International

Flüchtlinge am Münchner Hauptbahnhof. Allein am Samstag kamen 12'000 Menschen an.
Bild: EPA/DPA

Flüchtlingskrise: Deutschland führt vorübergehend wieder Grenzkontrollen ein – Österreich prüft Einsatz der Armee

Deutschland setzt das Schengener Abkommen vorübergehend aus: Innenminister de Maizière hat bestätigt, dass die Grenzen zu Österreich von der Bundespolizei kontrolliert werden – ab sofort.

13.09.15, 16:32 13.09.15, 22:51

Ein Artikel von

Der deutsche Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat die Wiedereinführung von Kontrollen an den südlichen Landesgrenzen bestätigt. «Der Schwerpunkt wird zunächst an der Grenze zu Österreich liegen.» Damit wolle man wieder zu einem geordneten Verfahren kommen. Deutschland werde jedoch geltendes europäisches Recht einhalten und seiner humanitären Verantwortung nachkommen.

De Maizière bestätigte damit einen Bericht von Spiegel Online. Die Hilfsbereitschaft der Deutschen dürfe nicht überstrapaziert werden, sagte er. Der Schritt sei auch ein Signal an Europa. Deutschland stelle sich seiner Verantwortung, die Lasten müssten aber solidarisch verteilt werden.

Österreich  prüft Armee-Einsatz

Nach den von Deutschland erlassenen Grenzkontrollen erwägt Österreich einen «Assisteneinsatz» des Bundesheeres an der Grenze zu Ungarn. Dies wurde am Sonntagabend in der Sendung «Im Zentrum» des österreichischen Fernsehens ORF gesagt. Die Innenministerium habe den Armee-Einsatz angefordert, er müsse aber noch im Ministerrat beschlossen werden. Der Schritt verlange eine Vorlaufzeit von mehreren Tagen, hiess es. (dsc)

Ab sofort soll die Einreise nach Deutschland nur noch mit gültigen Reisedokumenten möglich sein; die Kontrollen gelten bis auf weiteres. Alle Bundespolizisten sind in Alarmbereitschaft versetzt worden. Die Bundespolizei schickt alle verfügbaren Polizisten nach Bayern, um die Grenzen zu schliessen.

Die Kontrollen sollen nach Angaben des Innenministeriums an den früheren Grenzübergängen stattfinden. Die Bundespolizei werde «in vierstelliger Grössenordnung» an den Grenzen eingesetzt, ein Einsatz der Bundeswehr an den Grenzen sei nicht geplant, hiess es.

Aufnahmestaat «nicht einfach aussuchen»

Die Einführung der Grenzkontrollen, durch die das Schengenabkommen ausgesetzt werden, werde nicht alle Probleme lösen. Wichtig sei daher auch der Einsatz in den Krisenregionen, aus denen derzeit viele Menschen fliehen. Es müsse verhindert werden, so de Maizière, dass sich überhaupt so viele Flüchtlinge auf den Weg machen.

Deutschland sei für die meisten der nach Europa kommenden Asylbewerber gar nicht zuständig, sagte der Minister weiter. Das Dublin-Verfahren sei nach wie vor gültig. Diese Regelung sieht vor, dass jene EU-Länder für Asylbewerber zuständig sind, in denen diese zuerst ankommen. «Ich fordere, dass sich alle europäischen Mitgliedstaaten in Zukunft wieder daran halten», sagte de Maizière. Flüchtlinge könnten sich ihren Aufnahmestaat «nicht einfach aussuchen».

Der jetzt beschlossene Schritt sei innerhalb der schwarz-roten Koalition beraten worden, beteuerte der Minister. Zudem habe man sich zuvor mit Österreich beraten. Die Opposition im Bundestag habe er persönlich informiert.

Im Einklang mit Grenzkodex

Laut de Maizière stehen die Massnahmen im Einklang mit den Vorschriften des Schengener Grenzkodex. Sie seien notwendig, um zu einem geordneten Verfahren zurückzukehren. Zudem seien sie unabdingbar zur Aufrechterhaltung von Sicherheit und Ordnung, so der Innenminister. Die grosse Zahl der Flüchtlinge überfordere die Aufnahmekapazitäten.

Der Bundesregierung geht es vor allem darum, Zeit zu gewinnen. Die einzelnen Bundesländer brauchen Luft, um den grossen Andrang überhaupt noch logistisch zu bewältigen. Vor allem Bayern ist von dem Ansturm betroffen, aber auch Nordrhein-Westfalen, wohin zuletzt zehntausende Flüchtlinge weitergeleitet wurden. Es soll aber auch ein Signal an die Flüchtlige sein, nicht überstürzt nach Deutschland aufzubrechen.

Gleichzeitig gibt es Überlegungen, auch Bundeswehrsoldaten zur Grenzsicherung einzusetzen. Sie würden dann in Amtshilfe der Bundespolizei unterstellt und als Hilfspolizisten eingesetzt.

(mxw/aul/flo/cvo)

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
45
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
45Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Señor Ding Dong 14.09.2015 04:26
    Highlight Wenn sie im Moment nicht mehr aufnehmen können, ist das ein zwar harter, aber nötiger Schritt, um sich diesbezüglich zu organisieren. Ich finds irgendwie schon richtig, dass man die Aufnahme irgendwie unter den Ländern aufteilt. So würden die Leute auch auf dem Papier eine bessere Versorgung erhalten. Aber da zeigt sich, wie verschieden die Mitglieder der europäischen Uniom ihre Pflichten wahrnehmen.
    1 0 Melden
  • Karl33 13.09.2015 22:34
    Highlight Schon pervers: Als Aktionäre globaler Firmen dürfen wir diese Menschen und Staaten weltweit hemmungslos ausnehmen, und kein Gutmensch reklamiert. Im Gegenteil, jeder mit einigermassen gutem Verdienst hat mit seiner Pensionskasse oder seinen Geldanlagen selbst Aktien von börsenkotierten Waffenherstellern, Ölfirmen, Rohstofffirmen. Und wie gesagt, keine Hemmungen. Aber als Bürger soll dann auf Befehl jeder ein hilfsbereiter Gutmensch sein? Wie heuchlerisch ist denn das?
    17 11 Melden
    • Max Heiri 13.09.2015 23:55
      Highlight Wissen Sie wieso so viele Leute nach Europa kommen? Mit Ausnahme der Syrier genau solche, wo eben diese bösen westlichen Firmen keine Arbeitsplätze schaffen können.
      0 1 Melden
    • Sapere Aude 14.09.2015 00:32
      Highlight Schon mal von 1:12, Proteste gegen die Multis, Bonis und das ausbeuterische System als ganzes? Verbot von Waffenexporte, Kritik an Nestle etc. Vielleicht solltest du die Ohren nicht reflexartig verschliessen, wenn die Linken sich zu Wort melden. Anders kann es kaum kommen, dass du auf so abenteuerliche Aussagen kommst.
      2 3 Melden
    • Señor Ding Dong 14.09.2015 04:12
      Highlight Karl33, niemand zwingt dich, dich zu ändern oder etwas zu machen. Verhalte dich ruhig, guck die Tagesschau und steh den Gutmenschen nicht im Weg :-)
      2 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 13.09.2015 22:04
    Highlight Und wie will Herr Glättli die 100'000 unterbringen, wenn nicht mal Deutschland das schafft?
    31 4 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.09.2015 22:35
      Highlight Es macht einen Unterschied, ob die innerhalb weniger Tage alle ankommen oder über Monate oder gar Jahre verteilt.
      11 22 Melden
  • Mayo 13.09.2015 20:57
    Highlight @Sille Das ist richtig. Jedoch frage ich mich, wie diese Quoten umgesetzt werden sollen (falls diese kommen)? Flüchtlinge werden doch nicht akzeptieren, mit Verkehrsmitteln nach Litauen, Slowenien, Kroatien,.. "weitergegeben" zu werden. Ich verstehe durchaus, dass jeder Mensch in die wirtschaftsstarke Region will. Denke, ich würde gleich agieren. Aber bei einer "Zwangsumverteilung" werden diese Menschen früher oder später wieder nach Mittel- und Nordeuropa zurückreisen.
    21 1 Melden
    • Sille 13.09.2015 21:45
      Highlight Wenn Deutschland und die umliegenden Staaten das Wunschziel der Hunderttausenden sind, welche schon angekommen sind, bzw. noch kommen werden, dann hat Europa ein nicht kleines Problem und da gehört nun mal die Schweiz auch dazu. Wir normalen Bürger können nicht über Quoten bestimmen, dies werden unsere Damen und Herren Bundesräte und die EU übernehmen müssen. Ein richtiger Flüchtling akzeptiert, dass er vielleicht in einem Land nicht erwünscht ist, das kennt er, aber in einem anderen Land könnte er bleiben, will er aber nicht? Wunschkonzert? Super, dann könnt ihr Europa in der Form bald vergessen.
      26 1 Melden
    • Sille 13.09.2015 21:54
      Highlight und noch was: unsere Länder verfügen momentan noch über eine einigermassen stabile Wirtschaft und Politik. Was macht Deutschland mit Hunderttausenden von Flüchtlingen? Was macht die Schweiz, wenn sie auch überrollt wird? Und bitte nicht gleich abwinken, siehe Watson-Beitrag. Wenn man nicht sofort reagieren kann, dann kommt der Faktor *Selbstbedienungsladen* und das wünscht sich vermutlich keiner von uns. Dies könnte zu politischen Unruhen auch in unserem Land führen, also wäre es auch in meinem Sinn, wenn Bern so schnell wie möglich eine Entscheidung betreffend der Grenzkontrollen treffen würde.
      25 4 Melden
    • Mayo 13.09.2015 22:46
      Highlight Bern kann gestützt auf die Schutzklausel bei einem Notstand ebenfalls Personenkontrollen an der Schweizer Aussengrenze einführen. Da wird sich Brüssel auch nicht querstellen. Jedoch finde ich es falsch, dies rein präventiv mal zu machen. Aktuell haben wir keinen Notstand.
      6 8 Melden
  • Gelöschter Benutzer 13.09.2015 19:14
    Highlight Die EU hat das Schengen-Dublin-Abkommen mit ihrer hysterischen "Flüchtlings-hin-und-her-verschieberei" faktisch selbst aufgehoben. Schön, jetzt können wir unsere Grenzen bald wieder selber bewachen.
    55 7 Melden
  • Wilhelm Dingo 13.09.2015 18:04
    Highlight Krasser Schritt, jetzt müssen alle nachziehen.
    55 10 Melden
  • Androider 13.09.2015 17:30
    Highlight Aber wenn wir das machen wollen, sind wir Rassisten, Fremdenhasser & man droht uns, möglichst alle Verträge zu kündigen. Da wird also mit zweierlei Mass gemessen.
    130 15 Melden
    • AL:BM 13.09.2015 22:17
      Highlight So läuft das eben in der EU. Und trotzdem fordern einige Leuchten immer noch den Beitritt der Schweiz zu dieser ...
      18 3 Melden
  • Maxx 13.09.2015 17:16
    Highlight Ja aber Hallo, dass darf doch keine Ausnahmen in der Gesetzgebung geben in Europa. Oder stellt man nur bei Schweizer Anfragen auf Stur.

    Nächstes Mal wenn Frau Sommaruga verhandeln geht, einfach informieren, was wir machen werden. Nicht um Erlaubnis fragen.

    Wie es scheint, hält sich nur der Musterschüler Schweiz penibel an die Europa-Gesetze. Die Euroländer schon lange nicht mehr.
    128 18 Melden
    • Benjmi 13.09.2015 17:37
      Highlight Das ist keine Ausnahme in der Gesetzgebung, ist jedem Mitglied des Grenkodex bei schwerwiegender Bedrohung der öffentlichen Ordnung oder inneren Sicherheit dür 30 Tage gestattet. Unter gewissen Bedingungen kann dies auch verlängert werden. Man muss mit der Schweizer Politik nicht einverstanden sein, aber zuerst informieren bevor man gleich losglucht hat noch nie jenandem geschadet.
      49 33 Melden
    • Sille 13.09.2015 18:24
      Highlight Sie schreiben von schwerwiegender Bedrohung der öffentlichen Ordnung oder inneren Sicherheit. Deutschland hat freiwillig tausende von Flüchtlingen mit oder ohne Papiere aufgenommen. Warum jetzt plötzlich die Einführung der Grenzkontrollen?
      Wenn solch eine Massnahme, dann soll diese für alle nicht EU- und EU-Staaten gelten, gleiches Recht für alle. Es sind viele in die verschiedenen Länder gekommen, welche ihre Ausweise vernichtet, ihre Fingerkuppen verätzt haben, um nicht erkannt bzw. namentlich aufgenommen werden zu können. Also zurückschicken, wer sich nicht ausweisen will oder gewollt die Erkennung verhindert.
      39 10 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.09.2015 19:39
      Highlight @Sille

      1. Deutschland hat aufgrund der speziellen Situation viele freiwillig reingelassen. Nun denken aber zu viele Flüchtlinge, dass das der neue Normalzustand sei. Die Grenzen werden geschlossen, weil es einen Unterschied zwischen "Viel" und "Zu viel" gibt. Und dabei geht es vor allem darum, dass es zu viele für den kurzen Zeitraum sind.

      2. Jedes EU-Land kann für vorübergehend (30 Tage oder so) die Grenzen schliessen, wenn die öffentliche Ordnung in Gefahr ist. Es gilt also gleiches Recht für alle EU-Länder.

      3. Wie viele hast du persönlich gesehen, die sich ihre Fingerkuppen verätzt haben?
      19 21 Melden
    • Sille 13.09.2015 19:57
      Highlight Dies gilt auch für Sie, ich bevorzuge das Siezen und wie schon vor längerer Zeit gehabt, bleibts dabei. Ich bin weder doof und ich kann lesen und Sie brauchen mir den Text nicht nochmals vorzukauen, aber gerne nochmals.... plötzlich ist es eine schwerwiegende Bedrohung, deshalb Zollkontrollen? Und zu Ihrem dritten Statement, keiner von uns oder der EU kann in ein anderes Land ohne gültige Papiere, sei es ID oder Pass, wir würden umgehend zurückgeschickt und lesen Sie doch etwas mehr Zeitung oder ziehen Sie sich die sehr guten Dokumentationen im TV rein... mehr, habe ich dazu nicht zu sagen.
      20 13 Melden
    • Benjmi 13.09.2015 21:04
      Highlight Hab wohl leider das ODER nicht genug gross geschrieben. Schwerwiegende Bedrohung der öffentlichen Ordnung sehe ich allemal als möglich, bei so vielen Flüchtlinge, die kaum untergebracht werden können. Es ging mir auch nicht darum, das ganze zu rechtfertigen. Wollte nur klarstellen, dass das allen Mitgliedern unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt ist, ob diese nun gegeben sind oder nicht, dafür hab ich zu wenig Eindrücke von der deutschen Asylpolitik gesehen.
      7 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.09.2015 21:23
      Highlight 1. Ich bin seit 1992 online und bleibe den Anfängen treu, nach denen "Sie" nur in Geschäftsbeziehungen üblich ist. Der Rest bleibt "Du".

      2. Wiederholung? Mit 50'000 kann man fertig werden. Aber jetzt wollen nochmal 50'000 (willkürliche Zahl) rein. Diese können nicht mehr versorgt werden.
      Berechne den Unterschied zwischen 50'000 und 100'000 Betten oder Broten!

      3. Das sind Flüchtlinge. Keine Urlauber oder Geschäftsreisende, wie wir es in anderen Ländern sind.

      4. Ich habe zu lange bei Zeitung und TV gearbeitet und jahrelang vom Aufwachen bis zum Schlafen Medien verfolgt. Das reicht. Danke :-)
      19 10 Melden
    • Sille 13.09.2015 22:14
      Highlight Tia.. ich ziehe gegenüber Fremden das Sie immer noch vor, hat auch mit Respekt und .. na ja lassen wir das..
      Das reicht nicht... sorry, jetzt müssen Sie TV schauen... es ist sehr interessant was man auf den verschiedensten Sendern zu sehen, aber vor allem zu hören bekommt und entspricht absolut nicht dem, was man jahrelang vorserviert bekam, auch hilft es im Land selbst mal mit Betroffenen zu sprechen... die Wahrheit ist eine andere... aber diese wollen viele gar nicht hören, sie müssten ja ihre eigene Meinung überdenken...
      9 3 Melden
    • Digichr 13.09.2015 22:42
      Highlight Es hat nichts mit dem Thema zu tun. Aber Personen, die auf einer solchen Plattform auf ein „Sie“ poltern, kann ich nicht ernst nehmen.
      5 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 13.09.2015 22:48
      Highlight "Du" ist nicht respektlos, sondern persönlicher als das kühl distanzierte "Sie".

      Es kommt sehr darauf an, was das für Betroffene sind. Wie die Kommentare überall zeigen, gibt es da ganz verschiedene Wahrnehmungen, die vom Umfeld des Einzelnen abhängig sind.

      Niemand will "Hundertausende" Flüchtlinge in der Schweiz. Dafür ist es doch schon etwas zu eng hier. Jedoch haben wir noch nicht mal so viele reingelassen wie damals beim Jugoslawienkrieg.
      Aber Grund zur Panik sehe ich nicht. Das ist grad eine Ausnahmesituation.

      ps: Der Westen erntet nun, was er in Form von Kapitalismus gesät hat.
      3 7 Melden
    • Sille 13.09.2015 22:53
      Highlight dann lassen Sie es...
      6 1 Melden
    • Sille 13.09.2015 23:05
      Highlight Sie vergessen die USA welche wacker mitgeholfen hat... nicht nur Europa ist an diesem Schlamassel mitschuldig und sorry mit Korruption und ganze Völker welche geknechtet und dumm gehalten werden ksnn man keinen Frieden und eine stabile Wirtschaft aufbauen, da nützen auch Milliarden von Hilfsgeldern welche in diese Länder geschickt wurden nichts.
      2 0 Melden
    • Sille 14.09.2015 11:09
      Highlight Rhabarber... führen Sie sich doch dies mal zu Gemüte...
      Unter anderem meinte ich dies ...

      http://www.20min.ch/ausland/news/story/Ploetzlich-sind-alle-Syrer-28164314
      1 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 14.09.2015 18:42
      Highlight Die USA gehört zum Westen ;-)

      Deinen Link klick ich nicht an. 20Min ist unterste Schublade. Sogar schlimmer als der Blick. Seriös geht anders.
      0 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 13.09.2015 17:14
    Highlight Nachvollziehbar und vernünftig. Auch wenn das viele nicht gerne lesen - die Situation gerät ausser Kontrolle. Deutschland weiss nicht mehr, wie viele Menschen es aufgenommen hat. Das ist in etwa so, wie wenn ihr nicht wisst, wie viele Personen in eurem Haushalt leben.
    93 9 Melden
  • Bijouxly 13.09.2015 17:12
    Highlight Das ist ja wirklich das reinste Chaos. Da hat sich die deutsche Regierung offenbar gehörig verkalkuliert...
    65 12 Melden
  • atomschlaf 13.09.2015 17:06
    Highlight Bravo. Hoffentlich kehrt doch noch Vernunft ein.
    71 11 Melden
  • koks 13.09.2015 16:52
    Highlight grad noch hat da dieser linke deutsche-politiker die schweiz gelobigt für ihre flüchtlingspolitik, bei sommaruga den gutmenschen gespielt und jetzt 24h später der schwenker nach rechts? gedächtnisverlust? heuchelei? show für die davonlaufenden wähler?
    48 31 Melden
    • Taeb Neged 13.09.2015 17:05
      Highlight Wieder mal viel Informationen durcheinander gebracht, was?
      40 28 Melden
  • SVARTGARD 13.09.2015 16:51
    Highlight Na endlich kann Deutschland mal wieder durch atmen.
    42 7 Melden
  • VernünftigeCH 13.09.2015 16:41
    Highlight Auch ein Lösungsansatz für die Schweiz?
    71 11 Melden
    • Sille 13.09.2015 17:06
      Highlight Wird nie durchkommen... sonst kommen die linken und brüllen wieder dass die Schweiz sich abschotten und einiigeln will...
      76 24 Melden
    • blueberry muffin 13.09.2015 17:59
      Highlight Die Linke ist natürlich auch die Mehrheit ... Rechnen.
      12 28 Melden
    • Sille 13.09.2015 18:06
      Highlight Mehrheit? Minderheit? Das ist mir so ziemlich egal... Wer brüllt hier am lautesten, wenns um solch grenzwertige Themen geht? Die Linken...
      42 11 Melden
    • Mayo 13.09.2015 19:24
      Highlight Also bitte. Als würden 1'000 Leute täglich in die CH einreisen. Bei uns wäre die Grenzschliessung nur ein Mittel um einen Teil der Mitbürger zufriedenzustellen, welche das Gefühl haben, dass alleine sein das Beste für uns ist. Wenn ein Flüchtlingsandrang am HB zu sehen ist, schauen wir das nochmals an.
      10 27 Melden
    • Sille 13.09.2015 20:03
      Highlight Es geht einmal nicht nur um die Schweiz und nicht um das, welches noch nicht ist, sondern um das, welches eigentlich in solchen Ausnahmesituationen normal sein sollte. Deutschland hat endlich realisiert, dass es so nicht weitergehen kann. Nicht registrierte Flüchtlinge welche keine Unterkunft erhalten haben sind irgendwo in Deutschland unterwegs.. toll, dann kann man die Grenzen gleich abschaffen nur das Chaos, welches auf solches folgt und dies wird ein Riesenproblem für Deutschland aber auch für die anderen Staaten. Nur Gutes sehen hilft nicht, man sollte auch die andere Seite anschauen.
      14 4 Melden
    • Zuagroasta 13.09.2015 22:53
      Highlight @Sille: Wo hast du die Infos her, dass unregestrierte Flüchtlinge irgendwo in Deutschland unterwegs sind?
      Gestern sind in München 13015 (Quelle: Bayerisches Sozialministerium) angekommen. Da ausser Bayern nur Nordrhein-Westfalen wirklich Flüchtlinge aufgenommen hat, wissen die Behörden garantiert, wo sich diese Menschen befinden.
      Und die genau Anzahl auch. Siehe oben.
      0 5 Melden
    • Sille 13.09.2015 23:17
      Highlight http://www.zeit.de/politik/deutschland/2015-09/muenchen-fluechtlinge-registrierung-unmoeglich

      Hier zum Beispiel...
      2 0 Melden
    • Zuagroasta 14.09.2015 09:28
      Highlight Das steht konträr zu den Aussagen des Münchner Oberbürgermeisters vom Samstag.

      Entweder weiss die eine Hand nicht was die Andere tut.
      Oder es werden aus kleinen Aussagen riesige Zeitungsmeldungen gemacht.

      Ab hier kann jeder selber entscheiden, was er glauben will.
      Dazu ist die Sache an sich viel zu grotesk geworden.
      1 1 Melden
  • Angelo C. 13.09.2015 16:37
    Highlight Jaja, unter dem täglichen Druck von Abertausenden werden die Zauberlehrlinge die Geister die sie gerufen haben nicht mehr los. Was von jedem Denkfähigen, egal welcher politischen Couleur, auch so erwarten wurde.

    The show must go on - aber wo sie letztlich enden wird, wird unterdessen allmählich absehbar(er)...
    67 7 Melden

Türkei-Kritiker verlieren auf Facebook tausende Follower – und niemand weiss wieso

Innerhalb weniger Wochen verlieren User, die Erdogan-kritische Beiträge auf Facebook posten, bis zu 5000 Follower und Freunde. Es werde automatisch und systematisch entliked. Sie sind überzeugt: Dahinter steckt Politik. 

Kerem Schamberger ist äusserst aktiv auf Facebook. Jeden Tag schreibt er über politische Vorgänge in der Türkei, über kurdische Aktivisten, die verhaftet worden sind, über verschwundene Journalisten, über Anti-Erdogan Demonstrationen. Er übersetzt türkische Zeitungsartikel ins Deutsche und stöbert Nachrichten über Rojava auf, ein de facto autonomes Gebiet in Syrien, in dem die Kurden einen freiheitlichen Staat errichten wollen.

Schamberger ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für …

Artikel lesen