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Phantomskizze der Polizei Wolfsburg: Beide Verdächtige kommen laut Polizei als Abgebildete infrage
Bild: Polizei Wolfsburg

Neues Phantom-Bild: Eines der RAF-Mitglieder trug beim Überfall keine Maske 

Zweimal verübten mutmassliche Ex-RAF-Mitglieder misslungene Raubüberfälle, zweimal entkamen sie anschliessend. Einer der drei Verdächtigen war offenbar nicht maskiert. Die Polizei hat jetzt ein Phantombild veröffentlicht.

21.01.16, 08:07

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Beim Überfall auf einen Geldtransporter in Wolfsburg, den drei mutmassliche frühere RAF-Terroristen verübt haben sollen, hat einer der Täter keine Maske getragen. Das sagte Polizeihauptkommissar Jürgen Hage von der Kripo Diepholz am Mittwochabend in der ZDF-Sendung «Aktenzeichen XY ... ungelöst». In der Live-Sendung wurde ein neues Phantombild gezeigt, das nach Zeugenangaben erstellt wurde.

An dem Überfall am 28. Dezember 2015 im Wolfsburger Ortsteil Nordsteimke waren nach Ergebnissen von DNA-Proben die mutmasslichen Ex-RAF-Mitglieder Daniela Klette, Ernst-Volker Staub und Burkhard Garweg beteiligt. Auch die Polizei Wolfsburg bestätigte am Mittwochabend, dass einer der Täter keine Maske trug.

Vom Terror zum Raub – die Rote Armee Fraktion (RAF)

Das neue Phantombild zeigt einen etwa 50 Jahre alten Mann mit «fransigen schwarzgrauen» Haaren und Schnauzbart. Er soll schlank und 1,80 bis 1,90 Meter gross sein. Ob es sich bei dem Phantombild um Garweg oder Staub handeln könnte, ist unklar. «Es könnte jeder von den beiden gewesen sein», sagte Polizeihauptkommissar Hage.

Das Trio wird auch verdächtigt, im Juni 2015 einen Überfall auf einen Geldtransporter in der Nähe von Bremen verübt zu haben. In beiden Fällen machten die Täter keine Beute. Die Ermittler sehen keine Hinweise auf ein terroristisches Motiv.

«Ich gehe davon aus, dass Garweg, Staub und Klette irgendwo unauffällig leben, möglicherweise auch in Norddeutschland. Vielleicht leben sie auch zusammen, vielleicht auch mit Hund.»

Polizeihauptkommissar Hage

In einem der Täterfahrzeuge seien Hundehaare gefunden worden.

Bei der Polizei in Diepholz liefen schon während der ZDF-Sendung die Telefone heiss, berichtete Hage. Insgesamt gingen rund 100 Hinweise in Diepholz und der Anrufzentrale der Sendung ein. Es gab auch konkrete Hinweise, bei denen Anrufer glaubten, die drei gesuchten Personen erkannt zu haben.

Bei dem Überfall in Wolfsburg hatte einer der Täter den Beifahrer des Geldtransports mit einer Waffe bedroht, als dieser sich ausserhalb des Fahrzeugs befand. Zwei weitere Täter, davon mutmasslich eine Frau, hielten den Fahrer in seinem Fahrzeug in Schach. Dieser nutzte einen unbeobachteten Augenblick und flüchtete mit dem Geldtransporter, wie die Polizei Wolfsburg und die Staatsanwaltschaft Braunschweig am Mittwochabend mitteilten.

Die Täter mussten daraufhin von ihrem Vorhaben ablassen. Sie flüchteten mit einem dunkelblauen Ford Focus Kombi. Ein anderes Fahrzeug der Täter, ein grüner VW Golf Variant, konnte am Tatort sichergestellt werden. Der Ford Focus wurde am 29. Dezember in einem Waldgebiet gefunden.

sun/dpa

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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    Alle Leser-Kommentare
  • wtf 21.01.2016 11:03
    Highlight Heiliger Krieg von RAF ist nicht Muslimisch.
    Uninteresseant.
    4 1 Melden

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