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epa06387400 The deputy chair of the parliamentary group of the right-wing Alternative for Germany (AfD) party Beatrix von Storch speaks during a session of the German parliament 'Bundestag' in Berlin, Germany, 13 December 2017. During her speech von Storch accused members of other parties of supporting the alliance 'Aufstehen gegen Rassismus'.  EPA/CLEMENS BILAN

Beatrix von Storch. Bild: EPA/EPA

Wie sich von Storch für Amokfahrt-Tweet entschuldigt – und in den nächsten Fettnapf fällt



Beatrix von Storch, Bundestagsabgeordnete der AfD, hat sich von ihrem umstrittenen Twitter-Beitrag nach der Amokfahrt von Münster distanziert. «Ich habe mit meinem Tweet zu Münster einen Fehler gemacht und das tut mir leid», schrieb von Storch am Mittwoch auf ihrer Facebook-Seite.

«Ich habe mit meinem Tweet zu Münster einen Fehler gemacht und das tut mir Leid.»

Beatrix von Storch

Die stellvertretende AfD-Fraktionsvorsitzende im Bundestag hatte unmittelbar nach den ersten Meldungen über die Amokfahrt in Münster bei Twitter nahegelegt, ein Flüchtling sei für die Tat verantwortlich.

Später legte sie nach, der Täter sei ein «Nachahmer» islamistischer Gewalttäter. Von Storch ist in der Vergangenheit wiederholt durch umstrittene Tweets aufgefallen. Für ihren Beitrag zu Münster war sie parteiübergreifend kritisiert worden, auch vom AfD-Vorsitzenden Jörg Meuthen.

In ihrem Entschuldigungsschreiben auf Facebook schreibt von Storch weiter: «Wie Millionen andere Deutsche» sei sie aber davon ausgegangen, «dass es sich um einen islamistischen Anschlag gehandelt hat». Es sei aber falsch gewesen, davon auszugehen, «dass eine dieser Zeitbomben hochgegangen» sei, als die Lage noch nicht klar gewesen sei, schrieb sie mit Blick auf Gefährder in Deutschland.

Der Facebook-Eintrag von Beatrix von Storch:

«Es war falsch, davon auszugehen, dass eine dieser Zeitbomben hochgegangen ist.»

Beatrix von Storch

Neben vielen Kommentaren, die von Storch für den Mut gratulieren, Fehler einzugestehen, hagelt es auf den Facebook-Post auf Kritik. So schreibt ein Nutzer: «Sorry, aber im gleichen Atemzug wieder auf eine andere Person zeigen, ist etwas dumm. Somit ist diese Entschuldigung nicht wirklich ernst zu nehmen.»

Ein weiterer Kommentar lautet: «Das ist keine Entschuldigung. Das ist nichts weiter, als eine billige Polemik, die als Entschuldigung daher kommen soll. Charakterstärke ist es nicht»

Der als psychisch labil eingestufte Amokfahrer Jens R. hatte am Samstag einen Campingbus in eine Menschengruppe vor einer Gaststätte in Münster gesteuert. Nach der Todesfahrt erschoss sich der 48-jährige Deutsche in dem Fahrzeug. Nach Erkenntnissen der Ermittler handelte der Täter eindeutig in Suizidabsicht. (sda/afp)

Auto rast in Menschenmenge: Tote und Verletzte in Münster

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hans Jürg 12.04.2018 14:05
    Highlight Highlight Das ist auch so eine dieser Typen, über die ich meine Meinung nicht wahrheitsgetreu schreiben kann, weil die mindestens dazu benötigten Kraftausdrücke nicht veröffentlicht würden und falls ja, ich garantiert eine Beleidungsklage am Hals hätte.
    Und wenn ich erst meine Einschätzung über die Wähler dieser Person offen schreiben würde...
  • Stan_the_man 12.04.2018 08:36
    Highlight Highlight Sie fällt nicht ins Fettnäpfchen, sie tritt rein! Immer wieder und sehr bewusst.
  • meine senf 12.04.2018 07:51
    Highlight Highlight Und schon wieder hat sie ihre Medienberichterstattung. Nur darum geht es ihr doch und alle spielen das Spiel mit.
  • henkherrmann 12.04.2018 07:24
    Highlight Highlight Entschuldigung, diese Frau 'fällt doch nicht in Fettnäpfchen'!!? Sie provoziert und zündelt bei jeder kleinsten Gelegenheit an der Gesellschaft! Dieser Titel ist Verharmlosung und täuschend.
  • reconquista's creed 12.04.2018 06:05
    Highlight Highlight Mein Mitleid an all diejenigen die sich von solch eine Person vertreten lassen fühlen (müssen).
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«Die AfD plant den Staatsstreich» – eine Aussteigerin packt aus

Franziska Schreiber war vier Jahre lang Mitglied der AfD. Zuerst als Vorsitzende der Jugendorganisation Junge Alternative, dann als Mitglied im Bundesvorstand. Kurz vor den Bundestagswahlen im Herbst 2017 trat die 27-Jährige aus der Partei aus. Jetzt hat sie ein Buch geschrieben, in dem sie vor ihrer ehemaligen Partei warnt.

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