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«Return to Sender»: Brandschutt für die AfD.
YouTube/dbate

Zurück an den Absender: Aktivisten kippen der AfD Brandschutt von Asylheimen vor die Tür



Unangenehme Überraschung für die Parteileitung der Alternative für Deutschland (AfD): Gegner der Partei haben am Freitag verkohlte Überreste von abgefackelten Flüchtlingsheimen vor der Bundesgeschäftsstelle der AfD in Berlin abgeladen. Parteisprecher Christian Lüth war nicht begeistert: «Wir sind alle fast von unseren Stühlen gekippt, als vorhin gegen die Tür getreten wurde», sagte er der «Berliner Morgenpost». Er habe vor dem Gebäude mehrere maskierte Personen in weissen Overalls gesehen. 

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«AfD – Return to Sender».
YouTube/Nationalismus ist keine Alternative

«Wir bringen der AfD die Konsequenzen ihrer Politik zum Anfassen zurück.»

Die Aktivisten

Neben dem Brandschutt lag ein Zettel mit der Nachricht «August 2015: Brandanschlag in Nauen – wir bringen die Überreste der AfD zurück». Der stets stark gesicherte Eingang der AfD-Geschäftsstelle blieb unbeschädigt.  

Die Aktion lief unter dem Motto «Return to Sender» («Zurück zum Absender»). Die Aktivisten von Nationalismus ist keine Alternative stellen damit einen Zusammenhang zwischen der flüchtlingsfeindlichen Rhetorik der Partei und den Anschlägen auf Flüchtlingsheime her.

In den letzten Monaten haben solche Attacken – meist Brandanschläge – stark zugenommen. Auch die Sporthalle im brandenburgischen Nauen, in der 100 Asylbewerber vorübergehend untergebracht werden sollten, fiel einem Brandanschlag zum Opfer. 

FILE - In this Aug. 25, 2015 file picture firefighters spray water onto a gym intended as temporary housing for refugees that has burned to the ground in Nauen, west of Berlin, Germany. Security officials in Germany say Friday March 4, 2016  they believe a far-right “guerrilla” group may have been behind a string of attacks in the eastern town of Nauen, near Berlin. Prosecutors in Brandenburg state are investigating whether a local member of the far-right National Democratic Party formed a group intent on committing crimes against migrants.  Among the crimes allegedly committed by the group was an arson attack on a gym that was meant to house asylum seekers. (AP Photo/Ferdinand Ostrop,file)

Im August 2015 niedergebrannt: Sporthalle in Nauen. 
Bild: Ferdinand Ostrop/AP/KEYSTONE

Die AfD befindet sich gemäss Umfragen seit dem Beginn der aktuellen Flüchlingskrise im Aufwind. Die 2013 ursprünglich gegen die Euro-Rettung gegründete populistische Partei hat sich mittlerweile noch weiter rechts positioniert und vornehmlich dem Kampf gegen die Aufnahme von Flüchtlingen verschrieben. (dhr)

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    Alle Leser-Kommentare
  • NWO Schwanzus Longus 05.03.2016 17:10
    Highlight Highlight Finde es dreist die AfD mit solchen ereignissen in Verbindung zu bringen, man muss sie wirklich nicht mögen, aber die AfD vertritt einen extrem grossen Anteil der Bevölkerung die zunehmend unzufrieden sind mit der Einwanderungspolitik der Bundesregierung. Anstatt Parteien zu kriminalisieren sollte man die Sorgen ernstnehmen.
    • Felix Haldimann 05.03.2016 18:02
      Highlight Highlight "extrem grosser Anteil"
    • Daylongultra 05.03.2016 20:24
      Highlight Highlight Extrem grosser Anteil ist wohl nicht ganz korrekt. Aber ich gebe Ihnen Recht das es solchen Parteien erlaubt sein soll zu existieren. Lieber so ein Ventil als das noch mehr Anschläge verübt werden. Zudem zeigen die ganz speziellen Charaktere wenigstens Flagge und agieren nicht im Untergrund.

      @Rhabarber
      Versteh ich nicht ganz. Ist der Frauenanteil nun ein Qualitätsindikator? Da habe ich und jeder andere in einem technischen Beruf wohl ein paar falsche Entscheidungen im Leben getroffen ;-).
    • zombie woof 05.03.2016 20:31
      Highlight Highlight Du findest es dreist die AfD mit Brandanschlägen in Verbindung zu bringen? Eine Partei die es in Ordnung findet, auf Flüchtlinge zu schiessen? Eine Partei die bekennende Nazis in ihren Reihen hat? Bist du dir sicher dass du im richtigen Forum schreibst?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mnemonic 05.03.2016 16:59
    Highlight Highlight Richtig so!

In Deutschland waren die Flüchtlinge nicht mal willkommen, als es Deutsche waren

Wer glaubt, für Fremdenfeindlichkeit brauche es Menschen aus fremden Ländern, irrt. Nach dem verlorenen Krieg drängten sich Millionen Flüchtlinge und Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten in Rest-Deutschland. Heute gilt ihre Aufnahme als vorbildlich – doch in Wahrheit schlugen ihnen damals Hass und Verachtung entgegen und der offen ausgesprochene Gedanke, nicht nach Westdeutschland, sondern nach Auschwitz zu gehören.

Der Volkszorn kocht, und der Redner weiss genau, was die Leute hören wollen: «Die Flücht­lin­ge müs­sen hin­aus­ge­wor­fen wer­den, und die Bau­ern müs­sen da­bei tat­kräf­tig mit­hel­fen», ruft Josef Fischbacher. Der Kreisdirektor des bayerischen Bauernverbandes giesst kräftig Öl ins Feuer und nimmt sogar das Nazi-Wort «Blutschande» in den Mund.

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