International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Die Hansestadt findet sich bereits jetzt schon im Ausnahmezustand, obwohl der G20-Gipfel erst am Freitag beginnt.   Bild: AP/dpa

«Hamburg, meine Hölle» – die wichtigsten Fakten vor dem G20-Gipfel in Hamburg

03.07.17, 17:53


Der G20-Gipfel in Hamburg beginnt zwar erst am Freitag. Doch die Proteste rund um die Zusammenkunft der 20 einflussreichsten Industrie- und Schwellenländer haben schon längst begonnen. 

Die Frankfurter Allgemeine spricht jetzt schon von «Hamburg, meine Hölle». Das Polizei- und Sicherheitsaufkommen ist enorm. Viele Hamburger, die direkt vom Gipfel betroffen sind, verlassen ihre Häuser. Auf was sich die Hansestadt sonst noch alles gefasst machen muss, lest ihr in der folgenden Übersicht: 

10'000 Demonstranten, 8000 davon gewaltbereit

Einige Proteste laufen und liefen friedlich ab. Bild: FRIEDEMANN VOGEL/EPA/KEYSTONE

Andere Demonstrierende wiederum mussten gewaltsam beseitigt werden. Bild: AP/dpa

Die Staats- und Regierungschefs der G20-Staaten werden in Hamburg auf ein Heer von Demonstranten unterschiedlichster Couleur treffen. Die Bandbreite reicht von Protesten grosser Nichtregierungsorganisationen bis hin zu Aktionen von Linksradikalen, bei denen mit Ausschreitungen zu rechnen ist. Die Hamburger Polizei erwartet 10'000 Demonstranten, 8000 davon gewaltbereit. 

Mutmasslich am wenigsten friedlich werden die von linksradikalen Aktivisten geplanten Proteste werden. Als potenziell besonders krawallträchtig gilt etwa eine für den Vorabend des G20-Gipfels am Donnerstag geplante Demonstration unter dem Motto «Welcome to Hell» (Willkommen in der Hölle), die an der Reeperbahn starten und rund um den Tagungsort in den Messehallen führen soll.

Deren Organisatoren erwarten nach eigenen Angaben bis zu zehntausend Teilnehmer aus dem harten Kern der linken und autonomen Szene. Sie bezeichnen ihre «antikapitalistische Demonstration» selbst als «Auftakt zur heissen Phase der direkten Aktionen und Blockaden gegen den G20-Gipfel», die ab dem am nächsten Tag folgen sollen.

20'000 Polizisten + 7000 Feuerwehrleute = Grösster Polizeieinsatz aller Zeiten 

Hohe Zäune, zahlreiche Einsatzkräfte: In Hamburg findet während des G20-Gipfels der grösste Polizeieinsatz aller Zeiten statt.  Bild: AP/dpa

«Wir erwarten eine massive Militanz», sagt Polizeipräsident Ralf Martin Meyer gegenüber der «FAZ». Damit die angekündigten krawallträchtigen Demos bereits im Keim erstickt werden können, sorgen rund 20'000 Polizisten für die Sicherheit. 15'000 davon aus den Bundesländern, 4000 von der Bundespolizei. Dazu kommen 7000 Feuerwehrleute. Beim grössten Polizeieinsatz in der Hamburger Geschichte gelten nur noch Superlative: 3000 Fahrzeuge, 150 Diensthunde, 60 Pferde, elf Hubschrauber. 

Dazu kommen weitere zahlreiche Spezialkräfte aus ganz Europa: Österreich schickt seine Antiterroreinheit «Cobra», Frankreich ihre Spezialzäune «Rapid Wall» (besonders hoch und rasch aufzustellen) und die Holländischen Polizisten sollen den Hafen im Auge behalten. 

Auf diese Sieben kommt es an

Angela Merkel (rechts), Emannuel Macron und Donald Trump: Sie alle werden am G20-Gipfel dabei sein. Bild: AP/dpa

Grund für die vielen Proteste sind natürlich auch die Teilnehmer des G20-Gipfels. Vor allem auf diese sieben kommt es an: 

  1. Angela Merkel: Die deutsche Bundeskanzlerin ist die dienstälteste Regierungschefin in Europa. Aussenpolitisch war die Lage für Merkel selten so angespannt wie jetzt. Ihr Verhältnis zum neuen US-Präsidenten Donald Trump ist schwierig, weil die in der DDR aufgewachsene Pfarrerstochter für Freiheitsrechte und Freihandel eintritt und in der Globalisierung Chancen für alle Partner sieht – während Trump eine Politik der Abschottung betreibt. Das Treffen der Staats- und Regierungschefs in Hamburg ist Merkels erster G20-Gipfel im eigenen Land.
  2. Donald Trump: Der US-Präsident ist in viel schlechterer Verfassung als sein Land. Er tut sich fünf Monate nach Amtsübernahme innenpolitisch schwer, hat bisher kaum ein grösseres Politikprojekt umsetzen können, blickt weiterhin auf geradezu desaströse Umfragewerte. Trump wird beim Gipfel versuchen, «Make-America-Great»-Themen zu spielen. Dazu gehört auch der Streit um Stahlimporte aus Deutschland und China und der grössere Kontext des Welthandels.
  3. Wladimir Putin: Der russische Präsident reist vor allem nach Hamburg, um erstmals Trump zu treffen. Russlands starke Stellung im Syrien-Konflikt ist ein Pfund, mit dem Putin bei der G20 wuchern kann. Seit dem Rauswurf aus der G8 ist der Zwanzigergipfel für ihn jedes Jahr die grösste internationale Bühne, auf der er viele Kontakte pflegt.
  4. Xi Jinping: Anders als seine Vorgänger will Xi auch eine grössere Rolle auf der Weltbühne spielen. Kern seiner geopolitischen Strategie ist die Initiative einer «Neuen Seidenstrasse». Geplant sind Investitionen in Wirtschaftskorridore und Infrastrukturprojekte wie Häfen, Strassen, Zugstrecken oder Pipelines, die Chinas Einfluss in der Welt ausweiten. Kritiker fürchten eine «neue Weltordnung chinesischer Prägung». Der Abschottungskurs von Trump spielt ihm in die Hände, da sich Xi als Vorkämpfer gegen Protektionismus und Klimawandel präsentieren kann.
  5. Recep Tayyip Erdogan: Der türkische Präsident gehört nicht zu den Lieblingsgästen in Deutschland. Es ist sein erster Besuch, seit er den Deutschen «Nazi-Methoden» vorwarf. Auslöser war, dass im Frühjahr Wahlkampfauftritte türkischer Regierungspolitiker in Deutschland verhindert wurden. Und auch nach dem türkischen Verfassungsreferendum sind solche Auftritte unerwünscht. Jetzt stellt sich die Frage, ob der türkische Staatschef überhaupt noch zum Gipfel kommt. Bisher hat er nicht reagiert.
  6. Salman: Mit König Salman wäre der einflussreichste Herrscher der arabischen Welt in die Hansestadt gereist. Das jüngste Muskelspiel ist die Isolation des Golf-Nachbarn Katar, dem Riad offiziell Terrorfinanzierung vorwirft. Doch kurz vor dem Start des Gipfels hat der saudische König seinen Besuch abgesagt. 
  7. Emmanuel Macron: Der französische Präsident ist erst seit wenigen Wochen im Amt, mischt aber schon kräftig in der Weltpolitik mit. Er traf bereits Trump und Putin. Der Senkrechtstarter will die Atom- und UNO-Vetomacht Frankreich auf internationaler Bühne wieder sichtbarer machen.

38 Quadratkilometer Sicherheitszone, eine Gefangenensammelstelle

Fünf Prozent der ganzen Stadt gelten inzwischen als Sicherheitszone – das sind rund 38 Quadratkilometer. Zu sichern sind der Weg vom Flughafen zum Tagungszentrum, die Hotels, in denen die Staatsgäste unterkommen – und last but not least das neue Wahrzeichen von Hamburg, die Elbphilharmonie. Denn am Freitag, dem ersten Gipfeltag, findet dort ein Konzert für die Staatsgäste statt. 

Die G20-Gipfel-Demos 

Doch es wird nicht nur gesichert, sondern auch einiges abgesperrt, verbarrikadiert und verriegelt. Die Hamburger müssen einige Einschränkungen hinnehmen. So sind zum Beispiel die Strassen rund um das Messegelände gesperrt. Auch inmitten der Stadt wird es zeitweise immer wieder zu Sperrungen kommen. In einem leerstehenden Grossmarkt wurde gar eine Gefangenensammelstelle aufgebaut. (ohe/sda)

In Hamburg herrscht jetzt schon Ausnahmezustand

Das könnte dich auch interessieren:

«Who is America?» – 7 Fakten über die neue Skandal-Show von Sacha Baron Cohen

Warum das chinesische Modell über den Westen siegen wird

Die 10 wichtigsten Fragen und Antworten zur WM 2022 in Katar

Hat die Queen gerade Trump getrollt? Diese Bloggerin ist davon absolut überzeugt

Ein kleiner Vorgeschmack, was uns bei der nächsten WM erwartet

So gross müsste ein Gebäude sein, um die gesamte (!) Menschheit zu beherbergen

Nach diesen 5 Dokus wirst auch du deine Ernährung hinterfragen

Wie mich Sekten mundtot machen wollten – und was ich daraus gelernt habe

«Nur no ä halbs Minipic»: Lara Stoll steckt für 127 Stunden mit dem Finger im Abfluss fest

Erkennst du alle Filme an nur einem Bild? Wer weniger als 7 hat, muss GZSZ* gucken!

8 Dinge, die purer Horror sind, wenn sie morgens vor deinem ersten Kaffee passieren

Bei welchen Fluglinien hast du gratis oder günstig WLAN? Der Preisvergleich zeigt's

Das sind die Tops und Flops der WM

Trump will Auto-Zölle – die Industrie ist erzürnt

Alle Artikel anzeigen

Video: reuters

Abonniere unseren Daily Newsletter

32
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
32Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • julianoo 04.07.2017 01:44
    Highlight "Andere Demonstrierende wiederum mussten gewaltsam beseitigt werden." Das war eine Auflösung eines gerichtlich erlaubten Camps durch die Polizei, hat gar nichts mit gewalttätig Demonstranten zu tun! Hauptsache Schlagzeile, Gewalt bringt schön Klicks, hab ich echt besser erwartet.
    24 9 Melden
  • Juerg FEHR 04.07.2017 00:55
    Highlight Ich nehme an, man kann bei watson Tickets für den Sonderzug Basel-Hamburg kaufen, oder ?
    16 8 Melden
  • seventhinkingsteps 03.07.2017 22:25
    Highlight Kapitalinteressen und Profitgier verbindet auch Menschen wieder bei denen politische und kulturelle Differenzen grösser nicht sein könnten. Wie romantisch!
    20 23 Melden
  • Pasch 03.07.2017 21:49
    Highlight Hamburg vor einem Monat...
    30 3 Melden
  • Roterriese 03.07.2017 20:43
    Highlight Und die Deutsche Bahn fährt die linksextremen berner Reitmatrosen sogar noch per extra Zug nach Hamburg. Ob Lowend und co. wohl auch schon unterwegs sind?
    47 62 Melden
    • pachnota 03.07.2017 21:58
      Highlight Nein, Lovend und co., hockt Zuhaues, drückt die Daumen und fiebert am Bildschirm mit.

      Ist doch noch bequemer...: )
      37 18 Melden
    • seventhinkingsteps 03.07.2017 22:27
      Highlight Ich dachte immer, der Antifa wird die Anreise per Reisebus bezahlt, für Unterkunft kommt der Staat auf und man wird am Ende nach geworfenem Pflasterstein bezahlt?
      35 25 Melden
    • atomschlaf 04.07.2017 00:05
      Highlight @seventhinkingsteps: Das gilt nur für Demos "gegen Rechts" 😛
      17 4 Melden
    • Roterriese 04.07.2017 05:54
      Highlight @seventhinkingsteps stand sogar auf Watson, finde den Artikel aber nicht mehr. Dafür aber ein anderen:
      "Mit einem Sonderzug fahren die Aktivisten [sic!] bereits am Mittwoch 5. Juli von Basel aus Richtung Norden und kehren am Sonntagabend dorthin zurück."
      http://www.derbund.ch/bern/stadt/reitschule-mobilisiert-mit-schliessung-fuer-g20proteste-in-hamburg/story/27377401
      16 6 Melden
    • Roterriese 04.07.2017 07:31
      Highlight Dabei sieht man auch wieder wie die gewaltbereiten Linksextremen oder eben Sozialaktivist*innen mit harmlosen Begriffen, wie z.b. Aktivisten verharmlost werden.
      7 6 Melden
    • Einstürzende_Altbauten * 04.07.2017 08:39
      Highlight Was genau kritisiert ihr, dass sich Menschen ausserhalb Hamburgs auch gegen den G20 Gipfel und die Werte, die er verkörpert, stellen und dafür nach Hamburg reisen?

      9 10 Melden
    • Roterriese 04.07.2017 09:18
      Highlight Es geht hier um gewaltbereite Linksextreme. Das sind keine harmlosen "Aktivisten".
      10 5 Melden
    • pachnota 04.07.2017 11:47
      Highlight Gewaltouristen halt, wie andere Touris auch, die zB, zum Tauchen reisen.

      Zu befürchten haben sie ja nichts.
      Heerscharen von Journalisten, warten nur darauf, bis die Bubis, Pardon AktivistInnen, mit Tränlein in den Augen aus den Polizeiposten entlassen werden, und klagen, wie gemein doch diese Bullen sind.
      8 4 Melden
    • Einstürzende_Altbauten * 04.07.2017 12:15
      Highlight Ja, es hat auch gewaltbereite Linksextreme dabei, das stimmt. Aber jetzt alle über einen Kamm zu scheren ist nicht okay. Nicht alle Berner Reitschule Linke sind gewaltbereit, und nicht alle sitzen in diesem Zug. Es reisen auch viele AktivitInnen nach Hamburg, die friedlich Zeichen setzen wollen.

      Ob Du es per se gut oder schlecht findest zu demonstrieren, ist eine andere Frage.

      *peace
      6 6 Melden
    • Echo der Zeit 04.07.2017 17:39
      Highlight Lowend und co geniessen das Schöne Wetter - ist Besser als die Ergüsse von Frustrierten Wutbürgern zu Kommentieren.
      3 4 Melden
    • pachnota 04.07.2017 18:33
      Highlight
      Echo der Zeit
      Nein, ich befürchte, sie sind am beten...
      3 3 Melden
  • Hustler 03.07.2017 18:28
    Highlight Die Demonstranten müssen sich einfach im klaren sein, dass wenn sie Gewalt anwenden, kein bisschen besser sind als die Präsidenten gegen die sie demonstrieren.
    64 60 Melden
    • Griffin 03.07.2017 19:18
      Highlight Voll, die Demonstranten werden auch Bomben auf die Messehalle abwerfen und mit Drohnen die Überlebenden abknallen...
      70 48 Melden
    • Hustler 03.07.2017 20:19
      Highlight So war das nun auch wieder nicht gemeint.Ist nur schade, dass man so einen grossen Aufwand für nichts und wieder nichts betreibt. Und den Politikern ist es doch ehh egal, was andere denken.
      32 9 Melden
    • Wiesoned 04.07.2017 07:50
      Highlight @Griffin
      Nein das machen sie nicht aber wenn man bedenkt das die Mehrheit der Demonstranten von der li. Seite kommen, welche eigentlich sonst gegen Gewalt/Krieg sind, machen sie es hier wirklich nicht viel besser. Sie brauchen Gewalt um ihre Meinung zu sagen und wenn das der einzige Weg ist, dann haben sie etwas falsch gemacht. Mir scheint es für sie als einzigen Weg wenn 8k von 10k schon gewaltbereit sind. Ich gehöre eigentlich auch zur linken Ecke aber wenn ich solche Sachen lese, schäme ich mich fremd, denn mit Gewalt vorzugehen macht sie wirklich nicht viel besser als das was sie bekämpfen
      3 2 Melden
    • Einstürzende_Altbauten * 04.07.2017 08:44
      Highlight @Wiesoned: "Mir scheint es für sie als einzigen Weg wenn 8k von 10k schon gewaltbereit sind."
      Das ist Spekulation, selbst im Text oben steht:
      "Die Hamburger Polizei erwartet 10'000 Demonstranten, 8000 davon gewaltbereit"

      Weder ich noch Du noch die Polizei kennt die Fakten. Warten wir's ab.
      4 1 Melden
    • Wiesoned 04.07.2017 09:29
      Highlight @Einstürzende_Altbauten *
      "Sie bezeichnen ihre «antikapitalistische Demonstration» selbst als «Auftakt zur heissen Phase der direkten Aktionen und Blockaden gegen den G20-Gipfel»" Für mich tönt das schon das sie bereit sind Gewalt einzusetzen, vlt. nicht gleich im Ausmass 8000 aber nur schon 100 wären zu viel.

      Aber hoffen wir mal das es Spekulation bleibt, obwohl mir mein Bauchgefühl sagt, dass das weniger de Fall wird sein. Doch lassen wir uns überraschen.
      0 3 Melden
    • Einstürzende_Altbauten * 04.07.2017 12:16
      Highlight Vielleicht Wiesoned diskutieren wir darüber am Sonntag abend/Montag, danke Dir für den wohlwollenden Blick.
      2 0 Melden
    • Griffin 05.07.2017 18:56
      Highlight Jaja, war nicht so gemeint...
      Wieso wird dann gleichgesetzt, oder Linken einen ungleich höheren Moralischen Kodex auferlegt?

      Menschen, die an der Macht Verbrechen verüben, besiegt man nicht mit Liebe, schlauen Kommentaren oder pazifistischen Appellen. Die müssen Angst kriegen. Etwas anderes verstehen die nicht.

      http://www.taz.de/!5423092/
      0 1 Melden
  • Liselote Meier 03.07.2017 18:27
    Highlight "Die Hamburger Polizei erwartet 10'000 Demonstranten, 8000 davon gewaltbereit"

    Das kann so nicht Stimmen da werden 100'000 - 150'000 erwartet, dieses Wochenende gab es schon eine Demo mit über 10'000.

    Damit is wohl spekulativ "harter Kern/Black Block" gemeint mit 10'000 wovon 8000 Gewaltbereit sein sollen.






    67 8 Melden
    • Echo der Zeit 03.07.2017 20:15
      Highlight Die wollen Gewalt um den Sicherheitsaufwand zu Rechtfertigen, da genügen in der Regel 5 Gewalttätige Demonstranten. In Evian hat die Polizei es nicht gekriegt, dann hat man Einfach Provoziert und Dreingeschlagen.
      21 24 Melden
    • Liselote Meier 03.07.2017 21:24
      Highlight Natürlich, würden solch viele Leute demonstrien ohne Gewalt kann man sie nicht kriminalisieren und muss sich zwangsläufig mit den Argumenten auseinander setzten.

      Seit Peter Urbach hat sich nicht allzuviel verändert.

      14 18 Melden
    • derEchteElch 04.07.2017 06:35
      Highlight Och entschuldigung, jemand der einmal, bereits am Freitag demonstriert hatte, geht natürlich nicht ein zweites Msl aif die Strasse.

      Im Europapark zählt man Ihrer Logik nach Besucher auch mittels Drehkreuz an den Fahrgeschäften und nicht anhand verkaufter Eintritte 😉
      4 6 Melden
    • Zappenduster 04.07.2017 08:01
      Highlight Anhand verkaufter Eintritte / Tag ;)
      1 0 Melden
  • The Origin Gra 03.07.2017 18:16
    Highlight Und für was diese Geldverschwendung und Massive Umweltbelastung und massiven Einschränkungen der Einwohner? Ginge das nicht alles via Videokonferenz?
    63 14 Melden
    • The Origin Gra 03.07.2017 18:46
      Highlight Besser wäre es man würde via Videokonferenz Reden, meinetweglich mit Public Stream, und folgendes beschliessen:
      - Filterpflicht für sämtliche Hochseedreckschleudigern
      - Kerosinpreise nach oben um Unnötige Flüge zu minimieren
      - Jeglichen Waffenhandel Weltweit verbieten, wer Panzer will soll sie gefälligst selbst Bauen
      - Fischereiverbotszone wie in Island auf 200 Meilen ausdehen und rigide Mengenreduzieren
      - Lebensmittelspekulation verbieten
      - sämtliche Kernwaffen Schrotten
      - Kohleabbau unterbinden

      Dann ginge es der Welt schon einiges besser
      73 19 Melden
    • Snowy 03.07.2017 19:34
      Highlight Punkt 1 wäre sogar verhältnismässig einfach umsetzbar!
      18 3 Melden

Fake-Fotos und erfundene Vorfälle: In Italien wird die Flüchtlingsdebatte immer grotesker

Gefälschte Fotos, verdrehte Zahlen und erfundene Vorfälle: In Italien wird die Flüchtlingsdebatte immer grotesker. Hinter den vermeintlichen Nachrichten stecken politische und finanzielle Interessen.

Eine Fotoserie auf Facebook: Wasser, Zigtausende Menschen, dicht gedrängt, alles etwas unscharf. Ein «libyscher Hafen», sagt die auf Italienisch verfasste Bildbeschriftung. Und: «Diese Fotos lässt man dich nicht sehen, denn all diese Menschen dort warten darauf, nach Italien überzusetzen.»

Tausende Italiener haben diese Fotos also endlich sehen dürfen. Viele haben sie weitergeschickt. An Freunde, die auch die Wahrheit sehen sollen. Die ja von den grossen staatstreuen Medien …

Artikel lesen