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Eine Bank steht am 27. Dezember 2016 in Berlin auf dem Bahnsteig des U-Bahnhofes Schoenleinstraße. In der Nacht zum 25. Dezember hatten dort Unbekannte versucht, einen auf der Bank schlafenden Obdachlosen anzuzuenden. Die Polizei veroeffentliche kurz nach der Tat Bilder einer Ueberwachungskamera. Sie zeigen die mutmaßlichen sieben Taeter. Am Abend des 26.12.2016 stellten sich die Gesuchten der Polizei. (KEYSTONE/DPA/Paul Zinken)

Sieben junge Männer sollen im U-Bahnhof Schönleinstrasse vergangenen Sonntag versucht haben, einen Obdachlosen anzuzünden. Bild: dpa

Die Brandstifter vom U-Bahnhof Schönleinstrasse

Sieben junge Flüchtlinge aus Syrien und Libyen sollen versucht haben, einen Berliner Obdachlosen in Brand zu setzen. Fast alle waren der Polizei bereits bekannt.

27.12.16, 20:32 28.12.16, 08:50

Christian Neeb und Annett Meiritz



Ein Artikel von

Zwischen zwei gefliesten Säulen steht die grüne Bank. Eine, wie es sie an vielen U-Bahnstationen in Berlin gibt. Neben dem abgesplitterten Lack und den Scharten, die unzählige Pendler dort eingesessen haben, sind seit Sonntag neue Abnutzungen zu sehen. Brandspuren.

Sieben junge Männer sollen im U-Bahnhof Schönleinstrasse versucht haben, einen Obdachlosen anzuzünden. Es ist eine abscheuliche Tat, die bei vielen Berlinern und Wahl-Berlinern über Weihnachten Gesprächsthema war.

Die Gespräche dürften nun noch emotionaler werden. Denn inzwischen steht fest, dass die Tat zusammenfällt mit dem Thema, das die Deutschen derzeit am meisten bewegt: Flüchtlinge – und wie sie das Leben hierzulande möglicherweise verändern.

Nach einer kurzen Öffentlichkeitsfahndung hatten sich sechs der sieben Verdächtigen am Montagabend auf verschiedenen Berliner Polizeiwachen gestellt: ein 15-Jähriger, vier 17-Jährige und ein 18-Jähriger. Kurz darauf nahmen Zivilfahnder den mutmasslichen Haupttäter fest, einen 21-Jährigen. «Er war derjenige, der brennendes Papier an die Habseligkeiten des Obdachlosen gelegt hat», sagt Karen Müller von der Berliner Staatsanwaltschaft. Die Ermittler haben gegen alle sieben Haftbefehl wegen gemeinschaftlich versuchten Mordes beantragt.

«Alle bis auf einen sind bereits polizeilich aufgefallen.»

Karen Müller, Berliner Staatsanwaltschaft

Verdächtige sind polizeibekannt

Die jungen Männer haben eines gemeinsam: Sie sind als Flüchtlinge nach Berlin gekommen. Sechs von ihnen stammen aus Syrien, einer aus Libyen. Ihr genauer Aufenthaltsstatus ist noch ungeklärt. Einige sollen über Aufenthaltsgenehmigungen verfügen, andere befinden sich laut Polizei in laufenden Asylverfahren.

«Alle bis auf einen sind bereits polizeilich aufgefallen», sagt Müller. Dabei sei es auch in mehreren Fällen um Körperverletzung gegangen. Zwei der mutmasslichen Täter sind nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft 2014 nach Deutschland gekommen, die restlichen fünf seien 2015 und 2016 eingereist. «Sie sind in verschiedenen Unterkünften quer durch Berlin untergebracht», sagt Staatsanwältin Müller.

Sollten die weiteren Ermittlungen den Verdacht bestätigen, hat Berlin nur wenige Tage nach dem Anschlag vom Breitscheidplatz ein weiteres Gewaltverbrechen durch Flüchtlinge erlebt – diesmal jedoch keinen terroristischen Plot, sondern eine anscheinend beiläufige Tat im öffentlichen Raum. Wie sehr das eine Stadt aufwühlen kann, zeigte sich zuletzt in Freiburg, wo ein Flüchtling nach dem Mord an der Studentin Maria L. in Untersuchungshaft sitzt. Wie wird nun in Berlin die öffentliche Debatte verlaufen?

«Insbesondere während laufender Ermittlungen verbietet es sich, Flüchtlinge unter Generalverdacht zu stellen. Wir warnen vor fremdenfeindlichem Populismus und vorschnellen öffentlichen Verurteilungen», sagte am Mittag der Sprecher des Berliner Innensenators, Martin Pallgen.

Berlin gehört zu den sichersten Metropolen der Welt, im vergangenen Jahr sank die Zahl der Gewaltverbrechen auf ein Rekordtief. Trotzdem wird die Hauptstadt häufig durch einzelne, besonders brutale Straftaten aufgeschreckt. Bild: dpa

Passanten halfen dem Opfer

Der Obdachlose überlebte den Angriff im U-Bahnhof Schönleinstrasse. Passanten eilten zu Hilfe, ein U-Bahnfahrer war schnell mit einem Feuerlöscher zur Stelle.

Berlin gehört zu den sichersten Metropolen der Welt, im vergangenen Jahr sank die Zahl der Gewaltverbrechen auf ein Rekordtief. Trotzdem wird die Hauptstadt häufig durch einzelne, besonders brutale Straftaten aufgeschreckt. Im Gedächtnis geblieben sind etwa Prügelexzesse in U-Bahnhöfen, zuletzt der Angriff eines 27-Jährigen, der eine junge Frau an der Haltestelle Hermannstrasse brutal eine Treppe hinunter getreten hat, oder auch der Fall Jonny K.: Der junge Berliner war 2012 nach einem Barbesuch am Alexanderplatz zu Tode geprügelt worden.

Taten wie diese ereigneten sich nicht in extremen, sondern scheinbar alltäglichen Situationen – ähnlich wie im Fall des angezündeten Obdachlosen, denn wie in vielen Metropolen gehören Wohnungslose zum Stadtbild. Im Winter bleiben viele U-Bahnhöfe über Nacht geöffnet, damit Hilfsbedürftige dort schlafen können, Kältebusse schenken Tee aus.

Die Tat vom U-Bahnhof Schönleinstrasse ist auch deshalb erschütternd, weil sie sich gegen die Schwächsten der Gesellschaft richtet, die ohnehin oft angefeindet werden. Organisationen, die tagtäglich mit Obdachlosen zu tun haben, berichten sogar von offenem Hass.

Die Bahnhofsmission Zoologischer Garten schreibt auf Facebook: Mitgefühl gegenüber Obdachlosen zeige «die Minderheit» – das machten auch Zuschriften der vergangenen Tage deutlich. In ihnen würden Obdachlose beschimpft und beleidigt, die Tat indirekt goutiert, so die Bahnhofsmission. Die Helfer fragen: «Was macht das mit Jugendlichen, wenn sie uninformiert und nicht sensibilisiert auf Menschen am Rande des Randes treffen?»

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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161
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161Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Saraina 29.12.2016 15:16
    2 10 Melden
  • Enzasa 28.12.2016 19:32
    Highlight Die Tat gehört bestraft und mit allen rechtlichen Mitteln verfolgt.

    Warum hier so viele Kommentare, die Basis der Gesetze verlassen, ist mir ein Rätsel. Wir haben Gesetze und die gelten für alle Menschen gleich.
    21 13 Melden
    • Citation Needed 29.12.2016 23:47
      Highlight Einer der besten, sachlichsten Kommentare hier.
      👍🏻
      0 0 Melden
  • Awesomeusername 28.12.2016 16:29
    Highlight Mich würde schon interessieren ob das Medieninteresse auch so gross wäre, wenn es deutsche Jugendliche gewesen wären? Ist die Tatabsicht schon grausam genug oder spielt da der kulturelle Hintergrund eine wichtigere rolle? Was denkt ihr?
    11 73 Melden
    • braman 28.12.2016 23:56
      Highlight Das Medieninteresse war schon groß bevor die Täter bekannt waren. Das zeigt, wie abscheulich diese Tat ist. Dass es nun Flüchtlinge sind, gibt dem ganzen eine Dynamik die diskutiert werden muss. Aussagen wie die Ihrige, die die Tat relativieren, tragen nicht viel zur Diskussionsbildung und Lösungsfindung bei.
      Das denke ich.
      42 4 Melden
    • Awesomeusername 29.12.2016 04:12
      Highlight Ich relativiere die Tat zu keinem Zeitpunkt. Gewalt, auch von Ausländern, hat es aber schon immer gegeben und wird es leider weiterhin geben. Und ich bin nicht auf Lösungsfindung für das Flüchtlingsproblem aus aber mich interessiert wie die (neuen) Medien diese ganze Diskussionsbildung beeinflussen. Man kennt ja die Wirkung von Fake News, wie ist es dann mit solchen wiederkehrenden "wahren" News? Wäre das in den 80er Jahren auch so oft und lange in den Tageszeitungen erschienen? Für die Tagesschau hätte es wahrscheinlich ja nicht gereicht. Man kann sich auch mal solche Gedanken machen
      7 21 Melden
    • Citation Needed 30.12.2016 15:41
      Highlight Awesomeusername: Das Foto kam ja gleichzeitig mit dem Fall in die Öffentlichkeit und darauf konnte man gut sehen, dass die Täter dunkle Haare hatten. Es gab also kaum jemanden, der bezüglich der Herkunft der Täter völlig offen war. Ich dachte mir gleich, die sehen vom Typ her nicht sehr deutsch oder mitteleuropäisch aus. Aber Deine Frage ist interessant. Hast Du den Link gelesen, den Saraina weiter oben postete? Ein Bahnhofsmissionsarbeiter sagt, Gewalt gegen Obdachlose sei alltäglich, nur interessiere die normalerweise niemanden, ausser wenn wie jetzt die Täter Flüchtlinge seien.. :-(
      4 0 Melden
    • Citation Needed 30.12.2016 15:52
      Highlight Awesome: habe gestern einen Artikel zum Fall gesucht und nicht gefunden, dafür viel allgemeines über Gewalt gegen Obdachlose. Scheinbar gibt es sozialdarwinistische Motive, mal schnell "Penner klatschen", unter Jugendlichen, die gerne mal 'nach unten treten'. Oft mit rechtsextremem Hintergrund (Motiv: eugenisch gesunder 'Volkskörper'). Weil Obdachlose vielfach gegen Migranten pöbeln ('denen schiebt der Staat das Geld in den Arsch und ich kämpf um Essensmarken..') greifen aber auch jugendliche mit migrantischem Hintergrund Obdachlose an (Motiv: Rache). Die Mehrheit aber deutsch und rechts..
      4 0 Melden
    • Saraina 30.12.2016 16:10
      Highlight Awesomeusername: die Antwort auf deine Frage bekommst du gleich über deinem ersten Post. Nein, wenn deutsche Jugendliche, Skin Heads oder selbst die Polizei für den Tod von Obdachlosen verantwortlich sind, empört das nicht wirklich. In dem Link sind zwei Fälle aufgeführt, in denen die Polizei auch auf Anzeigen und Geständnisse hin nicht wirklich ermitteln wollte.
      4 0 Melden
    • ElendesPack 30.12.2016 16:48
      Highlight Saraina: Völlig falsch. Wenn deutsche Jugendliche, Skins oder die Polizei für den Tod von Obdachlosen verantwortlich sind, empört das genauso, nur dreht die Medienmaschinerie nicht bei jedem Fall genauso am Rad wie bei diesem. Ich kann mich schlecht über Dinge empören, über die ich nichts weiss oder wusste.
      0 4 Melden
    • Citation Needed 30.12.2016 17:51
      Highlight Elendes Pack: und warum dreht die Medienmaschinerie nicht bei jedem Fall so auf wie bei diesem? Das ist doch die interessante Frage!
      Ich wiederhole, was ich schon weiter oben schrieb: dieser Fall ist in den Medien erst abgegangen, als das Bild rauskam. Sei es, weil die Typen auf dem Photo so unverschämt grinsen, sei es, weil es normalerweise kein Bild zu sowas gibt. So richtig, richtig explodiert ist der Fall erst, als man wusste, dass die Täter Flüchtlinge und teils vorbestraft sind. So meine Wahrnehmung (zu überprüfen!). Wenn das stimmt, dann wirft dies einige Fragen auf!
      4 0 Melden
    • Saraina 30.12.2016 17:52
      Highlight Eben, ElendesPack. Genau das will ich sagen. Wenn nicht davon ausgegangen werden kann, dass Ausländer dahinterstecken (und das war hier von Anfang an klar, die Videobilder zeigen nun mal keine Biodeutschen), dann interessiert es kein Schwein, wenn ein Obdachloser getötet wird. Dann reagiert die Presse nicht, weil die will ja Auflage schaffen. Und das geht halt besser mit Empörungsbewirtschaftung als mit Informationen. Der Mord von Skinheads an Obdachlosen ist drum nicht so interessant, genausowenig wie die über 800 Angriffe auf Flüchtlinge und Flüchtlingsheime dieses Jahr in Deutschland.
      4 0 Melden
  • Menel 28.12.2016 09:04
    Highlight Wenn man all die Gewalttaten an Obdachlosen anschaut, dann gibt es eine Gemeinsamkeit und die steht über Religion, Herkunft und Hautfarbe. Es ist nämlich das Geschlecht und an zweiter Stelle das Alter. Männer zwischen 15-25 sind extrem gefährlich und man muss die Gesellschaft vor ihnen schützen!!!


    Wer sie jetzt auf den Schlips getreten fühlt, sollte mal darüber nachdenken, wie es so ist, einfach in einen Topf geworfen zu werden und nicht als Individuum, sondern als potenzielle Gefährdung, wahrgenommen zu werden.
    Ja, stereotypes Denken spart Energie, aber es hilft niemandem!
    62 86 Melden
    • dmark 28.12.2016 11:47
      Highlight "Männer zwischen 15-25..." Und nun sollte man aber dennoch ihre Abstammung betiteln und dann die Statistik neu aufbauen, um genauere Daten zu erhalten.
      70 20 Melden
    • dä dingsbums 28.12.2016 12:31
      Highlight dmark: Ja, die Täter kommen in diesem Fall aus Syrien und die Abstammung darf man in den Medien nennen.

      Aber, was sagt uns das jetzt über die anderen paar hunderttausend Syrer in Deutschland?

      Nichts.

      Die Gründe warum jemand kriminell oder zum Terroristen wird, sind sehr individuell und lassen sich nicht von einfachen Eigenschaften wie Nationalität oder Religion ableiten.

      Ich glaube das meinte Menel mit dem stereotypischen Denken.

      Die Welt ist eben komplex.

      Ahja, die Syrer die im Oktober einen Anschlag in Düsseldorf verhindert haben, sind in der Zwischenzeit schon wieder vergessen...
      43 30 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 28.12.2016 12:38
      Highlight Statistiken sind doch nur nackte Zahlen, dmark. Was willst du denn mit deiner Statistik erreichen? Etwa das alle einfach möglichst zum Durchschnittswert werden?

      Und was, wenn die statistischen Zahlen letztlich sagen, dass die durchschnittliche Gefährlichkeit von Einheimischen und Migranten-Jungs
      gleich ist, aber die Variabilität bei den Migranten-Kids signifikant höher liegt?

      Dann wäre es eine Frage der Interpretation.

      "Männer zwischen 15-25 haben extremes Potential und wir sollten es für unsere Gesellschaft nutzen!"

      Insofern wäre hohe Variabilität ein Vorteil. Statistisch gesehen. ;)
      7 16 Melden
    • Menel 28.12.2016 16:34
      Highlight Also der Obdachlose in München wurde von Schweizern angegriffen...
      20 24 Melden
    • Menel 28.12.2016 16:35
      Highlight Wichtig an dem Artikel finde ich aber die Aussage, dass Gewaltverbrechen zurück gingen und das obwohl der Anteil an Flüchtlingen stieg.
      14 22 Melden
    • Menel 28.12.2016 17:32
      Highlight @Aron777, aus ihrer Antwort schliesse ich darauf, dass sie meinen 2. Abschnitt nicht gelesen haben.
      16 20 Melden
    • dä dingsbums 28.12.2016 17:32
      Highlight @Aron777: Streng Dich ein wenig an und lies den ganzen Kommentar von Menel.

      Es geht nicht darum Kriminelle oder Terroristen zu schützen. Es geht darum bei der Diskussion nicht stereotypisch zu denken und hunderttausende Menschen in den selben Topf zu werfen.

      Tscheggsch?
      20 22 Melden
    • Citation Needed 29.12.2016 17:04
      Highlight Warum diese erbosten Reaktionen? Was Menel sagt (junge Männer zwischen 15 und 25 neigen eher zu Gewalttaten oder zu Risikoverhalten, das in Gewalt münden kann) stimmt schon. Dasselbe erzählten mir 1 Arzt, 1 Psychologin und 1 Soziologin. Die age range mag etwas varieren, aber sie alle sprachen von erwiesenermassen höherer Gewaltbereitschaft junger Männer - besonders wenn sie in homosozialen Gruppen auftreten und wenn Alkohol im Spiel ist.

      Menel kriegt also Haue dafür, dass sie Fakten auf den Tisch legt.. :-(

      PS: Damit ist nicht die 'Youth Bulge' theory gemeint, ist nochmal was anderes...
      9 3 Melden
  • Hier könnte Ihre Werbung stehen 27.12.2016 23:43
    Highlight Absolut unverständlich dass einige Kommentarschreiber die Schuld zuerst beim Staat und unserer Gesellschaft suchen statt bei den Tätern.
    212 14 Melden
    • Kookaburra 28.12.2016 17:09
      Highlight Ich gebe den Zuwanderungsfreunden die Schuld. Diese Vorfälle gäbe es ohne Zuwanderung und ohne die Immigration-Ist-Gut-Mentalität nicht.
      Und halt Allah.
      Allahs Werk und Merkels beitrag.
      Die Regierenden sind dahingehend schuld, dass sie Zuwanderung wollen, weil sie wirtschaftshörig sind und wegen der Rentenidiotie.
      Das hat man halt dann davon, wenn man nicht rational wählt und abstimmt, sondern ideel, emotional.
      37 26 Melden
    • Enzasa 28.12.2016 21:32
      Highlight Eiche 80% aller Angriffe auf Obdachlose haben einen rechtsradikalen Hintergrund. Bei 20 Vorfällen pro Jahr wird hier also über die Ausnahme diskutiert.
      Lösungen für das Problem interessiert weder Politik noch den Kommentatoren hier
      18 24 Melden
    • Enzasa 29.12.2016 04:59
      Highlight An alle Blitzer: das sind Fakten
      12 15 Melden
    • poga 29.12.2016 09:43
      Highlight @Enzasa woher bimmst du deine Zahlen?
      7 3 Melden
    • Citation Needed 29.12.2016 17:43
      Highlight Hier, Poga, hat Seraina weiter oben verlinkt: http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/dieter-puhl-spricht-im-interview-ueber-angriffe-auf-obdachlose-14594510.html

      Auch interessant in dem Zusammenhang: die Zürcher Schläger, die 2009 am Bahnhof München wahllos Leute angriffen, darunter drei Obdachlose, sind weder Immigranten, Muslime, was weiss ich...
      Sowas gibt es also auch ohne Zuwanderung und Merkels Willkommensgruss. Damit fällt das ganze Anti-Zuwanderungsfreunde-Manifest von Eiche flach und offenbart sich als voreingenommen und unfundiert herbeifantasiertes Ressentiment.
      5 4 Melden
    • poga 30.12.2016 00:53
      Highlight @citation Punkt 1: Wenn schweizer Schläger jemanden in München verprügeln, hat das zwar nicht unbedingt erwas mit Zuwanderung jedoch sehr wohl mit Ausländer zu tun. Punkt 2: Die Sache mit den Rechtsextremen. Im Interview wird konkret darauf eingegangen dad gewisse Leute lieber.nur den einheimischen helfen wollen. Das da gewisse Prozensätze ein politisch rechtes Motiv habenwird angedeutet, wird aber nicht mit Fakten oder ähnlichem belegt.
      1 1 Melden
    • Citation Needed 30.12.2016 13:36
      Highlight Poga, zu 1: Du sagst, die Goldküstenkids waren in München Ausländer. Richtig. Im Moment wird aber nicht gegen schweizer Burschen (die übrigens viel brutaler waren) gehetzt, sondern man hört häufig, die Herkunft/der Status der Täter sei der Grund für die Tat. Also nicht Schweiz, sondern arabischer Kulturkreis, muslimische Flüchtlinge. So tweetete auch ein AfD-Politiker (finde Link leider nicht mehr, schade, denn jemand hatte mit Zahlen zu Gewalt an Obdachlosen geantwortet, die bestätigen punkt 2: meist sind Deutsche mit rechter Gesinnung die Täter).
      3 0 Melden
    • Citation Needed 30.12.2016 13:49
      Highlight Poga, zu punkt 2. Es wird nicht angedeutet, dass 'da gewisse Prozentsätze ein politisch rechtes Motiv haben', sondern Pohl sagt findet es "völlig unstrittig, dass die Mehrheit der Übergriffe auf Obdachlose einen politisch rechten Hintergrund haben." Zahlen erhebt der Mann, der seit 25 Jahren Bahnhofshilfe macht, nicht.
      Auch sonst: es gibt keine offizielle Statistik. Seit 2001 zählt man aber die Fälle zu den politisch motivierten Hassverbrechen. Inoffizielle Zahlen gibt es. Die Nazis steckten ca. 10'000 Obdachlose ins KZ. Dies als Hinweis, wie 'politisch motiviert' zu verstehen ist.
      3 0 Melden
    • Citation Needed 30.12.2016 14:08
      Highlight Poga: falls Du Dir wirklich ein Bild machen willst, unter 'Obdachlosendiskriminierung' hat Wikipedia einige Informationen (Deutschland). Lucius Teidelbaum (Historiker) hat sich besonders mit rechter Gewalt gegen Randständige befasst. Nachzulesen in seinem Buch 'Obdachlosenhass und Sozialdarwinismus' (2013). Es gibt eine Rezension online. Die Amadeu-Antonio-Stiftung untersucht generell Gewalt gegen Menschengruppen, die haben einen Bericht als PDF online mit einem Kapitel über Gewalt an Obdachlosen. Sehr differenziert, aber keine Zahlen. Wissenschaftlich, aber wenig online: Wilhelm Heitmeyer.
      3 0 Melden
  • User01 27.12.2016 23:12
    Highlight Mein persönlicher und unreflektiert emotionaler Vorschlag ist es, diese Verbrecher bei Wasser und Brot anzuketten, ihnen einen Meissel in die Hand zu drücken und sie von Hand die zweite Gotthardröhre buddeln zu lassen.
    153 28 Melden
  • http://bit.ly/2mQDTjX 27.12.2016 22:55
    Highlight Denjenigen, die jetzt glauben, diese Gewalt hätte was mit Flüchtlingen zu tun, die möchte ich daran erinnern, das solche Entgleisungen und verhaltensgestörte Jugendliche in den besten Familien vorkommen. Egal welcher Herkunft.

    Deutschland hat schon ähnliche Jugendgewalt erlebt. Drei verwöhnte schweizer Wohlstandskinder auf einer Schulreise. Eine regelrechte Gewaltorgie. Die sogenannten Bubi-Schläger von München hatten grossen Spass daran, Leute wegzuklatschen.

    http://www.bild.de/regional/muenchen/der-bubi-schlaeger-8932066.bild.html
    93 162 Melden
    • tomtom1 28.12.2016 00:16
      Highlight Sagt ja auch niemand. Aber man muss ja wohl nicht noch mehr trottel hier her holen!
      121 26 Melden
    • Menel 28.12.2016 08:55
      Highlight @Lorent, vergessen sies, das will die Masse alles nicht hören. Das die Gewalttaten, trotz Flüchtlinge, in den letzten Jahren zurück gingen, das hat kaum einer registriert. Bei so Meldungen machts bei den meisten "klick!" im Hirn, weil all ihre vesteckten Hirnwaschängste anspringen, und die Objektivität von Emotionalität ertränkt wird.
      37 49 Melden
    • Enzasa 29.12.2016 05:02
      Highlight Wofür 36 Blitze? Stört der Fakt, dass die Gewalttaten insgesamt, trotz Flüchtlinge zurückgegangen ist?
      9 11 Melden
    • Citation Needed 29.12.2016 17:59
      Highlight Enzasa und Menel: im Moment muss man schreiben, dass die Tat eindeutig eine Folge der verfehlten Flüchtlingspolitik Merkels ist und in ihrer Grausamkeit nur von Leuten islamischen Glaubens begangen werden konnte.
      Ist zwar KREUZFALSCH und widerspricht den harten Fakten, aber es ist das, was der Pöbel im Moment hören und glauben will.
      :-/
      6 2 Melden
  • philosophund 27.12.2016 22:10
    Highlight Ein Produkt aus verwahrlosten, kriegstraumatisierten Teenies ohne Beschäftigung, ohne Vertrauensperson, ohne Eltern (bzw. Begleitung) und ohne Bildung.
    106 181 Melden
    • w'ever 27.12.2016 23:00
      Highlight ist "kriegstraumatisiert" die neue generalentschuldigung für solche taten?
      174 44 Melden
    • Tom Anderegg 27.12.2016 23:11
      Highlight Super Entschuldigungen!
      Das relativiert alles, macht es auch für mich verständlich und befürworte die präventive Verbrennung von Randständigen oder sonstigen wehrlosen. IRONIE OFF
      135 34 Melden
    • Linus Luchs 28.12.2016 00:43
      Highlight @gonetilnovember: Ach, Immanuel Kant hat auf Englisch geschrieben? Das wusste ich gar nicht.
      Aber ich hätte schon erwartet, wenn jemand so gebildet tut wie Sie, die Unterschiede zwischen Entschuldigung, Rechtfertigung und Erklärung bekannt sein sollten.
      39 35 Melden
    • Linus Luchs 28.12.2016 10:24
      Highlight Dann möge gonetilnovember doch den Unwissenden ganz substantiell darlegen, was 15- bis 21-jährige Flüchtlinge eine solch furchtbare Tat begehen lassen, wenn es nicht die Faktoren sind, die philosophund aufführt. Bitte, gonetilnovember, liefern Sie jetzt Ihre Erklärung!
      11 20 Melden
    • Linus Luchs 28.12.2016 12:08
      Highlight @gonetilnovember: Mein Erklärungsversuch geht (übereinstimmend mit philosophund) in die Richtung, dass die Ursachen multifaktoriell sind. Was diese jungen Leute in den vergangenen Jahren in ihren Heimatländern erlebt haben, ist vermutlich mit dem Wegfall tragender Strukturen verbunden: Verlust der Familie, kaum Bildung, das Recht des Stärkeren, Überlebenskampf, traumatisierende Erlebnisse. Die Vermittlung der Ressourcen, die Sie nennen (Wille, Erziehung, Werte), setzen eine intakte Ordnung voraus. Die war sehr wahrscheinlich nicht (mehr) vorhanden.
      11 16 Melden
    • Linus Luchs 28.12.2016 12:09
      Highlight (Teil 2) Seit diese jungen Menschen auf der Flucht sind, wird ihnen vermittelt, dass sie unerwünscht sind. Mutmassliche Kriminelle oder Terroristen. Ob sie in Deutschland bleiben dürfen, ist unsicher, überhaupt ist die Zukunft total ungewiss. Dazu kommt das Alter. Die Adoleszenz ist mit viel Verunsicherung, Hormonüberschuss, falschen Vorbildern, Herdentrieb, Imponiergehabe, Rebellion und so weiter verbunden. Diese Mischung aus der noch kurzen, aber schlimmen Biografie, der offenen Ablehnung und dem schwierigen Alter erzeugt ein grosses destruktives Potential.
      12 17 Melden
    • Linus Luchs 28.12.2016 12:10
      Highlight (Teil 3) Ich rechtfertige den Mordversuch am Obdachlosen in keiner Weise! Aber ich versuche mir vorzustellen, wie es dazu kommen kann. Die Konsequenz, abgesehen von der selbstverständlichen Bestrafung der Täter, müsste sein, dass sich die Länder, in welchen Flüchtlinge aufgenommen werden, viel stärker um die Befindlichkeit dieser Menschen kümmern und ihnen helfen, die grosse innere Not auszuhalten und nicht auszuticken. Ja, das kostet etwas. Aber wenn „unsere Werte“, auf die wir uns so gerne berufen, etwas wert sein sollen, dann ist diese Investition eine Pflicht der Menschlichkeit.
      14 17 Melden
    • Linus Luchs 28.12.2016 16:59
      Highlight @gonetilnovember (Teil 4): Ich glaube durchaus an diese individuelle Kraft, die es manchen Menschen ermöglicht, trotz Erleben von Ablehnung und Gewalt den eigenen Anstand aufrecht zu halten und sich nicht beugen zu lassen. Aber woher kommt diese Kraft? Eine von guten Tugenden geprägte Erziehung ist ein Faktor. Mindestens so wichtig ist die Erfahrung in der Kindheit und Jugend, geliebt zu werden, so akzeptiert zu werden, wie man ist. So entsteht dieses Urvertrauen in sich und in das Gute. Im Weiteren gibt es vielleicht genetische Faktoren. Man könnte auch religiöse Erklärungen heranziehen.
      7 8 Melden
    • Linus Luchs 28.12.2016 17:00
      Highlight (Teil 5) Ein unverklärter Blick auf die Menschen zeigt aber, ein beträchtlicher Teil ist dazu nicht in der Lage. Viele entwickeln durch das Erleben willkürlicher Gewalt ein sogenanntes Not-Ich. Der Orientierungsrahmen für Gut und Böse zerfällt, weil gelernt wird, dass sich das Böse durchsetzt. Es gibt kein Vertrauen, eigene Gefühle werden verdrängt, Empathiefähigkeit geht verloren. Aus dem unterdrückten seelischen Schmerz wachsen Aggressionen, eventuell der Drang nach Vergeltung und Zerstörung. Wir wissen, die Kinder und Jugendlichen der heutigen Kriegsgebiete sind die Kämpfer von morgen.
      7 7 Melden
    • Linus Luchs 28.12.2016 17:01
      Highlight (Teil 6) Ich sehe den Zusammenhang, den du zwischen Erklärung und Schuld darlegst. Ich meine auch, dass zum Erwachsen-Sein und Mensch-Sein Selbstverantwortung gehört und man nicht zu schnell mit Erklärungen die Schuldfähigkeit relativieren soll. Wer entmündigt wird, kann sich nicht entwickeln, denn zur Entwicklung gehört das Übernehmen von Verantwortung. So bin ich auch dafür, dass die Täter in Berlin bestraft werden. Gleichzeitig sehe ich diese andere, oben beschriebene Seite. Wenn diese jungen Männer doch noch auf einen guten Weg kommen sollen, muss ihnen intensiv geholfen werden.
      6 8 Melden
    • Lichtblau 28.12.2016 20:54
      Highlight Und dann kann vielleicht noch das Werk des maghrebinischen Nobelpreisträgers Camus ein Streiflicht auf die der westlichen recht gegensätzlichen Mentalität junger Migranten aus Nordafrika werfen (Zitat): "Seine 'solare' Philosophie war erfüllt vom schnellen, körperlichen Leben der jungen Algerier: Es vibrierte ohne Moral, ohne Erinnerung und «ohne Geist», wie Camus sagte; es strotzte vor Vitalität, verbrannte aber so rasch wie die in Algier übergangslos versinkende Sonne."
      3 2 Melden
    • ElendesPack 29.12.2016 17:07
      Highlight Wieso gab es eigentlich nie solche Ereignisse und Bilder mit den Flüchtlingen aus Vietnam, Tibet, der Tschechoslovakei, Ungarn etc.? Die hätten ja auch zwangsläufig alle kriminell werden müssen.
      2 3 Melden
    • Linus Luchs 29.12.2016 18:41
      Highlight ElendesPack, falls mal jemand ein Beispiel für Whataboutism braucht, du hast eines geliefert.
      8 0 Melden
    • Linus Luchs 29.12.2016 21:30
      Highlight Stipps, bist du sicher, dass du verstehst, was du schreibst?
      5 1 Melden
    • ElendesPack 30.12.2016 10:21
      Highlight Luchs: Bist Du sicher, dass Du weisst, was whataboutismus ist? Wenn man nämlich verstehen möchte, weshalb es mit dieser Einwanderergeneration diese Art von Problemen gibt, ist es durchaus nützlich, vorherige Einwanderungswellen anzuschauen. Ausser, es würden einem die Schlussfolgerungen nicht passen, die sich einem dann aufdrängen, gelle.
      0 2 Melden
    • Linus Luchs 30.12.2016 21:54
      Highlight ElendesPack, Vietnam, Ungarn und Syrien über einen Kamm scheren zu wollen, ist einfach nur Unfug. Geschichte ist etwas komplexer.
      5 0 Melden
    • Enzasa 31.12.2016 05:43
      Highlight Elendes Pack
      Wieso gab zu den Zeiten der Vietnam oder Ungarnflüchtlinge kein Internet?
      1 0 Melden
    • Enzasa 01.01.2017 03:40
      Highlight Stipps
      Wie in dutzenden Talk Shows besprochen, von Profis und Laien zu interpretieren versucht, ja, die heutige Informationsflut und die zeitgleiche Berichterstattung durch das Internet, zeigt Wirkung. Bestes Beispiel: Leistungen für Flüchtlinge, die Mehrheit sagt, die Leistungen sind zu hoch, angehörige der von Ihnen genannten Volksgruppen beschweren sich im Netz, sie hatten damals viel weniger Unterstützung und wenn man sich die Leistungen konkret anschaut, stellt man fest, nie gab es so wenig wie heute.
      2 1 Melden
    • ElendesPack 02.01.2017 21:26
      Highlight Luchs: Ich schere nicht die Konflikte über einen Kamm, ich vergleiche die Flüchtlingsgruppen. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

      Enzasa: Wieso ist es nachts kälter als draussen? Ihre Frage macht in etwa gleich viel Sinn als Entgegnung auf meine Einlassungen.
      0 1 Melden
  • Stachanowist 27.12.2016 22:03
    Highlight Laut der Genfer Flüchtlingskonvention besteht die Möglichkeit, die Täter - zumindest die Erwachsenen unter ihnen - auszuschaffen:

    Wenn ein Flüchtling "wegen eines besonders schweren Verbrechens oder Vergehens rechtskräftig verurteilt worden ist", verliert er das Recht, im aufnehmenden Land zu bleiben. Dies selbst, wenn ihm bei einer Ausschaffung in sein Heimatland Verfolgung droht.

    Ob es sich hier um ein "besonders schweres Verbrechen" handelt, müssen die Richter entscheiden. Meine unprofessionelle Meinung: JA.

    https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19510156/index.html#a33

    204 10 Melden
    • Scaros_2 27.12.2016 22:13
      Highlight Und laut arbeitskollegin die bei ausschaffungen mitfliegt könnten sie weiterhin in DE bleiben wenn das auslieferungsland die aufnahme verweigert
      77 10 Melden
    • dä dingsbums 27.12.2016 22:35
      Highlight Welches Heimatland ist schon erfreut, wenn solche Leute zurückkommen?
      124 4 Melden
    • atomschlaf 28.12.2016 00:41
      Highlight @dingsbums: Die Herkunftsländer wären ja schön blöd, solche Kriminellen freiwillig zurückzunehmen.
      Wir dummen Europäer lassen ja jeden, aber auch wirklich jeden einreisen und beim kleinsten Hindernis wird auf eine Ausschaffung verzichtet.
      71 14 Melden
    • olga 28.12.2016 04:17
      Highlight DIe GFK sagt dies zwar, allerdings verhindert die Europäische Menschenrechtskonvention solche Auslieferungen in zb. Kriegsländer. Und das ist auch gut so!
      12 55 Melden
    • atomschlaf 28.12.2016 08:05
      Highlight olga: Du findest es also gut, wenn Straftäter nicht ausgeschafft werden und stattdessen weiterhin in Europa ihr Unwesen treiben können?
      33 12 Melden
    • Bijouxly 28.12.2016 08:07
      Highlight Das mit dem Verweigern des "Zurücknehmens" von Staatsbürgern nervt mich schon lange. Logisch, dass das ganze so nicht funktioniert.
      33 1 Melden
    • Enzasa 28.12.2016 21:35
      Highlight Eritrea zB nimmt niemanden zurück, lieber erwartet dieser Staat Zahlungen von den Asylanten als Schutzgeld für die zurückgeblieben Familienmitgliedern
      7 1 Melden
    • atomschlaf 28.12.2016 22:01
      Highlight @Enzasa: Die logische Konsequenz wäre, keine Eritreer mehr aufzunehmen.

      Dies war ja auch das Ziel von Art. 3 Abs. 3 des Asylgesetzes. (Kein Asyl für Dienstverweigerer)
      Leider wird jedoch der erklärte Willen von Parlament und Volk durch das Bundesverwaltungsgericht vorsätzlich und böswillig missachtet.
      10 5 Melden
  • Aged 27.12.2016 21:50
    Highlight Dass die Tat sehr schlimm war ist unbestritten. Dieser Artikel hier ist wohl der Dritte in Serie. Ab morgen folgen bestimmt weitere. Was hilft das ausser Hass zu schüren? Ist das die Lösungsfindung? Oder wärs tatsächlich gewünscht, der Ausgang wäre doch schlimmer abgelaufen?
    27 219 Melden
    • Fairness_3 27.12.2016 22:32
      Highlight Sind Fakten auf den Tisch legen Hass schüren? Da haben Sie aber ein spezielles Rechtsverständnis.
      178 14 Melden
    • Tom Anderegg 27.12.2016 23:15
      Highlight Im Straßenverkehr schaust du auch weg?
      Wenn so ein Verbrechen verübt wird ebenfalls?
      Stärke Einstellung.
      72 11 Melden
    • Bene86 27.12.2016 23:32
      Highlight Lieber wegschauen oder schönreden, gell?
      92 13 Melden
    • Enzasa 28.12.2016 21:36
      Highlight Lieber vernünftige Lösungen suchen anstatt Rachegelüste schüren
      5 6 Melden
    • Tom Anderegg 29.12.2016 00:28
      Highlight @Enzasa, die wären?
      4 3 Melden
    • Enzasa 29.12.2016 02:27
      Highlight Die richtige Antwort scheint keiner zu gehen.Auch ich nicht. Richtig ist nach meiner Ansicht: unserem Rechtssystem zu vertrauen, keine Angst vor dem "Fremden" haben, Geld in Integration investieren, positiv in dieZukunft schauen, Geld in Bildung investieren, zuhören und offen sein für neue Wege.
      Die Tat war abscheulich, die Täter sind gefasst, die Täter werden verurteilt
      6 6 Melden
  • Quantum 27.12.2016 21:08
    Highlight Ich verstehs nicht. Warum kann man Asylanten nicht ausweisen, wenn diese straffällig werden? Oder Versetzung in ein anderes Land? Eine Verwarnung bei mittelschweren vergehen und dann hat man sichs verspielt. Bei Kindern gehen die Eltern und Geschwister mit (was anderes wäre nicht vertretbar, man kann nicht einfach so Kinder alleine in ein anderes Land zurückschicken).
    140 24 Melden
    • philosophund 27.12.2016 21:49
      Highlight Wohin willst du den Syrier hinsenden? Aleppo?
      64 133 Melden
    • chrach 27.12.2016 21:58
      Highlight Das ist ja das "lustige" sie haben keinen Pass dabei werden aber reingelassen. Dummerweise kann man sie ohne Pass nicht mehr ausweisen. Und neuaustellen ist auch schwierig weil man auf der jeweiligen Botschaft nachweisen muss dass die Person wirklich ein Bürger des entsprechenden Landes ist.
      96 8 Melden
    • Posersalami 27.12.2016 22:00
      Highlight Wohin soll man denn zB die Syrer ausweisen? Man schickt keine Menschen in einen Krieg zurück. Ich habe vollstes Verständis, wen man sagt, dass man solche Geschichten hier nicht brauchen kann. Ich will sowas ja auch nicht. Aber was kann man tun?
      43 113 Melden
    • Scaros_2 27.12.2016 22:14
      Highlight Evtl. Einfach endlich mal härte zeigen und sagen, das trotz menschenrecht, völkerrecht etc. So was nicht geht?
      119 23 Melden
    • w'ever 27.12.2016 23:03
      Highlight wenn du dich so als flüchting in einem gastland benimmst, dann hast du nichts anderes verdient, als nach syrien zurückgeschickt zu werden.
      105 14 Melden
    • Timä 27.12.2016 23:15
      Highlight Taten von einzeln über Menschenrechte setzen - sicher keine schlaue Lösung...
      36 72 Melden
    • Tom Anderegg 27.12.2016 23:17
      Highlight Das Handy geht auf dem ganzen Weg weder kaputt noch verloren....
      Und ja, auch Aleppo käme in Frage, der Obdachlose würde auch nicht gefragt, ob er brennen möchte.
      97 23 Melden
    • Quantum 27.12.2016 23:26
      Highlight Man kann sie in ein anderes Land verschieben. Eins mit einem tieferen BIP als das momentane. Bis sie dann in Bulgarien ankommen. Man muss sehen, es ist nur ein Bruchteil der Flüchtlinge, der Probleme macht. Aber der Schaden ist massiv.
      7 48 Melden
    • humpfli 27.12.2016 23:34
      Highlight Sicher soll man den nach Syrien ausschaffen...
      Die Täter sind Flüchtlinge. Das heisst, sie sindaus ihrem Land geflohen, weil dort Krieg herrscht oder, weil sie durch Gewalt bedroht werden oder wurden. In Deutschland zünden sie einen Menschen an.
      In anderen Worten: Die Flüchtlinge sind von Leuten, wie sie es selber sind, geflohen. Und hält nicht jeder sein Verhalten nicht immer für richtig? (Hier ist es sogar offensichtlich). Fazit: Sie flüchten vor ihresgleichen. Wenn sie ihr Verhalten goutieren, müssen sie auch das ihrer Verfolger / Bedroher, etc goutieren...
      68 9 Melden
    • stamm 27.12.2016 23:58
      Highlight Aleppo wär super! Aber anstatt im eigenen Land zu helfen, sitzen sie einem fremden Land auf der Tasche... und versuchen noch, einen Obdachlosen zu töten! Die sollen froh sein, müssen sie nicht auf der Strasse pennen!
      74 18 Melden
    • atomschlaf 28.12.2016 00:43
      Highlight @Posersalami: Warum sollte man Kriminelle nicht "in einen Krieg" zurückschicken?
      Lieber hier weiter ihr Unwesen treiben lassen?
      55 9 Melden
    • Enzasa 28.12.2016 00:48
      Highlight Die Tat ist unentschuldbar

      Was tuen wir bzw. Unsere Regierung um entgleisten Flüchtlingen zu helfen?
      WArum kürzt unsere Regierung den Jugendhilfe Satz?
      Warum kuscht unsere Regierung vor den Forderungen der AFD?

      Alle Jugendlichen die von uns allein gelassen werden, sind das Kanonenfutter der IS
      13 40 Melden
    • Enzasa 28.12.2016 00:52
      Highlight Die Pässe werden von den Schleusern vernichtet, warum werden diese nicht von den Kommentar Schreibern angegriffen????

      Nein die Kommentar Schreiber greifen das schwächste Glied der Kette an und wundern sich wenn Flüchtlinge, das Gleiche tun
      13 57 Melden
    • atomschlaf 28.12.2016 08:14
      Highlight @Enzasa: Ich kann hier nur für mich sprechen, aber ich kritisiere nicht die Migranten sondern die unfähigen europäischen Behörden und unsere Kuschelgesetze, die das Wohl ausländischer Krimineller und Integrationsunwilliger über jenes der einheimischen Bevölkerung stellen!
      24 5 Melden
    • Enzasa 28.12.2016 11:41
      Highlight Wer mit den Flüchtlingen spricht oder mit Mitarbeitern vom Bamf, weiß das viele Schlepper auf Vernichtung der Unterlagen bestehen, um Rückschlüsse auf ihr tun zu verhindern.

      Ein Flüchtling mit Pass hat viel mehr Chancen Asyl zu erhalten.
      7 14 Melden
    • SandroL 28.12.2016 17:49
      Highlight Den Deutschen Behörden gelang es die Dokumente von Amri (oder wie der LKW-Attentäter hiess) von Tunesien zu beschaffen. Leider kamen diese knapp zu spät in DE an. Also sollte man ja auch abgelehnte Asylanten ausschaffen können. Leider ist das wohl nicht so einfach.
      1 5 Melden
    • Enzasa 28.12.2016 19:28
      Highlight Stipps
      Wieso Populismus? Junge unbegleitete Flüchtlinge erhalten Jugendhilfe. Es gelten vollkommen andere Asylgesetze für Minderjährige.
      Ein abgelehnter Asylantrag, heißt. n i c h t Ausschaffung! Es kann sein dass eine Duldung ausgesprochen wird, weil das Leben des jenigen aus anderen gründen im Heimatland in Gefahr ist, es kann sein .......
      Populismus ist alles in einen Topf werfen
      2 8 Melden
  • MaskedGaijin 27.12.2016 20:58
    Highlight Gute Nacht Europa.
    141 37 Melden
    • Saraina 28.12.2016 10:42
      Highlight Haben Sie das auch gedacht als eine Handvoll Schweizer Schüler auf Klassenreise in München mehrere Menschen zusammen geschlagen haben, und nur Glück hatten, dass keiner von ihnen dabei umkam?

      Weil das doch absolut vergleichbar ist.
      14 20 Melden
    • Normi 28.12.2016 12:37
      Highlight @Sabi

      mit dem Unterschied Die Schweizer haben ihren aufenthalt selber bezahlt und sind nach verbüssung der strafe ohne probleme in die Schweiz ausgeschaft worden...
      15 7 Melden
    • Saraina 28.12.2016 13:27
      Highlight Ah dann ist gut. Solange man das Gefängnis selbst bezahlen kann und dann nach 2, 3 Jahren wieder ins elterliche Einfamilienhaus zurückkehrt, darf man schon mal jemanden zum Krüppel schlagen, ohne dass das Abendland Schaden nimmt....

      Mit dem Unterschied, dass ein heute 14-jährigen Syrer seit er 9 ist nur Krieg oder Flucht kennt, während die CH-Schüler behütet im Wohlstand aufgewachsen sind. Man fragt sich auch, waren das Flüchtlinge, die gerade im Misox den Wald in Brand steckten?
      10 16 Melden
    • Enzasa 28.12.2016 21:42
      Highlight Saraina
      Wenigsten ein paar Menschen verurteilen richtigerweise die Tat.

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      4 6 Melden

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