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Zahlreiche Staats- und Regierungschefs wollen Abschied von Helmut Kohl nehmen und seine Verdienste für Europa würdigen Bild: RONALD WITTEK/EPA/KEYSTONE

Abschied von Helmut Kohl – «Ich habe ihn geliebt»

01.07.17, 08:32 01.07.17, 14:55

Im EU-Parlament in Strassburg hat am Samstag der Trauerakt für den früheren deutschen Bundeskanzler Helmut Kohl stattgefunden. Zahlreiche Staats- und Regierungschefs nahmen Abschied. Berührende, auch persönliche Worte prägten die Trauerfeierlichkeiten.

«Helmut Kohl war ein deutscher Patriot, aber auch ein europäischer Patriot», sagte EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker am Samstag im Europarlament von Strassburg. «Mit Helmut Kohl verlässt uns ein Nachkriegsgigant.» Kohl war am 16. Juni mit 87 Jahren gestorben.

«Mit Helmut Kohl verlässt uns ein Nachkriegsgigant.»

Jean-Claude Juncker

EU-Ratspräsident Donald Tusk verband seine Würdigung des Altkanzlers vor dem in eine blaue Europaflagge gehüllten Sarg mit einem Appell an die heutigen Politiker des Kontinents, klare Botschaften zu senden: «Ein Ja für die Union, ein Ja für die Freiheit, ein Ja für die Menschenrechte.»

Jean-Claude Juncker zusammen mit Helmut Kohl im Mai 2014. Bild: EPA/DPA

Merkel erinnerte auch an Kohls erste Ehefrau Hannelore, die sich 2001 das Leben genommen hat. «Wir gedenken auch ihrer in Dankbarkeit.» Bild: PATRICK SEEGER/EPA/KEYSTONE

Merkel: «Grosser Brückenbauer»

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel nannte Kohl einen grossen Brückenbauer. «Er war ein den Menschen zugewandter Weltpolitiker», sagte die CDU-Chefin. Jetzt müssten die nächsten Generationen sein Vermächtnis bewahren - den engagierten, unermüdlichen Einsatz für Frieden, Freiheit und Einheit.

Merkel dankte dem Altkanzler auch persönlich: «Lieber Bundeskanzler Helmut Kohl, dass ich hier stehe, daran haben Sie entscheidenden Anteil. Danke für die Chancen, die Sie mir gegeben haben.» Sie schilderte ihren Amtsvorgänger als Mann der absoluten Verlässlichkeit, Vertrauenswürdigkeit und unerschütterlichen Überzeugung - und auch als Politiker, an dem sich viele Menschen gerieben hätten und der Gegenargumente scharf abwehren konnte.

Auch Juncker erinnerte an Kohls Rolle als Kanzler der deutschen Wiedervereinigung und beim Zusammenwachsen Europas. Zwischen beiden Zielen habe es für ihn keinen Widerspruch gegeben. In «geduldigen Einzelgesprächen» habe er die Skepsis in manchen europäischen Ländern gegen die deutsche Einigung abgebaut. «Er hat die Gunst der Stunde richtig eingeschätzt und genutzt.» Ohne Kohl hätte es zudem den Euro nicht gegeben, sagte Juncker. «Für ihn war der Euro stets europäische Friedenspolitik mit anderen Mitteln.»

Vorbereitungen der Beisetzung von Helmut Kohl.  Bild: Michel Euler/AP/KEYSTONE

EU-Ratschef Tusk nannte Kohl einen Wegbereiter der europäischen Einigung sowohl im Westen als auch im Osten des lange geteilten Kontinents. «Seine Vision ging weit über die deutschen Grenzen und die deutschen Interessen hinaus.» Der Deutsche habe «verstanden, dass die ersten, die der Berliner Mauer Risse beigebracht haben, die Werftarbeiter von Danzig waren», betonte der selbst aus Danzig stammende Pole Tusk mit Blick auf die Verdienste der Gewerkschaft Solidarnosc für die demokratische Entwicklung Ost- und Mitteleuropas.

EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani hob Mut und Tatkraft Kohls hervor. «Er war ein Kämpfer für die Freiheit und die Demokratie und einer der Protagonisten der Wiedervereinigung unseres Kontinents. Stets und überall verteidigte er die Würde des Menschen gegen Mauern, gegen eiserne Vorhänge und gegen totalitäre Regime.» Kohl habe massgeblich den Lauf der Geschichte beeinflusst, so Tajani. «Wir finden kein Kapitel der europäischen Integration, dem er nicht mutig seinen Stempel aufgedrückt hätte.»

Kohl sei ein grosser Freund Frankreichs gewesen sagte Emmanuel Macron.  Bild: MATHIEU CUGNOT/EPA/KEYSTONE

Macron: «Er reichte uns die Hand»

Der französische Präsident Emmanuel Macron würdigte den Altkanzler als grossen Freund seines Landes. «Helmut Kohl reichte uns die Hand.» Macron erinnerte an die Annäherung beider Länder in den 80er Jahren und die Nähe Kohls zum damaligen französischen Präsidenten François Mitterrand. Der 39-Jährige bekräftigte seinen Willen zur engen Zusammenarbeit mit Deutschland und Bundeskanzlerin Merkel. Auf Deutsch sagte er: «Wir haben heute überhaupt keinen Anlass zur Resignation. Wir haben vielmehr Grund zu realistischem Optimismus.»

Der frühere US-Präsident Bill Clinton sagte, Kohl habe eine Welt gewollt, in der Zusammenarbeit als besser gilt als der Konflikt. «Er wollte eine Welt schaffen, in der niemand niemanden dominiert.» Zum Schluss sagte Clinton: «Du hast das gut gemacht in deinem Leben. Und wir, die wir dabei sein durften, lieben dich dafür.»

Der russische Ministerpräsident Dmitri Medwedew erinnerte an die engen Beziehungen Kohls zu seinem Land. Für den Altkanzler sei Russland Bestandteil eines vereinten Europas gewesen, sagte Medwedew, der in Strassburg als Privatperson sprach. «Für ihn war das ein Teil eines gemeinsamen Hauses, ohne Stacheldraht.»

Erstmals wurde für einen Politiker ein solcher europäischer Trauerakt ausgerichtet. Einen deutschen Staatsakt für Kohl wird es dagegen nicht geben. Der mit einer Europaflagge bedeckte Sarg des Altkanzlers war am Morgen aus Kohls Haus in Ludwigshafen-Oggersheim getragen worden. Anschliessend machte sich ein Fahrzeugkonvoi auf den Weg nach Strassburg.

«Ich habe ihn geliebt.»: Sehr persönlich und emotional äusserte sich der ehemalige US-Präsident Bill Clinton. Bild: PATRICK SEEGER/EPA/KEYSTONE

Beerdigung im Dom zu Speyer

Am Abend sollte der frühere Bundeskanzler nach einem Requiem im Speyerer Dom beerdigt werden. Kohl war 16 Jahre lang Bundeskanzler, 25 Jahre lang CDU-Vorsitzender und «Ehrenbürger Europas».

Am Nachmittag sollte ein Helikopter den Sarg nach Ludwigshafen zurückbringen. Im Dom zu Speyer sollte um 18 Uhr der katholische Bischof Karl-Heinz Wiesemann die Totenmesse halten. Rund 1500 geladene Gäste wurden dazu erwartet.

Nach einem militärischen Ehrenzeremoniell der Bundeswehr sollte Kohl dann um 20.30 Uhr auf einem nahen Friedhof in Speyer im Freundes- und Familienkreis beigesetzt werden. Er wird damit nicht im Familiengrab in Ludwigshafen bestattet.

Ein Grossaufgebot der Polizei mit mehr als 1000 Beamten sichert die Trauerfeierlichkeiten. Die Beisetzung dürfte zu den grössten Beerdigungen in der deutschen Nachkriegsgeschichte zählen, Tausende Menschen wurden dazu allein in Speyer erwartet. (sda/dpa)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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27
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27Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 01.07.2017 20:28
    Highlight Aber Bill Clinton wird doch nicht etwa...?
    0 1 Melden
  • gimpi 01.07.2017 20:00
    Highlight Anscheinend hat Kohl was getan als Politiker sonst könnte man Ihm nickts vorwerfen. Wer nicht arbeitet macht keine Fehler.
    1 0 Melden
  • Fischra 01.07.2017 17:28
    Highlight Niemals wird jeder alles richtig machen. Aber Helmut Kohl hat Europa vereint und zusammen mit Gorbatschow und Reagan einen dauerhaften Friedensplan der Einheit aufgebaut. Klar gibg alles zu schnell. Aber mit dem Druck welcher entstanden ist und jeder profitieren wollte, musste dies vermutlich so sein. Für mich war er "Der" Kanzler in Deutschland. Ruhe in Frieden....
    12 5 Melden
  • Capoditutticapi 01.07.2017 17:08
    Highlight Man kann von Clinton halten was man will, dass er ein brillanter Redner ist, hat er heute wieder unterstrichen.
    9 2 Melden
  • Wölfli beim Lamm 01.07.2017 16:02
    Highlight Oh my god, Clinton hat den geliebt, uiuiui, wenn man bedenkt, wer bei Clinton nicht beim Zählen bis drei auf dem Baum war....
    6 33 Melden
    • Fichtenknick 01.07.2017 17:00
      Highlight Hier geht es um den Nachruf auf einen Verstorbenen bei einem Staatsakt, und dies ist dein Kommentar? Sehr stilvoll, wirklich.
      13 4 Melden
    • Wölfli beim Lamm 01.07.2017 17:58
      Highlight @Fichtenk. Geht nicht sorry. Aber ein Mensch ist gestorben den ich a) nicht kannte, der b) das hohe Alter von 87 Jahren erreichte. Was ich ihm über den Tod hinaus übelnehme: Er ist der Vater des EURO, wollte den unbedingt durchpaucken, die Warnungen aller Ökonomen und Währungsexperten hat er in den Wind geschlagen. heute weiss jeder: der EURO ist eine Fehlkonstruktion. Bevor Sie jetzt wieder gegen mich ausholen: recherchieren Sie bitte, wenn Sie das nicht wollen, holen Sie nicht aus! Und wenn Clinton von Liebe spricht kommt mir nur der Fleck auf dem Kleid in den Sinn.
      12 11 Melden
    • Me, my shelf and I 01.07.2017 20:23
      Highlight Clinton war ein guter Präsident, der im prüden Amerika einfach dem falschen Ort erwischt hat. Klar betrügen ist nie in Ordnung, jedoch hat das mit seinen politischen Fähigkeiten nichts zu tun- man bedenke die hunderten Affären JFKs.
      Wäre der EURO nicht zustande gekommen hätte die Wirtschaft Europas nach anderen Möglichkeiten gesucht, die Währungsdifferenzen zu überwinden.
      1 0 Melden
    • Juliet Bravo 02.07.2017 00:28
      Highlight Er hat den Euro nicht gewollt. Er musste diese Konzession eingehen, weil das für Frankreich die Bedingung war für die Wiedervereinigung.
      1 0 Melden
  • Juliet Bravo 01.07.2017 15:46
    Highlight Zum Thema Geschwindigkeit der Wiedervereinigung. Die DDR war faktisch bankrott. Was Machen Menschen wohl, wenn s weder Arbeit, Lohn, Renten, Bildung noch Lebensmittel gibt und die Grenze offen ist? Es wäre zu einer noch grösseren Fluchtbewegung gekommen als ohnehin schon. Das wär auch für die BRD kaum zu stemmen gewesen. Die Vereinigung wurde gerade auch deshalb so schnell abgewickelt.
    7 4 Melden
  • Rendel 01.07.2017 14:09
    Highlight Kohl war machtbesessen und die Vereinigung ging zu schnell. Er wollte seinen Namen in den Geschichtsbüchern verewigen, als der Vereiniger. Er war ein sehr egozentrischer Mann.
    24 33 Melden
    • AL:BM 01.07.2017 16:37
      Highlight Sie kannten ihn gut?
      8 5 Melden
    • Fabio74 03.07.2017 17:14
      Highlight Die DDR war pleite. Faktisch Bankrott. Nur Milliarden-Kredite aus dem Westen hielten das ganze einigermassen am Leben.
      Mit dem Wegbruch der sozialistischen Ordnung in der CSSR, H und PL wäre es noch enger geworden.
      Dazu flohrn Hunderttausende über Ungarn oder via Prager Botschaft in den Westen.
      Der Staat wäre nicht lebensfähig gewesen
      0 0 Melden
  • rodolofo 01.07.2017 13:11
    Highlight Junker wäre wohl auch gerne ein solcher Gigant.
    Aber er wird uns wohl nur als besonders offensiver Küsser in Erinnerung bleiben...
    21 19 Melden
  • FrancoL 01.07.2017 12:45
    Highlight Es kann nur Kohl selbst wissen oder gewusst haben, ob die Vereinigung der Deutschen ein ein MUSS gewesen ist oder ein ein Akt der Machtsicherung für den Kanzler bedeutet hat.
    MMn ist zu schnell vereinigt und zu schnell einverleibt worden und die Folgen tragen wir heute mit einer unnatürlich schnell gewachsenen Gemeinschaft, die keine richtige Identität hat.
    9 18 Melden
    • Oberon 01.07.2017 14:38
      Highlight Ich bin jedoch der Meinung das die Vereinigung für Deutschland genau richtig war. Welche kraft es kostet so ein riesiges Gebiet wieder zu integrieren durften/dürfen wir ja miterleben.

      Es wäre auch falsch zu sagen deutsche dürfen keine deutschen sein.

      Wir in der Schweiz durchleben selber gerade eine Identitätskrise und ich glaube sogar das ist ein weltweites Problem.
      14 7 Melden
    • FrancoL 01.07.2017 15:22
      Highlight @Oberon; Nimmt man Deine Aussage so bleibt ein grosses Fragezeichen; War es der richtige Zeitpunkt und sind viele unserer innereuropäischen Probleme nicht auch dieser zu schnellen Vereinigung geschuldet?
      Die Identität? Ist die Identität denn in Ostdeutschland angekommen? Ich wage zu sagen sie ist nur zum kleineren Teil angekommen. Was nicht wachsen kann wird synthetisch.
      4 7 Melden
    • Oberon 03.07.2017 19:35
      Highlight Identität kommt auch nicht von heute auf morgen das wächst mit der Zeit.

      Wie sollen den die deutschen aus der ExDDR diese bilden können? Sowas braucht mindestens 3-4 Generationen, wenn nicht sogar länger.

      Für eine Vereinigung gibt es nie den richtigen Zeitpunkt, dass muss man einfach machen.
      0 1 Melden
    • FrancoL 03.07.2017 20:45
      Highlight Ich wage es zu bezweifeln, dass man es einfach machen muss. Es gibt nicht den richtigen Zeitpunkt , aber bessere und schlechtere Zeitpunkte.
      Etwas überzeichnet dargestellt;

      Der Westen wollte sich profilieren, zeigen wie gut unser System ist, wie effizient und dabei hat man den Faktor Zeit überspannt, denn es ist richtig dass Identität Zeit braucht. Nicht so lange wie sie angeben, denn sonst hätte ja die DDR eher eine mittelmässige Identität gehabt (sie bestand ja lediglich 2 Generationen) und der Westen hätte ein einfaches Spiel gehabt um diese Identität umzupolen.
      0 0 Melden
  • der_senf_istda 01.07.2017 12:19
    Highlight Diese Sorte von Machtpolitiker hat dafür gesorgt, das heute die Politikverdrossenheit so gegenwärtig ist. Kritiker, die von Beginn auf die Konstruktionsfehler des Euro hingewiesen haben, hat er lächerlich gemacht und ins Abseits geschoben.
    Europa ohne ein wiedervereinigtes Deutschland und ohne den Euro, wäre heute ein besseres Europa.
    20 27 Melden
    • FrancoL 01.07.2017 12:39
      Highlight Ich glaube da irren Sie sich gewaltig! Die Wiedervereinigung hätte nicht so forciert werden dürfen und der Euro nicht im Schnellzug eingeführt werden. Da kann man Kohl vorwerfen aus Eigennutz etwas forciert zu haben, das länger gebraucht hätte. Die Folgen tragen wir heute alle (nicht nur Deutschland), eine Entwicklung wurde mit zu grosser Eile gemacht und ist heute eine Bürde, das heisst ABER NICHT dass diese Entwicklung per se etwas negatives darstellt.
      21 7 Melden
    • Juliet Bravo 01.07.2017 13:31
      Highlight Deutschland war aber damals eigentlich gegen den Euro. Er war eine Konzession gegenüber Frankreich für die Deutsche Wiedervereinigung. Oder irre ich mich da?
      12 1 Melden
    • FrancoL 01.07.2017 14:08
      Highlight @Juliet Bravo; Richtige aber genau das mahne ich ab, Kohl wollte um jeden Preis die Vereinigung und damit auch die Erweiterung nach Osten und hat somit dazu beigetragen dass der EURO viel zu früh eingeführt wurde.
      Darum steht meine Frage: Musste es denn sein oder war es der innige Wunsch Kohls um seine Macht zu stützen und zu vergrössern.
      6 6 Melden
    • Oberon 01.07.2017 14:46
      Highlight Ich habe lieber einen Politiker mit Profil der seine Ziele erreicht als solche die nur auf Kompromisse bauen.
      Der Euro in dieser Form wurde sicher zu früh eingeführt, daraus jedoch ohne beweise schlussfolgern "uns" gehe es schlechter ist ein Hohn.
      Es würde eher zutreffen das die Euro-Zone ungerechter geworden ist.
      7 5 Melden
    • FrancoL 01.07.2017 15:25
      Highlight @Oberon; Wenn es in einer Zone mehr Ungerechtigkeit gibt DANN geht es der Mehrheit schlechter. Aber ich lasse mich gern belehren dass es dem Südgürtel besser geht. Freue mich auf Beispiele.
      8 4 Melden
    • Fabio74 03.07.2017 17:17
      Highlight @Franco Ohne Wiedervereinigung wäre die DDR schnell menschenleer gewesen. Der Staat war am Ende. Bankrott
      1 0 Melden
    • FrancoL 03.07.2017 20:38
      Highlight @Fabio74; Auch Griechenland war mer als pleite und nicht alle Griechen sind da weg. Es hätte andere Möglichkeiten gegeben um alles um 3-5 Jahre zu verzögern. Auch hätte man nicht im Schnellzug die anderen Oststaaten mit ins Boot nehmen müssen, auch hier wäre eine Verzögerung möglich gewesen. Aber man wollte zeigen was wir im Westen für "Siebensiechen" sind und die Rechnung wird uns nun präsentiert.
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