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Alternative zur Alternative? Frauke Petry arbeitet offenbar an der Gründung einer neuen Partei.   Bild: AP/AP

«Die Blauen»: Ex-AfD-Chefin Petry will offenbar neue Partei gründen

Nach ihrem Bruch mit der AfD arbeitet Frauke Petry offenbar an der Gründung einer neuen Partei. Bereits im Juli wurde die Domain «DieBlauen.de» registriert, bestätigt nun Petry.

27.09.17, 16:02


Ein Artikel von

Eines steht fest: Frauke Petry und ihr Ehemann Marcus Pretzell wollen die AfD verlassen. Nun scheinen sie bereits an einer neuen Alternative zu basteln – unter dem Namen «Die Blauen».

Denn bereits am 3. Juli wurde die Internetdomain «DieBlauen.de» registriert. Die Anmelderin nennt sich «Frauke Petry», die Postanschrift sei dieselbe wie bei Petrys einstiger Patentanmeldung für Reifenfüllstoffe, wie der AfD-Berichterstatter bei der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung», Justus Bender, als Erster auf Twitter schrieb. Inzwischen gibt es auch einen entsprechenden Twitter-Account unter demselben Namen, bei diesem scheint es sich allerdings um ein Fake-Profil zu handeln.

Petry bestätigt Anmeldung einer Internet-Domain «Die Blauen»

Auf die Frage, ob Frauke Petry die Internetdomain «DieBlauen.de» Anfang Juli angemeldet habe, sagte am Mittwochmorgen zunächst ihr Büroleiter Oliver Lang zum Spiegel: «Das wird nicht kommentiert.» Im Klartext heisst das: Das Büro von Petry dementiert nicht ausdrücklich, dass ein solcher Name angelegt wurde.

«Lassen Sie sich überraschen.»

Marcus Pretzell, Ehemann von Frauke Petry

Wenig später bestätige Petry selbst am Rande einer Sitzung des sächsischen Landtags in Dresden, eine Internetadresse «DieBlauen.de» angemeldet zu haben. Eine Partei stecke aber nicht dahinter, beteuerte sie. Das «Blau» verkörpere eine Idee, sei aber kein Parteiname. Sie werde sich zu gegebener Zeit dazu äussern. Es sei noch zu früh, um über Details zu sprechen: «Mehr möchte ich zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht darüber sagen.» Petry bekräftigte, dass sie politisch aktiv bleiben wolle.

Die «Blauen» erinnert an die FPÖ

Auch wenn Petry nun erklärt, es gehe nicht um eine neue Partei, so würde die Bezeichnung politisch Sinn machen: Petry verfügt über gute Kontakte zur rechtspopulistischen FPÖ in Österreich, die dort umgangssprachlich auch unter der Bezeichnung «Die Blauen» firmiert. Zudem ist die Farbe Blau das markante Erkennungszeichen der hiesigen AfD auf ihren Fahnen und Logos.

Zuletzt hatte Pretzell, AfD-Landes- und Fraktionschef in Nordrhein-Westfalen, auf die Frage nach Gründung einer neuen Partei vielsagend erklärt: «Lassen Sie sich überraschen.» Hinweise, dass Petry an einer neuen Partei arbeitet, gibt es in der AfD seit Längerem. Wochen vor der Bundestagswahl wurde bereits von Petry-Gegnern um die neuen Fraktionschefs Alexander Gauland und Alice Weidel spekuliert, sie wolle nach der Wahl eine eigene Gruppe im Bundestag gründen und sich von der Fraktion abspalten.

«Das macht uns überhaupt keine Sorge»

Alice Weidel

Am Dienstag hatten Petry und Pretzell ihren anstehenden Austritt aus der AfD angekündigt. Petry eroberte bei der Bundestagswahl in Sachsen ein Direktmandat für die AfD, Pretzell ist Landtagsabgeordneter in NRW und sitzt auch für die AfD noch im Europaparlament.

Pretzell hatte am Morgen den Bruch mit der AfD mit den Worten verteidigt: «Das ist eine Frage von Politikfähigkeit», sagte er im ZDF. (Lesen Sie hier den Bericht «Rechts draussen».) Ob einer möglichen neuen Partei unter Petry und Pretzell viele AfD-Mitglieder folgen werden, ist offen. Bislang sieht es danach nicht aus: Nur zwei Abgeordnete aus Sachsen und ein Parlamentarier aus NRW hatten am Dienstag angekündigt, ihre jeweiligen AfD-Landtagsfraktionen zu verlassen.

Die AfD-Führung reagiert demonstrativ gelassen auf eine mögliche Parteineugründung . «Das macht uns überhaupt keine Sorge», sagte die Chefin der AfD-Bundestagsfraktion, Alice Weidel, in Berlin. Sollte Petry mit Getreuen eine neue Partei gründen, wäre diese «zum Scheitern verurteilt», erklärte sie am Mittwoch am Rande der Fraktionssitzung, auf der die Wahl weiterer Vorstandsmitglieder ansteht. Weidel und Gauland waren am Dienstag von der neuen AfD-Fraktion mit 80 von 93 möglichen Stimmen zum Duo an der Fraktionsspitze gewählt worden.

«Alternative Mitte» will Petry nicht folgen

Bislang gibt es noch keine Hinweise für verstärkte Austritte aus der AfD nach den Ankündigungen von Pretzell und Petry. Dirk Driesang, Gründer der «Alternativen Mitte» und einer der bisherigen Gefolgsleute Petrys im AfD-Bundesvorstand, hat im Gespräch mit dem Spiegel klargestellt: «Wir werden nicht aus der Partei austreten und Petry auch nicht folgen». Er sagte weiter: «Wir müssen innerhalb der Partei kämpfen. Das Beispiel von Bernd Lucke zeigt, dass eine Abspaltung von der AfD aussichtslos ist. Eine Abspaltung von der AfD ist eine Totgeburt,», so Driesang. Die «Alternative Mitte» ist eine Interessengemeinschaft von AfD-Mitgliedern, die von Driesang im Sommer angesichts des zunehmenden rechten Kurses ins Leben gerufen wurde und für einen gemässigten Kurs eintritt.

AfD-Mitgründer Lucke hatte im Sommer 2015 nach dem verlorenen Machtkampf gegen Petry die AfD verlassen und eine neue Partei ins Leben gerufen. Zwar sitzt Lucke mit Mitstreitern seiner Partei noch im Europaparlament, politisch aber spielt sie keine Rolle.

Anmerkung der Redaktion: Frauke Petry hat sich erst nach Veröffentlichung unseres Artikels selbst mit einer Stellungnahme zu Wort geäussert und die Anmeldung einer Internetdomain bestätigt.

apr/sev/cte

AfD

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72
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    Alle Leser-Kommentare
  • olive 28.09.2017 12:07
    Highlight „Der Grund ist nicht Frauke Petry selbst. Der Grund ist Marcus Pretzell, ihr Ehemann. Pretzell ist eine Hochstaplerfigur, ein unseriöser Mensch mit krankhaftem Drang zur Intrige und zum Schüren von Konflikten, ein Hasardeur, der Verträge für unverbindlich und Versprechen für elastische Floskeln hält.“

     „Dieser Mann träumt davon, mit Petry als Werkzeug und einer Art weiblichem Golem die Partei zu erobern, alle Konkurrenten zu marginalisieren oder hinauszudrängen und dann politisch das große Rad zu drehen."
    Michael Klonovsky acta diurna
    0 0 Melden
  • Domino 27.09.2017 23:27
    Highlight " Die Weissen" wären auch noch frei...😜
    3 0 Melden
  • Makatitom 27.09.2017 22:25
    Highlight Meint Frau Kepetry mit dem Parteinamen das Blau, das sie auch in Zukunft vom Himmel herunter lügen wird?
    9 6 Melden
    • SemperFi 28.09.2017 06:50
      Highlight @Nyssa: Das "auch in Zukunft" haben Sie überlesen?
      3 1 Melden
  • äti 27.09.2017 21:44
    Highlight Mich dünkts die Gauweidel sind auch schon längst blau.
    6 2 Melden
    • Makatitom 27.09.2017 22:25
      Highlight Mich dünkt immer, ich müsse mich blau saufen, wenn ich die sehe
      7 3 Melden
  • RoWi 27.09.2017 20:24
    Highlight Und ich habe immer geglaubt, blau sei keine Farbe 😉
    7 4 Melden
  • N. Y. P. 27.09.2017 20:05
    Highlight Sehe ich im Fernsehen den ehrenwerten Herr Gauland, so habe ich sofort einen SS Standartenfüher in Uniform vor meinem geistigen Auge.
    23 7 Melden
    • Juliet Bravo 27.09.2017 22:03
      Highlight Und erst recht wenn er dann noch in Göbbels'schem Ton ruft: "Wir weerrden sie jaagen!" 😬
      11 4 Melden
    • SemperFi 28.09.2017 06:53
      Highlight So lange er sich nicht Gauleiter nennt...
      5 0 Melden
  • Asmodeus 27.09.2017 19:57
    Highlight Der Name macht leider Sinn.

    Im Farbspektrum ist blau die beliebteste Farbe. Sie vermittelt Ruhe und Geborgenheit.

    Aber zu Petry würden die Braunen besser passen.
    19 14 Melden
    • häfi der Spinat 27.09.2017 23:21
      Highlight @As.

      Ganz dummer und völlig überflüssiger Kommentar von dir.
      3 4 Melden
    • Asmodeus 28.09.2017 07:36
      Highlight Worauf ich hinaus will ist, dass der Mensch im zweifelsfall dazu tendiert die Farbe blau zu wählen und Ihr zu vertrauen.

      Und afd-wähler sind ja eher Gefühlsgesteuert.
      3 0 Melden
  • Süffu 27.09.2017 19:39
    Highlight In Anlehnung an "Pabst blue ribbon"?
    0 4 Melden
  • Vio Valla 27.09.2017 19:19
    Highlight Wenn sie gaaaanz lieb fragt, kommt sie sicher beim Lucke in seiner "dawardochmaletwas,habsaberwiedervergessen"-Partei unter.
    6 15 Melden
  • Pointer 27.09.2017 18:59
    Highlight diebraunen.de war leider schon vergeben.
    31 24 Melden
  • evand 27.09.2017 18:43
    Highlight Alle zwei Jahre FÜHRERwechsel in dieser AfD. In zwei Jahren gründet Gauland eine neue Partei. Nur, welche Farbe könnte er nehmen, der Parteiregenbogen ist ja komplett. Ach, ich komm nicht drauf.
    22 14 Melden
  • Sir Konterbier 27.09.2017 18:43
    Highlight hmm vielleicht kann sie so der APPD noch einige Wähler wegnehmen... Clever!

    9 8 Melden
    • Tscheggsch? 27.09.2017 22:58
      Highlight Sogar der Wölfi hat sich damals engagiert 🙈 aber aus APPD wurde POP und dann? Kam noch was? Weiss leider nicht mehr... schön gibt's die "Arbeit ist scheisse, scheissen ist Arbeit"-Shirts noch ;)
      3 0 Melden
  • kleiner_Schurke 27.09.2017 18:34
    Highlight Natürlich heissen die nicht "die Blauen" sondern "Andorianer" wie jeder Trekkie weiss. Sie nennen uns Menschen übrigens Pinky-Häuter.
    19 5 Melden
  • Sauäschnörrli 27.09.2017 18:34
    Highlight Nennt mich Verschwörungstheoretiker, aber ich glaube dass Weidel, Gauland und ein paar andere davon wussten, man sich aber darauf geeinigt hat, die Wahlen abzuwarten um die Basis nicht zu spalten und so Stimmen zu verlieren.
    30 3 Melden
  • Menel 27.09.2017 18:29
    Highlight OMG! Das ist eine Steilvorlage für so viele Witze und Sprüche, herrlich 🤣
    28 11 Melden
    • Menel 27.09.2017 23:23
      Highlight Ich weiss nicht. Bist du erwachsen? Bist du geralisierbar? Interessiert es dich? ☺️
      5 0 Melden
  • Hans Jürg 27.09.2017 18:07
    Highlight The Bluemeanies
    10 7 Melden
  • Hans Jürg 27.09.2017 18:03
    Highlight The blue Meanies are comming!
    Die Blaumiesen kommen!

    (
    8 11 Melden
    • Menel 27.09.2017 18:30
      Highlight Twitter? 😅
      4 7 Melden
  • Wehrli 27.09.2017 18:01
    Highlight Was uns wieder beweisst, dass Blau auch ein Braunton ist.
    48 26 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 27.09.2017 20:50
      Highlight Und du den gleichen witz schon 1000 mal... ääh 2x bringtst, toll. Hast ein Keks verdient
      9 16 Melden
    • Wehrli 27.09.2017 21:17
      Highlight Einen braunen Keks?
      12 5 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 27.09.2017 21:53
      Highlight Nee ein blauen spacecookie.
      2 5 Melden
  • Grundi72 27.09.2017 18:00
    Highlight Super Idee!
    12 22 Melden
    • Fabio74 28.09.2017 18:15
      Highlight Alter, brauner Wein, im neuen blauen Schlauch
      2 0 Melden
  • Wehrli 27.09.2017 17:59
    Highlight Aussen blau, innen braun?
    Betrunken und völkisch?

    Nice try, Petry
    39 22 Melden
  • Sapere Aude 27.09.2017 17:42
    Highlight Können sich die anderen ja endlich entsprechend ihrer Gesinnung die Braunen nennen.
    38 13 Melden
  • NWO Schwanzus Longus 27.09.2017 17:36
    Highlight Ich glaube das sie nach der Legislaturperiode mit ihrer Partei ähnlich wie Luckes Partei in der Bedeutungslosigkeit versinken wird da die AfD vorraussichtlich mehr Stimmen holen wird wenn die Altparteien weiterhin diesen Kurs ansteuern. Mit den Gaulands und Höckes gewann die AfD 12,6%. Sie polarisieren mit Absicht, Petrys neue Partei wird inhaltlich zwar gleich wie die AfD sein, aber sie hat einen Vertrauensverlust bewirkt. Es sieht aus Sicht der AfD Wähler so aus als wäre sie Establishment, da sie denken die Spaltung hilft den Altparteien. Wenn Petry mit CDU schmusst ist sie politisch tot.
    13 5 Melden
  • lilas 27.09.2017 17:30
    Highlight Blau saufen, blau machen, das Blaue vom Himmel lügen, blauäugig, den blues bekommen, blau schlagen, einbläuen..ein Adjektiv mit viel positivem Beigeschmack 😂
    62 12 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 27.09.2017 18:42
      Highlight Wäre es nur bei erstem, würde ich bei dieser Partei mitmachen.
      6 3 Melden
  • kleiner_Schurke 27.09.2017 17:30
    Highlight lasst euch nicht lumpen...
    Ergreift die Humpen
    39 4 Melden
  • Max Dick 27.09.2017 17:12
    Highlight Die Blauen finde ich eine vernünftige Gegenbewegung zur Jamaika-Qualition. Und wäre ich Deutscher, würde ich sofort beitreten. War schliesslich schon immer mehr der Säufer als der Kiffer.
    68 8 Melden
  • TanookiStormtrooper 27.09.2017 16:55
    Highlight Die Blauen - Die Partei für den alkoholisierten Wutbürger!
    86 9 Melden
    • Makatitom 27.09.2017 22:29
      Highlight Naja, bei uns heisst die Partei für den selben Typ Mensch ja Schweizer Volumen Prozente ;)
      6 3 Melden
    • hifish 28.09.2017 01:19
      Highlight Bin ich der einzige der den kapiert hat? 🤣😂
      1 0 Melden
  • Rock'n'Rohrbi 27.09.2017 16:51
    Highlight Und was hat da Frauke in der Hand? Einen Schwangerschaftstest der blau ist? Oder gehts um den Zustand in den sich die Blauen vetsetzen sollen? Kommen jetzt die besoffenen Montagsabendspaziergänge? Oder wie nennt man eine blau/braune Vereinigung an der Bundestagswahl 2021 um Mutti abzuwählen? 🤔
    18 7 Melden
  • Lowend 27.09.2017 16:49
    Highlight Irgendwie passt dieser Name!

    Mir kam dazu komischerweise die Albisgüetlitagung der SVP in den Sinn, denn da ist man auch besser ein «Blauer», weil das hilft, das populistisch-patriotische Geschrei zu ertragen. ;-)
    49 85 Melden
  • who cares? 27.09.2017 16:41
    Highlight Eine Alternative zur Alternative? *schenkelklopf

    Im Ernst: auch wenn ich weiss Gott nicht konservativ bin, die Bildung einer konservativen Partei in Deutschland ist zu begrüssen. Damit moderat konservative ein Stimme bekommen und sich nicht mit Nazi-Sympathisanten ins Bett legen müssen. Frauke Petry ist zwar nicht unbedingt moderat, aber es würde keinen Sinn machen sich von rechts aussen abzuspalten um eigenes rechts aussen zu gründen.
    31 6 Melden
    • FrancoL 27.09.2017 17:15
      Highlight Eine kurze und gute Analyse der Möglichkeit für Party sich zu positionieren.
      Geht man aber davon aus, dass Merkel sich schon wieder etwas mehr nach rechts bewegen wird, dann wird es für die Petry richtig eng. Diese Bank rechts ist auch nicht unendlich breit.
      20 4 Melden
    • Dr. Zoidberg 27.09.2017 17:21
      Highlight da gibts nur das klitzekleine problem, dass die afd im prinzip nur aus einem einzigen grund gewählt wurde, nämlich der ablehnung der (islamischen) einwanderung in merkelland. das was die petry von "konservativer politik" schwafelt, interessiert 99.9% der afdwähler einen scheiss. was man im übrigen schon gut an der neugründung von diesem deppen lucke sehen kann.

      11 17 Melden
    • meine senf 27.09.2017 17:47
      Highlight @Zoidberg: Die AfD gab es schon zuvor.

      Ich meine mich dunkel zu erinnern, dass es zu Beginn der AfD vor allem um den Euro ging ...
      14 0 Melden
    • FrancoL 27.09.2017 18:06
      Highlight @Dr. Zoidberg; ich glaube nicht dass die AfD so einseitig sich positioniert hat, sie hat viele Baustellen aufgezeigt, allerdings immer ohne konkrete Lösungen und solange sie diese Baustellen, ähnlich der SVP in der Schweiz gut bewirtschaften kann, dann wird sie ihre Wähler mit viel Auf und Ab über die nächsten 10 Jahre finden.
      Die Baustellen sind nun mal nicht schnell zu beseitigen, doch der Wutbürger oder enttäuschte Wähler wird immer dem Märchen glauben man könnte husch husch diese Baustellen beseitigen.
      Die AfD wird nie nach Berlin gehen und somit immer die Schuld abladen.
      8 14 Melden
    • who cares? 27.09.2017 18:25
      Highlight Ich denke die Bank ist schon sehr breit. Man sieht ja, was sich in der Schweiz mit SVP, CVP, FDP, EVP etc. alles rechts und mitte rechts tummelt.
      Die 13% Afd-Wähler sind nicht alles Nazis, ein paar von denen wären schon froh eine gemässigtere Partei zu haben. Der konservative Rand der CDU kann man auch abholen, vor allem wenn diese in der Jamaika-Koalition mit den Grünen zusammenspannt - wohl manch Bürgerlichen nicht ganz geheuer.
      4 3 Melden
    • Hallo22 27.09.2017 21:51
      Highlight @who cares die CVP ist eine klassische Mittepartei und die EVP ist linkskonservativ aber nichts mit rechts. Konservativ ist nicht gleich recht, ebenso ist liberal nicht gleich links....
      5 0 Melden
  • Amboss 27.09.2017 16:40
    Highlight "Die Blauen"??? hahaha
    Da kommt mir doch gleich Otto in den Sinn.
    "Begrüssen wir den Abgeordneten der Blauen, Doktor Vodka Zischer"
    35 5 Melden
    • wipix 27.09.2017 18:13
      Highlight 😂👍
      7 5 Melden
  • Pasch 27.09.2017 16:29
    Highlight Was sind dann die Anhänger dieser Partei?
    Ein typisch deutscher blauer Wähler??

    Im blue dabadidabadei...
    19 8 Melden
  • henk 27.09.2017 16:27
    Highlight Blue is the new brown
    21 14 Melden
  • atomschlaf 27.09.2017 16:27
    Highlight Sehr gut. Eine konservative Partei ohne die Möchtegern-Nazis à la Höcke und Gauland ist genau, was heute in Deutschland fehlt.

    Möge sie viel Erfolg haben!
    19 33 Melden
    • Amboss 27.09.2017 17:17
      Highlight Eigentlich wollte ja Herr Lucke genau das: Eine konservative, eurokritische Partei anführen.
      Und was ist passiert? Die AfD hat Figuren a la Bernd Höcke angezogen und wurde zur Möchtegern-Nazi Partei.

      Ist also wohl nur eine Frage der Zeit, bis die Blauen oder wie immer sie dann heissen, Möchtegern-Nazi unterwandert sein...
      22 9 Melden
    • Makatitom 27.09.2017 22:32
      Highlight Das "Möchtegern" könnt ihr ruhig streichen
      2 2 Melden
  • pedrinho 27.09.2017 16:20
    Highlight "blau ist keine farbe, blau ist ein zustand" sagten wir frueher - heute, voellig neue perspektiven ;)
    22 8 Melden
  • Lukas Brunner 27.09.2017 16:16
    Highlight Noch eine? Langsam haben die Deutschen genug mit Parteien.
    10 9 Melden

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