgekehrt: die staatsformen sind auch eine art religionen)
      Ah ja: und die moslems sind auch nicht alles blutrünstige barbaren, die die welt beherrschen wollen, sondern, wie wir alle, einfach menschen die in ruhe und frieden leben wollen. Schlussendlich sind wir alle zusammen nur spielball der geld-/machtgierigen (kapitalisten? Neoliberalisten? Egoisten? Psychopathen? Echsenmenschen?😉)
      16 13 Melden
  • INVKR 20.03.2018 17:27
    Highlight Die Frage ist doch unklar formuliert und das wahrscheinlich mit Absicht, da sie sonst nur verlieren könnten.

    Es könnte gemeint sein "Gehört die Glaubensfreiheit zu Deutschland?". Die Antwort ist eindeutig Ja, siehe Bundesverfassung. Würde die AfD/CSU das mit Nein beantworten, würden sie sich offen als verfassungsfeindliche Partei outen.

    Es könnte natürlich auch gemeint sein "Gehört der politische Islam zu Deutschland?". Das natürlich nicht, gerade wegen der Glaubensfreiheit. Allerdings würde so gut wie jeder diese Frage mit Nein beantworten, damit lässt sich also schlecht Stimmung machen.
    23 4 Melden
  • Rabbi Jussuf 20.03.2018 17:23
    Highlight Gehören Neonazis zu Deutschland??

    Gehören Marxisten zu Deutschland??
    23 9 Melden
    • Maracuja 20.03.2018 19:59
      Highlight Danke für das saubere Aufzeigen der Idiotie solcher Fragestellungen in den vorherigen Beiträgen.
      14 3 Melden
  • Rabbi Jussuf 20.03.2018 17:18
    Highlight 1/2

    "Gehört der Islam zu Deutschland?"

    Das ist eine selten dämliche Frage.

    "Der Islam gehört zu Deutschland."
    Das ist eine selten dämliche Aussage.

    Jeder stellt sich etwas anderes unter "Islam" vor. Genauso wenig ist "Deutschland" bestimmt. Ist es eine geographische Region, ein Rechtssystem/Nation, oder eine Kultur?
    28 4 Melden
  • Rabbi Jussuf 20.03.2018 17:18
    Highlight 1/2
    Was bedeutet "zugehören"?
    Zwei verschiedene Sachen am selben Ort?
    Oder, um den Begriff Deutschland zu verstehen, der Islam unbedingt erforderlich?
    Gehört die Religion "Islam" ins Rechtssystem eines Staates? Wenn ja, warum dann andere Religionen nicht?
    Wenn ja und alle anderen Religionen auch, warum muss dann der Islam extra erwähnt werden?
    18 3 Melden
    • whoozl 21.03.2018 23:08
      Highlight Richtig, was genau bedeutet eigentlich "Zugehörigkeit"? Was versteht man unter "Rechtssystem" bzw. "Religion"? Wie definiert sich Deutschland? Wo fängt der Islam an und wo hört er auf? Was beschreibt der Begriff "dämlich"? Warum nennst du dich Rabbi Jussuf?
      Alles in Frage zu stellen, soll wohl auf Intelligenz und Bildung hinweisen, aber tatsächlich führt es nur alles ad absurdum und ist eigentlich nur Geplapper.
      Dabei ist die Sache ganz einfach. Die AfD wollte die Situation für sich ausnützen, und stattdessen hat Extra 3 Ihnen mit den eigenen Waffen eins auf die Mütze gegeben - ätsch 😜!
      1 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 22.03.2018 09:46
      Highlight whoozl
      Eigene Waffen?
      Die saudummen Sprüche kamen vom Bundespräsidenten und Merkel und Seehofer. Nicht von der AfD, die hat sie nur aufgegriffen.
      Aber das ist dir ja egal. Kein Wunder bei jemandem der auf diese leeren populistischen Worthülsen herein fällt und sich dabei noch wohl fühlt.
      Aber eben, Fakten interessieren dich und deinesgleichen nicht.
      1 0 Melden
    • whoozl 22.03.2018 14:46
      Highlight @Rabbi Josef - nicht die Contenance verlieren, das schadet dem Überblick. Tatsächlich IST es im Zusammenhang des watson-Artikel weitgehend egal, wer den Spruch in die Welt Gesetz hat. Worauf es ankommt, ist, dass die AfD den Spruch mit einer bestimmten Absicht aufgegriffen hat, nähmlich um ausländer- und religionspolitisch Zwietracht zu säen. Und das ist eben voll nach hinten losgegangen. Dass das Ergebnis der AfD-"Umfrage" nicht repräsentativ ist, ist auch mir klar, aber der AfD war es trotzdem peinlich genug. Und abgesehen davon, nimmst du das alles ein wenig zu ernst, glaub ich.
      0 2 Melden
  • Schnueffelix 20.03.2018 17:10
    Highlight Soweit ich weiss, trifft es auf nahezu alle Religionen zu, dass sie die "Wahrheit" für sich beanspruchen und die Konkurrenz verdammen. Ich habe bisher auch keine angetroffen, die sich nicht eine oder mehrere Minderheiten ihrer Wahl zum Feindbild erkoren hat. Ebenso eine Gemeinsamkeit ist, dass in ihrem Namen Gewalt ausgeübt wurde und zwar oft und exzessiv...
    Zudem mag man mich korrigieren, aber ist es historisch nicht so, dass weder die einen noch die anderen in unseren Breitengraden heimisch waren, sondern die Kelten?*
    Gute Taten brauchen keine Organisation zur rechtfertigung. Andere schon.
    16 6 Melden
  • Captain Downtown 20.03.2018 17:09
    Highlight Es sollte generell mehr um klare Werte gehen. Religionsfreiheit ist so einer. Aber die Gewichtung der Werte steht auch zur Frage.
    Wer Frauen, Kindern und auch Männern diverses wegen seiner Religion verbieten will, soll bitte draussen bleiben, von denen gab und gibt's schon genug Eigengewächs hier.
    Und ja, bei Religionen, welche eher nicht zu säkularem Staatsbetrieb oder Reformbewegungen, Toleranz gegenüber Minderheiten etc. tendieren, wie es der Islam stark nicht macht, dort sollte man auch darüber diskutieren, inwiefern sowas mit einer demokratisch, aufgeklärten Gesellschaft vereinbar ist.
    12 3 Melden
  • fant 20.03.2018 16:52
    Highlight Die Frage müsste doch lauten: "Gehört der politische Islam nach CH/DE/...?"
    16 3 Melden
  • Bivio 20.03.2018 14:24
    Highlight Natürlich gehört der Islam als Religion der Muslime zu D od. Europa. Die entschiedende Frage ist jedoch, ob der Islam als pol. Institiution zu Europa gehört? Wenn man sagt, der Islam (jedoch die Muslime) gehört nicht zu Deutschland bedeutet dies lediglich das Ablehnen, der leider recht verbreiteten konservativen Auslegung des Islams, welche zu einen Konflikt mit unseren Werten führt.
    Und hier müssen wir uns als Gesellschaft fragen, akzeptieren wir diese Widersprüche oder nicht?
    Man kann auch fragen: gehört der Hinduismus zu Europa? Jedoch treten die meisten Probleme mit dem Islam auf.
    41 14 Melden
    • Liselote Meier 20.03.2018 15:18
      Highlight Ein Kommunist wird dir da eine andere Antwort geben als ein Kapitalist, ein Liberaler eine andere als ein Konservativer, ein Katholik eine andere als ein Atheist auch wenn alle im gleichen Dorf aufgewachsen sind und leben; betreffend was sind "unsere Werte".

      29 7 Melden
    • Bivio 20.03.2018 15:42
      Highlight @Liselote Meier
      Ja schon, nur sind einige Werte verbrieft in Verfassung und Gesetz. Selbstverständlich haben versch. Menschen versch. Auffassungen von Werten. Jedoch sind diese auch innerhalb eines gewissen Bereichs, welchen wir als (Leit)-Kultur eines Landes definieren. Ohne die kulturelle Identität eines Landes bzw. Laissez-faire gegenüber allem und allen, entstehen eine ganze Reihe von Problemen. Man schau mal nach Frankreich oder England, was falsch verstandene Toleranz ausrichten kann.
      18 13 Melden
    • Liselote Meier 20.03.2018 17:34
      Highlight Dann wäre also folglich die Schweizer-Leitkultur betreffend Abtreibung klar pro, weil es so in der Verfassung steht?
      Nein, nur schon die zwei grossen Gruppen Liberal/Konservativ oder Stadt/Land haben grundverschiedene Wertvorstellungen und versuchen die Verfassung nach ihren "gunsten" zu ändern, gäbe ja sonst nicht so viele Initativen.

      Banlieu-Problematik ist wieder eine andere Sache, sozio-ökonomische Ursache. Zur Zeit sind die radikal Islamisten am "abgrasen", 80er, 90er kriminelle Banden.

      Ost-Deutschland Wende machte es die NPD in den Plattenbauten genau so. Waren auch gute Gärtner.


      14 2 Melden
    • Schweizer Bünzli 20.03.2018 17:59
      Highlight Hat wohl eher etwas mit Staatstheorie und Rechtsgrundlagen (Garantie von Freiheit und Eigentum) zu tun als mit Leitkultur. So etwas wie eine Leitkultur gibt es in unseren pluralistischen Breitengraden ja kaum mehr, es sei denn, man versteht darunter eben genau die breite Akzeptanz unserer liberalen Grundsätze, wie sie in der Verfassung, in unseren Gesetzen und Institutionen, festgehalten und umgesetzt sind. Selbstverständlich müssen sich alle, ob Alteingesessene oder Einwanderer, daran halten. Aber die meisten tun dies ja ohnehin.
      16 0 Melden
  • α Virginis 20.03.2018 14:07
    Highlight Eine Alternative für Deutschland wäre ein anderes Land, so ist es meines Erachtens nach. Die AfD müsste demzufolge den Deutschen Staat ignorieren, bzw. in Ruhe lassen.
    10 23 Melden
  • ElDiablo 20.03.2018 13:04
    Highlight Der Islam sollte in der Schweiz toleriert werden, aber nicht dazu gehören, geschweige den gefördert werden. Ich finde es ebenfalls falsch, extremistische islamische Organisationen zu tolerieren, wie den IZRS.
    79 34 Melden
    • DonChaote 20.03.2018 22:44
      Highlight @ElDiablo
      Es fördert bestimmt das friedliche zusammenleben, wenn man zwar „toleriert“ aber nicht dazugehören lässt, also ausschliesst...

      Aber ersetzen sie „Der Islam“ mit „Religion“ und „islamische“ mit „religiöse“, dann bin ich mit ihnen einer meinung!
      7 7 Melden
  • thewanderer 20.03.2018 12:30
    Highlight das Umfrageergebnis (...schon klar, ist nicht repräsentativ) ist nicht nur eine Klatsche für die AfD, in erster Linie auch für den neuen Bundesinnenminister Horst Seehofer oberpeinlich
    32 39 Melden
    • Rabbi Jussuf 22.03.2018 09:53
      Highlight Tja, das Gegenteil ist der Fall. Wer hätte es gedacht, Seehofer gibt Gas. Mal sehen, ob er sich gegen Mutti durchsetzen kann.

      Eine Klatsche war das nicht, nur viel heisse Luft.
      0 0 Melden
  • kularing 20.03.2018 12:05
    Highlight Wer ernsthaft findet, der Islam gehöre zu Deutschland, (oder zur Schweiz) ist aber irgendwie schon sehr merkwürdig unterwegs.
    86 110 Melden
    • HabbyHab 20.03.2018 13:04
      Highlight Den Islam gibt es in Deutschland schon länger als Dirndl.
      81 55 Melden
    • EvilBetty 20.03.2018 13:04
      Highlight Da bei uns Glaubens- und Religionsfreiheit herrscht, gehört jede Religion zur Schweiz. Nicht soo schwierig, oder?
      120 50 Melden
    • Astrogator 20.03.2018 13:10
      Highlight Und wieso gehört er nicht zu Deutschland oder der Schweiz?
      53 32 Melden
    • kularing 20.03.2018 13:22
      Highlight evil

      Natürlich, es gibt auch Scientology, und auch die dürfen praktizieren.
      Daraus aber ableiten zu wollen, das Scientology und die Schweiz, zwei Dinge sind, die zusammen gehören, ist doch abstrus.
      51 22 Melden
    • durrrr 20.03.2018 13:37
      Highlight @EvilBetty: Auch für Religionen, welche die Glaubens- und Religionsfreiheiten selber gar nicht dulden bzw kennen? Wie beispielsweise der Islam?
      39 41 Melden
    • FrancoL 20.03.2018 14:02
      Highlight @durrr; solange das Grundgesetz durch eine Religion eingehalten wird, gehört sie dazu. Ich denke dass sonst auch viele Katholiken nicht dazugehören würden, denn sie akzeptieren teilweise die anderen Religionen auch nicht.
      Wie kritisch würdest Du die Aussage "das Judentum gehört zu uns" betrachten? Würdest Du da auch nein sagen?
      44 18 Melden
    • EvilBetty 20.03.2018 14:03
      Highlight Durr: Welchen Teil von Religionsfreiheit verstehst du nicht?
      45 20 Melden
    • FrancoL 20.03.2018 14:04
      Highlight @Kularing:
      Vor 70 Jahren hat mein Grossvater verhindert dass seine beiden Töchtern ein Reformierten heiraten konnten und nun lachen wir über solches Verhalten.
      42 6 Melden
    • atomschlaf 20.03.2018 14:26
      Highlight Betty, ich verstehe den Teil von Religionsfreiheit nicht, der zulässt dass unter dem Schutz derselben "Ungläubige" verachtet, Juden und Schwule gehasst und Frauen unter ein Kopftuch oder die Burka gezwungen werden.
      28 35 Melden
    • FrancoL 20.03.2018 14:39
      Highlight @atomschlaf, dann hast Du also Mühe mit der Religionsfreiheit für Erzkonservative Katholiken?
      45 15 Melden
    • durrrr 20.03.2018 14:46
      Highlight @FrancoL:
      "solange das Grundgesetz durch eine Religion eingehalten wird, gehört sie dazu. "

      Der Islam betrachtet sich als Einheit von Religion, Staat und Recht (Scharia'a) und wäre demnach nicht mit dem Grundgesetz eines säkularen Staates vereinbar.

      Das Judentum lässt sich im übrigen nicht als reine Religion definieren. Es ist viel eher eine Kultur, aus der übrigens auch die beiden anderen monotheistischen Religionen hervorgegangen sind.
      20 24 Melden
    • EvilBetty 20.03.2018 14:46
      Highlight atomschlaf: was ist den mit Christen die Schwule oder Juden hassen?
      30 19 Melden
    • kularing 20.03.2018 14:55
      Highlight Es ist doch eigentlich nicht so schwierig.
      Die Religionsfreiheit wurde mit Einschränkungen, vor über hundert Jahren eingeführt.

      Heute herrschen aber nun mal andere Verhältnisse, als damals.

      Man stelle sich vor, das Straßenverkehrsgesetz hätte sich seit hundert Jahren nicht mehr verändert.
      Unvorstellbar.

      Die RF muss heut angepasst werden um auf neue und gefährliche Entwicklungen regieren zu können.

      Wie eben auf der Straße auch.

      Alles andere ist doch grob fahrlässig.
      17 23 Melden
    • durrrr 20.03.2018 14:58
      Highlight EvilBetty, die Frage ist eher, welchen Teil des Islams du (noch) nicht verstanden hast?
      19 26 Melden
    • Maracuja 20.03.2018 15:17
      Highlight @EvilBetty: Da bei uns Glaubens- und Religionsfreiheit herrscht, gehört jede Religion zur Schweiz

      So einfach ist es nicht. Bei uns herrscht Glaubens-und Gewissensfreiheit (welche die Freiheit eine Religion auszuüben beinhaltet), aber nicht bedeutet, dass diese Freiheit nicht eingeschränkt werden darf, wenn sie mit anderen Rechten kollidiert: z.B. Schächtverbot wegen Tierschutz. Extremistische Religiöse Gruppierungen, die biblische oder koranische Verse/Gebote über unsere Verfassung stellen, empfinde ich als nicht zur Schweiz zugehörig.
      33 5 Melden
    • FrancoL 20.03.2018 15:33
      Highlight @durr; Nein die Frage ist ob DU nicht den falschen Teil des Islams über alles stülpen magst und damit das Wort Freiheit einengen magst weil es Deinem Weltbild entspricht.
      18 12 Melden
    • FrancoL 20.03.2018 15:41
      Highlight @Richtig Maracuja; Aber wo genau schränken wir die "hiesigen" Religionen die bei uns vorhersehen ein? Wo schreiten wir ein wenn zB ein erzkonservativer Katholik seine Tochter nicht mit einem Protestanten vermählen mag? Wo schreiten wir ein wenn Schwule durch die "hiesigen" Religionen geächtet werden? Wo schreiten wir ein wenn die "hiesigen" Religionen sich zB abschätzig und ablehnend gegen andere Religionen äussern. Wo schreiten wir ein wenn Politiker sich anmassen die Freiheit zu glauben durch ihre enge Sicht einzuschränken? Da müsstest Du einige nicht zur Schweiz gehörend taxieren.
      16 13 Melden
    • kularing 20.03.2018 16:32
      Highlight Franco
      Nehmen wir an, sie hätten zwei Krankheiten.
      Die eine etwas dringlicher und schmerzhafter als die Andere.
      Nun will der Arzt, erstmal die akute Krankheit behandeln.
      OK?
      Doch sie würden sich gegen jegliche Form der Behandlung sträuben.
      Nur, wenn beide Krankheiten absolut zeit gleich und paritätisch 100 % ausgewogen bekämpft werden, wollen sie mitmachen.

      Ich sehe den Sinn ihrer Verweigerung nicht. Seien sie doch froh, dass zumindest gegen ein Übel vorgegangen wird.

      Es ist ja so oder so, nur zu ihrem Vorteil.
      14 16 Melden
    • atomschlaf 20.03.2018 16:47
      Highlight Franco, sind Dir aus jüngerer Vergangenheit Fälle bekannt, wo erzkonservative Katholiken in Europa Schwule oder Juden angegriffen haben?
      12 8 Melden
    • FrancoL 20.03.2018 16:58
      Highlight @kularing: Genau so darf es nicht gelöst werden! Genau da bin ich froh um die freiheitliche Auslegung des Rechts und der Grundgesetze, denn das was sie vorschlagen ist WILLKUER des Moments und das kann böse ins Auge gehen. Wir haben Grundgesetze und die sind einzuhalten nicht einmal ein wenig mehr und dann etwas weniger. Sie unterschätzen zudem wie stark die "hiesigen" Glauben schon geschadet haben und es heute noch tun und geisseln eine neue Situation, weil die Willkür des Moments das locker zulassen würde. WILLKUER ist nie zum Vorteil einer Person oder einer Gemeinschaft.
      8 6 Melden
    • FrancoL 20.03.2018 17:00
      Highlight @kularing: Heute ist es der Islam morgen könnte es eine hiesige Minderheit treffen die dem Gemeinschaft nicht passt. Darum gibt es Grundgesetze!
      16 9 Melden
    • Maracuja 20.03.2018 17:39
      Highlight @FrancoL

      Mir ging es um Gruppierungen und nicht um Individuen. Wo wir einschreiten können: bei öffentlicher Anerkennung, öffentlicher Aufwertung durch Teilnahme an staatlichen Konferenzen, Dialoggruppen u.ä., staatlichen Beiträgen, Zulassung von Seelsorgern in staatlichen Institutionen. In Einzelfällen wird das bereits umgesetzt, so erhalten christliche Fundamentalisten keine Gelder mehr für Jugendarbeit, dies betrifft auch Bereiche die nicht mit Religion zu tun haben wie Sportgruppen&-lager. Man befürchtet, dass der Sport für Mission/Indoktrination missbraucht wird.
      9 0 Melden
    • FrancoL 20.03.2018 18:35
      Highlight @Maracuja; Alles wie üblich richtig bei Dir. Deine Auslegeordnung exzellent.
      ABER, da wo wir einschreiten ist der Teufel NICHT am wüten, da ist alles noch im grünen Bereich. Denkst Du wirklich dass für hart gesottene Fundamentalisten dieses Einschreiten ein Hindernis bedeuten? Nein ich glaube nicht, es ist wie bei allem Fundamentalen, dem kommt man mit diesen probaten Mitteln nicht bei. Hast Du schon einmal mit einem tief Gläubigen, gleich welcher Religion oder Sekte ein Gespräch geführt ihn versucht aus diesem Zwang zu entreissen? Wenn ja weiss Du was ich meine, es ist hoffnungslos.
      2 4 Melden
    • FrancoL 20.03.2018 18:42
      Highlight @Maracuja; Hatten wir nicht vor einiger Zeit ein Gespräch zum Thema Sport? Sport wähle ich um die Verbohrtheit und die Energie die hinter den tief Gläubigen steht zu veranschaulichen. Wie bei vielen Wettkampfsportlern ist dieser Zwang zu bestehen auch bei vielen tief gläubigen Menschen da, da nützen die vielen Warnschüsse und anderes mehr nichts um diese Verinnerlichung der Glaubensstruktur zu lösen. Darum mache ich keinen Unterschied zwischen den Glaubensrichtungen sondern ich betrachte nur den Fundamentalismus gleich welcher Richtung auch über den Glauben hinaus, zB in der Wirtschaft.
      1 5 Melden
    • FrancoL 20.03.2018 18:47
      Highlight @Atomschlaf; Angreifen ist häufiger harmloser als ächten und ja ächten kenne ich von etlichen Fällen aus der erzkonservativen Ecke. Aggression ist wohl heftig aber häufig auch ein Zeichen von Ohnmacht, ächten ist eine meditierte Haltung und darum um vieles gefährlicher.
      1 5 Melden
    • kularing 20.03.2018 19:57
      Highlight Franco
      Ich spreche nirgends von Willkür.
      Wirklich nicht.

      Ich persönlich bin nicht religiös. Ich glaube aber, mir gut vorstellen zu können, was stockreligiöse von mir und meinem Lebensstil halten.

      Nicht viel nämlich.

      Ich schätze die Errungenschaften der säkularen Gesellschaft und möchte diese nicht gut meinend preisgeben.

      Gegen das fordernde und z. T. bedrohliche Auftreten, gewisser muslimischer Religiöser, sage ich klar:

      stopp.
      Ich will das nicht.

      Ich bin der Meinung, dass gerade wir, säkularen da zusammenhalten sollten.
      Um nicht wieder von der Religion eingeholt zu werden.
      9 0 Melden
    • FrancoL 20.03.2018 21:38
      Highlight @kularing. Ist es nicht Willkür den Moment zur Ahndung einer negativen Situation zu werten? Ich denke schon. Gesetze müssen mehr als den Moment abdecken. Ich sehe meine Kinder viel mehr durch andere Kräfte bedroht als durch die muslimische Gemeinschaft. Und ich bin mir mehr als sicher dass Gier und Missgunst sowie eine gespaltene Gesellschaft ihnen viel mehr zusetzen werden. Und trotzdem mache ich nicht diesen Situation willkürlich zum grossen Dilemma. Mag sein dass meine Einstellung etwas stark geprägt wird durch eine internationale Tätigkeit, die vieles relativiert.
      3 1 Melden
    • kularing 20.03.2018 22:59
      Highlight Franco
      ach so. Sie sind eine Internationaler? Verzeihung, dass konnte ich natürlich nicht wissen.

      Trotzdem, Ich setzte die Prioritäten anders.
      Gier und Missgunst gehört zum Menschen. Das hat es schon immer gegeben.

      Die Bedrohung der (marode gewordenen)? Westlichen Welt, durch den Islam ist für mich nicht nur spürbar, sondern ist auch irgendwie fast logisch.

      Wir sind so satt geworden, dass wir glauben, unsere Freiheit sei etwas Selbstverständliches.
      3 2 Melden
    • DonChaote 20.03.2018 23:01
      Highlight @kularing
      Genau darum sollte sich die diskussion nicht auf den islam versteifen, sondern auf religionen im allgemeinen ausweiten.
      Wieso muss der islam immer noch explizit erwähnt werden? Einfach, weil es grad alle tun?
      1 2 Melden
    • kularing 21.03.2018 07:32
      Highlight Öffnen Sie die Augen. Das Christentum wird hierzulande schon sehr misstrauisch beobachtet.
      Nur beim Islam macht man den Fehler, die Augen zu verschliessen.
      Weil viele irrtümlicherweise glauben, dass Kritik an dieser Religion, etwas mit Fremdenfeindlichkeit zu tun habe.
      5 2 Melden
    • FrancoL 21.03.2018 09:09
      Highlight @kularing; Wir setzen unsere Freiheit in vielen anderen Gebieten aufs Spiel, da ist es HEUCHLERISCH wenn Sie darlegen wollen dass wir bezüglich Freiheit mit dem Islam ein grosses Problem haben. Es tut offensichtlich gut etwas über die Grenzen zu sehen, da schiesst man sich nicht auf ein einzelnes Problem ein. Gier und Missgunst sind auch der Motor der Religionen, wenn ich es etwas überspitzt darstellen darf.
      3 4 Melden
    • FrancoL 21.03.2018 09:11
      Highlight @DonChaote; Danke für diesen sehr richtigen Ansatz. Ich würde noch etwas weiter gehen und erwähnen der Diskurs sollte alle "Glauben" betreffen auch die die nichts mit Religionen zu tun haben, aber unter einem Credo stehen der unsere Freiheit bedroht und da gibt es leider viel mehr als der Islam, da geht es um einen Mechanismus den es zu entschärfen gilt.
      3 4 Melden
    • kularing 21.03.2018 12:04
      Highlight Franco
      Gerade wenn Sie den Blick über die Grenze richten, sehen Sie ja die verheerenden Probleme. Neukölln, Molenbeek usw. wo sich junge Moslems radikalisieren. Islamkritiker werden mitten IN EUROPA ( ! ) mit dem TODE BEDROHT!

      Haben Sie all das etwa vergessen?

      In der CH ist es noch nicht ganz so weit.
      Aber ich bitte dringendst alle Sozialromantiker aufzuwachen!

      Nur weil ihr offenbar nicht in der Lage seid, die Bedrohungssituation wahrzunehmen, heisst das noch lange nicht, dass diese nicht existiert.
      3 1 Melden
    • FrancoL 21.03.2018 16:07
      Highlight @kularing; Diese Probleme haben einen anderen Ursprung, sie sind eine Fehlplanung der Migrationsströme und zeigen sich auch weit ab dem Islam, zB in italienischen Grossstädten. Sie können mich als Planer gerne eines Besseren belehren, allerdings müssten Sie schon den nötigen Background haben.
      Ich verfolge solche Fehlplanungen in Europa und Südamerika seit mehr als 20 Jahren und diese zeigen unabhängig von Religionen fast immer das gleiche Gesicht.
      Es ist eben der grosse Fehler, dass man nun versucht mit dem Islam Fehler zu übertünchen die viel tiefer liegen.
      4 3 Melden
    • FrancoL 21.03.2018 16:12
      Highlight @Nein lieber kularing, ich habe das alles zur Kenntnis genommen, so wie ich die Todesdrohungen gegen ganz andere als Islamkritiker wahrnehme Sie etwa nicht?

      Die Sozialromantiker sind Ihnen wohl schon etwas voraus; sie haben gemerkt dass eine Getto-Bildung der Grundstein für alle diese Fehlzündungen sind und nicht mit Religionskritik übertünchte werden sollten oder wie würden sie die Tatsache begründen dass in Süd und Nordamerika Stadtgebiete nicht einmal mehr durch die Polizei begangen werden? Auch mit der Islam-Vereinfachung?
      SIE nehmen die falsche Ursache an und das ist wohl IHR PROBLEM!
      4 2 Melden
    • kularing 21.03.2018 19:17
      Highlight Nein leider nicht mein Problem. Unser Problem.

      Die Migrationspolitik ist tatsächlich fehlgeleitet. Da haben sie recht.
      Sie können nicht endlos Leute ins Land holen, ohne diesen eine Perspektive zu bieten.

      Sonnst entstehen ebe Gettos.
      Das gefährliche nun, wenn diese Unzufriedenen auf den Islam treffen.
      Genau dies macht diese Religion so gefährlich.
      Sie radikalisiert die Menschen. Wir können uns dies aber nicht leisten, lieber Franco.
      Auch wenn sie dies offenbar noch nicht verstehen können.
      Sie wollen doch auch nicht zurück ins Mittelalter?
      Oder?
      2 2 Melden
    • FrancoL 21.03.2018 23:41
      Highlight @kularing: Die Gewichtung des Islams als Gefahrenpotential ist und bleibt Ihre Problem. Gerade in der Schweiz hat es die Rechte geschickt verstanden (Minarette, Burka etc) die effektiven Probleme in der Wirtschaft, die strak ungleiche Verteilung durch den Diskurs über die Gefahren des Islams in den Hintergrund zu drängen. DAS ist das wahre Problem und SIE versuchen nichts anderes als diesem falschen Schema zu folgen. Gettos mit Riesen Problemen sind weit älter als die Islam-Problematik.
      1 0 Melden
    • FrancoL 21.03.2018 23:46
      Highlight @kularing: Es ging seit je her schon ein grosses Gefahrenpotential aus Gettoisierungen aus und der Islam macht dies nur noch einmal mehr als deutlich. Das GETTO radikalisiert die Menschen unabhängig von der Religion. Radikalisiert werden Menschen durch grosse Ungleichheiten, vergessen sie nie dass der Boden einer RAF, der Roten Brigaden null und nicht mit Religion zu tun hatte, sondern ein Ausdruck der Ohnmacht herrührend von der Ungleichheit war. Ihr verbohrte Sicht in einer monolithischen Schuldzuweisung ist das Problem.
      2 0 Melden
    • FrancoL 21.03.2018 23:51
      Highlight @kularing; Ja wir sind auf dem Weg ins Mittelalter, nicht wegen dem Islam nicht wegen den Religionen, sondern wegen der viel zu ungleichen Güterverteilung die die Gesellschaft so teilt dass sie ähnlich wie im Mittelalter aus Superreichen und Mittellosen bestehen wird. Und damit Sie sich nicht ereifern, ich bin kein Kommunist, ich bin ein Mensch der für eine faire Entlohnung und Teilnahme an der Wirtschaft plädiert ohne Gleichmacherei zu verlangen.
      Das Mittelalter könnte tatsächlich um die Ecke warten, wenn wir weiter ein Problem hochstilisieren, dass zwar eines ist aber nicht in diesem Umfang.
      2 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 22.03.2018 10:07
      Highlight FrancoL
      Ich stimme zu, dass die Ghettoisierung ein grosses Problem darstellt. Richtig explosiv wird sie aber erst in Verbindung mit dem Islam.
      Die RAF hatte mit all dem rein gar nichts zu tun. Die RAF kam aus dem Studentenmilieu, keinesfalls aus den armen Schichten oder Ghettos.
      Die Grundlagen, wie die Ziele sind der RAF praktisch entgegengesetzt.
      1 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 22.03.2018 10:11
      Highlight FrancoL
      Das Problem des reaktionären Islam wird zerredet und in gewissen Kreisen schlicht nicht wahrgenommen. Das Problem ist noch weitaus grösser, als wir uns das momentan vorstellen.
      Dagegen ist das Ghettoproblem noch einfach zu lösen. Es würde aber nichts am Islamproblem ändern, da die Ghettosituation nur ein Auslöser war.
      0 1 Melden
    • FrancoL 22.03.2018 16:06
      Highlight Rabbi waren Sie schon einmal in Brasilien? Schon einmal einer dieser Gettos durchschritten sich dort aufgehalten?
      Aber wieso so weit gehen? neapel genügt schon. Man kann den Islam auch noch mehr dämonisieren und zb nicht sehen dass viele den Islam nicht mehr so hochleben lassen.
      Ich habe täglich mit mehreren Dutzend Muslimen zu tun und stelle fest dass diese ausserhalb eines Gettos sich immer mehr vom Islam lösen. Wieviel haben Sie mit Muslimen zu tun?
      0 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 22.03.2018 16:29
      Highlight FrancoL
      Zur Zeit habe ich nur ab und zu mit Muslimen zu tun. Ich habe aber früher für die Caritas iom Bereich
      Asylbewerber gearbeitet und war spezialisiert auf arabische Länder. Zudem beschäftige ich mich schon sehr lange mit dem Islam.
      Ich glaube gerne, dass Muslime, die es schaffen aus den Ghettos zu kommen, die Religion nicht mehr so ernst nehmen. Nur sind das eben die Menschen, die auch etwas dafür tun um raus zu kommen, weil sie sonst von dieser Ideologie immer wieder hineingezogen werden.
      0 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 22.03.2018 16:33
      Highlight Es ist schon ein Unterschied, ob eine allumfassende Ideologie eine Gemeinschaft beherrscht, oder nur eine örtlich begrenzte Kleinkriminalität. Diese hat nicht den Anspruch allumfassend zu sein.
      Die neuere Entwicklung braucht das Ghetto nicht mehr so sehr, das Internet übernimmt viele Funktionen der Indoktrination und Kontrolle. Auch hier ein Unterschied zu klassischen Ghettos.
      Klar wäre schon einiges geholfen, könnte man diese Ghettos auflösen, oder besser, es gar nicht erst dazu kommen lassen. Aber eben, die Ghettos sind nur ein Faktor.
      0 0 Melden
    • FrancoL 22.03.2018 17:27
      Highlight @Rabbi man kann nur etwas dafür tun wenn die nötige Freiheit hat. Zu Deiner Info zur Zeit habe ich mit genau 148 Muslimen zu tun, 1/10 davon Frauen. Ich versuche immer in Gesprächen, weil ich die nötige Zeit und Distanz haben zu eruieren wieviele davon sich sehr an den Glauben gebunden fühlen. Gleichzeitig habe ich in Mailand eine grössere Beteiligung an einem Planungsbüro und dort machen wir von Zeit zu Zeit die gleiche Untersuchung. Der Unterschied ist eklatant: In Mailand sind sie viel fundamentaler als in Zürich, aber sie sind viel mehr im Ghetto zu Hause. Das Ghetto ist sehr prägend.
      0 0 Melden
    • FrancoL 22.03.2018 17:32
      Highlight @Rabbi; Ähnliches gilt aber auch zB für den Italiener. Hier in Zürich ist er offener und in den "Slums" von Mailand ist er sturer fundamentaler, mehr rechts orientiert, zB Fan von Berlusconi. Nach 40 jähren im Metier habe ich gelernt dass die einem umgebenden Faktoren viel wichtiger sind als die Herkunft, der Glaube oder die Erziehung. Nur sind diese Faktoren nicht richtig zu handeln nicht richtig zu beeinflussen und man zeigt rasch auf die Herkunft, den Glauben oder die Erziehung. Wieso? Weil dies einfach viel einfacher ist. Der Islam ist ein Problem aber die Faktoren sind das weit grössere.
      0 0 Melden
    • Maracuja 22.03.2018 17:48
      Highlight Rabbi Jussuf: dass die Ghettoisierung ein grosses Problem darstellt. Richtig explosiv wird sie aber erst in Verbindung mit dem Islam.

      Hier fällst du wieder in eine Dämonsierung des Islams, die ich fragwürdig finde. Die aggressiven kriminellen Gangs, die viele Ghettos hervorgebracht haben, kann man durchaus als explosiv bezeichnen. Den Rechtsextremismus (NSU), den die öden Plattenbausghettos hervorbrachten, kann man sehr wohl als explosiv bezeichnen. Richtig liegst du hongegen mit der RAF, deren Mitglieder stammten wirklich nicht aus Ghettos.
      0 0 Melden
    • FrancoL 22.03.2018 17:57
      Highlight @Rabbi; "allumfassende Ideologie"? Die Armut oder Ghettoisierung oder Perspektivlosigkeit SIND einer allumfassenden Ideologie gleich zu stellen!
      0 0 Melden
    • Maracuja 22.03.2018 18:06
      Highlight Rabbi Jussuf: würde aber nichts am Islamproblem ändern, da die Ghettosituation nur ein Auslöser war.

      Probleme mit dem radikalen Islam gibt es nicht nur wegen Ghettos, das stimmt. Aber Ghettosierung und Ausgrenzung bieten ein riesiges Rekrutierungsfeld. Sieht man gut in CH, die Exponenten des radikalen Islams wie Blancho, die Illis, die Gebrüder Ramadan stammen nicht aus Ghettos, da aber in CH die Ghettos fehlen, fällt es denen schwieriger Anhänger zu finden, daran ändern auch hochtrabende Namen wie Zentralrat nichts. Ramadan richtete sich deshalb wohl auch stärker nach Frankreich aus.
      0 0 Melden
    • Maracuja 22.03.2018 18:17
      Highlight Rabbi Jussuf: Das Problem des reaktionären Islam wird zerredet und in gewissen Kreisen schlicht nicht wahrgenommen

      „reaktionärer Islam“ - Danke für die Differenzierung. Wenn nicht undifferenziert vom Islam und den Muslimen gesprochen wird, nimmt vielleicht die Bereitschaft zum Zuhören/Nicht mehr ignorieren zu. Mir scheint, dass beide Seiten nach dem Prinzip „Wehret den Anfängen“ schreiben, die einen wollen den islamischen Faschismus bekämpfen, die anderen wollen verhindern, dass wieder eine religiöse Minderheit verfolgt wird. Wie weiter angesichts der verhärteten Fronten?
      0 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 22.03.2018 20:33
      Highlight Francol
      Wie weit fundamentalistisch islamische Organisationen wirklich Einfluss haben, zeigt der Vortrag auf dem Link:
      www.ardmediathek.de/tv/Tele-Akademie/Sascha-Adamek-Scharia-Kapitalismus/SWR-Fernsehen/Video?bcastId=37622032&documentId=50699246

      Da ist das Ghettoproblem ein Klacks dagegen.
      0 0 Melden
    • FrancoL 22.03.2018 21:08
      Highlight @Rabbi; Hast Du nicht eine noch ältere Platte? Natürlich finanzieren wir unsere ärgsten Gegner gleich selbst, nicht nur den Islam sondern auch andere interne und externe "Feinde" wie zB die marode Wirtschaft mit einer immer grösser werdenden Diskrepanz der Teilnehmer, einen Sack voll Ideologien, die wir zwar nicht so benennen es aber sind. Ja wir schaufeln an unsrem Grab, aber nicht alles ist dem Islam in die Schuhe zu schieben, denn gerade unsere reaktionären Kräfte sind höchst entzückt dass wir das tun. Der Islam dient leider auch als Deckmantel für eine aus den Fugen geratene Gesellschaft.
      1 0 Melden
  • zombie woof 20.03.2018 11:49
    Highlight Das Volk hat gesprochen.
    31 58 Melden
    • Raembe 20.03.2018 12:48
      Highlight Social Media repräsentiert nicht das gesamte Volk und das ist gut so
      61 9 Melden
    • m4in CS 20.03.2018 13:17
      Highlight Wäre schon wenn die bürgerlich-rechtspolitischen dies auch noch verstehen würden, da diese sich dort gerne selbst bestätigen. Wenn man sie die Kommentarspalten von 20min, Blick etc. durchliest, könnte man meinen die rechten Parteien haben einen Wähleranteil von 80%.
      36 16 Melden
    • R. Peter 22.03.2018 08:03
      Highlight m3in CS, und selbiges könnte man hier bei Watson bezgl. der Juso denken...
      0 1 Melden
    • FrancoL 22.03.2018 18:33
      Highlight R. Peter: nicht jeder der nicht Bürgerlich denkt ist Juso Fan. Das wäre das gleiche wie wenn man Bürgerlich und PNOS gleich setzen wollte.
      Dass Bürgerliche etwas in den gleichen Einheitstopf geworfen werden hat eben auch etwas mit dem berühmten Schulterschluss zu tun.
      Darum hinkt der Vergleich zur JUSO.
      0 0 Melden
  • walsi 20.03.2018 11:40
    Highlight Twitterumfragen sind ja auch so repräsentativ. In meinem Umfeld benutzt niemand Twitter, egal ob privat oder Arbeit.
    200 45 Melden
    • MartinK 20.03.2018 12:21
      Highlight Ich frage mich gerade, wie repräsentativ dein Umfeld ist. ;)

      Aber um eine repräsentative Umfrage ging es hier kaum.
      45 9 Melden
    • Grigor 20.03.2018 12:44
      Highlight Zum Glück ist dein Umfeld repräsentativ, jetzt wissen wir Bescheid.
      28 16 Melden
    • Yann Wermuth 20.03.2018 13:36
      Highlight Du hast zwar mit deiner Aussage zu Twitter recht, deine Begründung lässt aber lustigerweise daran zweifeln, ob du weisst, was du sagst :-) Dein Umfeld scheint mir auch nicht gerade repräsentativ :-) Nicht böse gemeint, aber witzig ist es allemal!
      24 5 Melden
    • R. Peter 22.03.2018 08:05
      Highlight yann, das sagt er auch nicht? lustig, was du da alles liest :-)

      vielleicht meint er auch nur, dass sein Umfeld auf Twitter eben nicht repräsentiert wird?
      0 0 Melden
  • ThomasHiller 20.03.2018 11:36
    Highlight Hm, gehört der Islam zu Deutschland? Ehrlich, keine Ahnung, aber, wartet mal, lasst mich mal nachschauen....

    Art. 4 GG Deutschland:
    Absatz 1: Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.

    Ja, da steht irgend wie nicht, "Die Freiheit des christlichen Glaubens,..."
    307 60 Melden
    • huck 20.03.2018 12:33
      Highlight Und wie kann man aus "Freiheit des Glaubens" schliessen, dass der Islam zu Deutschland gehört?
      31 64 Melden
    • aglio e olio 20.03.2018 13:10
      Highlight huck, damit kann man ausschliessen dass eine Religion nicht zu Deutschland gehört.
      39 18 Melden
    • durrrr 20.03.2018 13:45
      Highlight @Hiller: Gut bringst du das Grundgesetz ins Spiel! Es lässt sich nämlich nicht mit dem Koran vereinbaren ;) Er kennt auch keine Glaubensfreiheit. In diesem Sinne ist die Frage nach dem Dazugehören schon berechtigt. Deswegen kann trotzdem jeder seinen Glauben ausüben, wie er will. Das Grundgesetz bleibt also unangetastet.
      14 34 Melden
    • huck 20.03.2018 14:01
      Highlight Nein, kann man nicht.
      Aber egal.
      11 22 Melden
    • ThomasHiller 20.03.2018 15:10
      Highlight @huck,@durr: Sie verwechseln werfen zahlreiche, verschiedene Fragen in einen Topf und versuchen, das ganze zusammenzumischen. Das geht aber nicht.
      Das GG gewährt für das Staatsgebiet der BRD Religionsfreiheit. Es schränkt diese nicht ein, gewährt sie also für jede Religion.
      Eine andere Frage ist, ob eine Ideologie bzw. Ideologiegrppe gegen andere Gesetze, z.B. die verfassungsmäßige Grundordnung verstößt. Dann kann sie verboten werden. Bei links- und rechtsextremistischen Gruppen geschieht das immer mal wieder, ist also auch für eine Religionsgruppe denkbar.
      28 7 Melden
    • ThomasHiller 20.03.2018 15:13
      Highlight Es ist aber auch nur für eine abgegrenzte Gruppe denkbar und dabei spielt beispielsweise die Verfassungsfeindlichkeit eine Rolle. Ob die Gruppe sich dabei aber auf den Islam oder das Christentum beruft, spielt keine Roll. Das nennt man übrigens Rechtstaatlichkeit, da gilt das Recht für alle gleich.
      Ist der Koran mit dem GG vereinbar? Keine Ahnung, aber wie sieht's denn mit der Bibel aus, wenn man hier mal den gesamten Text ausbreitet? Oder dem Judentum? Ich glaube ja, da schneidet keine Religion gut ab...
      21 7 Melden
    • ThomasHiller 20.03.2018 15:14
      Highlight Ist der Islam also ein Teil Deutschlands? Keine Ahnung, das muß jeder für sich selbst überlegen. Aber verbieten kann man den Islam in Deutschland jedenfalls niemandem.
      21 6 Melden
    • ThomasHiller 20.03.2018 15:18
      Highlight Und zu dem was huck und durrr hier schreiben: Das passt ebenso wie die Religionsausübung ja zum heutzutage üblichen Duktus der Menschen. Jeder kennt sehr gut seine Rechte und weiß noch besser, wie er dieRechte anderer beschneiden kann.
      Allerdings übersehen die meisten, daß man sich auf ein Recht nur berufen kann, wenn man auch bereit ist, dieses Recht anderen zuzugestehen.

      Wer das nicht erkennt, bekommt Probleme. Wie das umzusetzen ist, steht in anderen Gesetzen, da kann man vielleicht im Gefängnis mal drüber nachdenken, manch einer wird auch einfach aus Deutschland wieder gehen müssen.
      20 5 Melden
    • ThomasHiller 20.03.2018 15:19
      Highlight Jeder andere darf aber im Rahmen der Gesetze seine Religion ausüben.

      Deshalb ist mir das auch egal, welche Religion das ist, die Religion anderer ist nicht mein Belang.
      20 5 Melden
    • huck 20.03.2018 16:01
      Highlight @ThomasHiller:
      Es geht um die Frage: Gehört der Islam zu Deutschland?
      Deine Belehrungen kannst Du Dir sparen, grösstenteils stimme ich Deinen Allgemeinplätzen natürlich zu, jeder darf seine Religion ausüben, aber daraus oder aus den Auszügen aus dem Grundgesetz zu schliessen, dass der Islam zu Deutschland gehört, ist hanebüchen.
      11 17 Melden
    • ThomasHiller 20.03.2018 16:43
      Highlight @huck: Und genau da sind Sie auf dem Holzweg. Die Frage stellt sich nicht, ob eine Religion irgendwo "hingehört" oder nicht.
      Und das hat auch ganz bedeutende Gründe, die Frage, ob nämlich eine Religion zu Deutschland gehört oder nicht wurde schon mal gestellt und endete mit 6 Mio Morden.
      Genau aus diesen Fehlern heraus habe die Gründer der Bundesrepublik Deutschland ganz bewusst darauf geachtet, daß jeder seine Religion - welche auch immer das sein mag - nach eigenem Wunsch ausüben darf.
      Nichts anderes steht im Grundgesetz, nichts anderes gilt in Deutschland.
      13 8 Melden
    • aglio e olio 20.03.2018 17:31
      Highlight huck, die Aussage "der Islam gehöre nicht zu Deutschland"
      ist ein Angriff auf die im GG garantierte Religionsfreiheit.
      Damit sagt man Muslimen, sie gehören nicht nach Deutschland.
      Die Juden mussten sich das auch lange anhören.

      Was muss deiner Meinung nach erfüllt sein, damit es zu einem Land gehört?
      9 8 Melden
    • Schweizer Bünzli 20.03.2018 17:49
      Highlight Die Frage ist nicht, ob der Islam zu Deutschland gehört oder nicht. (Muslime sind längst eingewandert und haben sich einbürgern lassen.) Die Frage ist, ob der Islam zu Deutschland gehören soll oder nicht. Und da wiederum kommt das Grundgesetz ins Spiel, weil gemäss dem Grundgesetz die Ausübung des islamischen Glaubens zuerst einmal nicht einfach so verboten werden kann. Stellte sich heraus, dass die Gemeinschaft der muslimischen Gläubigen eine extremistische und staatsfeindliche Gruppe ist, die gegen das Grundgesetz verstösst, dann kann die Gruppierung gemäss Grundgesetz verboten werden.
      10 6 Melden
    • durrrr 20.03.2018 19:06
      Highlight Ach du meine Güte, von einem "Islamverbot" war ja nicht die Rede. Ebenso wenig von der Einschränkung der Religionsausübung. Lest doch mal die Kommentare richtig! Und eure unsäglichen Vergleiche von sachlicher Islamkritik mit dem Naziterror gegen Juden sind ungeheuerlich. Damit verhamlost man Naziverbrechen, merkt ihr das nicht?
      11 6 Melden
    • ThomasHiller 20.03.2018 20:59
      Highlight @ Durr: Auch das war nicht das Thema.

      Die Frage war, ob der Islam zu Deutschland gehört oder nicht. Dazu gibt es aber keine Antwort, weil die Frage nicht erheblich ist.

      Auf die Frage, ob der Islam zu Deutschland gehört oder nicht gibt das GG nämlich folgende Auskunft:

      Die Religionsausübung ist frei.

      Mehr spielt keine Rolle. Alles andere sind andere Themen.

      3 8 Melden
    • aglio e olio 20.03.2018 21:03
      Highlight "Der Islam gehört hier nicht hin" ist keine sachliche Kritik, sondern pauschalisierende Ausgrenzung.

      Und mit dem haltlosen Vorwurf Naziverbrechen zu verharmlosen, willst du die Debatte beenden ohne weiter für deine Sichtweise zu argumentieren. Unsportlich...
      4 10 Melden
    • huck 21.03.2018 04:13
      Highlight @aglioeolio
      Ihr habt Godwins Gesetz zuerst erfüllt, jetzt durrr vorzuwerfen, er wolle die "Diskussion" beenden, weil er sich gegen eure Vorwürfe verwahrt, das ist "unsportlich".
      8 1 Melden
    • huck 21.03.2018 04:24
      Highlight @aglioeolio
      Nein, die Aussage "Der Islam gehört nicht zu Deutschland" (die ich übrigens nie gemacht habe und auch nie tun würde, ebenso wenig wie "Der Islam gehört zu Deutschland" oder "Das Christentum gehört zu Deutschland") ist kein Angriff auf Religionsfreiheit.
      Und den Nazivergleich kannst du dir sparen.
      7 1 Melden
    • huck 21.03.2018 04:55
      Highlight @ThomasHiller
      Es nervt.
      Lies doch mal, was ich oder durrr geschrieben haben, da steht nichts von "Islam verbieten" oder von "Der Islam gehört nicht zu Deutschland".
      Und ich bin auch nicht "auf dem Holzweg", ich habe die Eingangsfrage weder gestellt noch beantwortet (Du schon, obwohl Du schreibst, dass die Frage unerheblich und nicht zu beantworten sei), ich habe lediglich festgestellt, dass sich aus "Religionsfreiheit" und "Grundgesetz" nicht ergibt "Der Islam gehört zu Deutschland", genausowenig wie "Der Islam gehört nicht zu Deutschland" oder "Das Christentum gehört zu Deutschland".
      8 2 Melden
    • huck 21.03.2018 04:56
      Highlight Und den Nazivergleich kannst du dir sparen, das ist unsäglich.
      6 2 Melden
    • ThomasHiller 21.03.2018 08:30
      Highlight @huck: Bitte mal lesen, was ich schreibe, das War keinNazi-Vergleich, sondern die Begründung, warum das deutsche GG ist, wie es ist und die Frage der Zugehörigkeit einer bestimmten Religion zu Deutschland oder nicht, nicht relaxen ist.

      1 6 Melden
    • ThomasHiller 21.03.2018 08:32
      Highlight Daher nochmals für alle:

      Die Frage nach der Zugehörigkeit einer bestimmten Religion zu Deutschland beantwortet das GG mit der Religionsfreiheit.
      1 6 Melden
    • aglio e olio 21.03.2018 09:21
      Highlight Jeder sieht halt was er will.
      Zum Glück haben wir die Möglichkeit den politischen Weg zu beschreiten und so auch Änderungen an unseren Verfassungen vorzunehmen.
      Dann mal los, weg mit der Religionsfreiheit. Und wenn man schon mal dabei ist...

      2 7 Melden
    • ThomasHiller 21.03.2018 12:31
      Highlight Autokorrektur am Telefon ....


      "...und die Frage der Zugehörigkeit einer bestimmten Religion zu Deutschland oder nicht, nicht RELEVANT ist."

      ;)
      1 4 Melden
    • huck 21.03.2018 12:39
      Highlight @ThomasHiller
      und ein letztes Mal nur für Dich:
      Nein, die Frage nach der Zugehörigkeit einer bestimmten Religion zu Deutschland beantwortet das Grundgesetz n i c h t


      7 0 Melden
    • aglio e olio 21.03.2018 16:10
      Highlight huck, jetzt fühl ich mich ausgegrenzt...
      Das GG sagt dass jede Religion gleichermassen willkommen ist.
      0 5 Melden
    • huck 21.03.2018 17:21
      Highlight Das tut mir leid, ich wollte doch nicht ausgrenzen. Vielleicht kann ich das wieder gut machen, darum sage ich (für Dich) wie's ist:

      Das Grundgesetz sagt, dass die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses unverletzlich sind.

      Nicht mehr und nicht weniger.

      Ist jetzt wieder gut?
      7 0 Melden
    • ThomasHiller 21.03.2018 18:19
      Highlight @huck: Das stimmt. Aber auf die Frage, ob der Islam zu Deutschland gehört oder nicht und den Kontext, daß ein Christ wie Seehofer explizit meint er gehöre nicht dazu habe ich gesagt, daß das GG bei Religionen keine Unterscheidung macht.

      Ihre Aussage war dann "Und wie kann man aus "Freiheit des Glaubens" schliessen, dass der Islam zu Deutschland gehört?"

      Wenn Sie jetzt also sagen, daß GG beantworte die Frage nicht, drehen Sie die Auffassung, die ihre Aussage impliziert, um.

      Wenn das so nicht gemeint sein soll, dann sollten Sie sich nicht so äußern, daß man das als tendenziös interpretiert.
      1 4 Melden
    • ThomasHiller 21.03.2018 18:21
      Highlight Und deshalb ist die Frage - ich schrieb es ja mehrfach -, ob eine Religion zu Deutschland gehört oder nicht nach dem GG nicht relevant.

      Wenn Sie mir da jetzt zustimmen, haben Sie ja offensichtlich eine bessere Erkenntnis gefunden.

      Das freut mich!
      1 4 Melden
    • huck 22.03.2018 10:26
      Highlight @ThomasHiller, das ist ja unerhört, wie Sie (!) hier alles verdrehen, bleiben Sie (!) doch bei den Tatsachen, die sind nämlich:

      Sie (!) haben die Frage nach der Zugehörigkeit des Islam zu Deutschland mit den Grundgesetz beantwortet!

      Ich habe daraufhin keine Aussage gemacht, wie Sie (!) fälschlicherweise schreiben, sondern eine Frage gestellt.

      Diese beantworten Sie (!) natürlich nicht, im Gegenteil, jetzt finden Sie (!) plötzlich, dass die Frage nicht relevant sei, beantworten die (nicht relevante) Frage aber nach wie vor mit dem Grundgesetz.

      ...
      5 1 Melden
    • huck 22.03.2018 10:28
      Highlight Ich hingegen habe von Anfang an geschrieben, dass das Grundgesetz die Frage nicht beantwortet, über die Relevanz der Frage äussere ich mich nirgends, auch jetzt nicht.
      Wie kommen Sie (!) darauf, aus meiner Aussage (Das Grundgesetz beantwortet die Frage nicht) eine "Auffassung" zu konstruieren, die Sie (!) dann auch noch "tendenziös interpretieren"?

      Und zum Schluss freuen Sie über meine Zustimmung zu Ihrer (!) Aussage, dass die Frage "nach dem Grundgesetz" nicht relevant sei, obwohl ich eine solche Zustimmung überhaupt gar nie gegeben habe.

      Ziemlich dreist!
      5 1 Melden
    • aglio e olio 22.03.2018 15:18
      Highlight Wir nehmen uns und unsere Ansichten viel zu ernst.
      Fakt ist, wenn ein Seehofer als Politiker auf Bundesebene solche Aussagen trifft dann weiss er genau was er damit erreichen wird. Er ist nicht ohne Grund über die Grenzen von Deutschland hinaus, als intoleranter Betonkopf bekannt.
      Wenn Seehofer sagt «Der Islam gehört nicht zu Deutschland» dann vermittelt er an seine Zielgruppe: "Muslime haben in Dtl. nichts zu suchen"
      Die rechtsradikale AFD greift das ja nicht einfach so auf.
      Und wiedereinmal verschiebt sich die Grenze des Sagbaren. Und aus Worten werden Taten...
      1 3 Melden
  • Diavolino666 20.03.2018 11:31
    Highlight Gehört der Islam zu Deutschland? Oder nur die Muslime? Nur die gemässigten Muslime? Was ist mit Salafisten? Was ist mit Muslimen, die sich auf den Koran beziehen und Gewalttaten ausüben? Gehören die dann nicht mehr zu Deutschland? Ist es Rassismus, wenn der Islam nicht zu Deutschland gehört? Ist der Islam eine Rasse?
    Es wird so viel Blödsinn rund um immer dieselben Fragen geredet. Eine Lösung bietet aber keiner an. Aber immer schön die Nazi-Keule schwingen oder "Wir sind das Volk" brüllen. - Wenn's um Religion geht, verblödet die Menschheit munter weiter...
    80 8 Melden
    • James McNew 20.03.2018 12:47
      Highlight Und was willst du und jetzt sagen, mit all den Fragen?
      16 21 Melden
    • Diavolino666 20.03.2018 13:11
      Highlight Beide Seiten haben nachvollziehbare Standpunkte. Wir sollten uns mehr darauf konzentrieren, WAS gesagt wird und nicht WER etwas sagt. Wenn eine AfD ein Problem anspricht, das real ist, sollte es nicht totgeschwiegen oder kleingeschriehen werden, nur weil es die AfD gesagt hat. Deswegen reden alle meilenweit aneinander vorbei, weil sie sich nicht mit den Problemen auseinandersetzen wollen. - Es ist wie im Kindergarten: "Du hast Unrecht, weil Du doof bist..."
      33 11 Melden
    • Yamamoto 20.03.2018 14:25
      Highlight @Diavolino Die AfD spricht nicht die wirklichen Probleme an, aber sie wirft erfolgreich Nebelpetarden. Richtig wäre es, sämtliche Privilegien von Religionen zu streichen – auch die der christlichen. Die Religionsfreiheit schützt auch den Nichtglauben (negativer Gehalt). Leider profitieren faktisch aber fast ausschliesslich gläubige Menschen von der Religionsfreiheit. Auch unsere Rechtsprechung erkennt keine Probleme darin, dass EinzelunternehmerInnen die Kirchensteuer bezahlen müssen oder dass die Pfaffen in manchen Kantonen (z.B. Bern) aus dem allgemeinen Steuertopf bezahlt werden.
      18 10 Melden
    • Diavolino666 20.03.2018 14:49
      Highlight @Yamamoto Vollkommen richtig. Sie werfen nebelpetarden und die Reaktionen darauf sind genau die, die sie brauchen, um sich als "Rebell" zu inszenieren. Ein netter politischer Tanz, der keinen voranbringt.

      Als Atheist (yep - ich bin mir der Ironie bzgl. meines Avatars bewusst) wünsche ich mir auch eine Religionsfreiheit, wo ich FREI von jeglicher Religion leben kann. - Ein Herzchen für diese Hoffnung >:-)
      21 2 Melden
  • Bivio 20.03.2018 11:28
    Highlight Umfrage der AfD in den Sozialen Medien. Natürlich werden die getrollt. Selber schuld.
    Jedoch bevor man jetzt in kindliche Freude und Häme verfällt, sollte man die Studie von Civey anschauen.
    Im Gegensatz zum AfD Poll, ist diese Studie repräsentativ und zeigt ein ganz anderes Bild.

    Gehört der Islam zu Deutschland?
    54.6% auf keinen Fall
    19.7% eher nein
    4.4% weiss nicht
    14.9% eher ja
    6.4% voll und ganz ja

    Fast 75% der Befragten stehen demnach hinter Seehofer's Aussage. Gegenüber 65% vor einem Jahr.

    Nur so zur Info...
    264 57 Melden
    • Chefs United 20.03.2018 12:34
      Highlight Na Gott sei Dank gibt es noch Umfrage die das Gegenteil beweist......
      19 30 Melden
    • PVJ 20.03.2018 12:53
      Highlight Schon richtig. Allerdings merkt der von Ihnen zitierte Artikel zur Umfrage auch an, dass die Frage unpräzise gestellt sei.
      Zitat: Ob die Mehrheit der Deutschen lediglich findet, dass der Islam kulturhistorisch betrachtet kein Teil der deutschen Geschichte ist, oder ob sie denkt, dass Menschen muslimischen Glaubens nicht in Deutschland leben sollten – das geht aus den Umfrageergebnissen nicht hervor. (Zitat Ende)

      https://www.focus.de/politik/deutschland/focus-online-umfrage-gehoert-der-islam-zu-deutschland-das-denken-die-deutschen_id_8625464.html
      40 5 Melden
    • loquito 20.03.2018 12:57
      Highlight Es herrscht Meinungs und Religionsfreiheit, genau damit solche Gefühle keine Rolle spuelen dürfen... Oder denken Sie eine Umfrage 1933 hätte anderst ausgesehen wenn man danach gefragt hätte ob Juden zu Deutschland gehören? Denken die Mensxhen, die Verfassungen wurden einfach mal drauflos geschrieben und die Meinungsfeeiheit wie Religionsfreiheit mal einfach reingeschrieben weils schön tönt????
      31 12 Melden
    • durrrr 20.03.2018 13:54
      Highlight @Ioquito: Gebe ihnen zT recht, aber die Frage stellt sich kann man bedingunglose Toleranz gegenüber einer Religion einfordern welche selber die Religionsfreiheit gar nicht duldet und überhaupt nicht mit dem Grundgesetz vereinbar ist? Siehe Scharia (sie wird von der Mehrheit der europäischen Muslime positiv aufgefasst). Toleranz gegenüber Intoleranz? Oder wollen wir nicht zuerst eine Reformation einfordern und anschliessend die volle Religionsfreiheit walten lassen? mMn wäre das Zweitere klüger und sinnvoller, auch für die Muslime.
      13 16 Melden
    • oskar 20.03.2018 13:54
      Highlight ude? das macht die frage nicht intelligenter...
      gehört curry zu deutschland? gehört der hiphop zu deutschland...
      19 5 Melden
  • Restseele 20.03.2018 11:23
    Highlight Tja, jeder hat eben seine eigene Wahrheit.....
    10 14 Melden
  • Candy Queen 20.03.2018 11:22
    Highlight Ich persönlich will auf keinen Fall, dass der Islam zur Schweiz gehört, was nicht gleichbedeutend ist, dass Moslems, die ihren Glauben im Privaten ausleben, nicht zur Schweiz gehören sollen.
    Vielleicht hätte die Frage unmissverständlicher gestellt werden sollen.
    61 56 Melden
    • klugundweise 20.03.2018 12:26
      Highlight Und die anderen 4999 Götter mit ihren Religionen, wohin gehören die ?
      31 16 Melden
    • Schweizer Bünzli 20.03.2018 12:42
      Highlight Was meinst Du mit "Moslems, die ihren Glauben im Privaten ausleben"?

      Dürfen einige Menschen Deiner Meinung nach keine Gottesdienste besuchen? Wo bleibt das gleiche Recht?

      Ich zitiere die Bundesverfassung:

      Art. 15 Glaubens- und Gewissensfreiheit

      1 Die Glaubens- und Gewissensfreiheit ist gewährleistet.

      2 Jede Person hat das Recht, ihre Religion und ihre weltanschauliche Überzeugung frei zu wählen und allein oder in Gemeinschaft mit anderen zu bekennen.

      3 Jede Person hat das Recht, einer Religionsgemeinschaft beizutreten oder anzugehören und religiösem Unterricht zu folgen.

      4 (...)
      47 11 Melden
    • Grigor 20.03.2018 12:46
      Highlight Als Atheist fände ich es super wenn keine Religion zur Schweiz gehört und diese nur im Privaten ausgelebt wird.
      39 12 Melden
    • Candy Queen 20.03.2018 13:09
      Highlight Kommt, tut jetzt nicht so schwer von Begriff. Muss keiner irgendwelche Sonderwünsche aufgrund seines Glaubens stellen. Punkt. Mehr würde ich gar nicht verlangen.
      23 10 Melden
    • durrrr 20.03.2018 13:56
      Highlight @ Klugundweise: Götter, Jesus, Ganesh, Mohammed und das fliegende Spaghettimonster gehören alle nicht zur Schweiz bzw. zu Europa. Zur Schweiz gehören in erster Linie Menschen!
      12 7 Melden
    • Rabbi Jussuf 20.03.2018 15:21
      Highlight Bünzli
      "Im Privaten" heisst nicht, dass sie keine Gottesdienste besuchen dürfen. Es heisst nur, dass ihre "Gotteshäuser" keinen Sonderstatus haben. Es ist halt wie ein Vereinslokal. Unterricht an Schulen: Nein. Was sie nach der Schule machen, steht ihnen frei.
      11 4 Melden
    • Charlie Brown 20.03.2018 21:42
      Highlight @Rabbi: Aber christlicher Religionsunterricht an der Volksschule ist ok?
      1 1 Melden
    • DonChaote 20.03.2018 23:41
      Highlight @Candy Queen
      Ich denke das hat nichts mit „schwer von begriff“ zu tun.
      Sie meinen alle religionen aber schreiben islam.
      Ja, ist eine kleinigkeit. Für den moment, ohne kontext.
      Im kontext der aktuell verstärkt versuchten stimmungsmache gegen den islam kommt es jedoch genau auf solche kleinigkeiten an.
      Wieso eine solch populistische frage überhaupt einer antwort würdigen? Die frage hat eher gegenfragen als antworten verdient.
      0 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 20.03.2018 23:51
      Highlight Charlie
      Nein, der bekenntnisorientierte Religionsunterricht müsste schon längst abgeschafft sein. Das ist ein alter Zopf, der wirklich nicht in eine Schule gehört.
      Religionsunterricht wäre möglich, aber als Orientierung über alle relevanten Religionen und für alle verpflichtend. Wenn schon.
      4 1 Melden
  • aglio e olio 20.03.2018 11:19
    Highlight HiHi. Geil.
    19 39 Melden
  • Adumdum 20.03.2018 10:39
    Highlight Ja toll, yeah, Islam gehört zu Deutschland - deshalb bin ich vor 27 Jahren aus der Kirche ausgetreten damit sich jetzt der nächste autoritäre Schwachsinn breitmacht. Danke ihr Multikultis, insbesondere da der Islam ja so eine ungemein tolerante Religion ist - fast wie der Buddhismus, gell?
    26 37 Melden
    • Schweizer Bünzli 20.03.2018 18:15
      Highlight Fast alle buddhistischen Schulen waren an der Legitimation von Ultranationalismus und Krieg beteiligt. Es ist m. E. ein westlicher Irrtum, den Buddhismus für besonders tolerant und gewaltfrei zu halten.
      7 1 Melden
  • Amadeus 20.03.2018 10:15
    Highlight Ein Artikel basierend auf einem AfD-Tweet und vier Reaktions-Tweets. Meiner Meinung nach wäre da mehr drin gewesen.
    15 2 Melden
  • Rumbel the Sumbel 20.03.2018 10:09
    Highlight Die AFD ist u.a.bei dieser Umfrage hingefallen (nicht das erste Mal), aber nicht zu vergessen, die linken Parteien ebenso. Mit Ihrer Willkommens- und Bereicherungskultur ebenso. Ist bei uns in etwa gleich so.
    39 50 Melden
    • gecko25 20.03.2018 12:15
      Highlight so wie unsere Genügssamkeitskultur welche bewirkt, dass sich einige von Kriegsflüchtlingen bedroht fühlen.
      33 12 Melden
    • Schweizer Bünzli 20.03.2018 12:46
      Highlight In der Schweiz herrscht keine Willkommenskultur.
      29 9 Melden
    • Yamamoto 20.03.2018 14:37
      Highlight Du verwechselst da was, die Bereicherungskultur ist eher den Parteien FDP und SVP eigen, allerdings eine etwas andere als diejenige, die Du ansprichst. ;) Die prägt unser Land so sehr, dass sie sogar den Inhalt unseres Steuer- und Abgaberechts, des Wirtschaftsstrafrechts und des Zivilrechts (z.B. viel zu kurze Verjährungsfristen bei der Deliktshaftung – Asbestfälle) bestimmt.
      15 6 Melden
  • 〰️ empty 20.03.2018 10:01
    Highlight Ereinnert mich an die Watson Prognosen zur US Wahl..
    46 14 Melden
    • Schweizer Bünzli 20.03.2018 12:45
      Highlight Hat ja nichts mit Prognosen zu tun, sondern mit der Meinung derer, die da geklickt haben. Immerhin wurde innerhalb von 20 Stunden mehr als 10'000 Mal geklickt.
      22 8 Melden
  • cheko 20.03.2018 10:00
    Highlight Der Schlag hat gesessen!! :-D
    18 38 Melden
  • Armend Krasniqi 20.03.2018 09:59
    Highlight Wow jetzt haben SJW Einhörner eine TWITTER ABSTIMMUNG gewonnen. 😂
    37 29 Melden

Nach AfD-Hetze im Bundestag: Hier lupft es Cem Özdemir den Deckel – aber so richtig

Es war ein seltsamer Antrag, über den der deutsche Bundestag gestern Abend zu befinden hatte: Die Rechtspartei AfD wollte, dass der Bundestag die Bundesregierung auffordere, einen Text des deutsch-türkischen Journalisten zu missbilligen.

Der Antrag wurde klar abgeschmettert. Nur 77 Abgeordnete nahmen ihn an, 552 stimmten dagegen.

Die Debatte verlief äusserst emotional. Kein Wunder, denn mit ihrem Antrag griff die AfD die Pressefreiheit frontal an.

Konkret ging es im Antrag der Rechtspartei um …

Artikel lesen