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«Return to Sender»: Brandschutt für die AfD.
YouTube/dbate

Zurück an den Absender: Aktivisten kippen der AfD Brandschutt von Asylheimen vor die Tür

05.03.16, 16:11 14.03.16, 10:56


Unangenehme Überraschung für die Parteileitung der Alternative für Deutschland (AfD): Gegner der Partei haben am Freitag verkohlte Überreste von abgefackelten Flüchtlingsheimen vor der Bundesgeschäftsstelle der AfD in Berlin abgeladen. Parteisprecher Christian Lüth war nicht begeistert: «Wir sind alle fast von unseren Stühlen gekippt, als vorhin gegen die Tür getreten wurde», sagte er der «Berliner Morgenpost». Er habe vor dem Gebäude mehrere maskierte Personen in weissen Overalls gesehen. 

«AfD – Return to Sender».
YouTube/Nationalismus ist keine Alternative

«Wir bringen der AfD die Konsequenzen ihrer Politik zum Anfassen zurück.»

Die Aktivisten

Neben dem Brandschutt lag ein Zettel mit der Nachricht «August 2015: Brandanschlag in Nauen – wir bringen die Überreste der AfD zurück». Der stets stark gesicherte Eingang der AfD-Geschäftsstelle blieb unbeschädigt.  

Die Aktion lief unter dem Motto «Return to Sender» («Zurück zum Absender»). Die Aktivisten von Nationalismus ist keine Alternative stellen damit einen Zusammenhang zwischen der flüchtlingsfeindlichen Rhetorik der Partei und den Anschlägen auf Flüchtlingsheime her.

In den letzten Monaten haben solche Attacken – meist Brandanschläge – stark zugenommen. Auch die Sporthalle im brandenburgischen Nauen, in der 100 Asylbewerber vorübergehend untergebracht werden sollten, fiel einem Brandanschlag zum Opfer. 

Im August 2015 niedergebrannt: Sporthalle in Nauen. 
Bild: Ferdinand Ostrop/AP/KEYSTONE

Die AfD befindet sich gemäss Umfragen seit dem Beginn der aktuellen Flüchlingskrise im Aufwind. Die 2013 ursprünglich gegen die Euro-Rettung gegründete populistische Partei hat sich mittlerweile noch weiter rechts positioniert und vornehmlich dem Kampf gegen die Aufnahme von Flüchtlingen verschrieben. (dhr)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • NWO Schwanzus Longus 05.03.2016 17:10
    Highlight Finde es dreist die AfD mit solchen ereignissen in Verbindung zu bringen, man muss sie wirklich nicht mögen, aber die AfD vertritt einen extrem grossen Anteil der Bevölkerung die zunehmend unzufrieden sind mit der Einwanderungspolitik der Bundesregierung. Anstatt Parteien zu kriminalisieren sollte man die Sorgen ernstnehmen.
    25 69 Melden
    • Felix Haldimann 05.03.2016 18:02
      Highlight "extrem grosser Anteil"
      35 9 Melden
    • Daylongultra 05.03.2016 20:24
      Highlight Extrem grosser Anteil ist wohl nicht ganz korrekt. Aber ich gebe Ihnen Recht das es solchen Parteien erlaubt sein soll zu existieren. Lieber so ein Ventil als das noch mehr Anschläge verübt werden. Zudem zeigen die ganz speziellen Charaktere wenigstens Flagge und agieren nicht im Untergrund.

      @Rhabarber
      Versteh ich nicht ganz. Ist der Frauenanteil nun ein Qualitätsindikator? Da habe ich und jeder andere in einem technischen Beruf wohl ein paar falsche Entscheidungen im Leben getroffen ;-).
      2 6 Melden
    • zombie woof 05.03.2016 20:31
      Highlight Du findest es dreist die AfD mit Brandanschlägen in Verbindung zu bringen? Eine Partei die es in Ordnung findet, auf Flüchtlinge zu schiessen? Eine Partei die bekennende Nazis in ihren Reihen hat? Bist du dir sicher dass du im richtigen Forum schreibst?
      6 1 Melden
    • AdiB 05.03.2016 21:40
      Highlight der wähleranteil der afd in ganz deutschland ist klein. der wähleranteil der arbeitslosen dafür gross. somit haben sie ein haufen zeit sich in sozialen medien breit zu machen und montag abend auf die strasse zu gehen.
      4 1 Melden
  • Mnemonic 05.03.2016 16:59
    Highlight Richtig so!
    46 17 Melden

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