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epa04958303 Police officers gather on the premises of a central reception center for refugees in Hamburg, Germany, 01 October 2015. According to reports, in a reception center for refugees in Hamburg-Bergedorf, there has been conflict between two major groups of refugees. The Police deployed 50 task forces with no injured reported, media said.  EPA/DANIEL REINHARDT

Auch in diesem Aufnahmezentrum in Hamburg kam es am 1. Oktober zu Auseinandersetzungen zwischen Flüchtlingen.
Bild: EPA/DPA

Massenschlägerei in Flüchtlingsunterkunft in Hamburg – Fünf Verletzte



Bei einer Massenschlägerei in einer Flüchtlingsunterkunft in Hamburg sind am Dienstag fünf Menschen verletzt worden. An den Auseinandersetzungen seien etwa 60 Afghanen und Albaner beteiligt gewesen, wie die Polizei am Abend mitteilte.

Ein Flüchtling wurde demnach durch einen Messerstich am Arm verletzt und musste ins Spital gebracht werden. Drei Menschen wurden laut Polizei vorübergehend festgenommen. In dem Erstaufnahmezentrum kehrte demnach am Abend wieder Ruhe ein.

In den vergangenen Tagen war es wiederholt zu Zusammenstössen in Flüchtlingsunterkünften gekommen. Angesichts der hohen Flüchtlingszahlen wird oft die Enge bei der Unterbringung von Menschen unterschiedlicher Herkunft für die Spannungen verantwortlich gemacht. (dwi/sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • ferox77 08.10.2015 11:07
    Highlight Highlight Das Tor, das man einmal aufgemacht hat, wird sich so schnell nicht wieder verschliessen lassen. Schon sehr bald werden sich die nächsten Flüchtlinge in Ungarn oder Griechenland weigern sich registrieren zu lassen und den Zugang zu den reichen europäischen Länder erzwingen. Dann werden diese reichen Ländern in ihrer Gutherzigkeit bestimmt Busse oder Sonderzüge bereitstellen, um sie alle ganz schnell in das Land ihrer Träume und unerfüllten Wünsche zu bringen, wo Willkommenskultur und Toleranz gegenüber allem und jedem grossgeschrieben werden.
  • maxi 07.10.2015 09:11
    Highlight Highlight Alle beteiligten ins Flugzeug und abfahre!

    Man gibt ihnen essen ein Dach über dem Kopf, medizinische versorgung..der dank dafür?

    tschüss ond eh schöne

In Deutschland waren die Flüchtlinge nicht mal willkommen, als es Deutsche waren

Wer glaubt, für Fremdenfeindlichkeit brauche es Menschen aus fremden Ländern, irrt. Nach dem verlorenen Krieg drängten sich Millionen Flüchtlinge und Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten in Rest-Deutschland. Heute gilt ihre Aufnahme als vorbildlich – doch in Wahrheit schlugen ihnen damals Hass und Verachtung entgegen und der offen ausgesprochene Gedanke, nicht nach Westdeutschland, sondern nach Auschwitz zu gehören.

Der Volkszorn kocht, und der Redner weiss genau, was die Leute hören wollen: «Die Flücht­lin­ge müs­sen hin­aus­ge­wor­fen wer­den, und die Bau­ern müs­sen da­bei tat­kräf­tig mit­hel­fen», ruft Josef Fischbacher. Der Kreisdirektor des bayerischen Bauernverbandes giesst kräftig Öl ins Feuer und nimmt sogar das Nazi-Wort «Blutschande» in den Mund.

Was hier nach Sachsen im Jahr 2016 klingt, ist Bayern im Jahr 1947. Und die Flüchtlinge, die Fischbacher hinauswerfen will, kommen nicht aus …

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