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Pädosex-Drama in Freiburg: Hauptverdächtiger hatte Kontaktverbot zu Kindern



Einer der Hauptverdächtigen im Fall des vermutlich über Jahre sexuell misshandelten neunjährigen Jungen bei Freiburg im Breisgau hätte nach Zeitungsberichten keinen Kontakt zu Kindern haben dürfen.

Gegen den einschlägig wegen Missbrauchs von Minderjährigen vorbestraften 37-Jährigen habe ein Kontaktverbot zu Kindern und Jugendlichen bestanden, berichtete die «Badische Zeitung».

Auch die «Stuttgarter Zeitung» und «Stuttgarter Nachrichten» berichteten unter Berufung auf Oberstaatsanwalt Michael Mächtel, dass der Mann trotz des Verbots mit der 47 Jahre alten Mutter des Neunjährigen zusammengezogen war.

Deshalb sei der Mann im Juni 2017 zu einer viermonatigen Haftstrafe wegen Verstosses gegen Führungsauflagen verurteilt worden. Das Urteil wurde allerdings nicht rechtskräftig. Die Auflagen bestanden, weil der Mann den Berichten zufolge bereits 2010 zu einer Haftstrafe von vier Jahren und drei Monaten wegen Missbrauchs verurteilt worden war.

Das Kind kam in staatliche Obhut, nachdem ein wohl von dem 37-Jährigen massgeblich organisierter Pädophilenring im September zerschlagen worden war. In Untersuchungshaft sitzen die Mutter sowie sieben Männer, unter ihnen ein 49 Jahre alter Soldat, ein 37 Jahre alter Schweizer Staatsbürger und ein 32-jähriger Spanier.

Die Mutter und ihr Lebenspartner sollen das Kind jeweils gegen Zahlung von mehreren tausend Euro für sexuelle Misshandlungen und Vergewaltigungen an Gewalttäter verkauft haben. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Pisti 13.01.2018 15:06
    Highlight Highlight Diese Kontaktverbote haben null Wirkung! Pädophile Straftäter gehören alle verwart. Man kann Pädophile nicht therapieren, weil es eine sexuelle Neigung ist genau wie die hetero- oder homosexualität.
    Man sollte endlich mal auch die Vertreter der Justiz die solche Leute wieder auf freien Fuss setzen zur Rechenschaft ziehen.
    • Valon Gut-Behrami 13.01.2018 19:00
      Highlight Highlight Da es eine sexuelle Neigung ist, sollte es solchen Menschen besser ermöglicht werden, sich Hilfe zu holen. Das Thema totzuschweigen, bringt nichts.
      Justizvertreter zur Verantwortung zu ziehen, ist heikel: Entscheidungen könnten nicht mehr unabhängig erfolgen.
  • Miicha 13.01.2018 13:05
    Highlight Highlight Dass man Übergriffe von unbekannten Tätern nicht verhindern kann ist schlimm genug, aber wieso läuft so einer frei rum und kann es wieder tun??
  • Valon Gut-Behrami 13.01.2018 12:32
    Highlight Highlight Warum keine rechtskräftige Verurteilung?
    • Hierundjetzt 13.01.2018 15:47
      Highlight Highlight Ich nehme an Weiterzug des Urteils an die nächst höhere Instanz.

      Und solange dieses Rechtsmittel möglich ist, ist der Angeklagte per Definition nicht verurteilt.

      Unabhängig vom vorliegendem schrecklichen Fall, macht dies sehr wohl Sinn
    • Valon Gut-Behrami 13.01.2018 18:56
      Highlight Highlight Danke für die Erklärung.
  • kupus@kombajn 13.01.2018 12:29
    Highlight Highlight Manchmal hoffe ich, dass die Hölle wirklich existiert.
    • Gzuz187ers 13.01.2018 14:05
      Highlight Highlight Ich hoffe er wird im Knast die Hölle auf Erden erleben, man ja weiss wie Kinderschänder hinter Gitter behandelt werden.
  • Therealmonti 13.01.2018 12:06
    Highlight Highlight Echt zum Kotzen! Alle, die sich in diesem Fall etwas zu Schulden haben kommen lassen – inkl. oder sogar vor allem die Mutter – sollten lebenslänglich schmoren.

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